Bärbels Briefe

Liebe Freunde *),

auf dieser Seite könnt Ihr lesen, was mir durch den Kopf ging, als ich die jeweilig aktuellen Tagesnachrichten aus der Schwäbischen Zeitung (SZ) las. Meine Leserbriefe an die Redaktion werden nur ganz selten veröffentlicht. Das liegt einerseits daran, dass die SZ neuerdings wöchentlich nur ca. fünf oder sechs Leserstimmen druckt, andererseits meine Einwürfe nicht ins Konzept dieses „Qualitätsmediums“ passen. Es scheint, dass die heimische Presse gar nicht daran interessiert ist, ein breites Meinungsbild der Leserschaft zu dokumentieren, vielmehr peinlich darauf achtet, dass politische Entscheidungen nicht hinterfragt werden.

Ich bin mir sehr bewusst, dass nicht alle Leser *) meinen Einschätzungen zustimmen werden. Wie gesagt, es sind meine eigenen Gedanken, die ich durchaus zur sachlichen Diskussion stelle.*) Wie in allen meinen Schreiben verwende ich entgegen den Vorschriften des aufgezwungenen Gendersprech das „generische masculinum“. Ich verzichte also auf den weiblichen Plural aus Hochachtung vor unserer gewachsenen Sprache. Auch habe ich mich noch nie durch ein generisches masculinum ausgegrenzt oder als Opfer männlicher Vorherrschaft gefühlt.

Ich wünsche euch wenig Verdruss und viel Spaß – Eure Bärbel

 

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Im Juli 2021

Ein Selbstgespräch mit Peter, liebe Gabi,

trotz ein paar „Lockerungen“ besteht das Coronaregime nun seit 16 Monaten. Ich hätte mir nicht vorstellen können, wie bereitwillig unsere Gesellschaft sich ihre FREIHEIT hat nehmen lassen. Nur mit der pausenlos polit-medialen Angstmache kann ich mir das erklären.

Die Kirchen, also unsere Bischöfe  haben sich ganz regierungsgläubig dem Infektionsdiktat unterworfen. Nur jede 3. Kirchenbank ist für potentielle Besucher, und nur nach Anmeldung für zwei oder drei, anstatt für zehn Gläubige geöffnet. Die Kommunion wird mittels einer Einbahnstraße mit Maske, Gummihandschuhen und Serviette gespendet. Keine Möglichkeit, sich mit den lebensfördernden  Keimen Jesu zu infizieren. Ein Besuch in meiner Heimatkirche, um das Hungertuch 2021 zu meditieren, führte am Pult des ehem. Mesners Stefan A. vorbei, der mich ohne Maske in der menschenleeren Kirche um 17 Uhr traf. Ich hatte wohl in der Manteltasche meine FFP2-Maske dabei, aber ich wollte sie, um meinen Schöpfer nicht zu beleidigen, nicht aufsetzen. Auf seine Nachfrage entgegnete ich ihm: „Mein Gott will mich von Angesicht zu Angesicht begrüßen“. Wie durch ein Wunder gestattete er, mich in die menschenleere  Kirche zu lassen. – Ich erzähle diese Episode nur, um die totale Absurdität dieser Zeit zu dokumentieren. Ihr mögt einwerfen, diese Maßnahmen seien zum Schutz vor Aerosolen und Ansteckung notwendig. Ja – ich sage aber: g e w e s e n ! Denn ab Anfang April 2020  hat sich die Kurve abgeflacht, so wie jede virale Atemwegserkrankung sich binnen 4 Wochen von selbst erledigt. Erst dann kam der Lockdown. Spätestens jetzt hätten die Kirchen intervenieren müssen. Das Gegenteil geschah.

Ja ich gestehe, dass mich das Absurdistan dieser Zeit gewaltig irritiert. Ich besuche keine Gottesdienste mehr, weder analog noch digital. Ich halte die Minimierung der Gemeinden für eine Gotteslästerung. Ich rette mich nur noch über die alttestamentlichen  Psalmen über diese Affront  hinweg. Die Kirchen haben sich inzwischen selbst total marginalisiert.

Meiner Ansicht nach sind auch die Kirchen unserem Grundgesetz verpflichtet. Es sichert den Gläubigen ungestörte Religionsausübung zu ( Art 4 ,2 GG ). Weshalb opferten sie dieses Grundrecht ihrer Gläubigen auf dem CORONA-Altar? Es gibt kein Grundrecht auf Gesundheit! Und es gab laut Faktenlage weder einen Notstand, noch eine Notwendigkeit für grundrechtsbeschränkende Infektionsschutzgesetze.

Meine schlaflosen Nächte führten mich zu folgender Erkenntnis: Die Kirchen betreiben während der Corona-Krise eindeutig GÖTZEN-DIENST. So hätten es zumindest die alttestamentlichen Propheten und Mahner gesehen. Die Kirchen huldigen den Phantom-Götzen VOLKSGESUNDHEIT und SICHERHEIT, und opfern untertänigst 3/4 ihrer Gemeinden, den Gemeindegesang, das Orgelspiel, die Eucharistie, das Weihwasser, das persönliche Wort, die Hochfeste der Christenheit. 

Was mir seit 2020 als GOTTESLÄSTERUNG erschien, ist in Wahrheit nichts anderes als GÖTZEN-DIENST. Beide sind zwei Seiten derselben Medaille. Die Eremiten der Vergangenheit zogen sich in ihre Einsiedelei zurück, weil ihnen das Treiben ihrer Kirche zu lästerlich erschien. Vielleicht wollten sie damals ein Zeichen des Widerstands setzen, mit Sicherheit aber die persönliche Beziehung zu ihrem Gott pflegen, abseits machtpolitischer kirchlicher Interessen.

Die Firmung meiner Enkel hinter Masken – welch ein Hohn! Die verzagten Jünger Jesu reißen sich die Masken der Angst vom Gesicht, sprechen in allen Sprachen, sind glühend befeuert vom Geist, der LEBEN schafft. Und heute?

Was bedeutet eine Firmung denn, wenn der Bischof oder sein Vertreter versteckt hinter einer Maske dem Firmling begegnet? Kann er so den jungen Menschen Mut zusprechen für ein begeistertes Christsein? Er begegnet ihm/ihr eben nicht. Eine Handauflegung ohne Berührung ist eine Farce, weil der Firmspender den Firmling als Gefährder fürchtet. Ich würde sagen, eine Firmung unter Corona-Dogma ist per se eine Farce. Denn die Kirche vermittelt in ihrem Corona-Modus Furcht, Zagheit, Unterwürfigkeit, Sprachlosigkeit anstatt Mut, Widerstand, Redefreiheit und Festigkeit wie sie die Apostel im feurig-stürmischen Geist Gottes vorlebten. 

Ob es Priester gab und gibt, die sich widerständig dem C-Regime widersetzen und die vereinsamten Alten in den Heimen besuchen, ihnen Trost, Zuversicht und Heil zusprechen? Wenn ja, dann wurden und werden sie mit hohen Geldstrafen belegt.

Werden wir künftig nur noch mit Impfpass zur Eucharistie zugelassen? Sind dann nur cleane, virenfreie (?), desinfizierte Symptomlose im Hause des Herrn willkommen, anders als Jesus uns vorlebte, wenn er sich Kollaborateuren, Dirnen, Ehebrecherinnen, Ausgegrenzten, Aussätzigen auf Tuchfühlung näherte, weil er wusste, dass nur NÄHE heilt.

Die Taufe ist vom Coronaregime gekapert worden. Quasi religiös tritt nun die Impfung an ihre Stelle. Die Taufe soll das Böse, den Satan, den Widersacher kampflos machen. Die Impfung soll das böse Virus bekämpfen, was biologischer Nonsens ist, weil wir Viren brauchen. Nur der Getaufte wird in die Gemeinschaft der Gläubigen aufgenommen und kann künftig Sakramente empfangen. Die Heiden (die Ungeimpften) bleiben außen vor. Nur der desinfizierte, maskierte, isolierte g-g-g-Bürger hat ein Recht auf Teilhabe.

Aber auch die Getauften sind nicht gefeit vor den Beschädigungen des Bösen. Darum gehen sie immer wieder zur Beichte. Trotz Impfung sind die Geimpften ebenfalls nicht gefeit vor einer erneuten Erkrankung. Darum lassen sie sich künftig freiwillig ein 2. , 3. und weitere Male impfen. Dass die milliardenfachen Impfungen Big Pharma pures Gold in die Kassen spülen, wird geflissentlich akzeptiert. Auch die Kirchen, zumindest in Deutschland, erfreuen sich der Milliarden von Steuereinnahmen Getaufter. 

Ein solcher Vergleich zwischen Pandemie und Kirchen mag ziemlich frech sein, aber er drängt sich derzeit auf.  Wie fanatische Missionare üben die Impfgurus Druck auf die Bevölkerung aus. Verwunderlich ist für mich, wie selbst kirchenkritische Menschen sich blind, ja religiös einem staatlichen Hygiene-Corona-Dogma unterwerfen und wie heftig sie Buße einfordern von den Ungeimpften.

Und die Sache Jesu? Verkauft? Vergessen? Verludert?

Ich finde mich in dieser Kirche nicht mehr zurecht, weil sie tagtäglich konterkariert, was zu verkünden sie vorgibt. Was bleibt mir, als mich in meiner Klause zu verschanzen? Der neuerliche Versuch, den Ökumenischen Gottesdienst zum verweigerten Kinderfest 2021 zu besuchen, scheiterte, weil im Gotteshaus Maskenpflicht herrschte. Eine Stunde Atemstress  kann ich mir nicht mehr leisten. Daher musste ich mich verabschieden, noch bevor ich die Kirche betreten konnte. Außerdem verweigere ich den Götzendienst der Kirchen, ohne den guten Willen der Pfarreien zu bestreiten.

Fest steht: Ich mache da nicht mit! Niemals! Sollten sich die Kirchen eines Tages je bewusst werden, dass sie falschen Götzen auf den Leim gegangen sind, so werden ihre Gemeinden stark dezimiert sein, der Gemeindegesang aus Aerosolgründen verstummt, der Friedensgruß von Hand zu Hand gecancelt, und der Kommunionempfang nur mit desinfizierten Gummihandschuhen und mit Maskenzwang auf Einbahnpfaden möglich. Wie wollen die Pfarreien ihre Gläubigen je wieder anbinden, wo sie diese doch monatelang  vernachlässigt, ja missachtet haben? Nicht ein einziger Bischof, noch das Zentralkomitee der Katholiken, noch Papst Franziskus orientieren sich noch am Evangelium. Nein sie alle verneigen sich vor dem Götzen CORONA und huldigen ihm mit schändlichen Opfergaben.

„O komm herab, du Heiliger Geist,                                                                            der die finstre Nacht zerreißt!                                                                              Strahle Licht in diese Welt,                                                                                   komm, der unser Herz erhellt!“

In dankbarer Freundschaft                                                                                             Eure Bärbel

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Juni 2021

Brief an Frau Anne Seith

Die Erhöhung der Pflegeversicherung um 0,1 % für Kinderlose hat Sie zu Ihrem fragwürdigen SPIEGEL-Artikel ermuntert. 

Ich selbst habe mit meinem Mann vier Kindern das Leben ermöglicht. Sie entrichten nach abgeschlossenem Studium in ihrem Beruf Abgaben in Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung. Auch wir alten Eltern gelten längst als kinderlos und zahlen aus unserer Rente, genau wie Sie Frau Seith unsere Abgaben und eben auch die entsprechenden Erhöhungen, obwohl wir 40 Jahre lang das Fortkommen unserer Kinder finanziert haben. Wir werden genau wie Sie zur Kasse gebeten, obwohl wir uns Jahrzehnte krumm gelegt haben für unsere Kinder, was uns zeitweise sogar in Existenznöte gebracht hat. 

Heute zahlen die Nachgeborenen mit ihren Abgaben uns das zurück, was wir in sie investiert haben. So die Struktur unseres Umlagesystems. Wer in keinen Nachwuchs investiert wie Sie, wird über das Umlagesystem von 1957  trotzdem komplett alimentiert von den Beiträgen der Kinder Ihrer Nachbarn. Allerdings können Sie eine ununterbrochene, lebenslange Erwerbskarriere vorweisen, was wir Mütter niemals schaffen. Denn Kinder haben den Anspruch auf 24-stündige Pflege, Zuwendung, Zeit, Zärtlichkeit, Bindung und Erziehung – wie eben jedes Lebewesen ob Mensch oder Tier. Menschenkinder sind Nesthocker und brauchen Mütterlichkeit und Nestwärme, die wir ihnen unter Verzicht auf eigene Rentenpunkte ermöglichen, damit sie zu gesunden, selbstbewussten Persönlichkeiten reifen können.

Was Sie, Frau Seith, zu Ihrem umstrittenen Artikel getrieben hat, weiß ich nicht. Vermutlich totale Unkenntnis über die Struktur unseres Umlagesystems, welches ebenfalls fragwürdig ist, weil es die Arbeit und die Investitionen von Vätern und Müttern in ihren Nachwuchs mit 0.00 € verbucht. Richtig wäre, das Erziehungsengagement von Eltern genauso wie das Erwerbsengagement zu honorieren, damit  Eltern mehrerer Kinder nicht in Altersarmut stürzen.  Denn ohne Nachwuchs gibt es keine ausreichende Rente für diejenigen, die sich lebenslang für den generationengerechten  Erhalt unseres Sozialsystems durch Nachwuchs engagiert haben.

Werte Frau Seith, bitte informieren Sie sich über die Struktur unseres Rentensystems, so fragwürdig es auch ist. Vielleicht haben Sie auch eine Idee, dieses rententauglich zu reformieren.

Als Mutter von vier Kindern und Großmutter von zehn Enkeln, die künftig Ihre persönliche Altersversorgung finanzieren, grüße ich Sie in der Hoffnung, dass der SPIEGEL Ihnen diesen Brief  zustellt,

zuversichtlich

Bärbel Fischer

 

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10, Juni 2021

Sehr geehrter Herr Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung,
sehr geehrter Herr Groth,

nach einem Bezug der SchwZtg über ein halbes Jahrhundert habe ich mich unter ehrlichem Bedauern entschlossen, mein Abo zu kündigen. Dieser Entschluss kam nicht plötzlich, sondern reifte in den letzten Jahren, weil mir deren Lektüre immer weniger Lust als heftigen Frust bereitete. Sie kennen mich als kritische Autorin von Leserbriefen, welche allerdings seit mindestens zwei Jahren allesamt abgelehnt wurden. Dass einer Redaktion die Auswahl der Veröffentlichung überlassen bleiben muss, ist mir schon klar. Es kommt nur darauf an, wieviel gesellschaftspolitische Kritik eine „Zeitung für unabhängige christliche Kultur und Politik“ bereit ist zuzulassen.

Aber der Dauerboykott meiner Einwürfe ist nicht der Grund meiner Kündigung. Vielmehr macht mir die Kritiklosigkeit Ihres Blattes gegenüber sowohl der eingeschlagenen Corona-, als auch der umstrittenen Klimapolitik samt deren Maßnahmen heftiges Unbehagen. Ich vermisse eine ausgewogene Betrachtung, ein Fragezeichen hinter den sogenannten  „Neuinfektionen“, bzw. „Fallzahlen“ und „Inzidenzen“, die so fragwürdig sind, dass jeder Fünftklässler sie entzaubert. Denn meine Schüler hätten schnell erkannt, dass jede absolute Zahl in der Presse nur in Relation zur Gesamtbevölkerung eines Landes, eines Landkreises, einer Kommune realistische Erkenntnisse kreiert. Alles Andere ist nichts als verwerfliche Panikmache, um nicht zu sagen Propaganda.

Ich bin eine fast achtzigjährige Frau mit sehr viel Lebenserfahrung. Niemals habe ich bisher je erlebt, dass sich die Presse vor ihrer Aufgabe drückt, die Maßnahmen der Regierung auf Rechtsstaatlichkeit, Grundgesetz und demokratische Werte zu überprüfen, was sich nun aber leider bestätigt. Nein, Herr Groth, ich bin nicht mehr bereit, ein Panikblatt zu abonnieren.

Sollte sich die Schwäbisch Zeitung künftig je dazu entschließen, wie ehedem wieder sachlich-neutral zu berichten, kritische Meinungen abzubilden statt sie zu ignorieren und ihrem demokratischen Auftrag nachzukommen, so werde ich mich gerne für ein neues Abo entscheiden. Solange aber Sie, Herr Groth, als Chefredakteur das Sagen haben, sehe ich für mich allerdings nur noch die Kündigung. Aber vermutlich geht es vielen Ihrer ehemaligen Abonnenten genauso wie mir.

Mit besten Grüßen
Bärbel Fischer

P.S. Dieses Schreiben geht an diverse Plattformen im Internet.

 

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Mai 2021

Sehr geehrter Herr Volker Bruch, 

dass Sie sich auf dem Portal „dieBasis“ äußern, halte ich für ein bemerkenswertes Hoffnungszeichen in diesen dunklen Zeiten. 

Ich selbst bin mitten im 2. Weltkrieg geboren und habe die Nachkriegszeit in lebhaft schwieriger Erinnerung. Darum sammle ich seit Jahren Literatur und DVD-Filme zur Zeit von 1918 bis bis 1950. Mit heftigen Emotionen habe ich die Serie „Unsere Väter, unsere Mütter“ verfolgt, in welcher Sie ja eine Hauptrolle spielten. Als überzeugter Soldat im Gegensatz zu Ihrem zweifelnden Bruder mussten Sie am Ende doch den Irrsinn dieses Krieges erkennen. Es würde mich wundern, wenn sich ein Schauspieler unbeeindruckt aus einer solchen Rolle schliche. Vermutlich erkennen Sie Parallelen zwischen damals und heute, genau wie Herr Liefers mit „Nacht über Berlin“ und „Der Turm“. Historie muss politischen Widerstand aktivieren, sofern Menschen-und Freiheitsrechte auf dem Spiel stehen.

Uns Kriegskindern stockt heute der Atem, wenn wir erneut das Menetekel drohenden Unheils erkennen. Darum sind wir Achtzigjährigen so glücklich, dass auch unsere Enkelgeneration nicht total verstummt, sondern einen Aufschrei (#allesdichtmachen) wagt. Auch wenn auf Druck so genannter Eliten manche Schauspieler kuschten, Sie ließen sich nicht entmutigen. Und dafür gebührt Ihnen mein aufrichtiger Dank!

Seien Sie von Herzen gegrüßt

Bärbel Fischer

 

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Passend zum heutigen internationalen Tag der Familie:

Eine Gruppe von Leutkircher junger Mütter und Väter haben angesichts der drohenden Massenimpfung von Kindern am Gänselieselbrunnen vor dem Rathaus ein deutliches Zeichen gesetzt. Mit Plakaten und Kinderschuhen machten sie ihrem Unmut Luft und warnten damit die Verantwortlichen, sich an unseren Kindern zu vergreifen.

Leserbrief zu: „Umstrittenes Zeichen gegen Coronamaßnahmen“ –                      15. Mai 2021 – Schwäbische Zeitung

Zunächst einmal finde ich es gut, dass die Leutkircher Bevölkerung auf die Aktion am Gänselieselbrunnen  aufmerksam gemacht wird, sorgen sich doch viele Eltern darum, was gegen ihren Willen derzeit und künftig in Schule und Kita mit ihren Kindern passiert. Darum freue ich mich über den Mut junger Eltern, ihre Ängste sichtbar zu machen. Dass es noch Eltern gibt, die sich ihres Auftrags und ihrer Pflicht bewusst sind und Verantwortung übernehmen, halte ich für ein gutes, demokratisches Zeichen, klagt man doch unentwegt über jene Eltern, denen Wohl und Wehe ihrer Kinder gleichgültig ist.

Die Impfpflicht ist ein schwerwiegender Eingriff in das grundgesetzliche Recht und die  Pflicht der Eltern auf Erziehung und Pflege ihrer Kinder nach Art. 6,1 GG.  Neuerdings aber haben Eltern offenbar nichts mehr zu melden, wenn es um die Unversehrtheit ihrer Kinder geht ( Art. 2,2 ). Noch krasser ist es, den Kindern und Jugendlichen ihr Recht auf Bildung streitig zu machen, sollten sie zu Beginn des neuen Schuljahres nicht geimpft sein, also sträflich Impfung und Bildung aneinander zu koppeln. Den staatlichen Organen steht nicht zu, sich über das Elternrecht und das Recht der Kinder auf Bildung hinwegzusetzen, bedenke man:

Die Kinder von heute sind die Richter von morgen !

Bärbel Fischer
Leutkirch

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„Biontech für Kinder ab zwölf Jahren zugelassen“
Schwäbische Zeitung 12. Mai 2021
Leserbrief – abgelehnt
„Biontech und Pfizer untersuchen zudem weiterhin die Wirkung und Sicherheit ihres Corona-Impfstoffs bei Kindern zwischen sechs Monaten und elf Jahren“
Mit diesem Zitat offenbaren die Pharma-Konzerne wiederholt, dass sie keine erhärteten Belege für die Unbedenklichkeit ihrer Impfstoffe haben, und dass es bei den Massenimpfungen um reine Menschenversuche geht. Wer auf der Strecke bleibt hat eben Pech gehabt. Dass es überhaupt Eltern gibt, die ihre Kinder einem solchen Risiko aussetzen, kann ich mir nur mit der aggressiven Panikmache unserer Regierung erklären. Weder ist bewiesen, dass C-Impfungen vor weiteren Ansteckungen schützen, oder dass die Geimpften nicht mehr infektiös sind, noch dass künftige Corona -Erkrankungen glimpflich verlaufen. Alles unbewiesene Annahmen, nichts als Behauptungen! Nichts ist bewiesen, nichts ist wissenschaftlich erhärtet.
Ich protestiere hiermit vehement gegen Menschenversuche mit unzureichend erprobten Impfstoffen an Kindern jeden Alters, von deren Langzeitfolgen noch nichts bekannt ist, außer den zahlreichen Todesfällen im Zusammenhang mit der Impfung (s. European Medical Agency EMA).
Mein Hauptanliegen richtet sich an alle Eltern: Schützen Sie Ihre Kinder vor Injektionen, solange diese nicht auf Langzeitfolgen geprüft sind!
Eine Herdenimmunität erreichen die Völker, indem sie Antikörper gegen den Erreger in ihrem Immunsystem entwickeln. Eine Impfung erzwingt dagegen eine Schwächung menschlicher Immunsysteme. Wer Viren „ausrotten“ will, sollte einen Kurs in Humanbiologie belegen. 
Bärbel Fischer
Leutkirch-Stadt
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Mai 2021  > #allesdichmachen

Sehr geehrter Herr Jan Josef Liefers,

um es gleich vorweg zu sagen, ich ziehe meinen Hut vor Ihnen für Ihren Mut und Ihre Beharrlichkeit in Sachen #allesdichtmachen. Solche Menschen wie Sie braucht das Land. Ich könnte mir vorstellen, dass immer mehr  Leute aus Ihrer authentischen Stärke eigenen Mut schöpfen.

Fast 80-jährig bin ich ein absoluter Fan von Ihnen, nicht nur wegen des amüsanten „Live is Life“ oder des Münster-Tatorts, sondern wegen der historischen Streifen „Nacht über Berlin“ und „Der Turm“. Beide Filme erinnern mich beängstigend an unsere aktuelle Situation: Meinungskontrolle, politische Blindheit, Mitläufertum, mediale Propaganda, Sanktionen …. Diktaturen beginnen schleichend mit Notverordnungen und enden brutal.

Lieber Herr Liefers, ich grüße Sie und Ihre Frau Anna Loos ( ungemein überzeugend in „Weissensee“ ) überaus dankbar in der Hoffnung, dass Ihre Aktion die Menschen aufweckt

Bärbel Fischer

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Leserbrief: „Impfung für Kinder rückt näher“, Schwäbische Zeitung 30. 04. 2021
– abgelehnt –
Offensichtlich werden Albträume zu diesen Zeiten Realität. Eine Kampagne, die noch keinen Nachweis darüber erbringen konnte, wie sich das genmanipulierte Vakzin auf die Fruchtbarkeit künftiger Generationen auswirkt, halte ich für  kriminell. Mich erinnert das an die Auswirkungen von Contergan in den frühen Sechzigern, wo tausende Kinder mit schweren Behinderungen zur Welt kamen. Nach jahrelangen Prozessen wurde die Firma Grünenthal zu Rentenzahlungen an die Geschädigten verurteilt. Demgegenüber lehnen die Pharmafirmen heute jegliche Haftung für Impfschäden  generell ab. Nicht nur aus diesem Grund versündigt sich die Regierung an unseren Kindern, wenn sie die Risiken missachtet, vor welchen Ärzte und Impf-Experten so eindringlich warnen. Also sind letztlich die Eltern selbst in Pflicht und Verantwortung, ihre Kinder vor künftigem generativen Schaden zu bewahren.
Bärbel Fischer
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22. 04. 2021

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Frank Walter Steinmeier!

So nobel es war, der Menschen zu gedenken, die an Covid oder nur mit Covid  im vergangenen Jahr starben, so drängend stellt sich mir die Frage: Haben Sie auch jener Opfer gedacht, die unter den unverhältnismäßigen Coronamaßnahmen tagtäglich zu leiden haben  – seit mehr als 13 Monaten, nämlich

  • der Schwangeren und ihrer Babys unter Maskenzwang
  • der Kinder in Kitas und Schulen unter Masken-und Testzwang
  • der Jugendlichen und Kinder unter Distanzzwang
  • der Kinder, die in zu engen Wohnungen von Gewalt bedroht sind
  • der Schüler im Fernunterricht und Isolierung ohne soziale Kontakte
  • der jungen Generation, deren Bildung und Weiterbildung sträflich vernachlässigt wird
  • der Eltern, denen die Mehrfachbelastung alle Kräfte raubt.
  • der verzweifelten Menschen ohne Einkünfte in wirtschaftlicher Not
  • der vielen Menschen, die ihr Leben aus Verzweiflung selbst beendeten

Dies alles sind die Nebenwirkungen mit hoch traumatisierenden Folgen, wie Sie zweifellos selbst wissen. Aber die fatalen Folgen für die Entwicklungsländer, wo sich die Zahl der Hungernden und der Hungertoten seit einem Jahr vervielfacht, weil die Versorgungswege gekappt sind – auch ihrer Not müsste aufrüttelnd gedacht werden. Kann es sein, dass Sie und die Regierung sich diese Fragen nicht stellen, weil dafür nicht das Virus selbst, sondern Ihr brutaler Kurs verantwortlich ist? Sie wissen auch, dass der „Inzidenzwert“ ein völlig manipulierbarer, und daher untauglicher Maßstab ist, um freiheitseinschränkende „Notbremsen“ zu rechtfertigen.

Nach meiner Kenntnis hat ein Bundespräsident die Aufgabe, Fehlentscheidungen der Regierung zu kritisieren oder zu stoppen, wenn deren Schrecken die Leiden der Coronakranken und -toten übertreffen – also Schaden und Nutzen außer Balance geraten sind. 

Sehr geehrter Herr Steinmeier, auch ich gehöre mit fast 80 Jahren zur gefährdeten Gruppe. Aber ich wehre mich strikt dagegen, dass wegen meines Alters Kinder leiden müssen, Unternehmen keine Aufträge mehr bekommen, Künstler verzweifeln, Studenten sich nur noch digital weiterbilden müssen, junge Leute keine Partner finden und auf Lebensfreude verzichten. Ich habe mich ein Leben lang vor Infekten geschützt und werde dies auch autonom beibehalten. Mir liegt am Herzen, dass Sie als Bundespräsident sich von dem ganzen Elend erweichen und Ihr Herz sprechen lassen, um die schlimme Notlage endlich zu beenden. Denn nicht das Virus hat unser Wohl und Wehe zu bestimmen, sondern einzig und allein die unantastbare WÜRDE DES MENSCHEN.

Sorgenvoll grüßt Sie                                                                                                   Bärbel Fischer

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18. 04. 2021

Sehr geehrter Herr Sozialminister Lucha!

Der Schwäbischen Zeitung entnehme ich, dass Ihr Ministerium die Schüler ab Montag wieder in den Fernunterricht schicken will, falls im Landkreis die Inzidenz auf 200 steigt. Sie wollen also 998 von je 1000 Schülern dafür bestrafen, dass 2 Personen von 1000 im Landkreis positiv getestet sind, obwohl gar nicht bekannt ist, ob diese tatsächlich krank und damit infektiös sind. 

Auch Sie wissen, dass der PCR-Test vieles kann, nur nicht eine Infektion anzeigen. Mit den grundgesetzwidrigen (ART 2,2 GG )„verpflichtenden“ Selbsttests in Schulen erhöht sich Zahl der Testungen drastisch, und damit die Inzidenz. Es ist also ein Leichtes, über eine Inzidenz von 200 zu kommen und damit erneut oder dauerhaft die Schüler von der Schule fern zu halten. Mit diesem manipulativen Parameter können Sie die „Lockdownnotbremse“ !!!  bis zum Sankt Nimmerleinstag verlängern, was ja vermutlich so geplant ist. 

Sie müssen daran Spaß haben, anders lässt sich dieses Vorgehen für uns nicht erklären. 

Dass unsere Kinder ein grundgesetzliches Anrecht haben 

  • auf guten personalen Schulunterricht
  • auf körperliches Wohlergehen (weg mit Masken, weg mit Tests in Schulen)
  • auf psychisches Wohlergehen (weg mit Abstandsregeln, weg mit Isolierung)
  • auf größtmögliche Optionen für die Entwicklung ihrer Potentiale

das alles scheint Sie nicht zu interessieren.

Ihr Argument, dass der Infektionsschutz über allem Recht steht, ist absurd. Oder finden Sie im Grundgesetz einen Artikel zu einem „Recht auf Gesundheit“? Den gibt es nicht. Jahrtausende kommen wir mit unseren Viren und Bakterien zurecht. Ja sie stärken am Ende sogar unser Immunsystem.

Herr Lucha, den hirnrissigen Kampf gegen ein Virus müssen wir aufgeben. Er ist nicht zu gewinnen.  Vielmehr setzen Sie sich der Gefahr aus, angezeigt zu werden wegen Ihrer Verstöße 

  • gegen § 225 Strafgesetzbuch, 
  • gegen die Menschenrechtserklärung von 1948 und 
  • gegen die UN-Konvention 19, Absatz 1.

Ich fordere Sie auf, alle Corona – Maßnahmen für Schüler und Lehrer SOFORT zu beenden und Kinder wieder MENSCH sein zu lassen.

Mit sorgenvollem Gruß                                                                                                   Bärbel Fischer

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„Land plant Corona-Tests für Kita-Kinder“
Schwäbische Zeitung – 8. April 2021 –  WIR IM SÜDEN

LESERBRIEF – abgelehnt

Ob Corona-Tests für Schulkinder oder die ganz Kleinen in der Kita –  nach demokratischen Grundsätzen sind beide nicht mit Art. 1,1 unseres Grundgesetzes vereinbar. Dass die Infektionsrate bei Kleinkindern drastisch anstieg, ist einerseits den Einschränkungen zu verdanken, die man unseren Kindern seit mehr als 12 Monaten abverlangt: übertriebene Hygienemaßnahmen, Kontaktverbote, Isolierung in der Wohnung, Verbot von Spiel und Bewegung im Freien, schuldhafte Ängste um das Überleben der Großeltern. Das kindliche Immunsystem kann sich nur stabilisieren, wenn es sich mit diversen Keimen auseinandersetzen muss – immunologisches Kleines Einmaleins! Andererseits bezweckt man durch das Testen von Kindern den erwünschten Inzidenzwert, um die Maßnahmen zu rechtfertigen.

Der Staat darf sich nicht über Art. 6 GG hinwegsetzen, nach welchem allein die Eltern entscheiden, ob ihr Kind getestet oder gar geimpft wird. Zu befürchten ist, dass Kinder, die nach dem Elternwillen nicht getestet wurden, vom Unterricht ausgeschlossen werden könnten.

Außerdem verstößt das Testen von Kindern auch gegen den Datenschutz, denn die Ergebnisse bleiben weder den Mitschülern, noch den Lehrkräften verborgen. Was droht einem Schulkind, wenn der Schnelltest positiv anschlägt? Es wird in Quarantäne geschickt, obwohl es vielleicht gar keine Symptome hat. Es wird von den Mitschülern isoliert, beschämt, gemieden, gemobbt. Wer will noch neben einem „Aussätzigen“ sitzen oder mit ihm spielen? Eine Stigmatisierung verletzt die Menschenwürde.

In Art. 2 GG geht es um körperliche Unversehrtheit. Dass sich Kinder bei der Handhabung des Selbsttests selbst gefährden können ( Augenreizungen, Hautausschläge etc.), hat bisher keine Erwähnung gefunden. Ebensowenig ist eine Lehrkraft befugt, medizinische Dienste zu erbringen. Auch die Haftungsfolgen sind bislang ungeklärt.

Und schließlich haben Lehrer einen Bildungsauftrag zu erfüllen. Dieser wird  durch die Verpflichtung  zu außerdienstlichen Aufgaben enorm behindert.

Die Spaltung soll nun bereits in der Kita beginnen, später sich im Kindergarten, in der Grundschule und in den höheren Klassen fortsetzen. Es gibt kein Zurück mehr. Wer gebrandmarkt ist wird Außenseiter bleiben. Nur wer von Kinderseelen gar keine Ahnung hat, kann solche Maßnahmen verordnen. Warum wehren sich nicht die  Bürgermeister, die Schulleiter, die Lehrer und die Erzieher, die pausenlos vorgeben, sich dem Wohl  a l l e r  Kinder zu verpflichten?

Wo bleibt eigentlich die Lobby für unsere Kinder?

Bärbel Fischer

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„Kinderrechte ins Grundgesetz – muss das sein“?                                         SchwZtg. 27. 03. 2021, Claudia Kling

LESERBRIEF – abgelehnt

Auf die  redaktionelle Frage, wie die Reaktionen auf den besagten Regierungsentwurf ( Kinderrechte ins Grundgesetz) sind, lautet die Antwort von Kinder-und Jugendhilfe-Organisationen, die sich im Bundesrat geäußert haben: „verheerend“. Ihnen geht der Entwurf nicht weit genug. Sie kritisieren ihn als reine Symbolpolitik.

Doch die konträre Kritik der Eltern-und Familienverbände, wie auch mehrerer Verfassungsrechtler an dem Gesetzesentwurf fehlt in Ihrem Bericht leider gänzlich. Ich frage mich, ob diese überhaupt gehört wurden. Wir  lehnen das Vorhaben nämlich nicht nur als überflüssig, sondern sogar als schädlich ab. Denn Kinderrechte sind erstens bereits über Art.1 GG und Art. 6 GG gewährleistet. Zweitens soll das bewährt ausgewogene Verhältnis Eltern-Kinder-Staat zugunsten des Staates und zulasten der Eltern verschoben werden. Die Formulierung “Erstverantwortung der Eltern“ ist kein juristischer Begriff und daher wirkungslos.

Was also ist die Absicht der Koalition, Art. 6 GG noch vor der Bundestagswahl im September eiligst zu ergänzen? Um nur zwei Beispiele zu nennen, liegt dem Staat erstens daran, möglichst alle Eltern steuerzahlend aus dem Kinderzimmer in die Betriebe zu bekommen und deren Kinder möglichst schon einjährig in die Ganztagsbetreuung zu zwingen. Wollen Eltern aber ihre Kinder selber umsorgen, kann der Staat ihnen das künftig verwehren mit dem Argument, Kinder hätten ein Anrecht auf „Bildung“. Dadurch wird  aber das Anrecht der Kinder auf „satte personale Bindung“ verletzt, und das grundgesetzliche Recht der Eltern auf Pflege und Erziehung ihrer Kinder (Art. 6,2 GG) beschädigt. Äußert zweitens ein 14-jähriger Sprössling nach langjährig schulischer Gender-Indoktrination z. B. den Wunsch, sein Geschlecht umzuwandeln, haben die Eltern künftig nichts mehr zu melden. Denn laut Entwurf „muss das Recht des Kindes auf Entwicklung einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit“ gegen den Elternwillen geachtet werden.

Eine schwammige Gesetzeslage dient weder Eltern noch Kindern. Im Übrigen gehört ein solcher Gesetzesentwurf zuvor abgestimmt mit dem „Internationalen Pakt über die Menschenrechte“.

Bärbel Fischer, ELTERNINITIATIVE FAMILIENGERECHTIGKEIT

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25. 03. 2021

Sehr geehrter Herr Palmer,

gestern habe ich in einem Video gesehen, mit wieviel Freude und Hoffnung die Tübinger ihre Stadt wieder bevölkert haben, was Sie ihnen ermöglicht haben. Da wachen die Lebensgeister wieder auf. In anderen Städten ist das leider noch nicht möglich.
Trotzdem habe ich große Bedenken, den Einkauf oder den Besuch eines Cafes von Bedingungen abhängig zu machen.
  • Halten Sie einen täglichen  24-Std.-Schnelltest für alle Bürger für realistisch?
  • Sind diese Testungen nicht vielleicht die Vorstufe für einen C-Impfausweis, ohne den ein Besuch von Veranstaltungen, Gaststätten, Gottesdiensten etc. nicht gestattet wird?
  • Freiheit ist bedingungslos und muss bedingungslos bleiben.
Sehr geehrter Palmer, auch Sie wissen, dass die WHO den PCR-Test für nutzlos bei der Erkennung von Infektionen eingestuft hat. Für klinische Diagnosen war er von Anfang an nicht zugelassen. Blind und stur weigert sich unsere Regierung aber, dies zur Kenntnis zu nehmen. Wir testen uns dumm und dämlich. Je mehr wir testen, umso höher die falsch positiven Ergebnisse von Menschen, die irgendeinen Infekt bereits überstanden haben, aber nicht infektiös sind. Folglich sind die Tests ein Instrument der Manipulation. Man kann willkürlich die Ergebnisse herbei testen, die man braucht, um den Angstpegel in der Bevölkerung stabil zu halten. Ebenso hat die WHO im Januar erklärt, dass symptomlose
( früher hießen sie „gesunde“) Menschen nicht infektiös sind, also niemanden anstecken können. Es fehlt also jegliche Evidenz für das Vorgehen der Regierung.                        Nicht nur in Schweden lacht man über die deutsche Coronaphobie.
So verständlich die Freude der Bürger über Lockerungen sein mag, so sehr wird sich der fatale Eindruck verfestigen, dass wir uns unsere Freiheit erkaufen müssen mit untertänigem Gehorsam bei eingeschlafener Vernunft.
Ich hoffe, sehr geehrter Herr Palmer, meine Worte erreichen Ihr Herz.
Frohe Ostertage wünscht Ihnen
Bärbel Fischer
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24. 03. 2021

Sehr geehrter Herr Kubicki,

Ich wende mich an Sie, weil ich von allen Abgeordneten Sie für einen der wenigen Freidenker halte. Ich schätze Ihre Kritik an der Coronapolitik der Regierung sehr.

Bitte geben Sie mir die Gelegenheit, Ihnen folgendes anschauliche Experiment vorzustellen: Ein  pfiffige Gemeinde in MVP bastelte eine Holzlatte von 8 m 30 cm entsprechend 83 Millionen Einwohnern in der BRD. 1mm auf der Latte steht für 10 000 Bürger, somit 4 mm für 40 000 Bürger, die AN oder MIT Corona verstorben sind. (Kann es sich ein Kulturland wie Deutschland leisten, keine eindeutigen Todesursachen zu ermitteln? Wie weit sind wir gesunken?) Wenn also 4mm auf der Latte fehlen, so zeigen die restlichen 8 296 mm an, wieviele Bürger  n i c h t  von Corona betroffen sind, nämlich 8 296 000. 

Siehe Video: https://youtu.be/_679u8YauUQ 

Reicht dies, um von einer „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ zu sprechen, welche

  • unsere Wirtschaft in den Ruin treibt?
  • die beklagenswerten Suizide noch vervielfacht?
  • unsere Kinder psychisch dauerhaft schädigt?
  • enorme Bildungsdefizite hinnimmt?
  • Familien zerbrechen lässt?

Mit besten Grüßen an Sie, werter Herr Kubicki, als einen der wenigen Hoffnungsträger in diesen Zeiten

Bärbel Fischer

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Leserbrief an die Schwäbische Zeitung – abgelehnt
Zahl der Corona-Infektionen bei Kindern nimmt stark zu, 22. 03. 2021
Mich wundert nicht, dass neuerdings vermehrt Kinder an Corona oder anderen Infekten erkranken. Sie haben nach einem Jahr  Isolierung mit Abstandsregeln, Maskenpflicht, Hygiene und Quarantäne ohne genügend Aufenthalt und Bewegung im Freien ein völlig untrainiertes Immunsystem, das sich gegen Keime nicht mehr wehren kann (Kolumbus-Syndrom). Das Immunsystem will trainiert werden, indem es sich unablässig mit Keimen auseinander setzt.
Das selbe gilt für den sozialen Bereich. Die Kinder hatten ein Jahr lang kaum Gelegenheit, sich mit Gleichaltrigen zu befreunden, mit ihnen zu rivalisieren, ihre Kräfte zu messen, Unrecht einzugestehen, sich zu entschuldigen, zu verzeihen etc. Wir haben also im Dauerlockdown unsere Kinder enorm geschwächt und ihnen erheblichen Schaden zugefügt, wovor Kinderärzte und-psychologen von Anfang an, leider erfolglos warnten. Es ist an der Zeit, dieses böse Spiel sofort zu beenden.
Bärbel Fischer
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Leserbrief an die Lokalredaktion Ravensburg, erschienen in der Lokalseite Leutkirch-Isny-Bad Wurzach-Aichstetten-Aitrach
„So hat der Wahlkreis Ravensburg gewählt“ 15. März 2021
 
Beim Vergleich der Wahlergebnisse im Wahlkreis Ravensburg fällt auf, dass die Wahlbeteiligung gegenüber 2016 um 5 % abgenommen hat. Demnach haben 34,6 % der Wahlberechtigten ihre Stimmen nicht abgegeben, ob aus Desinteresse, aus Resignation oder aus Frust über die gegenwärtige politische Situation sei dahingestellt.
Was weiterhin auffällt, dass sich in den letzten fünf Jahren die Wähler zu den Kleinparteien hin orientiert haben, denn fast in allen Gemeinden haben diese ihre Stimmenzahl oft mehr als verdoppelt. In 11 von 27 Gemeinden wurden die „Sonstigen“ sogar drittstärkste Kraft. Das zeigt, dass fast die Hälfte aller Wahlberechtigten ( 45,8 %) den traditionellen Parteien nicht mehr vertrauen. Zu diesem Ergebnis hat wohl die Berliner Politik kräftig beigetragen.
Bleibt die Frage, warum die enttäuschten Wähler partout nicht „Grün“ wählten, sondern lieber „Sonstige“. Waren deren Wahlprogramme doch vielleicht überzeugender? Oder wussten sie, welche gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen sich hinter dem sympathischen grünen Landesvater Winfried Kretschmann verbergen? Oder vermissten sie bei den Grünen das ewig grüne Thema „Volksentscheide“, das die Partei kürzlich ( warum wohl? ) aus ihrem Programm gestrichen hat?
Demokratische Wahlen legen den Finger in die Wunde!                                              Bärbel Fischer
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Heute jährt sich das Attentat in Hanau, bei dem neun Todesopfer und viele Verletzte zu beklagen waren. Der Täter Tobias R., seit 2002 an paranoider Schizophrenie erkrankt, hatte in einer Shishabar in Hanau ein Blutbad angerichtet. Die Schwäbische Zeitung erinnert sich und stellt sechs offene Fragen, ohne die wichtigste zu artikulieren. Schon 2020 wie heute wurde die Tat eines psychisch Schwerkranken mit Tötungsfantasien politisch als rechtsextrem und rassistisch instrumentalisiert. Das macht sich besser als zuzugeben, dass die Bundesanwaltschaft (BA) 2019 geschlafen hat.

Leserbrief an die Schwäbische Zeitung, 19. Februar 2021 – abgelehnt
Die wichtigste Frage unterblieb
 
Nach sechs offenen Fragen wurde die wichtigste siebte zu der Bluttat in Hanau  n i c h t  gestellt. Nämlich, warum die Bundesanwaltschaft (BA) nicht tätig geworden ist, nachdem sie bereits  im November 2019 die verwirrte Strafanzeige von Tobias R. erhalten hatte. Man habe von Tobias R. „schon gehört“, heißt es lapidar! Die BA hätte schon damals ermitteln können und müssen, dass der Täter seit 2002 unter einer paranoiden Schizophrenie litt und Waffen besaß.  Angesichts dieser Diagnose hätte man ihm die Waffen beschlagnahmen müssen. Das war ein schwerwiegendes Versäumnis. Die neun Opfer könnten noch immer am Leben sein. Bis heute quält deren Angehörige die Frage, warum man bei der BA die Augen verschloss vor einer sich deutlich abzeichnenden Gefahr. 
 
Ob eine Vielzahl an Gedenkfeiern „gegen Rassismus“ mit politischer Prominenz in Hanau sie trösten wird, bezweifle ich stark.
 
Bärbel Fischer
Nachtrag:  Zu Recht wird psychisch kranken Migranten für ihre Straftaten Schuldunfähigkeit bescheinigt. Warum gilt das nicht für Tobias R.? Zu welchem Zweck wird er posthum des Rechtsextremismus und Rassismus beschuldigt?
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Inzwischen sind in Deutschland bereits  hundert oder mehr alte Menschen in Pflegeheimen nach der Corona- Impfung gestorben. Die Medien berichten kaum  oder gar nicht darüber. Oder sie leugnen den Zusammenhang mit der Impfung.

 

Hier mein Leserbrief zum heutigen Artikel „Die Baustellen der Impfkampagne“ vom 2. Februar 2021 – Schwäbische Zeitung . Abgelehnt.

Mag die Wut über fehlende Impfstoffe für Deutschland groß und die enttäuschte Hoffnung auf lebensverlängernde Eingriffe auch bitter sein – am Ende könnte sich das Brüsseler Versagen noch als Segen erweisen, wenn nämlich das Sterben im Zusammenhang mit der Impfung in Pflegeheimen  aufhört. Mir war immer rätselhaft, warum man gerade alte Menschen zuerst impfen will, obwohl bekannt ist, dass ein geschwächtes Immunsystem keine zusätzliche Belastung aushält.  Haben nicht die Hersteller der Impfstoffe selber zugegeben, bei den Tauglichkeitstests seien nur fünf Prozent der Probanden über 70 Jahre alt gewesen? Schutz der alten Menschen sieht m. E. anders aus. Die letzten Tage, Wochen oder Monate eines Menschen sollten nicht technisch am seidenen Faden eines chemischen Impfstoffes hängen, sondern in herzlicher Zuwendung durch gut bezahltes Personal und in liebevoll-familiärem Beisammensein ohne Zeitdruck glücken.

Doch genau daran fehlt es in Zeiten wie diesen. 

Bärbel Fischer

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Landtagswahl  BW März 2021

Als ÖDP-Kandidatin zur LT-Wahl im März 2021 vermisste ich die Möglichkeit, mich im SWR zu den einzelnen Schwerpunkten der Landesregierung detailliert zu äußern. Ich hatte nur die Möglichkeit zu wählen zwischen vier Alternativen.

Hiermit gebe ich dem SWR mein Statement zu einigen Schwerpunkten ab:

Die ÖDP firmiert in BW mit dem Zusatz: „Familie und Umwelt“. Dem soll Rechnung getragen werden.

Die Folgen der Maßnahmen der C-Politik sind für Familien überaus schädlich. Nicht nur, dass die exorbitante Schuldenlast  zum wirtschaftlichen Überleben den nachfolgenden Generationen die Luft zum Atmen nimmt, weil sie die Schuldenlast zu tragen haben werden ( schon heute lasten auf jedem Bürger, neugeboren oder Greis fast  € 24 000 ). Die heutigen psych. Schäden allein an unseren Kindern werden kaum zu beheben sein, sei es durch Gewalterfahrungen durch Stress, Selbstwertdefizite durch die ihnen vermittelte Rolle als Gefährder. Nähe -eigentlich heilsam – gilt mit C. als tödlich!?

– Bildung: Eine komplette Digitalisierung der Schulen verhindert soziale Kontakte, die zur humanen,  sozialen und emotionalen Reife der Schüler unabdinglich ist. Wie seit Generationen sind Schüler angewiesen auf Lehre durch erfahrene Erwachsene. Jedes Tierjunge lernt von seinen Eltern, wie es sich vor Feinden schützt. Jedes Kind lernt von seinen Eltern, jeder Lehrling von seinem Meister.  Digitalisierung kann menschliche Kontakte nicht ersetzen.

– Finanzen: Solange die Exekutive unter Missachtung des Parlaments die „Pandemie“ eigenmächtig mit jedem neu mutierten Virus nach Gusto verlängern kann,  sind Steuererhöhungen Tür und Tor geöffnet. Allein das Maskenchaos zeigt, wie verschwenderisch mit den Steuern der Bürger umgegangen wird. Wenn der Mittelstand durch wiederholte Lockdowns stirbt, werden auch keine Steuern mehr sprudeln.

Klima und Umweltschutz: Die Frage, ob CO2 für den Klimawandel verantwortlich ist, ist wissenschaftlich noch immer nicht geklärt. Sich allein auf das PCCI zu verlassen ist nur die halbe Wahrheit, denn mehr als 500 Klimaexperten global bezweifeln dessen Modellberechnungen. Die Thesen der NASA wurden bisher ignoriert, dass sich einerseits die axiale Veränderung der Erdachse klimatisch auswirkt, andererseits die Produberanzen der Sonne selbst. 

– Infrastruktur: Grundsätzlich bin ich für die Reduzierung des Straßenneubaus. Aber seit Jahrzehnten bis heute fehlt eine Ost-West-Schnellstraße durch BW. Eine Autoreise von Leutkirch nach Freiburg dauert mindestens 3 Std. , mit der Bahn noch mehr.

– Integration: Ich frage mich, warum trotz Corona weiterhin Migranten aus Nordafrika über Flughäfen ohne Tests einreisen dürfen. 

– Wohnen und Soziale:. Es gab in den Neunzigerjahren den sozialen Wohnungsbau, wo Investoren auf Mieteinkünfte verzichteten, um Geringverdienern in den ersten 10 Jahren eine menschenwürdige Unterkunft  zu ermöglichen. Diese Möglichkeit sollte weiterhin bestehen. Planwirtschaftliche  Initiativen haben zu unterbleiben.

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War BW einst ein Vorzeige-Bundesland, hat es sich mit ROT- GRÜN bildungspolitisch ans Ende des Länderrankings katapultiert. Wer heute für seine Kinder eine gehobene Bildung anstrebt, der emigriert. Mehr als 300 000 Akademiker verlassen jährlich die Bundesrepublik, weil diese deren Ansprüchen auf Bildung  bei Weitem nicht genügt. Soweit kommt es, wenn das sozialistische Prinzip GLEICHHEIT zum Dogma der Bildungspolitik wird. Anstatt schwächere Schüler gezielt zu fördern senkt man das Bildungsniveau für alle! Hochkompetente Kinder aus bildungsbeflissenen Familien geraten mit ihren Interessen ins Hintertreffen. Was bedeutet schulisch heute noch eine EINS, wenn viele eine EINS für Halbwertiges bekommen? Zum Glück gibt es für Überflieger außerschulische Fördermaßnahmen durch das Land BW und Privatinvestoren. Denn unser Bundesland ist angewiesen auf Kapazitäten aller Kategorien, digital, mathematisch, sprachlich, künstlerisch etc.

Oftmals  handelt es sich um Kinder aus bildungsaffinen Familien, die ihre Kinder auf eigene Kosten fördern unter Verzicht auf Konsum oder Urlaubsreisen etc.

Ein Land, das es versäumt, seinen Nachwuchs auch finanziell zu fördern, um dessen Fähigkeiten auszubauen, hat seinen Auftrag verfehlt.

Fazit: Nichts ist für unser Bundesland wichtiger, als die vorhandenen generativen Ressourcen zu nutzen, um wieder Bedeutung zu erlangen, wenn es darum geht, konkurrenzfähig zu bleiben.

Allerdings geht es nicht darum Erste zu sein, sondern voneinander zu lernen zum Wohle aller.

Bärbel Fischer

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Schwäbische Zeitung, 13. 01. 2021

„Koalition will Kinderrechte stärken“

Die Regierungskoalition beabsichtigt wiederholt die Aufnahme von „Kinderrechten in die Verfassung“, obwohl das Parlament im März 2020 bereits dieses Projekt abgelehnt hatte. Kinder sollten u.a. „alters-und reifeangemessen an staatlichen Entscheidungen beteiligt, und ihre Äußerungen berücksichtigt werden“. Was konkret dies Formulierung besagt , ist dem Interview der Schwäbischen Zeitung mit  dem Ehrenvorsitzenden des Deutschen Familiengerichtstags, Siegfried Willutzki, nicht zu entnehmen.

Sehr geehrter Herr Gabel,

am 13. 01. 2021 erschien Ihr Bericht: „Koalition will Kinderrechte stärken“ in der Schwäbischen Zeitung. Wir von der ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT haben uns mit dem Thema schon sehr lange befasst. Wie auch anderen Familienverbänden geht es uns darum, dass uns Eltern nicht nur eine „Erstverantwortung“ erlaubt werden soll, sondern die volle Verantwortung, solange dem Kind kein Schaden zugefügt wird. Zudem müsste diese Erstverantwortung juristisch genau definiert werden.

Die Schwäbische Zeitung fügt Ihrem Artikel ein Foto von Schlitten fahrenden Kindern an, deren Eltern ihnen von oben zusehen. Sie freuen sich, dass ihre Kinder sich alleine und ohne elterlichen Beistand auf die Piste wagen. Dies ist „Persönlichkeitsentfaltung“ pur. Und dies geschieht x-mal jeden Tag. Der Staat kann das nicht leisten. Im Gegenteil! Heutzutage verbietet der Staat den Kindern das Rodeln, lässt Schneemänner von Polizisten zerstören, zwingt Schüler in eiskalte Klassenräume und schädigt Kinder durch stundenlanges Tragen von Masken, auch gegen den erklärten Willen der Eltern. Wie enorm sich die Bildungsschäden durch die staatlich angeordnete Heimbeschulung noch auswirken wird, ist nicht abzusehen. Hier werden Persönlichkeiten nicht entfaltet, sondern schwer beschädigt.

Sowohl Herr Willutzki als auch die Professorin Rechtsphilosophie Frau Wapler meinen; Die Sicht auf Kinder habe sich in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend verändert. Kinder würden heute von Geburt an als Persönlichkeiten gesehen, die ernst zu nehmen sind. Ich frage: Welches Elternpaar hat jemals seine Kinder nicht ernstgenommen, ihre Wünsche, ihre Ziele, ihre Gefühle, ihre Stärken und Schwächen ignoriert?  Seit es unser Grundgesetz gibt, gilt jedes Neugeborene als Persönlichkeit mit unantastbarer Würde. Daran hat sich auch in den letzten Jahrzehnten rein gar nichts geändert!

Am Ende beschäftigt uns auch die Frage, warum es gerade den linken und grünen Parteien so wichtig ist, „Kinderrechte“ grundgesetzlich zu fixieren. Sind nicht sie es, die den § 218 gänzlich streichen wollen? Sind nicht sie es, die die Coronamaßnahmen bis zum St. Nimmerleinstag verlängern wollen, ohne an die Kinder zu denken? Für mich ist es paradox, wenn ausgerechnet jene, die sich rücksichtslos gegenüber dem Nachwuchs aufführen, partout mit Kinderrechten punkten wollen, zumal linke Politiker und Abgeordnete im Durchschnitt selbst kaum Kinder haben.

Ich fasse zusammen:

  • Eltern brauchen keine Erstverantwortung, ihnen steht nach Art. 6 GG die volle Verantwortung zu.
  • Unantastbare Würde gebührt allen Menschen, also auch unseren Kindern.            Art. 1 Grundgesetz
  • Für die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Kinder sind und waren schon immer die Eltern die Experten und nicht staatliche Behörden oder Einrichtungen.
  • Staatliche Kindesbeschädigung zu dulden, aber Kinderrechte zu fordern ist an Heuchelei nicht zu überbieten.

Bleibt zu hoffen, dass das Parlament, wie bereits im März 2020 geschehen, im Sinne der Kinder und ihrer Eltern den Gesetzentwurf anlehnt.

Mit freundlichem Gruß – Bärbel Fischer                                                     ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT

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An die Redaktion der Schwäbischen Zeitung Ravensburg

Leserbrief 05. 01. 2021 – abgelehnt

Einer Tabelle aus dem Bundesfinanzministerium konnte man heute entnehmen, dass bis 30. Juni 2021 mit weiteren Lockdowns und daher mit entsprechenden steuerwirksamen Ersatzleistungen aus der EZB-Gelddruckmaschine gerechnet wird. Der Termin 31. 01. 2021 zur Beendigung des 2. Lockdowns (light/hard) ist also heute bereits Makulatur. Die Folge: Es werden weiterhin Betriebe und Soloselbständige in den Ruin getrieben.
Da ich altershalber selbst zur Risikogruppe zähle, kann ich es nicht verantworten, dazu zu schweigen. Keiner von uns Alten wünscht, dass die Gesellschaft unter unserer altersbedingten Verletzlichkeit zu leiden hat. Jeder und jede von uns weiß, dass unser Leben mit fortgeschrittenem Alter dem Tode näher kommt. Keiner von uns rechnet mit „ewigem Leben“ auf dieser Erde. Und keiner von uns will, dass unsere Kinder und Enkel in ihrem ökonomischen Fortkommen eingeschränkt, bzw. behindert werden, nur weil wir Alte, wie unprofessionell auch immer, „geschützt“ werden sollen.
Den Schutz der Alten hätte die Regierung längst gewährleisten können, indem sie seit vielen Jahren die belastende Arbeit der Kranken- und Altenpfleger entsprechend honoriert, und damit für ausreichenden Nachwuchs gesorgt hätte. Warum wurden im Coronajahr 2020  auf Empfehlung der „Bertelsmann-Stiftung“ 13 Kliniken geschlossen und 600 Pflegekräften der Arbeitsplatz genommen? Warum stehen weitere regionale 19 Kliniken samt Arbeitskräften auf der Abschussliste? Warum wurden 2020 die Intensivbetten extrem reduziert? Weil sie nicht den Gewinn einfahren, der laut Bertelsmann rechnerisch für deren Existenz nötig wäre?
Außerdem haben wir Alte uns ein Leben lang selbst vor Ansteckungen geschützt. Weshalb spricht die Regierung uns diese Kompetenz im Alter plötzlich ab? Weshalb will sie uns den Kontakt zu Kindern und Enkeln verwehren, wo doch Nähe und inniger Hautkontakt unser Immunsystem stärken?  Weshalb werden wir eingesperrt, wo Bewegung an der frischen Luft und ein Schwätzchen mit Altbekannten uns so sehr wohl täte?
Wie inzwischen sattsam bekannt und durch Studien eindeutig bewiesen, war und ist die Ansteckungsgefahr mit Covid 19 vergleichbar mit der einer normalen Influenza. Der RKI – Ansteckungswert ( R-Wert ) ist derzeit etwa unbedenklich etwa bei 0,5, was unsere Corona-Elite in Berlin (Spahn) und München (Söder), aus welchen Gründen auch immer, bewusst und beharrlich ignoriert.
Auf diesem Wege fordert die Generation 70+ eine Genaralabsolution. Nicht wir sind verantwortlich für den immensen ökonomischen Schaden, der durch die unverhältnismäßigen Corona-Maßnahmen der Regierung und durch Medien entstanden ist, die seit Merkel auf kritischen Journalismus verzichten. Niemals sollte unsere Gebrechlichkeit als Feigenblatt dafür herhalten müssen, dass die Zukunft unserer Kinder pro Kopf bereits ab Geburt mit 22 857 € Schulden belastet ist. Wir Alten, die wir den Wohlstand der BRD mit geschaffen haben, sind demokratisch niemals nach unserer Meinung gefragt worden. Wir durften unsere Stimme per Volksabstimmung demokratisch nicht erheben. Über uns noch Lebende wurde unbefragt einfach verfügt, so als seien wir allesamt debil.
Bärbel Fischer
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Wein-nacht oder Weih-nacht?

„… Der Engel aber sprach zu den Hirten: FÜRCHTET EUCH NICHT, denn ich verkündige euch eine große Freude, die allem Volk widerfahren soll….“ 

Den verängstigten Menschen unter der Knute der römischen Machthaber verheißt der göttliche Bote einen Neuanfang in Frieden und Freiheit. Der Evangelist Lukas wählt als Zeichen der Hoffnung einen hilflosen Säugling. Bis heute sehen wir in jedem Neugeborenen einen aufgehenden Stern für eine hellere Zukunft.

Seit Frühjahr 2020 lebt die Menschheit in Angst und Schrecken vor einem Virus. Jeder einzelne von uns sieht sich gefährdet oder gilt als Gefährder. Und unsere Kinder lernen schon , dass Nähe tötet und stecken ängstlich ihre vitalen Bedürfnisse nach Kontakt und Berührung zurück. Nicht nur sie.

Dabei feiern wir mit der Geburt Jesu die totale Aufhebung der Distanz zwischen Himmel und Erde – ein Fest der innigen NÄHE! Kann die Botschaft des Engels nicht auch uns gelten? Wie sehnlich warten wir auf  einen Neuanfang, auf eine hellere Zukunft! Zugegeben, es ist nicht leicht, der medialen Verängstigung zu entkommen. Doch wenn wir uns als Hirtenvolk verstehen, kann das FÜRCHTET EUCH NICHT auch in uns Raum gewinnen, die Panik nehmen, unser Herz beruhigen und unseren Blick schärfen für die Wahrheit. 

Und dann kann aus Wein-nacht Weih-nacht werden.

Liebe Freunde, mit dem Segen des göttlichen Kindes auch für das neue Jahr grüße ich euch aus ganzem Herzen

Bärbel

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Liebe Freunde,

kurz vor dem nächsten „Lockdown strong“ über Weihnachten und den Jahreswechsel sehe ich mich veranlasst euch mitzuteilen, was Herr Dr. jur. Justus Hoffmann in der 31. Sitzung des Corona Ausschusses erklärt: „Der Rechtsstaat hat die hoheitliche Aufgabe, den Schutz der Gesundheit und Sicherheit seiner Bürger zu gewährleisten“. Doch dies ist in den letzten 10 bis 20 Jahren der BRD fahrlässig versäumt worden, denn

  • regionale Krankenhäuser wurden geschlossen
  • Kliniken wurden privatisiert und damit gewinnorientiert kommerzialisiert
  • Pflegepersonal für seine verantwortungsvolle Arbeit krass unterbezahlt
  • Vorratshaltung von Ausrüstung gegen Infektionen versäumt
  • Vorhaltung von Intensivbetten abgebaut
  • die Situation der Pflegebedürftigen lag weit außerhalb staatlichen Interesses

„Die damit verbundenen Risiken wälzt unsere Politik nun grundgesetzwidrig auf die Bevölkerung ab“ mit Maßnahmen wie:

  • Abstand halten
  • Masken tragen
  • Ausgangssperren
  • Quarantänemaßnahmen
  • Schließung von Betrieben und Geschäften
  • Verbot von Kulturveranstaltungen
  • Kinder für den Tod ihrer Großeltern beschuldigen
  • erhebliche Bildungsdefizite bei der Jugend
  • verordnete „Solidarität“ unter hohen Geldstrafen bei Verstoß
  • auf Feste, Feiern, Gottesdienste verzichten
  • Verschiebung von nötigen Operationen mit Todesfolge
  • vermehrte Suizide aus Verzweiflung
  • Vereinsamung alter Menschen
  • Begräbnisse nur im engsten Kreis

etc.

Das heißt: „Nun wird der Bürger in Geiselhaft genommen für die Versäumnisse der Regierung. Der Bürger muss nun selbst auf eigene Kosten den Grundrechtsschutz leisten“. Er soll jetzt durch Einschränkungen seiner vitalen Bedürfnisse das Überleben der Nation sichern. Das aber bedeutet in Umkehrung der Zuständigkeit „das Ende unseres Rechtsstaates“. Zwanzig Jahre Totalversagen unserer Politik rächt sich nun tränenreich und tödlich für unser soziales Übereinkommen.

Diese juristische Sicht der Dinge wollte ich euch nicht vorenthalten. 

In Sorge                                                                                                                      Bärbel

P.S. Wörtliche Zitate von Herrn Dr. Hoffmann habe ich in Anführungszeichen  wiedergegeben. Nachzusehen ab Minute 1:34:50 unter 

https://www.youtube.com/watch?v=BJDECWSPxUM&feature=youtu.be

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Sehr geehrte Frau Redakteurin,

ich nehme Bezug auf Ihren heutigen (10.12. 2020) Leitartikel: „Schlechter Umgang“. Wie vom Band kommen die redaktionellen Beschimpfungen der „selbsternannten“ Querdenker ( Wer sonst sollte einen Bürger zum Querdenker ernennen, wenn nicht er sich selbst? Genau das zeichnet ja die Bürgerbewegung aus, dass sie nicht denken lässt, sondern ihr eigenes Hirn einschaltet ). Aber Ihre Beschimpfungen sind so ausgelutscht, dass ich darauf nicht eingehen werde.

Mir geht es vielmehr um Ihre Behauptung, „in unserem demokratischen Staat gebe es viele andere Formen des Protests, etwa Unterschriftensammlungen, Briefe an gewählte Abgeordnete oder Kundgebungen, auf denen Extremisten keinen Platz haben“.      Vergessen haben Sie die  demokratische Möglichkeit, Protest über Leserbriefe in der Regionalzeitung zu äußern. Sie können mir glauben, dass ich als Demokratin keine dieser Gelegenheiten ausgelassen habe. Aber die Erfahrung lehrt leider:

  • Petitionen werden meist ignoriert,
  • die Annahme vieltausendfacher Unterschriften verweigert, 
  • Briefe an Abgeordnete fallen auf Kosten eigener Überzeugung dem undemokratischen Fraktionszwang zum Opfer, 
  • Leserbriefe, nicht nur meine, werden einfach unterschlagen. 

Und zu den Kundgebungen:

  • Die Organisatoren versichern vor jeder Kundgebung, dass Extremisten nicht willkommen sind,
  • Man sieht den Vermummten nicht an, wes Geistes Kind sie sind und was sie im Schilde führen.
  • Bezahlte Chaoten lassen sich leicht in eine Demonstration einschleusen.
  • Auf Demonstrationen zu verzichten, weil sich evtl. Staatsfeinde unter die Droße Menge friedlicher Bürger mischen, wäre ein Verrat an der Sache und ein übler  Triumph für die Chaoten.

Sehr geehrte Frau Ballarin, hiermit  sage ich Ihnen doch wirklich nichts Neues!             Oder meinen Sie, die Bürger würden auf ihr Demonstrationsrecht verzichten, nur weil Sie ihnen „schlechten Umgang“ unterstellen?

Mit freundlichem Gruß                                                                                                Bärbel Fischer

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Leserbrief – abgelehnt

 „Langsamer Abschied vom Bargeld“. 03. 12. 2020
Mit großem Interesse habe ich am 3. 12. 2020 Ihren Artikel: „Langsamer Abschied vom Bargeld“ (Jörn Bender) gelesen in der Hoffnung, mehr über die Risiken der digitalen Zahlungsweise zu erfahren. Dazu aber  nicht ein einziges Wort. Dass wir Deutsche unser Bargeld lieben, hat doch damit zu tun, dass wir nicht „gläsern“ werden wollen, denn BIG BROTHER geht es gar nichts an, wo wir einkaufen und was wir einkaufen. Dass das Verschwinden des Bargeldes im Interesse eines künftigen Überwachungsstaates liegt, das ist leicht nachvollziehbar. Hatte nicht Herr Schäuble die Corona-Krise als Chance gepriesen, derlei Projekte mithilfe der Krise leichter voranzubringen? Denn ohne die höchst willkommene Krise wäre eine Abschaffung des Bargeldes kaum gegen die Bevölkerung durchsetzbar. Dank der C-Krise  werden praktischerweise nun auch billiardenschwere EU-Projekte durchgesetzt. Doch wir Europäer durchschauen derlei Tricks. Wir lassen uns nicht gängeln, durchleuchten und steuerlich aussaugen. Sollten diese Projekte aber gegen den Willen der EU-Nationen ohne Volksabstimmung von unseren Eliten durchgesetzt werden, so ist dies für die Geschichtsbücher ein erneuter Beweis dafür, dass Rechtsstaatlichkeit in BRD und EU 2020 überhaupt keine Rolle mehr spielt.
Bärbel Fischer
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Zum Leitartikel  „Demaskierende Proteste“                                                            Schwäbische Zeitung vom 19. Nov. 2020

Sehr geehrte Frau Korf,

altershalber habe ich mir die Teilnahme an den Berliner Protesten gegen das geänderte „Gesetz zum Schutz der Bevölkerung…“ versagt, obwohl es für mich Pflicht gewesen wäre, den Protest zu unterstützen. Jahrzehnte meines 78-jährigen Lebens  habe ich mich für  Demokratie in unserem Land eingesetzt, ohne zu ahnen, dass eines Tages durch unsere Regierung  Wasserwerfer gegen friedliche Demokraten, die nichts anderes als ihre grundgesetzlichen Freiheitsrechte zurück haben wollen, eingesetzt werden würden. Diese als „Rechtsextremisten, Populisten, Wutbürger, Querdenker und Staatsverächter“ zu bezeichnen, zeigt, wie wenig Sie verstanden haben. Die schrecklichen Bilder vom 18. 11. 2020 werden in die ganze Welt gehen und die Proteste in Belarus und anderswo wie eine Einschlafgeschichte erscheinen lassen.

Das geänderte Gesetz setzt nun die Executive in die Lage, mit jedem mutierten Virus eine neue „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ auszurufen, immer wieder neue Lockdowns zu verordnen, den Ruin weiterer Betriebe zu veranlassen, die Bevölkerung, insbesondere unsere Kinder weiter zu schädigen ( 300 000 Kinder befinden sich momentan in ungerechtfertigter Quarantäne ), bis wir künftig bestenfalls noch zu Drittstaaten zählen.

Ich hätte mir von meiner Tageszeitung einen klug vorausschauenden Blick gewünscht, der die fatalen Folgen dieses Gesetzes abwägt. Nach all den tendenziösen Corona-Artikeln der letzten Monate hatte ich allerdings nur geringe Hoffnungen auf fairen, sachlich-neutralen Journalismus in der Schwäbischen Zeitung.

Werte Frau Korf, haben Sie schon einmal die Folgen erwogen, die Ihnen im Fall einer politischen Wende wegen tendenziöser Berichterstattung drohen?

Nachtrag:

Im selben Atemzug mit Rechtsextremisten, Populisten, Wutbürgern nennen Sie in Ihrem heutigen Leitartikel (19. 11. 2020) die Querdenker als „Staatsverächter“, ohne vermutlich selbst ein einziges mal eine solche Demo besucht zu haben. Denn sonst könnten Sie solche Behauptungen nicht äußern. Querdenker kritisieren die Regierung für ihre Corona Maßnahmen. Aber Kritik an Maßnahmen ist keine Verachtung unseres Staates. Im Gegenteil. Querdenker wollen unser bisher gut funktionierendes, demokratisches Modell erhalten mit Legislative, Exekutive und Judikative. Gerade weil dies momentan aus den Fugen gerät, gehen die Leute auf die Straße.

Im Übrigen: Von Querdenkern lebt die Menschheit und die Demokratie. Nur von Querdenkern sind in der Geschichte Fortschritte erzielt worden  ( Jesus, Galileo Galilei, Martin Luther, Gandhi, Albert Einstein, Martin Luther King, Michael Gorbatschow…… ) Wenn alle Menschen immer nur im politisch korrekten Tunnel denken und reden, dann bedeutet das Stillstand ohne Fortschritt.

Mit freundlichem Gruß
Bärbel Fischer

Antwort von Frau Korf

Sehr geehrte Frau Fischer,

nur, um Ihnen und uns Unannehmlichkeiten zu ersparen: Wir behalten uns vor, Drohungen bei der Polizei anzuzeigen. Nur für den Fall, dass Sie erwägen, künftig ähnlich oder schärfer zu formulieren.

Katja Korf
Leitung Politikressort
Schwäbische Zeitung

Rückantwort

Sehr geehrte Frau Korf,

lange habe ich  gezögert, Ihnen zu antworten. Aber es muss sein.

Sie drohen mir, mich bei der Polizei anzuzeigen, sollte ich künftig „ähnlich oder schärfer formulieren“.
Ich habe im Strafgesetzbuch keinen Paragrafen gefunden, der scharfe Formulierungen ahndet, solange diese nicht ehrverletzend, diskriminierend oder ausgrenzend sind. Ich habe Ihnen widersprochen, weil Sie in Ihrem Leitartikel vom 19. 11. 2020  die Querdenker als Staatsverächter bezeichnet haben, was einer Diskriminierung gleichkommt. Des Weiteren habe ich Sie ermahnt zu bedenken, was nach einer “Wende“ möglicherweise auf Sie zukommt, wenn Sie weiterhin nicht bereit sind,  zwischen Querdenkern und Staatsverächtern zu unterscheiden. Das war keine Drohung, sondern ein wohlgemeinter Hinweis ( s. Nachtrag vom 22. 11.2020)

Allerdings gibt mir schon zu denken, dass die Schwäbische Zeitung nicht argumentiert, sondern droht.

Mit freundlichen Gruß
Bärbel Fischer

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Ausschreitungen bei „Querdenken“-Demo, 09. 11. 2020 Schwäbische Zeitung
Leserbrief – abgelehnt

Auch wenn ich die Ausgabe der Schwäbischen Zeitung vom 9. 11. 2020 dreimal durchgeblättert habe, um einen Artikel zur Erinnerung an den  historischen  9. 11. 1989 zu entdecken, ich bin nicht fündig geworden. Statt dessen berichtete meine Zeitung  von einer Demonstration in Leipzig am 7.  11. 2020, bei welcher sich Tausende von Menschen wie damals dagegen auflehnten, eingesperrt zu sein, nicht  reisen zu dürfen, ihre Verwandten nicht mehr besuchen zu dürfen, für freie Rede sanktioniert zu werden.

Richtig, die DDR-Regierung brauchte für ihre Gehirnwäsche keine Corona-Krise, keine Masken, keine Panikmache. Sie rechtfertigte ihre Maßnahmen mit dem „antifaschistischen Schutzwall“, der Menschen vor westlichem Gedankengut.schützen sollte.  Ihr Werkzeug war  einerseits die „Aktuelle Kamera“, die Nachrichtensendung zur Einschläferung der Bevölkerung, und andererseits das Denunziantentum (IMs), das neuerdings auch in der BRD fröhliche Urständ feiert. Man kann heute anonym über angebotene Formulare im Internet seine Nachbarn anzeigen, sollten sich diese nicht akribisch an Corona-Verordnungen aus Berlin oder München halten. Auch Bus- und Bahnreisende, die sich gelegentlich ohne Maske einen Apfel gönnen, können ein Lied davon singen, wie oft sie innerhalb von 15 Minuten von Mitreisenden angeschnauzt werden.

Vor 31 Jahren wachten die Menschen im Osten auf und gingen wöchentlich auf die Straße, um sich ihre Freiheit zu erkämpfen. Dafür ernteten sie zu Recht großen Applaus aus dem Westen. Wenn aber heute die Menschen in ähnlichem Anliegen in den Städten demonstrieren, ernten sie keinen Applaus, sondern wie damals drastische Repressalien bis hin zum Verlust Ihres Arbeitsplatzes, ihrer Karriere, ihrer ärztlichen Approbation, ihres Verlages etc.
Auch wenn dem gutgläubigen Leser die Parallelen zu 1989 erst später auffallen werden, sie sind heute überdeutlich und von historischer Bedeutung.
Bärbel Fischer
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Schwäbische Zeitung, Leitartikel vom 7. 11. 2020  „Abgeordnete mehr einbinden“

Sehr geehrte Frau Kling,

nach langer Zeit kann ich einen Leitartikel der SchwZtg wieder unterstreichen. Sehr richtig plädieren Sie dafür, dass unsere Parlamente in Corona-Fragen über verfassungsrechtliche Vorgaben nicht übergangen werden dürfen. Also hat das Gremium aus Kanzlerin und Ministerpräsidenten überhaupt keine demokratische Befugnis, der Bevölkerung willkürliche Maßnahmen aufs Auge zu drücken. Zu groß ist die Gefahr, dass die demokratische Verfasstheit der BRD ausgehebelt wird und das Vertrauen der Bevölkerung in unsere Demokratie gegen NULL fährt. Allerdings werden Kritiker dieses Verfahrens schon seit März 2020 bis heute als Verschwörungstheoretiker, Staatsfeinde, Covidioten  u. ä. verteufelt.

Wenn nun die Koalition ihre Corona-Verordnungen in Gesetzesform gießen lassen will, ohne sich arrogant die Argumente der aufbegehrenden Bürger an der Basis auch nur anzuhören, dann gräbt sich unsere Regierung ihr eigenes Grab.

Bei „schnellen Entscheidungen“ kommt es auf ein paar Tage nicht an. Hatte unsere Regierung über die Sommermonate nicht genügend Zeit, Modelle zu entwickeln, wie sich die deutsche Bevölkerung vor Ansteckung schützen kann ( s. Schweden ), ohne erneut einen tödlichen November-Lockdown zu installieren?

Werte Frau Kling, wir werden gezwungen, sozial und ökonomisch zu sterben, Jahre bevor wir im eigenen  Sarg liegen.
„Social Distancing“ ist eine „noble“ Umschreibung für EINSAMKEIT, wie ich sie selbst am eigenen Leib seit Monaten und hautnah erfahre – kein Händedruck, keine Umarmung, keine Berührung…, nur gegenseitiges Misstrauen und  ängstliche Distanz!
Hat das die Redaktion der SchwZtg noch immer nicht begriffen?

Darum, werte Frau Kling, will ich mich für Ihren mutigen Leitartikel bedanken.
In der Zuversicht, dass kluge Menschen in unserem Land einen Weg aus dem Dilemma finden, grüße ich Sie dankbar

Bärbel Fischer

 

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Schwäbische Zeitung, 6. Nov. 2020  „Kein Test für Kind, obwohl Opa Corona hat“

Leserbrief – abgelehnt

Nach meiner Einschätzung ist es gar kein Schaden, wenn den Laboren die PCR-Tests ausgehen, und nur noch Menschen mit Symptomen getestet werden. Denn völlig gesunde Menschen zu testen kann nur den einen Sinn haben, die Bevölkerung summa summarum zu Gefährdern und zu Gefährdeten zu erklären. Jeder soll des Nächsten Todesengel sein! Dabei hat der Erfinder des PCR-Tests, Kerry Mulles 1983 selber erklärt, dass dieser Test für klinische Diagnosen ungeeignet ist. Trotzdem werden millionenfach diese Tests an völlig gesunden Menschen durchgeführt. Bei  einer Fehlerquote von 1% wird von 100 Menschen einer falsch positiv getestet, bei 10 000 sind es schon 100 falsch Positive, bei einer Einwohnerzahl von Ravensburg wären das mehr als 300 so genannte Infizierte oder Fallzahlen, von denen nicht einmal ein winziger Bruchteil tatsächlich erkrankt. Dafür werden Schüler grundlos immer wieder in mehrtägige Quarantäne geschickt und ihres Bildungsfortschritts beraubt.
Laut § 8 Infektionsschutzgesetz kann und darf ausschließlich ein Arzt eine Infektion feststellen. Ein Test darf laut Strafgesetzordnung nur auf richterliche Anweisung erfolgen. Gibt es diese richterliche Anordnung nicht, so handelt es sich um Körperverletzung, die gerichtlich geahndet werden kann/muss. Warum also wird getestet „auf Teufel komm raus“ ? Antwort: Von gesunden Menschen können Pharmakonzerne keinen Profit erwarten. Das erklärt auch, warum die Bundesregierung keine einzige Empfehlung verbreitet, wie die Bevölkerung ihr Immunsystem ohne Chemie trainieren kann.
Nur mit Verboten ist es nämlich nicht getan!
Bärbel Fischer
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30. 10. 2020

Liebe Freunde!

Ich bin kein Coronaleugner, sondern ein Grippeleugner!

Über die ganze Coronakrise hinweg forschte ich in den verfügbaren Statistiken nach den Zahlen, welche die Grippe ( Influenca ) in diesem Zeitraum lieferte. Denn diese werden wöchentlich, monatlich und jährlich in statistischen Schaubildern verdeutlicht und lassen augenscheinliche Vergleiche zu Vorjahren zu. Hatten wir im Frühjahr 2018 fast 27 000 Grippetote, ohne dass diese unserer Regierung irgendeiner Maßnahme zum Schutz der Bevölkerung wert waren, so erreichen die Coronatoten 2020 mit  ca. 9600 nicht annähernd diesen Wert. Weder die Belegung der Intensivbetten noch die Menschen, die an ( oder mit ! ) Corona starben, konnten bisher eine Epidemie abbilden. 

Ich frage mich ernstlich: Wo blieben die Grippekranken und die Grippetoten 2020? Wurden sie gar nicht mehr bemerkt? Oder ist die Grippe mit 2020 etwa endgültig ausgerottet? Oder hat die Grippe 2020 nur einen neuen Namen bekommen? Erstaunlich ist schon, dass sich im Vergleich zu Vorjahren die Schaubilder 1:1 gleichen: Anstieg, Höhepunkt, Abfall, Ende.

Interessant: Die WHO in Genf hat kürzlich bekannt gemacht, dass sie inzwischen der Einschätzung des Stanford-Professors Dr. John Joannidis  zustimmt, Covid 19 sei in etwa mit einer mittleren Influenca zu vergleichen, die schwächere und schwerere Verläufe nehmen kann.

„Coronaleugner“ bestreiten die Existenz des Corona-Virus. Ich dagegen bestreite die Existenz des Influenca-Virus, das sich 2020 erfreulicherweise komplett aus unserer Population verabschiedet hat. 

Wenn das nicht ein Grund zum Jubel ist!

Bärbel

 

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Sehr geehrte und verehrte Frau Keller,

Am 16. Oktober hatte ich das große Glück, Ihren Vortrag „Pastor bleibt Pastor“ in Bad Wurzach mitzuerleben. Ich will Ihnen ausdrücklich dafür danken. Der Hunger nach Wesentlichem war deutlich spürbar. Sie konnten selbst erleben, welchen Eindruck Ihr Vortrag im Publikum hinterlassen hat.
Heute brachte die Lokalzeitung einen Überblick über die Veranstaltung, ohne aber auf die Kernaussagen Bonhoeffers einzugehen. Mich haben die Zitate zu Dummheit und zu Zivilcourage insofern tief berührt, als ich hautnah spürte, dass sich die Dinge heute fast 1:1 wiederholen: „Die Macht der einen braucht die Dummheit der anderen“!
Daher habe ich angehängten Leserbrief an die Lokalredaktion Bad Wurzach geschickt, allerdings mit geringer Aussicht auf Veröffentlichung, denn von „heißen Eisen“ lässt die Redaktion ihre Finger.
Ich grüße Sie überaus dankbar
Bärbel Fischer
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Leserbrief
 
Dietrich Bonhoeffer – Pastor bis zum Tode, 19. 10. 2020
 
Ergänzend zu den Lebensdaten von Dietrich Bonhoeffer waren die Hörer sehr beeindruckt von dessen Zitaten, welche die Schauspielerin Frau Gesine Keller überaus eindrucksvoll vortrug. Sie wählte aus dem Fundus gerade jene Zitate aus, die 1:1 in unsere Zeit geschrieben scheinen, also zeitlos gelten. Bonhoeffer sieht in der „Dummheit“ einen gefährlichen Feind des Guten. Einen Dummen zu überzeugen sei sinnlos und gefährlich. Dabei sei Dummheit kein intellektueller Defekt, sondern ein soziologisches Problem. Die Macht der einen brauche die Dummheit der anderen. – Den Mangel der Deutschen an Zivilcourage sieht Bonhoeffer nicht in deren Feigheit, sondern in deren fraglosem Gehorsam. Eigenwille sollte hinter dem Dienst am Ganzen  zurück stehen. Dabei blieb aber die freie verantwortliche Tat auf der Strecke. Zivilcourage könne nur aus freier Verantwortung freier Menschen erwachsen, so Bonhoeffer. Wenn wir in Dietrich Bonhoeffer einen Widerstandskämpfer verehren, sollten wir seinen Mahnungen gerade heute große Beachtung schenken!
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„Spahn ruft Risikogruppen zur Grippeimpfung auf“
Schwäbische Zeitung – Nachrichten und Hintergrund – 15. 10. 2020
Leserbrief – abgelehnt
 
 
Die Aufforderung von Herrn Spahn, Risikogruppen sollten sich gegen Grippe impfen lassen, halte ich für ziemlich widersprüchlich, unabhängig davon, ob genügend Impfstoff vorhanden ist oder nicht. 
Zum Einen gab es in den vergangenen Winter-und Frühjahrsmonaten 2019/ 20 so gut wie gar keine Grippetoten. Wenn jemand an Viren starb, dann an oder mit Corona. Oder wurden die Grippetoten etwa den Coronatoten untergejubelt? Wozu sich also gegen Grippe schützen? Zum Anderen: Wie verträgt sich eine Grippeschutzimpfung in diesem  Herbst mit einer Corona-Impfung im nächsten Frühjahr? Gibt es dazu Forschungen?  Mir ist keine bekannt. Zumindest weiß man aus Norditalien, dass gegen Grippe geimpfte Patienten kaum Chancen hatten, eine italienische Sars-Cov 2-Behandlung zu überstehen. Oder gilt vielleicht, wer sich gegen Grippe impfen ließ kommt ohne Repressalien um eine Corona-Impfung 2021 herum? Auch wenn für diese „offiziell“ kein Zwang besteht, so ist doch abzusehen, dass Impfverweigerer schlechte Aussichten haben, wie bisher gewohnt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen: keine Kinokarte, kein Bahnticket, keine Hotelübernachtung ohne Impfnachweis! Fragen über Fragen! 
Ich halte es für überaus fahrlässig, pauschale Empfehlungen auszusprechen, ohne auf Risiken aufmerksam zu machen.
Bärbel Fischer

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STREIT UM DEN SCHWARZRN KÖNIG

8. Oktober 2020

Die evangelische  Münstergemeinde Ulm hat entschieden, aufgrund der Rassismus-Diskussion die Figurengruppe der Heiligen drei Könige in diesem Jahr aus der Weihnachtskrippe zu entfernen. Der Grund: Die Darstellung des schwarzhäutigen  Königs sei eindeutig als „rassistisch“ einzustufen. „Wülstige Lippen, eine platte Nase, ein breites Gesicht und ein skurriler Körperbau mit krummen Beinen – schön und wertschätzend sieht anders aus.“ Die beiden anderen Könige dagegen „sehen schön aus“ – aristokratische Gestalt, tadelloses Gewand, korrekte Kopftracht – einfach vorbildlich! Ein Auftritt ohne Fehl und Tadel! So hat man vor dem göttlichen Kind im elenden Stall zu erscheinen -meint zumindest die Gemeinde  in Ulm.

Sehr geehrte Münstergemeinde,                                                                                    sehr geehrter Herr Dekan!

Seit 70 Jahren lernen deutsche Schüler im Geschichtsunterricht, dass eine verblendete Nation sich damals in primitiver Arroganz das Recht herausnehmen durfte, Sprache, Gestaltung und Botschaft künstlerischer Werke als „entartet“ zu disqualifizieren und damit zu zerstören. Damals waren es die Nazis und eine schweigende Mehrheit.

Wie kommt eine Kirchengemeinde dazu, eine Figur aus einem künstlerischen Ensemble als „entartet“ einzustufen? Sie unterstellen dem Künstler rassistische Motive bei der Gestaltung des Mohren. Vielleicht aber wollte er in der Figur bewusst all jene Erscheinungsformen menschlicher Natur darstellen, die uns „fremdlich“ begegnen, und die der Betrachter auszuhalten hat, indem dieser seine eigene Toleranz testet. ( Im Übrigem lassen sich Mädchen ihre Lippen aufspritzen, hängen sich Metallringe ins Gesicht, und junge Männer lassen sich eine bunte Irokesenfrisur stylen. So what? Wir müssen nicht alles schön finden.)

Eine Gesellschaft, die sich Pluralismus auf ihre Fahnen geschrieben hat, will nun plötzlich sozialistisch das Fremdliche auslöschen und alle Unterschiede menschlicher Existenz aufheben. Dafür hat sie den Begriff Antirassismus erfunden. Mohr darf nicht mehr „Mohr“ sein, Luther darf nicht mehr als Reformator verehrt werden, weil er mal ein antisemitisches Pamphlet verfasst hat, die köstliche Zigeunersoße soll in Paprikasoße umbenannt werden. Wo leben wir? Im Zeitalter des arroganten Löschens? 

Ein Vorschlag von mir: Wenn es der evangelischen Münstergemeinde darum ginge, dass alle Ausgegrenzten zur Krippe kommen dürfen, dann sollte sie erstens, die Ulmer Drei Könige im Original belassen, und zweitens einen zeitgenössischen Künstler beauftragen, eine Figurengruppe von Hirten zu gestalten, die  h e u t e  ausgrenzt werden, etwa 

  • einen Obdachlosen mit einer Flasche Schnaps in Händen,  
  • einen Embryo in panischer Angst kurz vor seiner Abtreibung, 
  • eine flaschensammelnde alte Mutter, deren Rente zu nichts reicht.

Damit wäre ein aktueller Bezug zur Gegenwart hergestellt.

Ich halte es für Heuchelei, sich gegen Diskriminierung von Ausländern einzusetzen, zur schmählichen Diskriminierung inländischer Ausgegrenzten aber laut zu schweigen.

Mit freundlichen Grüßen                                                                                              Bärbel Fischer, 10. Oktober 2020

Nachtrag: Nach meiner Auffassung sind dem göttlichen Kind in der Krippe gerade heruntergekommene Gestalten willkommen, wie die Hirten auf dem Feld. Sie müssen nicht schön und wertschätzend aussehen. Beim Anblick des missgestalteten Mohren durften sich bislang jene Besucher der Weihnachtskrippe freuen, die vom Leben gezeichnet ihre schöne Gestalt eingebüßt haben.

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Am 5. Oktober 2020 jubelt die Schwäbische Zeitung: „Elftausend statt einer Viertelmillion“ auf der Titelseite und freut sich darüber auf Seite 2, dass die geplante Friedenskette rund um den Bodensee mangels Teilnehmern nicht geschlossen werden konnte. Der Bericht von Ludger Möllers und Jasmin Amend trieft nur so von Vorurteilen und haltlosen Behauptungen. 

 

Sehr geehrter Herr Redakteur,

als Teilnehmerin an der Friedenskette Bodensee lese ich mit Entsetzen Ihren Bericht darüber. Ihren haarsträubenden Einwurf: „Kurz nach Mittag reißt die Wolkendecke auf. Plötzlich sind die Gegner der Corona-Maßnahmen präsent, bis zum Abend werden es 1500 sein. Die Stunde der Verschwörungstheoretiker, Maskenverweigerer, Covid-19-Negierer kann beginnen,“ möchte ich gar nicht kommentieren, weil Sie selbst am besten wissen, dass diese Zuschreibung nicht zutrifft. Die Veranstalter zählen aufgrund abgegebener Sticker mehr als 60 000 Teilnehmer. In Ihren Augen ist das Vorhaben  zwar „krachend“ gescheitert, in unseren Augen nicht. Denn jedes einzelne Flehen DONA NOBIS PACEM ist nicht verhallt, sondern wird Frieden schaffen.
Mir geht es um die Behauptung einer unbekannten SPD-Landtagskandidatin, „viele Menschen seien irreführend auf die Demonstration gelockt worden. Die Organisation rund um die Initiative QUERDENKEN habe Menschen teils bewusst getäuscht… Nur vordergründig sei die Friedenskette als neutrale Veranstaltung beworben worden ….“ Weshalb stützt sich die Schwäbische Zeitung auf Aussagen einer Frau Jasmina Brancazio und eines Herrn Leon Hahn aus der SPD? Hat das Blatt keine anderen Zeugen gefunden? Mit Sicherheit hätte sich für Sie ein neutraler Blick auf die Seite www.friedenskette-bodensee.de gelohnt, um zu sachlicher Recherche zu gelangen, was die Organisation der Friedenskette mit den Querdenkendemos zu tun hat. Herr Möllers glauben Sie wirklich, dass wir Bürger so naiv sind, um uns in eine Falle locken zu lassen?  Das würde bedeuten, dass die SPD antritt, die doofen Oberschwaben, die nicht imstande sind selbst zu denken, auf den vermeintlichen Pfad der Tugend zu lenken.
Was mich aber persönlich betrifft: Niemand kann mich irgendwohin locken. Bevor ich mich entscheide, eine Veranstaltung zu besuchen, recherchiere ich, mit wem ich es zu tun habe. Sie dürfen getrost davon ausgehen, dass ich damit nicht allein bin. Denn wir alle sind erwachsen und unseres Verstandes mächtig. Wir können Bluff von Wahrheit unterscheiden. Wir haben zu CORONA genug Kenntnisse gesammelt. Wir wollen eine Politik, die Menschen- und Grundrechte respektiert. Wir haben Kinder und Enkel, die nicht unter CORONA-Verordnungen auf Freiheitsrechte verzichten müssen, zumal die „Zweite Welle“ panikartig herbei getestet wird mit einem Produkt, das von seinem Schöpfer, dem Träger des Nobelpreises für Chemie (1993) Kerry Mulles 1983 als ein Labortest geschaffen wurde, der nach seiner eigenen Aussage „niemals für klinische Diagnostik tauglich“ ist. Auf diesem untauglichen Test basieren aber bis heute alle Corona-Maßnahmen.
Bärbel Fischer
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Am 2. Oktober 2020 titelte die Schwäbische Zeitung: Aluhut & Weiße Rose – wie „Querdenker“ und Rechte bei Corona-Protesten das Andenken an die Geschwister Scholl missbrauchen.

In dem ganzseitigen Artikel lässt der Journalist Ludger Möllers  all jene zu Wort kommen, die das Engagement des Neffen der beiden Widerstandskämpfer Julian Aicher für eine  Rückgewinnung unserer demokratischen Rechte missbilligen. Sie sehen vielmehr das Andenken an die Ulmer Widerstandskämpfer Hans und Sophie Scholl besudelt und im Sinne der QUERDENKER instrumentalisiert.

Leserbrief an die Schwäbische Zeitung, 04. Oktober 2020 – abgelehnt

Was ist wichtiger, das Gedenken an die widerständigen Geschwister Scholl in Ehren zu halten, sie quasi auf ein Podest ins Museum zu stellen, oder eben deren Widerständigkeit zu aktivieren, wenn aktuelle Politik erneut in eine Richtung driftet, welche demokratische Grundrechte aushebelt. Dazu müsste man Hans und Sophie Scholl selbst fragen dürfen. Sie haben ihr junges Leben doch nicht umsonst gegeben! Sie wollen alle nachfolgenden Generationen ermahnen aufzustehen, wenn humane und demokratische Prinzipien erneut mit Füßen getreten werden, wenn auch kaschiert durch eine verordnete Pandemie.

Wenn nun ein Neffe der beiden Nationalhelden den Ruf verspürt, deren Widerstandskraft zu aktivieren, anstatt zu grundgesetzwidrigen Auflagen zu schweigen, so mag das Empörung bei denen auslösen, welche die Geschwister Scholl als historische Ikonen verehren und mit deren Heldenmut kommunal punkten wollen. Ich halte es aber für verwerflich, das Andenken der Weißen Rose als ein historisches Ereignis zu glorifizieren, deren Widerspruch für alle Zeiten folgenlos zu bleiben hat. Denn dann wären die beiden jungen Widerstandskämpfer tatsächlich umsonst gestorben.

Bärbel Fischer

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VERTRÄGE SIND EINZUHALTEN, Schwäbische Zeitung 08.09.2020
Ironie vom Feinsten! In der gestrigen Ausgabe fordert der Leitartikler von Boris Johnson die „Einhaltung der Verträge“, was für einen Rechtsstaat selbstverständlich sein sollte.
Doch auf ein und derselben Zeitungsseite wird berichtet, dass für die Bundesregierung die vertraglich abgesicherte Zukunft von North-Stream 2 möglicherweise auf der Kippe steht, und die Kanzlerin noch überlegt, ob sie nicht doch eher gegenüber Russland vertragsbrüchig wird, wie es z.B. die GRÜNEN moralinsauer heftig einfordern. Denn die Bundesregierung glaubt, wie im unbewiesenen Fall Skripal, die ebenfalls unbewiesene Vergiftung von Nawalny durch den Kreml hart bestrafen zu müssen, auch wenn beides miteinander rein gar nichts zu tun hat. EU-Sanktionen haben Russland übrigens wirtschaftlich enorm gestärkt! „Pacta sunt servanda“: Was für Großbritannien gilt, hat auch für die Bundesrepublik zu gelten!
Bärbel Fischer
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Einfältige Strategie, 2. September 2020

Angenommen, auf der  Berliner Grundrechtsdemonstration Ende August hätten, wie offiziell verlautbart, ca. 38 000 Demonstranten teilgenommen, so muss man annehmen, dass die Zahl Gleichgesinnter im Lande zehn-, bis hundertmal größer ist. Geht man aber von realistischen Zahlen aus, dann könnte die Zahl derer, die sich um unseren Rechtsstaat ernsthafte Sorgen machen, in die Millionen gehen. Wie einfältig ist dann die politische Strategie, die Kundgebungen im Widerspruch zu Art. 8 GG zu verbieten!? Diese Blamage hätte sich der Berliner Innensenator Geisel ersparen können. Er wolle „Rechtsextremen“, „Verschwörungstheoretikern“ und „Coronaleugnern“ nicht noch einmal eine Berliner Bühne für deren Forderungen zur Verfügung stellen. Darin war er sich auch einig mit dem Regierenden Bürgermeister Müller.

Offenbar waren sich die rotrotgrünen Politiker nicht bewusst, dass diese Strategie total kontraproduktive Ergebnisse bewirken würden. Denn erstens kamen speziell deswegen weit mehr Demonstranten nach Berlin als vorgesehen. Und zweitens wird der politische Angriff, hunderttausenden von friedlichen Bürgern eine rechtsradikale Gesinnung zu unterstellen, die Wähler künftig jenen Parteien zuführen, die noch ein Ohr für die Sorgen der Bürger haben. Nein, genau dieses Verbot bewies glasklar, dass die Demonstranten zu Recht auf den Straßen waren.

Hatte man als Bürger bislang noch die Erwartung, dass gewählte Politiker ihre Entscheidungen im Blick auf eine lebenswerte Zukunft des Landes und der Bürger fällen, so muss man nach dem 29. August 2020 feststellen, dass ihnen genau dieser Weitblick fehlt. Kann jemand erklären, warum sich kein einziger Politiker einem Diskurs zur Verhältnismäßigkeit der Corona-Maßnahmen stellt, weder in den Medien noch auf Podien? Wer die Wahrheit gepachtet hat, der muss diese doch auch verteidigen können! Doch dazu fehlt den Mächtigen offenbar die Courage und die Überzeugung. Wie kann man auch Maßnahmen verteidigen wollen, für die es keinerlei statistischen Belege gibt?

Aber es gibt noch ein Problem hinter dem Problem. Wenn Linksgrüne heute die Nazikeule auf patriotische Bürger schwingen, werden die echten Nazis und deren nationalistische Gesinnung aus dem Dritten Reich sträflich verharmlost. Werden heute friedliche Bürger ( junge Familien, alte Menschen, Unternehmer, Künstler …) aus der Mitte der Gesellschaft als Rechtsextreme verunglimpft, dann verharmlost oder befördert man sogar  den aufkeimenden Rechtsextremismus. Wie blödsinnig ist das denn?

Den Medien ist es jedenfalls perfekt gelungen, die Gesellschaft in Dogmatiker einerseits und in „Spinner“ andererseits zu spalten, indem sie alle Infos ausblendeten, die für eine Beendigung der Corona-Maßnahmen sprachen. Wie die Historie dieses System einst bewerten wird, bleibt dahin gestellt. Ob DEMOKRATIE künftig nur noch eine leere Floskel ist, die damals  2020 noch als Herrschaft des Volkes verstanden wurde, wer weiß?

Bärbel Fischer

 

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„Weiter Streit um Verbot der Berliner Demonstration“                           Schwäbische Zeitung vom 28. 08. 2020

Leserbrief – abgelehnt

„Um das h ö h e r e  Gut, etwa die Gesundheit zu schützen, kann und muss der Staat Einschränkungen beschließen“, so der Wortlaut des ehem. Bundesrichters und heutigen SPIEGEL-Kolumnisten Thomas  Fischer. Er sehe kein Grundrecht in Gefahr. Daher begrüßt er auch die Entscheidung des rotrotgrünen Berliner Senats, die Berliner Grundrechts-Demonstration zu verbieten. 
Dass das Verwaltungsgericht dieses Verbot gekippt hat, lässt aufatmen. Denn wie wir bereits als Schüler gelernt haben und ebenso mahnend  an unsere Kinder weitergeben, gibt es kein höheres Gut in einer demokratischen Gesellschaft, als die Würde des Menschen zu achten und zu schützen, und damit deren Freiheit nach Art. 2, 4, 5, 8, 9, 11und 12 Grundgesetz. Der Gesundheitsschutz darf sich niemals über unsere Freiheitsrechte erheben, ist also kein  h ö h e r e s  Gut.  Vielmehr kann und wird sich unser deutsches Grundgesetz genau in schwierigen Zeiten bewähren, weil es diverse Möglichkeiten gibt, die Gesundheit der Menschen in unserem Land zu schützen, ohne die Grundrechte aus den Angeln zu heben.
Sowohl Herr Fischer als auch der Innensenator Geisel und seine Behörde wollten also die Freiheitsrechte der Bürger unterlaufen, speziell  die Versammlungsfreiheit und die Meinungsfreiheit. Sie haben sich damit eine Blöße nicht nur vor dem Berliner Verwaltungsgericht und dem Oberverwaltungsgericht eingehandelt, sondern schlimmer noch eine deftige Blamage vor aller Welt, die heute ihren Blick auf Berlin richtet. Künftig wird es sehr viel schwieriger sein, überheblich mit Fingern sowohl auf unsere europäischen Nachbarn, als auch auf internationale Regierungen zu zeigen, wenn diese sich nicht lupenrein an demokratischen Werten orientieren. Immer gilt es, zuerst vor der eigenen Tür zu kehren, bevor man sich aufschwingt, andere zu schulmeistern.
Konnte Lukaschenko in Weißrussland die regierungskritischen Demonstrationen verbieten? Kein Volk lässt sich Repressalien gefallen. Während hierzulande Quer-, also  S e l b s t-Denker in Politik und  Medien als Covidioten und „Verschwörungsmythiker“ beschimpft werden, gelten unserem Außenminister und den Medien die weißrussischen Demonstranten als mutige Helden!
Bärbel Fischer
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Leitartikel der Schwäbischen Zeitung vom 14. August 2020                                      „Söder, der Entzauberte“

Sehr geehrter Herr Wieschemeyer,

ich nehme Bezug auf Ihren heutigen Leitartikel in der Schwäbischen Zeitung, speziell auf den zweitletzten Satz:

 „Das Virus ist noch längst nicht besiegt“. 

Der Plan ist also, Viren zu  b e s i e g e n. Dabei gehören Viren zu jenen Lebewesen, die unser Immunsystem braucht, um effektiv zu werden und zu bleiben. Experten empfehlen, dass Kinder mit möglichst vielen Keimen in Kontakt kommen, um Abwehrkräfte zu bilden. Eine sterile Umgebung schwächt unser Immunsystem im Alltag. Nicht Abstand, sondern Nähe wäre medizinisch der Königsweg. Wird Kindern Nähe verwehrt, werden sie krank. Kein Impfstoff der Welt kann ein gut entwickeltes Immunsystem ersetzen.

Sehr geehrter Herr Wieschemeyer, ich vermute, dass diese medizinischen Binsenweisheiten auch Herrn Span bekannt sind, er also gegen besseres Wissen die kontraproduktiven Maßnahmen der Regierung verordnete und diese noch verlängert.  Der Bürger wird stutzig und fragt vergeblich nach der Sinnhaftigkeit von Abstand und Masken. Normalerweise ist eine Krankheit vorbei, wenn es keine Symptome mehr gibt und die Sterbezahlen den normalen Bereich nicht wesentlich überschreiten. Nicht so bei CORONA. Fragen Sie sich nicht auch, wo 2020 eigentlich die Grippetoten geblieben sind? 27 000 im Jahr 2018 gegenüber 9000 in 2020? Gab es heuer denn gar keine Grippe? Ich suche vergeblich nach Zahlen. Wundert Sie, dass  die Menschen misstrauisch werden und Absprachen zwischen Regierung (WHO) und Pharmariesen wittern?

Noch einmal: Viren kann man weder besiegen noch ausrotten oder wegimpfen. Viren sind lebenswichtig zur Stimulation unseres Immunsystems. Wer mit Impfungen und Social Distancing gegen die Natur vorgeht, macht sich schuldig.

Jeder Arzt ermahnt seine Patienten, sich möglichst viel im Freien zu bewegen, um fit zu bleiben. Alten Menschen und deren Angehörige wird dies seit Monaten bei Strafe untersagt. Es wird ihnen sogar ihre Autonomie verwehrt, um selbstbestimmt zu entscheiden, ob und wie sie geschützt werden wollen. Seit März 2020 wird rigoros über alte Menschen verfügt. Ich selbst habe es verpasst, schon vor Corona zu sterben. Denn es wird künftig den Abschied von meiner Familie nicht mehr geben, die mich geborgen hinüber geleitet hätte.

Mit freundlichem Gruß                                                                                                Bärbel Fischer

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Leitartikel der Schwäbischen Zeitung, 3. August 2020 zu der Großdemonstration in Berlin am 1. August: Ende der Pandemie

Sehr geehrter Herr Redakteur Hajo Zenker,

im Leitartikel der Schwäbischen Zeitung vom 3. August 2020 lese ich aus Ihrer Feder, dass Markus Söder „zu Recht (?) warnt, die C-Pandemie könne mit voller Wucht wieder auf uns zukommen wegen der Sorglosigkeit der Bürger“. Den schlagendsten Beweis dafür, dass diese Warnung aus der Luft gegriffen ist, liefert die Berliner Black-Lives-Matter-Demo vor einigen Wochen, von der aus nicht eine einzige Infektion ausging, obwohl ohne Abstand und ohne Masken. Die Polizei hat nicht eingegriffen. Die Erklärung ist einfach: Das Virus überlebt bei Sommertemperaturen von über 20 Grad nicht. Das müssten Sie eigentlich wissen, wenn Sie recherchiert hätten. Erst in den Wintermonaten wird es wieder aktiv werden – wie jedes Jahr die Influenca. Haben Frau Esken, Herr Altmeier, Lauterbach oder Steinmeier je eine Silbe verloren zu dieser regelwidrigen BLM- Demonstration? Nein! Absolutes Schweigen im sozialistischen Walde! Zu Ihrer Information: Die WHO selbst gibt zu, dass 1. die Masken eher schädlich denn nützlich sind, und 2. dass ein Mensch ohne Symptome keinen anderen anstecken kann.

Die herbei geschriebene zweite Welle ist ebenfalls ein von der Politik erfundenes Projekt zur Rechtfertigung ihrer drastischen Maßnahmen, die im März nachvollziehbar waren, seither aber großen Schaden anrichten. Warum hat man nicht auf Oppositionspolitiker gehört, die seit dem Lockdown wöchentliche Evaluationen forderten, um die Verhältnismäßigkeit zu überprüfen? Der vorgegebene „Schutz der Bevölkerung“ vor gesundheitlichen Schäden ist ebenso erfunden, denn sonst hätte die Regierung längst Maßnahmen zu Tempo 130 auf Autobahnen und höhere Steuern auf Tabak-und Alkoholkonsum ergriffen. Die meisten Menschen in Deutschland sterben an Herz- Kreislauf Versagen. Diese und die Grippetoten von 2017/2018 kümmern und kümmerten bis heute keinen einzigen Politiker.

Nein, Herr Zenker, alle Daten der WHO sprechen gegen Ihre Argumentation. Zudem empfehle ich Ihnen, sich einmal schlau zu machen über die tatsächliche Effektivität der PCR-Tests, von dem es von Anfang an hieß, er sei wegen seiner Fehlerhaftigkeit für klinische Diagnostik überhaupt nicht geeignet. Je mehr man testet, umso mehr „Fallzahlen“ lassen sich generieren, ohne sie ins Verhältnis a) zur Anzahl der Bevölkerung und b) zur Anzahl der durchführten Tests zu setzen. Hier versagen die Medien komplett, obwohl solche Relationen zum Grundwissen eines Viertklässlers gehören.

A propos Fallzahlen. Auch das ist erwiesene Täuschung. Denn positiv Getestete sind noch längst keine Infizierten oder gar Kranke!

Nun, Herr Zenker, es muss wohl Gründe geben, warum die Regierung so strikt an der Aufrechterhaltung der „Pandemie“ festhält, die ja real gar keine war. Sie ist nicht bereit zu akzeptieren, dass die Gefahr einer Ansteckung sich heute im Bereich 1:1 000 000 befindet. Anstatt sich über den harmlosen Verlauf zu freuen, vollstreckt sie einen globalen PLAN. Nicht wenige sagen, es handele sich hier um eine „Plan-demie“, weil sich die Regierung dermaßen irrational verhält. Obwohl sie erkennen muss, dass wir statistisch noch eine Untersterblichkeit haben, will sie die Maßnahmen intensivieren. Haben Sie einmal erwogen, welche Interessen („cui bono“ ) hinter diesem Vorgehen stecken? Wer will denn künftiger Bundeskanzler werden? Geht es nicht eher um Pfründe? Seit wann hat eine Regierung das Recht, eine Pandemie zu beenden, anstatt sich wie bisher üblich auf die gesunkene Letaliät zu stützen? Will man der Pharmazie Riesengewinne durch Impfstoffe ermöglichen, die im Schnellverfahren aus dem Boden gestampft werden?

Alle diese Fragen werden in den Medien nicht erörtert und der Leser wissentlich hinters Licht geführt.

Allerdings, werter Herr Zenker, weiß ich nicht, ob Sie persönlich hinter dem stehen, was Sie schreiben. Denn Geld verdient man heute im Journalismus nur, wenn man im Sinne des Mainstreams schreibt. Kein Journalist kann sich heute mehr eine kritische Äußerung leisten, will er nicht brotlos dastehen. Das ist Demokratie 2020!

Sollten Sie, werter Herr Zenker, diesen Brief bis zu Ende gelesen haben, bin ich Ihnen dankbar.

Mit freundlichem Gruß Bärbel Fischer

04. 08. 2020

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„Unsicherheit überschattet Ferienbeginn“                                                 Schwäbische Zeitung, 30. Juli 2020

Leserbrief – abgelehnt

 

Den Bericht der Stuttgarter Korrespondentin vervollständigte die Redaktion mit einem „niedlichen“ Foto, auf dem sich drei Grundschülerinnen über ihr Zeugnis freuen. Absolut nicht erfreulich ist, dass die Kinder Masken tragen. Wer hat sie dazu aufgefordert? Das Kultusministerium gewiss nicht, wie mir das Ministerium auf Nachfrage versicherte. Denn es gibt zwar Hygienevorschriften für Schulen, aber keine Maskenpflicht.

Die Ministerin entschied so, weil sie weiß, dass die Masken erstens nicht vor Ansteckung schützen, weil keine  Maske Viren von 120 Nanometern ( 1nm= ein Millionstel Millimeter ) zurückhält. Zweitens ist ihr bekannt, dass die Rückatmung hinter der Maske die Sauerstoffaufnahme verhindert, was zu schneller Ermüdung und Konzentrationsschwäche führt. Mit Sicherheit wollte sie die Kinder auch davor bewahren, sich als Bedrohung für ihre Mitmenschen zu erleben.

Kinder zum Tragen einer Maske zu zwingen ist eine Verletzung von Art. 2 GG und § 240 StGB und kann wegen Körperverletzung oder /und Nötigung strafrechtlich verfolgt werden. Keine Schule darf sich eine eigene Paralleljustiz erlauben. 

Fragt sich, warum Schulen sich immer noch über amtliche Vorgaben hinwegsetzen und warum die Presse mit solchen Bildern arbeitet.

Bärbel Fischer

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Liebe StehAufEltern, was Ihr macht ist große Klasse!

Ich bin eine 78-jährige ehemalige Lehrerin und Oma von zehn verheißungsvollen Enkeln, vor deren Gegenwart und Zukunft mir echt bange ist.  Seit 2. Mai 2020 bin ich wöchentlich auf den Grundrechtsdemos im LKR Ravensburg unterwegs und habe mich selbst mehrfach hinter ein Mikrophon gestellt. Ich kann einfach nicht zuschauen, was mit unseren Kindern passiert.
Vor über 10 Jahren haben einige Eltern aus dem LKR RV ebenfalls eine Elterninitiative gegründet:
Uns geht und ging es um eine gerechte ökonomische Ausstattung von Familien als die gesellschaftliche Basis zum Erhalt unseres Generationenvertrags. Ohne ausreichenden Nachwuchs und dessen Beiträgen in die Sozialkassen kippt unser Sozialsystem. Altersarmut? Doch die Bereitschaft eine Familie zu gründen schwindet, weil Familien mit jedem weiteren Kind weiter unter ihr Existenzminimum rutschen. Darauf hat ein junges Paar natürlich keinen „Bock“ und wählt lieber DOLCE VITA.
Hier zeigt sich deutlich, dass Familien mit Kindern zum Verlierer Nummer eins degradiert werden.
Alle unsere Eingaben, Schreiben an Merkel und weitere Unionspolitiker und Petitionen prallten ignorant an unserer Regierung ab. Sie setzt auf Almosen statt auf Struktur. Würden Familien nämlich je nach Kinderzahl von Abgaben befreit, so hätte sie pro Kind  ca. 230 Euro mehr im Budget.
Durch Kindererziehung und Bildung schaffen allein die Eltern unter persönlichen Einschränkungen dafür die Voraussetzungen, ohne dass diese Leistung  in unseren Sozialsystemen überhaupt honoriert wird. Im Gegenteil haben Eltern wesentlich schlechtere Aussichten auf eine auskömmliche Rente, weil sie weniger Punkte durch Erwerbsarbeit sammeln konnten und ihre Rücklagen für das Fortkommen ihrer Kinder aufgezehrt wurden.
Die Profiteure von elterlicher Kindererziehung sind jene, die sich ganz ihrer kinderlosen Karriere widmen konnten.
Natürlich bewegt uns die momentane Situation so sehr, dass wir auf unserer HP auf Ihre Aktion verweisen:
Ich hoffe, dass unsere Nutzer einsehen, dass es nicht im Geringsten um Volksgesundheit geht, sondern um die Durchsetzung eines  dubiosen PLANs, indem die Maßnahmen trotz günstiger Zahlen sogar noch verschärft werden. Wenn es uns nicht gelingt, diesem bösen Spiel ein Ende zu bereiten, dann haben wir verloren.
Darum, liebe Frau R. (Ihren Namen habe ich mir leider nicht gemerkt, sorry! ), Sie sind für mich ein mutiges Vorbild. Ich bete jeden Tag darum, dass der pfingstliche Geist Gottes niemals aufhört uns zu befeuern, zu bewegen, zu beraten und zu ermutigen.
Dies wollte ich Ihnen aus Leutkirch im Allgäu mitteilen
in aller Hochachtung für Ihr pfingstliches Engagement
Bärbel Fischer
28. 07. 2020
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600 000 Corona-Tote weltweit                                                                   Schwäbische Zeitung 20. Juli 2020

Leserbrief – abgelehnt

Von 7,8 Milliarden Menschen auf dem Planeten sind durch Covid -19 seither nur 600 000 Menschen gestorben, ein minimaler Anteil gemessen an den Grippetoten, den Herz-Kreislauftoten, den Verkehrstoten, Hungertoten der letzten Jahre. Haben wir dafür einen Lockdown ausgerufen und zahllose Existenzen vernichtet? Haben wir dafür unsere Kinder eingesperrt, unsere Schüler ins Homeschooling geschickt, ihnen ihr Recht auf Bildung vorenthalten? Mussten dafür tausende von Greisen in ihrer Sterbestunde auf den Beistand ihrer Familie verzichten? Mussten wir dafür auf religiöse Rituale in den Gemeinden verzichten? Mussten wir uns hinter Masken vermummen, weil wir plötzlich zu Bedrohern  geworden sind?

Mir bleibt verborgen, warum eine demokratische Gesellschaft sich klaglos ihrer grundgesetzlichen Freiheitsrechte berauben lässt, sich un-hinterfragt einem Corona-Dogma beugt, obwohl alle statistischen Zahlen seit vielen Wochen Entwarnung zeigen. Ebenso unverständlich erscheint mir, warum Frau Merkel am 20. März kein nationales Freudenfest ausgerufen hat, als der Ansteckungswert bereits unter 1 war. Stattdessen verordnete sie drei Tage später einen allgemeinen Lockdown, der unsere Wirtschaft seither in den Abgrund reißt.

Will die Schwäbische Zeitung mit o.g. Artikel Panik schüren? Darf die Panik unter keinen Umständen enden? Auch wenn unsere Regierung statistischen Aussagen keinen Wert beimisst, so sollte sie sich wenigstens auf Experten verlassen, die Zahlen zu deuten vermögen.

Bärbel Fischer
Leutkirch – Stadt

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„Einstellungskriterium Abtreibung“,
Schwäbische Zeitung, 10. Juli 2020
Leserbrief – abgelehnt
Eine grüne Regierungspartei, die sich angeblich  f ü r  das Leben einsetzt, sich gegen Tierquälerei, Massentierhaltung und Pflanzensterben engagiert, scheut sich nicht, von Ärzten zu fordern, Menschenleben zu beenden ehe es geboren ist.
Genauso, wie sich nach § 240 Strafgesetzbuch der Nötigung strafbar macht, wer Schwangere zur Abtreibung zwingt, macht sich strafbar, wer Ärzte zu Abtreibungen verpflichtet. Es drohen mehrjährige Haftstrafen. Das sollten sich die Grünen mal vor Augen halten. Zum Glück widersetzen sich noch biogrüne CDU-Leute in der Landesregierung, welche diese menschenverachtende Schizophrenie nicht mittragen. Lebensschutz muss auch für Menschenkinder gelten. Ärzte sind ihrem Gewissen verpflichtet und müssen dies ohne berufliche Nachteile bleiben dürfen.
Sollten die Unikliniken die widerrechtlichen Forderungen der Grün*innen dennoch umsetzen, so mutiert unsere vielbeschworene  „Europäische Wertegemeinschaft“ zur abscheulichen Farce.
Bärbel Fischer
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„Zehntausende prangern Rassismus an“ 
Schwäbische Zeitung, Mo 8. Juni 2020, S. 1
Leserbrief – abgelehnt
Durften wegen der gefährlichen Pandemie seit März alte Menschen zuhause und in Pflegeheimen wochenlang ihre Angehörigen nicht mehr sehen, mussten Sterbende ohne den Beistand ihrer Familie aus dem Leben scheiden, durften Menschen ihre Freunde nicht zu Grabe tragen, wurden Sonntagsgottesdienste verboten und später allergnädigst zu einer stummen Karikatur degradiert, wurden Krankenpfleger bis zur Erschöpfung überstrapaziert, verzichteten Schwerkranke zum eigenen Schaden auf notwendige Operationen, durften Kinder nicht ins Freie, wurden Eltern wochenlang zu Hilfslehrern verdonnert, und wofür? 
Seit letzten Sonntag wissen sie – alles Bluff! 
Wenn nämlich bei den Rassismusdemonstrationen in der BRD zigtausende Menschen dicht an dicht, völlig ungeschützt und ohne vorgeschriebenen Abstand sich auf den Plätzen tummeln durften, um gegen“Polizeigewalt“(!) zu demonstrieren, dann waren ihre monatelangen Opfer für die Katz! Oder will man bewusst neue „Corona-Hotspots“ schaffen, um den Lockdown bis auf Weiteres zu rechtfertigen? Denn schließlich muss sich das Orakel von Frau Merkel doch bewahrheiten, wir stünden erst am Anfang der Pandemie! Warum wird bei Grundrechtsdemos die Teilnehmerzahl behördlich streng begrenzt, die Abstände durch die Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlung mit hohen Strafen geahndet? Bei den Demonstrationen wie am 7. Juni wurden diese Vorsichtsmaßnahmen total ignoriert! Gilt plötzlich die Regel nicht mehr, dass wir für die Gesundheit unserer Mitbürger Verantwortung tragen? Vermutlich gibt es politisch erwünschte, aber auch politisch unerwünschte Demos, die von der Regierung eine längst fällige Aufhebung aller C-Beschränkungen einfordern. Die einen werden drangsaliert, die anderen verschont.
Für mich stellt sich täglich die Frage: Glauben die Verantwortlichen in Regierung, RKI, WHO selbst überhaupt noch an die Ansteckungsgefahr durch C-Viren bei Menschenansammlungen? Das gestrige Ereignis beweist wohl exakt das Gegenteil!

Bärbel Fischer

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„Trumps nächstes Eigentor“
Schwäbische Zeitung,17. Juni 2020
Leserbrief – abgelehnt
Den Plan des US-Präsidenten, einen Teil seiner Truppen aus Deutschland abzuziehen, kann ich nur begrüßen, denn den USA die Basis für Angriffskriege zu liefern, fördert mitnichten den Weltfrieden. Doch das mediale Lamento zu dieser Entscheidung ist groß. Man beklagt, dass Trump seinen Partner vor vollendete Tatsachen stellt, ohne ihn vorher zu konsultieren, weil er anscheinend Deutschland seine Handelsüberschüsse nicht gönnt. Man beklagt, dass Trump das Vertrauen zwischen den Partnern zerstört mit der Art, wie er mit ihnen umspringt. Und zuletzt beklagt man die grandiose „Dummheit“ des US-Präsidenten (Eigentor). 
Niemand muss  Trump lieben. Aber die Hasstiraden in unseren Print-und TV-Medien, die an Trump keinen guten Faden lassen, die Gift und Galle über ihn schütten, angeführt von F.W. Steinmeier, der den US-Präsidenten öffentlich als „Hassprediger“ bezeichnete, zeugen von einer diplomatisch nie da gewesenen Respektlosigkeit. Mit Vorliebe wird Trump auch von unserem Außenminister   „ge-Maas-regelt“. 
Jeder kehre vor seiner eigenen Tür, weiß der Volksmund. 
Übrigens, wir können nicht nur „german Angst“, sondern auch „german Arroganz“ z. B. gegenüber Johnson, Putin, Orban u.a., weil sie eben anders sind, als deutsche Politik und Medien ihnen bereit sind zu genehmigen. Und dies bestätigt wiederum die grandiose deutsche „Dummheit“, sich die Freundschaft unserer Nachbarn so gründlich wie möglich zu verscherzen. 
Bärbel Fischer
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„Bundeswehr soll bewaffnete Drohnen bekommen“
Schwäbische Zeitung, 7. Juli 2020
Leserbrief – abgelehnt
Versteckt zwischen seitenlanger Masken-Thematik ( warum plötzlich so aggressiv? ) findet sich unscheinbar  d e r  Knaller: „Bundeswehr soll bewaffnete Drohnen bekommen“.

Besonders schockiert die Empfehlung, der Einsatz dieser Drohnen „könne signifikant zum Schutz der Zivilbevölkerung und ziviler Einrichtungen vor Ort beitragen“. Wie ist dieses Vorhaben zu verstehen? Hat die Bevölkerung plötzlich Angst vor Angriffen bekommen? Wovor und vor wem soll sie denn geschützt werden? Aufrüstung wurde seit Menschengedenken immer mit herbeigeredeter Gefahr gerechtfertigt. Sind die Waffen einmal da, so wollen sie auch eingesetzt werden. Wie muss man sich den Drohneneinsatz etwa bei einer Geiselnahme vorstellen? Werden dann die Verbrecher, wie in Afghanistan bereits am Tatort getötet, ohne sie rechtmäßig vor Gericht zu stellen? Im Zweifel könnte auch eine bewaffnete Drohne über einer regierungskritischen Demonstration deren Teilnehmer „schützen“!!! , indem diese in Todesangst den Platz schleunigst verlassen. Droh-nen werden zur Be-droh-ung. Noch nie haben Waffen Frieden gebracht. Beginnt jetzt die „Neue Normalität?“ 

Bärbel Fischer
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Ein Gedanke zu „Bärbels Briefe

  1. Liebe Bärbel,
    „Bärbels Briefe“ finde ich eine tolle Idee. Ob ich die übernehme? Aber ich habe ja keine eigene Website.
    Du weißt, dass ich Dich und Dein Denken sehr schätze, aber In Sachen Waffen und Pazifismus kann ich Dir nicht folgen, wie sehr ich es auch wollte.Ich bin überzeugt, dass es weltfremd und unklug ist, sich nackt einem Bewaffneten, der irgendwelche Forderungen an mich hat, in den Weg zum stellen, Ergo: Der „große“ (atomare) Weltfriede, den wir am seidenen Faden halten, beruht allein auf dem „Gleichgewicht des Schreckens“. Also auf der Angst aller, hüben wie drüben, selbst Opfer zu werden, sobald man losschlägt.
    Natürlich ist es eine eigene Beurteilung wert, was es bedeutet, wenn Trump seine Soldaten hier abzieht. Wenn ich recht weiß, ist die Wehrkraft der Amerikaner die dreifache von Putin. Aber Trump will ja ohnehin nur noch in der eigenen Suppe rühren, und hätte im Ernstfall wohl wenig Skrupel, auf europäischem Boden einen Atomkrieg anzuzetteln, im Kalkül darauf, dass ihm und Amerika – weil weit weg – dabei nichts passieren wird. Und welche Rolle der Nahe Osten für ihn dabei spielt, weiß ich nicht.
    Aber diese Gedanken gehören ja eigentlich nicht zum Thema „bewaffnete Drohnen“. Sind die evtl.gedacht, um unsere Polizei, die täglich vermehrt Aggressionen ausgesetzt ist, aus der Schusslinie zu bringen?.

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