Lautes Geschrei um "stille Reserve"

 

„Nur“ 28 Prozent der westdeutschen Mütter wollen nach der Erziehungsphase wieder Vollzeit in ihren Beruf einsteigen, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer aktuellen Studie „Frauen zwischen Beruf und Familie“. In Ostdeutschland strebten dagegen fast 81 Prozent eine Vollzeitstelle an. Dies sei vor allem auf ein besseres Betreuungsangebot gerade für Kleinkinder und eine „bereits in DDR-Zeiten positivere Einstellung zur Erwerbstätigkeit von Müttern“ zurückzuführen. Von staatlicher Seite müßte daher der Ausbau von Ganztagsangeboten vorangetrieben und die Anreize für Teilzeitarbeit und Minijobs sowie das Ehegattensplitting abgeschafft werden, empfiehlt das IAB. 

http://www.familien-schutz.de/wp-content/uploads/2011/12/kb2311.pdf



Zitat:  „Von staatlicher Seite könnten vermehrt Anreize
für die zumindest vollzeitnahe Erwerbstätigkeit von
verheirateten Frauen gesetzt werden. Dazu beitragen würden zum Beispiel die Abschaffung des Ehegattensplittings und der spürbare Abbau steuerlicher
Begünstigungen für geringfügige Erwerbstätigkeit.
Daneben wären auch die Einrichtung kostengünstiger Kinderkrippen- bzw. Kindergartenplätze und der
Ausbau von Ganztagsschulen wichtig….“

Zur Abschaffung des Ehegattensplittings lesen Sie bitte unseren Beitrag vom 12. 12. 2011: Lust auf Harakiri….

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