Bärbels Briefe

Liebe Freunde *),

auf dieser Seite könnt Ihr lesen, was mir durch den Kopf ging, als ich die jeweilig aktuellen Tagesnachrichten aus der Schwäbischen Zeitung (SZ) las. Meine Leserbriefe an die Redaktion werden nur ganz selten veröffentlicht. Das liegt einerseits daran, dass die SZ neuerdings wöchentlich nur ca. fünf oder sechs Leserstimmen druckt, andererseits meine Einwürfe nicht ins Konzept dieses „Qualitätsmediums“ passen. Es scheint, dass die heimische Presse gar nicht daran interessiert ist, ein breites Meinungsbild der Leserschaft zu dokumentieren, vielmehr peinlich darauf achtet, dass politische Entscheidungen nicht hinterfragt werden.

Ich bin mir sehr bewusst, dass nicht alle Leser *) meinen Einschätzungen zustimmen werden. Wie gesagt, es sind meine eigenen Gedanken, die ich durchaus zur sachlichen Diskussion stelle.

*) Wie in allen meinen Schreiben verwende ich entgegen den Vorschriften des aufgezwungenen Gendersprech das „generische masculinum“. Ich verzichte also auf den weiblichen Plural aus Hochachtung vor unserer gewachsenen Sprache. Auch habe ich mich noch nie durch ein generisches masculinum ausgegrenzt oder als Opfer männlicher Vorherrschaft gefühlt.

Ich wünsche euch wenig Verdruss und viel Spaß – Eure Bärbel

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Leitartikel der Schwäbischen Zeitung, 3. August 2020 zu der Großdemonstration in Berlin am 1. August: Ende der Pandemie

Sehr geehrter Herr Redakteur Hajo Zenker,

im Leitartikel der Schwäbischen Zeitung vom 3. August 2020 lese ich aus Ihrer Feder, dass Markus Söder „zu Recht (?) warnt, die C-Pandemie könne mit voller Wucht wieder auf uns zukommen wegen der Sorglosigkeit der Bürger“. Den schlagendsten Beweis dafür, dass diese Warnung aus der Luft gegriffen ist, liefert die Berliner Black-Lives-Matter-Demo vor einigen Wochen, von der aus nicht eine einzige Infektion ausging, obwohl ohne Abstand und ohne Masken. Die Polizei hat nicht eingegriffen. Die Erklärung ist einfach: Das Virus überlebt bei Sommertemperaturen von über 20 Grad nicht. Das müssten Sie eigentlich wissen, wenn Sie recherchiert hätten. Erst in den Wintermonaten wird es wieder aktiv werden – wie jedes Jahr die Influenca. Haben Frau Esken, Herr Altmeier, Lauterbach oder Steinmeier je eine Silbe verloren zu dieser regelwidrigen BLM- Demonstration? Nein! Absolutes Schweigen im sozialistischen Walde! Zu Ihrer Information: Die WHO selbst gibt zu, dass 1. die Masken eher schädlich denn nützlich sind, und 2. dass ein Mensch ohne Symptome keinen anderen anstecken kann.

Die herbei geschriebene zweite Welle ist ebenfalls ein von der Politik erfundenes Projekt zur Rechtfertigung ihrer drastischen Maßnahmen, die im März nachvollziehbar waren, seither aber großen Schaden anrichten. Warum hat man nicht auf Oppositionspolitiker gehört, die seit dem Lockdown wöchentliche Evaluationen forderten, um die Verhältnismäßigkeit zu überprüfen? Der vorgegebene „Schutz der Bevölkerung“ vor gesundheitlichen Schäden ist ebenso erfunden, denn sonst hätte die Regierung längst Maßnahmen zu Tempo 130 auf Autobahnen und höhere Steuern auf Tabak-und Alkoholkonsum ergriffen. Die meisten Menschen in Deutschland sterben an Herz- Kreislauf Versagen. Diese und die Grippetoten von 2017/2018 kümmern und kümmerten bis heute keinen einzigen Politiker.

Nein, Herr Zenker, alle Daten der WHO sprechen gegen Ihre Argumentation. Zudem empfehle ich Ihnen, sich einmal schlau zu machen über die tatsächliche Effektivität der PCR-Tests, von dem es von Anfang an hieß, er sei wegen seiner Fehlerhaftigkeit für klinische Diagnostik überhaupt nicht geeignet. Je mehr man testet, umso mehr „Fallzahlen“ lassen sich generieren, ohne sie ins Verhältnis a) zur Anzahl der Bevölkerung und b) zur Anzahl der durchführten Tests zu setzen. Hier versagen die Medien komplett, obwohl solche Relationen zum Grundwissen eines Viertklässlers gehören.

A propos Fallzahlen. Auch das ist erwiesene Täuschung. Denn positiv Getestete sind noch längst keine Infizierten oder gar Kranke!

Nun, Herr Zenker, es muss wohl Gründe geben, warum die Regierung so strikt an der Aufrechterhaltung der „Pandemie“ festhält, die ja real gar keine war. Sie ist nicht bereit zu akzeptieren, dass die Gefahr einer Ansteckung sich heute im Bereich 1:1 000 000 befindet. Anstatt sich über den harmlosen Verlauf zu freuen, vollstreckt sie einen globalen PLAN. Nicht wenige sagen, es handele sich hier um eine „Plan-demie“, weil sich die Regierung dermaßen irrational verhält. Obwohl sie erkennen muss, dass wir statistisch noch eine Untersterblichkeit haben, will sie die Maßnahmen intensivieren. Haben Sie einmal erwogen, welche Interessen („cui bono“ ) hinter diesem Vorgehen stecken? Wer will denn künftiger Bundeskanzler werden? Geht es nicht eher um Pfründe? Seit wann hat eine Regierung das Recht, eine Pandemie zu beenden, anstatt sich wie bisher üblich auf die gesunkene Letaliät zu stützen? Will man der Pharmazie Riesengewinne durch Impfstoffe ermöglichen, die im Schnellverfahren aus dem Boden gestampft werden?

Alle diese Fragen werden in den Medien nicht erörtert und der Leser wissentlich hinters Licht geführt.

Allerdings, werter Herr Zenker, weiß ich nicht, ob Sie persönlich hinter dem stehen, was Sie schreiben. Denn Geld verdient man heute im Journalismus nur, wenn man im Sinne des Mainstreams schreibt. Kein Journalist kann sich heute mehr eine kritische Äußerung leisten, will er nicht brotlos dastehen. Das ist Demokratie 2020!

Sollten Sie, werter Herr Zenker, diesen Brief bis zu Ende gelesen haben, bin ich Ihnen dankbar.

Mit freundlichem Gruß Bärbel Fischer

04. 08. 2020

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„Unsicherheit überschattet Ferienbeginn“                                                 Schwäbische Zeitung, 30. Juli 2020

Leserbrief

 

Den Bericht der Stuttgarter Korrespondentin vervollständigte die Redaktion mit einem „niedlichen“ Foto, auf dem sich drei Grundschülerinnen über ihr Zeugnis freuen. Absolut nicht erfreulich ist, dass die Kinder Masken tragen. Wer hat sie dazu aufgefordert? Das Kultusministerium gewiss nicht, wie mir das Ministerium auf Nachfrage versicherte. Denn es gibt zwar Hygienevorschriften für Schulen, aber keine Maskenpflicht.

Die Ministerin entschied so, weil sie weiß, dass die Masken erstens nicht vor Ansteckung schützen, weil keine  Maske Viren von 120 Nanometern ( 1nm= ein Millionstel Millimeter ) zurückhält. Zweitens ist ihr bekannt, dass die Rückatmung hinter der Maske die Sauerstoffaufnahme verhindert, was zu schneller Ermüdung und Konzentrationsschwäche führt. Mit Sicherheit wollte sie die Kinder auch davor bewahren, sich als Bedrohung für ihre Mitmenschen zu erleben.

Kinder zum Tragen einer Maske zu zwingen ist eine Verletzung von Art. 2 GG und § 240 StGB und kann wegen Körperverletzung oder /und Nötigung strafrechtlich verfolgt werden. Keine Schule darf sich eine eigene Paralleljustiz erlauben. 

Fragt sich, warum Schulen sich immer noch über amtliche Vorgaben hinwegsetzen und warum die Presse mit solchen Bildern arbeitet.

Bärbel Fischer

Leutkirch – Stadt
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Liebe StehAufEltern, was Ihr macht ist große Klasse!

Ich bin eine 78-jährige ehemalige Lehrerin und Oma von zehn verheißungsvollen Enkeln, vor deren Gegenwart und Zukunft mir echt bange ist.  Seit 2. Mai 2020 bin ich wöchentlich auf den Grundrechtsdemos im LKR Ravensburg unterwegs und habe mich selbst mehrfach hinter ein Mikrophon gestellt. Ich kann einfach nicht zuschauen, was mit unseren Kindern passiert.
Vor über 10 Jahren haben einige Eltern aus dem LKR RV ebenfalls eine Elterninitiative gegründet:
Uns geht und ging es um eine gerechte ökonomische Ausstattung von Familien als die gesellschaftliche Basis zum Erhalt unseres Generationenvertrags. Ohne ausreichenden Nachwuchs und dessen Beiträgen in die Sozialkassen kippt unser Sozialsystem. Altersarmut? Doch die Bereitschaft eine Familie zu gründen schwindet, weil Familien mit jedem weiteren Kind weiter unter ihr Existenzminimum rutschen. Darauf hat ein junges Paar natürlich keinen „Bock“ und wählt lieber DOLCE VITA.
Hier zeigt sich deutlich, dass Familien mit Kindern zum Verlierer Nummer eins degradiert werden.
Alle unsere Eingaben, Schreiben an Merkel und weitere Unionspolitiker und Petitionen prallten ignorant an unserer Regierung ab. Sie setzt auf Almosen statt auf Struktur. Würden Familien nämlich je nach Kinderzahl von Abgaben befreit, so hätte sie pro Kind  ca. 230 Euro mehr im Budget.
Durch Kindererziehung und Bildung schaffen allein die Eltern unter persönlichen Einschränkungen dafür die Voraussetzungen, ohne dass diese Leistung  in unseren Sozialsystemen überhaupt honoriert wird. Im Gegenteil haben Eltern wesentlich schlechtere Aussichten auf eine auskömmliche Rente, weil sie weniger Punkte durch Erwerbsarbeit sammeln konnten und ihre Rücklagen für das Fortkommen ihrer Kinder aufgezehrt wurden.
Die Profiteure von elterlicher Kindererziehung sind jene, die sich ganz ihrer kinderlosen Karriere widmen konnten.
Natürlich bewegt uns die momentane Situation so sehr, dass wir auf unserer HP auf Ihre Aktion verweisen:
Ich hoffe, dass unsere Nutzer einsehen, dass es nicht im Geringsten um Volksgesundheit geht, sondern um die Durchsetzung eines  dubiosen PLANs, indem die Maßnahmen trotz günstiger Zahlen sogar noch verschärft werden. Wenn es uns nicht gelingt, diesem bösen Spiel ein Ende zu bereiten, dann haben wir verloren.
Darum, liebe Frau R. (Ihren Namen habe ich mir leider nicht gemerkt, sorry! ), Sie sind für mich ein mutiges Vorbild. Ich bete jeden Tag darum, dass der pfingstliche Geist Gottes niemals aufhört uns zu befeuern, zu bewegen, zu beraten und zu ermutigen.
Dies wollte ich Ihnen aus Leutkirch im Allgäu mitteilen
in aller Hochachtung für Ihr pfingstliches Engagement
Bärbel Fischer
28. 07. 2020
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600 000 Corona-Tote weltweit                                                                   Schwäbische Zeitung 20. Juli 2020

Von 7,8 Milliarden Menschen auf dem Planeten sind durch Covid -19 seither nur 600 000 Menschen gestorben, ein minimaler Anteil gemessen an den Grippetoten, den Herz-Kreislauftoten, den Verkehrstoten, Hungertoten der letzten Jahre. Haben wir dafür einen Lockdown ausgerufen und zahllose Existenzen vernichtet? Haben wir dafür unsere Kinder eingesperrt, unsere Schüler ins Homeschooling geschickt, ihnen ihr Recht auf Bildung vorenthalten? Mussten dafür tausende von Greisen in ihrer Sterbestunde auf den Beistand ihrer Familie verzichten? Mussten wir dafür auf religiöse Rituale in den Gemeinden verzichten? Mussten wir uns hinter Masken vermummen, weil wir plötzlich zu Bedrohern  geworden sind?

Mir bleibt verborgen, warum eine demokratische Gesellschaft sich klaglos ihrer grundgesetzlichen Freiheitsrechte berauben lässt, sich un-hinterfragt einem Corona-Dogma beugt, obwohl alle statistischen Zahlen seit vielen Wochen Entwarnung zeigen. Ebenso unverständlich erscheint mir, warum Frau Merkel am 20. März kein nationales Freudenfest ausgerufen hat, als der Ansteckungswert bereits unter 1 war. Stattdessen verordnete sie drei Tage später einen allgemeinen Lockdown, der unsere Wirtschaft seither in den Abgrund reißt.

Will die Schwäbische Zeitung mit o.g. Artikel Panik schüren? Darf die Panik unter keinen Umständen enden? Auch wenn unsere Regierung statistischen Aussagen keinen Wert beimisst, so sollte sie sich wenigstens auf Experten verlassen, die Zahlen zu deuten vermögen.

Bärbel Fischer
Leutkirch – Stadt

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„Einstellungskriterium Abtreibung“,
Schwäbische Zeitung, 10. Juli 2020
Eine grüne Regierungspartei, die sich angeblich  f ü r  das Leben einsetzt, sich gegen Tierquälerei, Massentierhaltung und Pflanzensterben engagiert, scheut sich nicht, von Ärzten zu fordern, Menschenleben zu beenden ehe es geboren ist.
Genauso, wie sich nach § 240 Strafgesetzbuch der Nötigung strafbar macht, wer Schwangere zur Abtreibung zwingt, macht sich strafbar, wer Ärzte zu Abtreibungen verpflichtet. Es drohen mehrjährige Haftstrafen. Das sollten sich die Grünen mal vor Augen halten. Zum Glück widersetzen sich noch biogrüne CDU-Leute in der Landesregierung, welche diese menschenverachtende Schizophrenie nicht mittragen. Lebensschutz muss auch für Menschenkinder gelten. Ärzte sind ihrem Gewissen verpflichtet und müssen dies ohne berufliche Nachteile bleiben dürfen.
Sollten die Unikliniken die widerrechtlichen Forderungen der Grün*innen dennoch umsetzen, so mutiert unsere vielbeschworene  „Europäische Wertegemeinschaft“ zur abscheulichen Farce.
Bärbel Fischer
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„Zehntausende prangern Rassismus an“ 
Schwäbische Zeitung, Mo 8. Juni 2020, S. 1

Durften wegen der gefährlichen Pandemie seit März alte Menschen zuhause und in Pflegeheimen wochenlang ihre Angehörigen nicht mehr sehen, mussten Sterbende ohne den Beistand ihrer Familie aus dem Leben scheiden, durften Menschen ihre Freunde nicht zu Grabe tragen, wurden Sonntagsgottesdienste verboten und später allergnädigst zu einer stummen Karikatur degradiert, wurden Krankenpfleger bis zur Erschöpfung überstrapaziert, verzichteten Schwerkranke zum eigenen Schaden auf notwendige Operationen, durften Kinder nicht ins Freie, wurden Eltern wochenlang zu Hilfslehrern verdonnert, und wofür? 

Seit letzten Sonntag wissen sie – alles Bluff! 
Wenn nämlich bei den Rassismusdemonstrationen in der BRD zigtausende Menschen dicht an dicht, völlig ungeschützt und ohne vorgeschriebenen Abstand sich auf den Plätzen tummeln durften, um gegen“Polizeigewalt“(!) zu demonstrieren, dann waren ihre monatelangen Opfer für die Katz! Oder will man bewusst neue „Corona-Hotspots“ schaffen, um den Lockdown bis auf Weiteres zu rechtfertigen? Denn schließlich muss sich das Orakel von Frau Merkel doch bewahrheiten, wir stünden erst am Anfang der Pandemie! Warum wird bei Grundrechtsdemos die Teilnehmerzahl behördlich streng begrenzt, die Abstände durch die Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlung mit hohen Strafen geahndet? Bei den Demonstrationen wie am 7. Juni wurden diese Vorsichtsmaßnahmen total ignoriert! Gilt plötzlich die Regel nicht mehr, dass wir für die Gesundheit unserer Mitbürger Verantwortung tragen? Vermutlich gibt es politisch erwünschte, aber auch politisch unerwünschte Demos, die von der Regierung eine längst fällige Aufhebung aller C-Beschränkungen einfordern. Die einen werden drangsaliert, die anderen verschont.
Für mich stellt sich täglich die Frage: Glauben die Verantwortlichen in Regierung, RKI, WHO selbst überhaupt noch an die Ansteckungsgefahr durch C-Viren bei Menschenansammlungen? Das gestrige Ereignis beweist wohl exakt das Gegenteil!

Bärbel Fischer

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„Trumps nächstes Eigentor“
Schwäbische Zeitung,17. Juni 2020
Den Plan des US-Präsidenten, einen Teil seiner Truppen aus Deutschland abzuziehen, kann ich nur begrüßen, denn den USA die Basis für Angriffskriege zu liefern, fördert mitnichten den Weltfrieden. Doch das mediale Lamento zu dieser Entscheidung ist groß. Man beklagt, dass Trump seinen Partner vor vollendete Tatsachen stellt, ohne ihn vorher zu konsultieren, weil er anscheinend Deutschland seine Handelsüberschüsse nicht gönnt. Man beklagt, dass Trump das Vertrauen zwischen den Partnern zerstört mit der Art, wie er mit ihnen umspringt. Und zuletzt beklagt man die grandiose „Dummheit“ des US-Präsidenten (Eigentor). 
Niemand muss  Trump lieben. Aber die Hasstiraden in unseren Print-und TV-Medien, die an Trump keinen guten Faden lassen, die Gift und Galle über ihn schütten, angeführt von F.W. Steinmeier, der den US-Präsidenten öffentlich als „Hassprediger“ bezeichnete, zeugen von einer diplomatisch nie da gewesenen Respektlosigkeit. Mit Vorliebe wird Trump auch von unserem Außenminister   „ge-Maas-regelt“. 
Jeder kehre vor seiner eigenen Tür, weiß der Volksmund. 
Übrigens, wir können nicht nur „german Angst“, sondern auch „german Arroganz“ z. B. gegenüber Johnson, Putin, Orban u.a., weil sie eben anders sind, als deutsche Politik und Medien ihnen bereit sind zu genehmigen. Und dies bestätigt wiederum die grandiose deutsche „Dummheit“, sich die Freundschaft unserer Nachbarn so gründlich wie möglich zu verscherzen. 
Bärbel Fischer
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„Bundeswehr soll bewaffnete Drohnen bekommen“
Schwäbische Zeitung, 7. Juli 2020
Versteckt zwischen seitenlanger Masken-Thematik ( warum plötzlich so aggressiv? ) findet sich unscheinbar  d e r  Knaller: „Bundeswehr soll bewaffnete Drohnen bekommen“.

Besonders schockiert die Empfehlung, der Einsatz dieser Drohnen „könne signifikant zum Schutz der Zivilbevölkerung und ziviler Einrichtungen vor Ort beitragen“. Wie ist dieses Vorhaben zu verstehen? Hat die Bevölkerung plötzlich Angst vor Angriffen bekommen? Wovor und vor wem soll sie denn geschützt werden? Aufrüstung wurde seit Menschengedenken immer mit herbeigeredeter Gefahr gerechtfertigt. Sind die Waffen einmal da, so wollen sie auch eingesetzt werden. Wie muss man sich den Drohneneinsatz etwa bei einer Geiselnahme vorstellen? Werden dann die Verbrecher, wie in Afghanistan bereits am Tatort getötet, ohne sie rechtmäßig vor Gericht zu stellen? Im Zweifel könnte auch eine bewaffnete Drohne über einer regierungskritischen Demonstration deren Teilnehmer „schützen“!!! , indem diese in Todesangst den Platz schleunigst verlassen. Droh-nen werden zur Be-droh-ung. Noch nie haben Waffen Frieden gebracht. Beginnt jetzt die „Neue Normalität?“ 

Bärbel Fischer
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Ein Gedanke zu „Bärbels Briefe

  1. Liebe Bärbel,
    „Bärbels Briefe“ finde ich eine tolle Idee. Ob ich die übernehme? Aber ich habe ja keine eigene Website.
    Du weißt, dass ich Dich und Dein Denken sehr schätze, aber In Sachen Waffen und Pazifismus kann ich Dir nicht folgen, wie sehr ich es auch wollte.Ich bin überzeugt, dass es weltfremd und unklug ist, sich nackt einem Bewaffneten, der irgendwelche Forderungen an mich hat, in den Weg zum stellen, Ergo: Der „große“ (atomare) Weltfriede, den wir am seidenen Faden halten, beruht allein auf dem „Gleichgewicht des Schreckens“. Also auf der Angst aller, hüben wie drüben, selbst Opfer zu werden, sobald man losschlägt.
    Natürlich ist es eine eigene Beurteilung wert, was es bedeutet, wenn Trump seine Soldaten hier abzieht. Wenn ich recht weiß, ist die Wehrkraft der Amerikaner die dreifache von Putin. Aber Trump will ja ohnehin nur noch in der eigenen Suppe rühren, und hätte im Ernstfall wohl wenig Skrupel, auf europäischem Boden einen Atomkrieg anzuzetteln, im Kalkül darauf, dass ihm und Amerika – weil weit weg – dabei nichts passieren wird. Und welche Rolle der Nahe Osten für ihn dabei spielt, weiß ich nicht.
    Aber diese Gedanken gehören ja eigentlich nicht zum Thema „bewaffnete Drohnen“. Sind die evtl.gedacht, um unsere Polizei, die täglich vermehrt Aggressionen ausgesetzt ist, aus der Schusslinie zu bringen?.

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