Familienministerin Dr. Kristina Köhler

Die Debatte um ein Betreuungsgeld offenbarte deutlich, wie
minderwertig in Regierungskreisen die Erziehungsarbeit von
unzähligen Eltern eingeschätzt wird, die immerhin 65 % aller in
Deutschland lebenden Kinder zuhause betreuen. Ob die neue kinderlose
Familienministerin, Dr. Kristina Köhler – anders als ihre Vorgängerin
– vielleicht doch zur Kenntnis nimmt, dass unser Sozialgesetz
Familien extrem benachteiligt, dass Menschen ohne
Unterhaltsverpflichtung gegenüber Eltern von Kindern finanziell
ominös belohnt werden, dass der soziale Einsatz für eine Familie
nicht durch Rentenkürzung bestraft werden darf, dass das eingeführte
Elterngeld nur Besserverdienenden Vorteile bringt, dass die Basis für
jegliche Bildung eine gelungene Bindung an die Pflegeperson / Mutter
ist, dass Fremdbetreuung Entfremdung mit sich bringt und dass sich
ein Blick über den arbeitsmarktpolitischen Tellerrand lohnt, indem
man endlich die Ergebnisse der Hirnforschung bez. frühkindlicher
Entbehrungen akzeptiert?

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