Bärbels Briefe

Liebe Freunde *),

auf dieser Seite könnt Ihr lesen, was mir durch den Kopf ging, als ich die jeweilig aktuellen Tagesnachrichten aus der Schwäbischen Zeitung (SZ) las. Meine Leserbriefe an die Redaktion werden nur ganz selten veröffentlicht. Das liegt einerseits daran, dass die SZ neuerdings wöchentlich nur ca. fünf oder sechs Leserstimmen druckt, andererseits meine Einwürfe nicht ins Konzept dieses „Qualitätsmediums“ passen. Es scheint, dass die heimische Presse gar nicht daran interessiert ist, ein breites Meinungsbild der Leserschaft zu dokumentieren, vielmehr peinlich darauf achtet, dass politische Entscheidungen nicht hinterfragt werden.

Ich bin mir sehr bewusst, dass nicht alle Leser *) meinen Einschätzungen zustimmen werden. Wie gesagt, es sind meine eigenen Gedanken, die ich durchaus zur sachlichen Diskussion stelle.

*) Wie in allen meinen Schreiben verwende ich entgegen den Vorschriften des aufgezwungenen Gendersprech das „generische masculinum“. Ich verzichte also auf den weiblichen Plural aus Hochachtung vor unserer gewachsenen Sprache. Auch habe ich mich noch nie durch ein generisches masculinum ausgegrenzt oder als Opfer männlicher Vorherrschaft gefühlt.

Ich wünsche euch wenig Verdruss und viel Spaß – Eure Bärbel

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Sehr geehrte Frau Korf,

im selben Atemzug mit Rechtsextremisten, Populisten, Wutbürgern nennen Sie in Ihrem heutigen Leitartikel (19. 11. 2020) die Querdenker als „Staatsverächter“, ohne vermutlich selbst ein einziges mal eine solche Demo besucht zu haben. Denn sonst könnten Sie solche Behauptungen nicht äußern. Querdenker kritisieren die Regierung für ihre Corona Maßnahmen. Aber Kritik an Maßnahmen ist keine Verachtung unseres Staates. Im Gegenteil. Querdenker wollen unser bisher gut funktionierendes, demokratisches Modell erhalten mit Legislative, Exekutive und Judikative. Gerade weil dies momentan aus den Fugen gerät, gehen die Leute auf die Straße.

Im Übrigen: Von Querdenkern lebt die Menschheit und die Demokratie. Nur von Querdenkern sind in der Geschichte Fortschritte erzielt worden  ( Jesus, Galileo Galilei, Martin Luther, Gandhi, Albert Einstein, Martin Luther King, Michael Gorbatschow…… ) Wenn alle Menschen immer nur im politisch korrekten Tunnel denken und reden, dann bedeutet das Stillstand ohne Fortschritt.

Mit freundlichem Gruß
Bärbel Fischer

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Ausschreitungen bei „Querdenken“-Demo, 09. 11. 2020 Schwäbische Zeitung
Leserbrief

Auch wenn ich die Ausgabe der Schwäbischen Zeitung vom 9. 11. 2020 dreimal durchgeblättert habe, um einen Artikel zur Erinnerung an den  historischen  9. 11. 1989 zu entdecken, ich bin nicht fündig geworden. Statt dessen berichtete meine Zeitung  von einer Demonstration in Leipzig am 7.  11. 2020, bei welcher sich Tausende von Menschen wie damals dagegen auflehnten, eingesperrt zu sein, nicht  reisen zu dürfen, ihre Verwandten nicht mehr besuchen zu dürfen, für freie Rede sanktioniert zu werden.

Richtig, die DDR-Regierung brauchte für ihre Gehirnwäsche keine Corona-Krise, keine Masken, keine Panikmache. Sie rechtfertigte ihre Maßnahmen mit dem „antifaschistischen Schutzwall“, der Menschen vor westlichem Gedankengut.schützen sollte.  Ihr Werkzeug war  einerseits die „Aktuelle Kamera“, die Nachrichtensendung zur Einschläferung der Bevölkerung, und andererseits das Denunziantentum (IMs), das neuerdings auch in der BRD fröhliche Urständ feiert. Man kann heute anonym über angebotene Formulare im Internet seine Nachbarn anzeigen, sollten sich diese nicht akribisch an Corona-Verordnungen aus Berlin oder München halten. Auch Bus- und Bahnreisende, die sich gelegentlich ohne Maske einen Apfel gönnen, können ein Lied davon singen, wie oft sie innerhalb von 15 Minuten von Mitreisenden angeschnauzt werden.

Vor 31 Jahren wachten die Menschen im Osten auf und gingen wöchentlich auf die Straße, um sich ihre Freiheit zu erkämpfen. Dafür ernteten sie zu Recht großen Applaus aus dem Westen. Wenn aber heute die Menschen in ähnlichem Anliegen in den Städten demonstrieren, ernten sie keinen Applaus, sondern wie damals drastische Repressalien bis hin zum Verlust Ihres Arbeitsplatzes, ihrer Karriere, ihrer ärztlichen Approbation, ihres Verlages etc.
Auch wenn dem gutgläubigen Leser die Parallelen zu 1989 erst später auffallen werden, sie sind heute überdeutlich und von historischer Bedeutung.
Bärbel Fischer
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Schwäbische Zeitung, Leitartikel vom 7. 11. 2020  „Abgeordnete mehr einbinden“

Sehr geehrte Frau Kling,

nach langer Zeit kann ich einen Leitartikel der SchwZtg wieder unterstreichen. Sehr richtig plädieren Sie dafür, dass unsere Parlamente in Corona-Fragen über verfassungsrechtliche Vorgaben nicht übergangen werden dürfen. Also hat das Gremium aus Kanzlerin und Ministerpräsidenten überhaupt keine demokratische Befugnis, der Bevölkerung willkürliche Maßnahmen aufs Auge zu drücken. Zu groß ist die Gefahr, dass die demokratische Verfasstheit der BRD ausgehebelt wird und das Vertrauen der Bevölkerung in unsere Demokratie gegen NULL fährt. Allerdings werden Kritiker dieses Verfahrens schon seit März 2020 bis heute als Verschwörungstheoretiker, Staatsfeinde, Covidioten  u. ä. verteufelt.

Wenn nun die Koalition ihre Corona-Verordnungen in Gesetzesform gießen lassen will, ohne sich arrogant die Argumente der aufbegehrenden Bürger an der Basis auch nur anzuhören, dann gräbt sich unsere Regierung ihr eigenes Grab.

Bei „schnellen Entscheidungen“ kommt es auf ein paar Tage nicht an. Hatte unsere Regierung über die Sommermonate nicht genügend Zeit, Modelle zu entwickeln, wie sich die deutsche Bevölkerung vor Ansteckung schützen kann ( s. Schweden ), ohne erneut einen tödlichen November-Lockdown zu installieren?

Werte Frau Kling, wir werden gezwungen, sozial und ökonomisch zu sterben, Jahre bevor wir im eigenen  Sarg liegen.
„Social Distancing“ ist eine „noble“ Umschreibung für EINSAMKEIT, wie ich sie selbst am eigenen Leib seit Monaten und hautnah erfahre – kein Händedruck, keine Umarmung, keine Berührung…, nur gegenseitiges Misstrauen und  ängstliche Distanz!
Hat das die Redaktion der SchwZtg noch immer nicht begriffen?

Darum, werte Frau Kling, will ich mich für Ihren mutigen Leitartikel bedanken.
In der Zuversicht, dass kluge Menschen in unserem Land einen Weg aus dem Dilemma finden, grüße ich Sie dankbar

Bärbel Fischer

 

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Schwäbische Zeitung, 6. Nov. 2020  „Kein Test für Kind, obwohl Opa Corona hat“

Leserbrief

Nach meiner Einschätzung ist es gar kein Schaden, wenn den Laboren die PCR-Tests ausgehen, und nur noch Menschen mit Symptomen getestet werden. Denn völlig gesunde Menschen zu testen kann nur den einen Sinn haben, die Bevölkerung summa summarum zu Gefährdern und zu Gefährdeten zu erklären. Jeder soll des Nächsten Todesengel sein! Dabei hat der Erfinder des PCR-Tests, Kerry Mulles 1983 selber erklärt, dass dieser Test für klinische Diagnosen ungeeignet ist. Trotzdem werden millionenfach diese Tests an völlig gesunden Menschen durchgeführt. Bei  einer Fehlerquote von 1% wird von 100 Menschen einer falsch positiv getestet, bei 10 000 sind es schon 100 falsch Positive, bei einer Einwohnerzahl von Ravensburg wären das mehr als 300 so genannte Infizierte oder Fallzahlen, von denen nicht einmal ein winziger Bruchteil tatsächlich erkrankt. Dafür werden Schüler grundlos immer wieder in mehrtägige Quarantäne geschickt und ihres Bildungsfortschritts beraubt.
Laut § 8 Infektionsschutzgesetz kann und darf ausschließlich ein Arzt eine Infektion feststellen. Ein Test darf laut Strafgesetzordnung nur auf richterliche Anweisung erfolgen. Gibt es diese richterliche Anordnung nicht, so handelt es sich um Körperverletzung, die gerichtlich geahndet werden kann/muss. Warum also wird getestet „auf Teufel komm raus“ ? Antwort: Von gesunden Menschen können Pharmakonzerne keinen Profit erwarten. Das erklärt auch, warum die Bundesregierung keine einzige Empfehlung verbreitet, wie die Bevölkerung ihr Immunsystem ohne Chemie trainieren kann.
Nur mit Verboten ist es nämlich nicht getan!
Bärbel Fischer
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30. 10. 2020

Liebe Freunde!

Ich bin kein Coronaleugner, sondern ein Grippeleugner!

Über die ganze Coronakrise hinweg forschte ich in den verfügbaren Statistiken nach den Zahlen, welche die Grippe ( Influenca ) in diesem Zeitraum lieferte. Denn diese werden wöchentlich, monatlich und jährlich in statistischen Schaubildern verdeutlicht und lassen augenscheinliche Vergleiche zu Vorjahren zu. Hatten wir im Frühjahr 2018 fast 27 000 Grippetote, ohne dass diese unserer Regierung irgendeiner Maßnahme zum Schutz der Bevölkerung wert waren, so erreichen die Coronatoten 2020 mit  ca. 9600 nicht annähernd diesen Wert. Weder die Belegung der Intensivbetten noch die Menschen, die an ( oder mit ! ) Corona starben, konnten bisher eine Epidemie abbilden. 

Ich frage mich ernstlich: Wo blieben die Grippekranken und die Grippetoten 2020? Wurden sie gar nicht mehr bemerkt? Oder ist die Grippe mit 2020 etwa endgültig ausgerottet? Oder hat die Grippe 2020 nur einen neuen Namen bekommen? Erstaunlich ist schon, dass sich im Vergleich zu Vorjahren die Schaubilder 1:1 gleichen: Anstieg, Höhepunkt, Abfall, Ende.

Interessant: Die WHO in Genf hat kürzlich bekannt gemacht, dass sie inzwischen der Einschätzung des Stanford-Professors Dr. John Joannidis  zustimmt, Covid 19 sei in etwa mit einer mittleren Influenca zu vergleichen, die schwächere und schwerere Verläufe nehmen kann.

„Coronaleugner“ bestreiten die Existenz des Corona-Virus. Ich dagegen bestreite die Existenz des Influenca-Virus, das sich 2020 erfreulicherweise komplett aus unserer Population verabschiedet hat. 

Wenn das nicht ein Grund zum Jubel ist!

Bärbel

 

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Sehr geehrte und verehrte Frau Keller,

Am 16. Oktober hatte ich das große Glück, Ihren Vortrag „Pastor bleibt Pastor“ in Bad Wurzach mitzuerleben. Ich will Ihnen ausdrücklich dafür danken. Der Hunger nach Wesentlichem war deutlich spürbar. Sie konnten selbst erleben, welchen Eindruck Ihr Vortrag im Publikum hinterlassen hat.
Heute brachte die Lokalzeitung einen Überblick über die Veranstaltung, ohne aber auf die Kernaussagen Bonhoeffers einzugehen. Mich haben die Zitate zu Dummheit und zu Zivilcourage insofern tief berührt, als ich hautnah spürte, dass sich die Dinge heute fast 1:1 wiederholen: „Die Macht der einen braucht die Dummheit der anderen“!
Daher habe ich angehängten Leserbrief an die Lokalredaktion Bad Wurzach geschickt, allerdings mit geringer Aussicht auf Veröffentlichung, denn von „heißen Eisen“ lässt die Redaktion ihre Finger.
Ich grüße Sie überaus dankbar
Bärbel Fischer
Leserbrief
 
Dietrich Bonhoeffer – Pastor bis zum Tode, 19. 10. 2020
 
Ergänzend zu den Lebensdaten von Dietrich Bonhoeffer waren die Hörer sehr beeindruckt von dessen Zitaten, welche die Schauspielerin Frau Gesine Keller überaus eindrucksvoll vortrug. Sie wählte aus dem Fundus gerade jene Zitate aus, die 1:1 in unsere Zeit geschrieben scheinen, also zeitlos gelten. Bonhoeffer sieht in der „Dummheit“ einen gefährlichen Feind des Guten. Einen Dummen zu überzeugen sei sinnlos und gefährlich. Dabei sei Dummheit kein intellektueller Defekt, sondern ein soziologisches Problem. Die Macht der einen brauche die Dummheit der anderen. – Den Mangel der Deutschen an Zivilcourage sieht Bonhoeffer nicht in deren Feigheit, sondern in deren fraglosem Gehorsam. Eigenwille sollte hinter dem Dienst am Ganzen  zurück stehen. Dabei blieb aber die freie verantwortliche Tat auf der Strecke. Zivilcourage könne nur aus freier Verantwortung freier Menschen erwachsen, so Bonhoeffer. Wenn wir in Dietrich Bonhoeffer einen Widerstandskämpfer verehren, sollten wir seinen Mahnungen gerade heute große Beachtung schenken!
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„Spahn ruft Risikogruppen zur Grippeimpfung auf“
Schwäbische Zeitung – Nachrichten und Hintergrund – 15. 10. 2020
Leserbrief
 
 
Die Aufforderung von Herrn Spahn, Risikogruppen sollten sich gegen Grippe impfen lassen, halte ich für ziemlich widersprüchlich, unabhängig davon, ob genügend Impfstoff vorhanden ist oder nicht. 
Zum Einen gab es in den vergangenen Winter-und Frühjahrsmonaten 2019/ 20 so gut wie gar keine Grippetoten. Wenn jemand an Viren starb, dann an oder mit Corona. Oder wurden die Grippetoten etwa den Coronatoten untergejubelt? Wozu sich also gegen Grippe schützen? Zum Anderen: Wie verträgt sich eine Grippeschutzimpfung in diesem  Herbst mit einer Corona-Impfung im nächsten Frühjahr? Gibt es dazu Forschungen?  Mir ist keine bekannt. Zumindest weiß man aus Norditalien, dass gegen Grippe geimpfte Patienten kaum Chancen hatten, eine italienische Sars-Cov 2-Behandlung zu überstehen. Oder gilt vielleicht, wer sich gegen Grippe impfen ließ kommt ohne Repressalien um eine Corona-Impfung 2021 herum? Auch wenn für diese „offiziell“ kein Zwang besteht, so ist doch abzusehen, dass Impfverweigerer schlechte Aussichten haben, wie bisher gewohnt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen: keine Kinokarte, kein Bahnticket, keine Hotelübernachtung ohne Impfnachweis! Fragen über Fragen! 
Ich halte es für überaus fahrlässig, pauschale Empfehlungen auszusprechen, ohne auf Risiken aufmerksam zu machen.
Bärbel Fischer

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STREIT UM DEN SCHWARZRN KÖNIG

8. Oktober 2020

Die evangelische  Münstergemeinde Ulm hat entschieden, aufgrund der Rassismus-Diskussion die Figurengruppe der Heiligen drei Könige in diesem Jahr aus der Weihnachtskrippe zu entfernen. Der Grund: Die Darstellung des schwarzhäutigen  Königs sei eindeutig als „rassistisch“ einzustufen. „Wülstige Lippen, eine platte Nase, ein breites Gesicht und ein skurriler Körperbau mit krummen Beinen – schön und wertschätzend sieht anders aus.“ Die beiden anderen Könige dagegen „sehen schön aus“ – aristokratische Gestalt, tadelloses Gewand, korrekte Kopftracht – einfach vorbildlich! Ein Auftritt ohne Fehl und Tadel! So hat man vor dem göttlichen Kind im elenden Stall zu erscheinen -meint zumindest die Gemeinde  in Ulm.

Sehr geehrte Münstergemeinde,                                                                                    sehr geehrter Herr Dekan!

Seit 70 Jahren lernen deutsche Schüler im Geschichtsunterricht, dass eine verblendete Nation sich damals in primitiver Arroganz das Recht herausnehmen durfte, Sprache, Gestaltung und Botschaft künstlerischer Werke als „entartet“ zu disqualifizieren und damit zu zerstören. Damals waren es die Nazis und eine schweigende Mehrheit.

Wie kommt eine Kirchengemeinde dazu, eine Figur aus einem künstlerischen Ensemble als „entartet“ einzustufen? Sie unterstellen dem Künstler rassistische Motive bei der Gestaltung des Mohren. Vielleicht aber wollte er in der Figur bewusst all jene Erscheinungsformen menschlicher Natur darstellen, die uns „fremdlich“ begegnen, und die der Betrachter auszuhalten hat, indem dieser seine eigene Toleranz testet. ( Im Übrigem lassen sich Mädchen ihre Lippen aufspritzen, hängen sich Metallringe ins Gesicht, und junge Männer lassen sich eine bunte Irokesenfrisur stylen. So what? Wir müssen nicht alles schön finden.)

Eine Gesellschaft, die sich Pluralismus auf ihre Fahnen geschrieben hat, will nun plötzlich sozialistisch das Fremdliche auslöschen und alle Unterschiede menschlicher Existenz aufheben. Dafür hat sie den Begriff Antirassismus erfunden. Mohr darf nicht mehr „Mohr“ sein, Luther darf nicht mehr als Reformator verehrt werden, weil er mal ein antisemitisches Pamphlet verfasst hat, die köstliche Zigeunersoße soll in Paprikasoße umbenannt werden. Wo leben wir? Im Zeitalter des arroganten Löschens? 

Ein Vorschlag von mir: Wenn es der evangelischen Münstergemeinde darum ginge, dass alle Ausgegrenzten zur Krippe kommen dürfen, dann sollte sie erstens, die Ulmer Drei Könige im Original belassen, und zweitens einen zeitgenössischen Künstler beauftragen, eine Figurengruppe von Hirten zu gestalten, die  h e u t e  ausgrenzt werden, etwa 

  • einen Obdachlosen mit einer Flasche Schnaps in Händen,  
  • einen Embryo in panischer Angst kurz vor seiner Abtreibung, 
  • eine flaschensammelnde alte Mutter, deren Rente zu nichts reicht.

Damit wäre ein aktueller Bezug zur Gegenwart hergestellt.

Ich halte es für Heuchelei, sich gegen Diskriminierung von Ausländern einzusetzen, zur schmählichen Diskriminierung inländischer Ausgegrenzten aber laut zu schweigen.

Mit freundlichen Grüßen                                                                                              Bärbel Fischer, 10. Oktober 2020

Nachtrag: Nach meiner Auffassung sind dem göttlichen Kind in der Krippe gerade heruntergekommene Gestalten willkommen, wie die Hirten auf dem Feld. Sie müssen nicht schön und wertschätzend aussehen. Beim Anblick des missgestalteten Mohren durften sich bislang jene Besucher der Weihnachtskrippe freuen, die vom Leben gezeichnet ihre schöne Gestalt eingebüßt haben.

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Am 5. Oktober 2020 jubelt die Schwäbische Zeitung: „Elftausend statt einer Viertelmillion“ auf der Titelseite und freut sich darüber auf Seite 2, dass die geplante Friedenskette rund um den Bodensee mangels Teilnehmern nicht geschlossen werden konnte. Der Bericht von Ludger Möllers und Jasmin Amend trieft nur so von Vorurteilen und haltlosen Behauptungen. 

 

Sehr geehrter Herr Redakteur,

als Teilnehmerin an der Friedenskette Bodensee lese ich mit Entsetzen Ihren Bericht darüber. Ihren haarsträubenden Einwurf: „Kurz nach Mittag reißt die Wolkendecke auf. Plötzlich sind die Gegner der Corona-Maßnahmen präsent, bis zum Abend werden es 1500 sein. Die Stunde der Verschwörungstheoretiker, Maskenverweigerer, Covid-19-Negierer kann beginnen,“ möchte ich gar nicht kommentieren, weil Sie selbst am besten wissen, dass diese Zuschreibung nicht zutrifft. Die Veranstalter zählen aufgrund abgegebener Sticker mehr als 60 000 Teilnehmer. In Ihren Augen ist das Vorhaben  zwar „krachend“ gescheitert, in unseren Augen nicht. Denn jedes einzelne Flehen DONA NOBIS PACEM ist nicht verhallt, sondern wird Frieden schaffen.
Mir geht es um die Behauptung einer unbekannten SPD-Landtagskandidatin, „viele Menschen seien irreführend auf die Demonstration gelockt worden. Die Organisation rund um die Initiative QUERDENKEN habe Menschen teils bewusst getäuscht… Nur vordergründig sei die Friedenskette als neutrale Veranstaltung beworben worden ….“ Weshalb stützt sich die Schwäbische Zeitung auf Aussagen einer Frau Jasmina Brancazio und eines Herrn Leon Hahn aus der SPD? Hat das Blatt keine anderen Zeugen gefunden? Mit Sicherheit hätte sich für Sie ein neutraler Blick auf die Seite www.friedenskette-bodensee.de gelohnt, um zu sachlicher Recherche zu gelangen, was die Organisation der Friedenskette mit den Querdenkendemos zu tun hat. Herr Möllers glauben Sie wirklich, dass wir Bürger so naiv sind, um uns in eine Falle locken zu lassen?  Das würde bedeuten, dass die SPD antritt, die doofen Oberschwaben, die nicht imstande sind selbst zu denken, auf den vermeintlichen Pfad der Tugend zu lenken.
Was mich aber persönlich betrifft: Niemand kann mich irgendwohin locken. Bevor ich mich entscheide, eine Veranstaltung zu besuchen, recherchiere ich, mit wem ich es zu tun habe. Sie dürfen getrost davon ausgehen, dass ich damit nicht allein bin. Denn wir alle sind erwachsen und unseres Verstandes mächtig. Wir können Bluff von Wahrheit unterscheiden. Wir haben zu CORONA genug Kenntnisse gesammelt. Wir wollen eine Politik, die Menschen- und Grundrechte respektiert. Wir haben Kinder und Enkel, die nicht unter CORONA-Verordnungen auf Freiheitsrechte verzichten müssen, zumal die „Zweite Welle“ panikartig herbei getestet wird mit einem Produkt, das von seinem Schöpfer, dem Träger des Nobelpreises für Chemie (1993) Kerry Mulles 1983 als ein Labortest geschaffen wurde, der nach seiner eigenen Aussage „niemals für klinische Diagnostik tauglich“ ist. Auf diesem untauglichen Test basieren aber bis heute alle Corona-Maßnahmen.
Bärbel Fischer
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Am 2. Oktober 2020 titelte die Schwäbische Zeitung: Aluhut & Weiße Rose – wie „Querdenker“ und Rechte bei Corona-Protesten das Andenken an die Geschwister Scholl missbrauchen.

In dem ganzseitigen Artikel lässt der Journalist Ludger Möllers  all jene zu Wort kommen, die das Engagement des Neffen der beiden Widerstandskämpfer Julian Aicher für eine  Rückgewinnung unserer demokratischen Rechte missbilligen. Sie sehen vielmehr das Andenken an die Ulmer Widerstandskämpfer Hans und Sophie Scholl besudelt und im Sinne der QUERDENKER instrumentalisiert.

Leserbrief an die Schwäbische Zeitung, 04. Oktober 2020

Was ist wichtiger, das Gedenken an die widerständigen Geschwister Scholl in Ehren zu halten, sie quasi auf ein Podest ins Museum zu stellen, oder eben deren Widerständigkeit zu aktivieren, wenn aktuelle Politik erneut in eine Richtung driftet, welche demokratische Grundrechte aushebelt. Dazu müsste man Hans und Sophie Scholl selbst fragen dürfen. Sie haben ihr junges Leben doch nicht umsonst gegeben! Sie wollen alle nachfolgenden Generationen ermahnen aufzustehen, wenn humane und demokratische Prinzipien erneut mit Füßen getreten werden, wenn auch kaschiert durch eine verordnete Pandemie.

Wenn nun ein Neffe der beiden Nationalhelden den Ruf verspürt, deren Widerstandskraft zu aktivieren, anstatt zu grundgesetzwidrigen Auflagen zu schweigen, so mag das Empörung bei denen auslösen, welche die Geschwister Scholl als historische Ikonen verehren und mit deren Heldenmut kommunal punkten wollen. Ich halte es aber für verwerflich, das Andenken der Weißen Rose als ein historisches Ereignis zu glorifizieren, deren Widerspruch für alle Zeiten folgenlos zu bleiben hat. Denn dann wären die beiden jungen Widerstandskämpfer tatsächlich umsonst gestorben.

Bärbel Fischer

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VERTRÄGE SIND EINZUHALTEN, Schwäbische Zeitung 08.09.2020
Ironie vom Feinsten! In der gestrigen Ausgabe fordert der Leitartikler von Boris Johnson die „Einhaltung der Verträge“, was für einen Rechtsstaat selbstverständlich sein sollte.
Doch auf ein und derselben Zeitungsseite wird berichtet, dass für die Bundesregierung die vertraglich abgesicherte Zukunft von North-Stream 2 möglicherweise auf der Kippe steht, und die Kanzlerin noch überlegt, ob sie nicht doch eher gegenüber Russland vertragsbrüchig wird, wie es z.B. die GRÜNEN moralinsauer heftig einfordern. Denn die Bundesregierung glaubt, wie im unbewiesenen Fall Skripal, die ebenfalls unbewiesene Vergiftung von Nawalny durch den Kreml hart bestrafen zu müssen, auch wenn beides miteinander rein gar nichts zu tun hat. EU-Sanktionen haben Russland übrigens wirtschaftlich enorm gestärkt! „Pacta sunt servanda“: Was für Großbritannien gilt, hat auch für die Bundesrepublik zu gelten!
Bärbel Fischer
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Einfältige Strategie, 2. September 2020

Angenommen, auf der  Berliner Grundrechtsdemonstration Ende August hätten, wie offiziell verlautbart, ca. 38 000 Demonstranten teilgenommen, so muss man annehmen, dass die Zahl Gleichgesinnter im Lande zehn-, bis hundertmal größer ist. Geht man aber von realistischen Zahlen aus, dann könnte die Zahl derer, die sich um unseren Rechtsstaat ernsthafte Sorgen machen, in die Millionen gehen. Wie einfältig ist dann die politische Strategie, die Kundgebungen im Widerspruch zu Art. 8 GG zu verbieten!? Diese Blamage hätte sich der Berliner Innensenator Geisel ersparen können. Er wolle „Rechtsextremen“, „Verschwörungstheoretikern“ und „Coronaleugnern“ nicht noch einmal eine Berliner Bühne für deren Forderungen zur Verfügung stellen. Darin war er sich auch einig mit dem Regierenden Bürgermeister Müller.

Offenbar waren sich die rotrotgrünen Politiker nicht bewusst, dass diese Strategie total kontraproduktive Ergebnisse bewirken würden. Denn erstens kamen speziell deswegen weit mehr Demonstranten nach Berlin als vorgesehen. Und zweitens wird der politische Angriff, hunderttausenden von friedlichen Bürgern eine rechtsradikale Gesinnung zu unterstellen, die Wähler künftig jenen Parteien zuführen, die noch ein Ohr für die Sorgen der Bürger haben. Nein, genau dieses Verbot bewies glasklar, dass die Demonstranten zu Recht auf den Straßen waren.

Hatte man als Bürger bislang noch die Erwartung, dass gewählte Politiker ihre Entscheidungen im Blick auf eine lebenswerte Zukunft des Landes und der Bürger fällen, so muss man nach dem 29. August 2020 feststellen, dass ihnen genau dieser Weitblick fehlt. Kann jemand erklären, warum sich kein einziger Politiker einem Diskurs zur Verhältnismäßigkeit der Corona-Maßnahmen stellt, weder in den Medien noch auf Podien? Wer die Wahrheit gepachtet hat, der muss diese doch auch verteidigen können! Doch dazu fehlt den Mächtigen offenbar die Courage und die Überzeugung. Wie kann man auch Maßnahmen verteidigen wollen, für die es keinerlei statistischen Belege gibt?

Aber es gibt noch ein Problem hinter dem Problem. Wenn Linksgrüne heute die Nazikeule auf patriotische Bürger schwingen, werden die echten Nazis und deren nationalistische Gesinnung aus dem Dritten Reich sträflich verharmlost. Werden heute friedliche Bürger ( junge Familien, alte Menschen, Unternehmer, Künstler …) aus der Mitte der Gesellschaft als Rechtsextreme verunglimpft, dann verharmlost oder befördert man sogar  den aufkeimenden Rechtsextremismus. Wie blödsinnig ist das denn?

Den Medien ist es jedenfalls perfekt gelungen, die Gesellschaft in Dogmatiker einerseits und in „Spinner“ andererseits zu spalten, indem sie alle Infos ausblendeten, die für eine Beendigung der Corona-Maßnahmen sprachen. Wie die Historie dieses System einst bewerten wird, bleibt dahin gestellt. Ob DEMOKRATIE künftig nur noch eine leere Floskel ist, die damals  2020 noch als Herrschaft des Volkes verstanden wurde, wer weiß?

Bärbel Fischer

 

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„Weiter Streit um Verbot der Berliner Demonstration“                           Schwäbische Zeitung vom 28. 08. 2020

„Um das h ö h e r e  Gut, etwa die Gesundheit zu schützen, kann und muss der Staat Einschränkungen beschließen“, so der Wortlaut des ehem. Bundesrichters und heutigen SPIEGEL-Kolumnisten Thomas  Fischer. Er sehe kein Grundrecht in Gefahr. Daher begrüßt er auch die Entscheidung des rotrotgrünen Berliner Senats, die Berliner Grundrechts-Demonstration zu verbieten. 
Dass das Verwaltungsgericht dieses Verbot gekippt hat, lässt aufatmen. Denn wie wir bereits als Schüler gelernt haben und ebenso mahnend  an unsere Kinder weitergeben, gibt es kein höheres Gut in einer demokratischen Gesellschaft, als die Würde des Menschen zu achten und zu schützen, und damit deren Freiheit nach Art. 2, 4, 5, 8, 9, 11und 12 Grundgesetz. Der Gesundheitsschutz darf sich niemals über unsere Freiheitsrechte erheben, ist also kein  h ö h e r e s  Gut.  Vielmehr kann und wird sich unser deutsches Grundgesetz genau in schwierigen Zeiten bewähren, weil es diverse Möglichkeiten gibt, die Gesundheit der Menschen in unserem Land zu schützen, ohne die Grundrechte aus den Angeln zu heben.
Sowohl Herr Fischer als auch der Innensenator Geisel und seine Behörde wollten also die Freiheitsrechte der Bürger unterlaufen, speziell  die Versammlungsfreiheit und die Meinungsfreiheit. Sie haben sich damit eine Blöße nicht nur vor dem Berliner Verwaltungsgericht und dem Oberverwaltungsgericht eingehandelt, sondern schlimmer noch eine deftige Blamage vor aller Welt, die heute ihren Blick auf Berlin richtet. Künftig wird es sehr viel schwieriger sein, überheblich mit Fingern sowohl auf unsere europäischen Nachbarn, als auch auf internationale Regierungen zu zeigen, wenn diese sich nicht lupenrein an demokratischen Werten orientieren. Immer gilt es, zuerst vor der eigenen Tür zu kehren, bevor man sich aufschwingt, andere zu schulmeistern.
Konnte Lukaschenko in Weißrussland die regierungskritischen Demonstrationen verbieten? Kein Volk lässt sich Repressalien gefallen. Während hierzulande Quer-, also  S e l b s t-Denker in Politik und  Medien als Covidioten und „Verschwörungsmythiker“ beschimpft werden, gelten unserem Außenminister und den Medien die weißrussischen Demonstranten als mutige Helden!
Bärbel Fischer
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Leitartikel der Schwäbischen Zeitung vom 14. August 2020                                      „Söder, der Entzauberte“

Sehr geehrter Herr Wieschemeyer,

ich nehme Bezug auf Ihren heutigen Leitartikel in der Schwäbischen Zeitung, speziell auf den zweitletzten Satz:

 „Das Virus ist noch längst nicht besiegt“. 

Der Plan ist also, Viren zu  b e s i e g e n. Dabei gehören Viren zu jenen Lebewesen, die unser Immunsystem braucht, um effektiv zu werden und zu bleiben. Experten empfehlen, dass Kinder mit möglichst vielen Keimen in Kontakt kommen, um Abwehrkräfte zu bilden. Eine sterile Umgebung schwächt unser Immunsystem im Alltag. Nicht Abstand, sondern Nähe wäre medizinisch der Königsweg. Wird Kindern Nähe verwehrt, werden sie krank. Kein Impfstoff der Welt kann ein gut entwickeltes Immunsystem ersetzen.

Sehr geehrter Herr Wieschemeyer, ich vermute, dass diese medizinischen Binsenweisheiten auch Herrn Span bekannt sind, er also gegen besseres Wissen die kontraproduktiven Maßnahmen der Regierung verordnete und diese noch verlängert.  Der Bürger wird stutzig und fragt vergeblich nach der Sinnhaftigkeit von Abstand und Masken. Normalerweise ist eine Krankheit vorbei, wenn es keine Symptome mehr gibt und die Sterbezahlen den normalen Bereich nicht wesentlich überschreiten. Nicht so bei CORONA. Fragen Sie sich nicht auch, wo 2020 eigentlich die Grippetoten geblieben sind? 27 000 im Jahr 2018 gegenüber 9000 in 2020? Gab es heuer denn gar keine Grippe? Ich suche vergeblich nach Zahlen. Wundert Sie, dass  die Menschen misstrauisch werden und Absprachen zwischen Regierung (WHO) und Pharmariesen wittern?

Noch einmal: Viren kann man weder besiegen noch ausrotten oder wegimpfen. Viren sind lebenswichtig zur Stimulation unseres Immunsystems. Wer mit Impfungen und Social Distancing gegen die Natur vorgeht, macht sich schuldig.

Jeder Arzt ermahnt seine Patienten, sich möglichst viel im Freien zu bewegen, um fit zu bleiben. Alten Menschen und deren Angehörige wird dies seit Monaten bei Strafe untersagt. Es wird ihnen sogar ihre Autonomie verwehrt, um selbstbestimmt zu entscheiden, ob und wie sie geschützt werden wollen. Seit März 2020 wird rigoros über alte Menschen verfügt. Ich selbst habe es verpasst, schon vor Corona zu sterben. Denn es wird künftig den Abschied von meiner Familie nicht mehr geben, die mich geborgen hinüber geleitet hätte.

Mit freundlichem Gruß                                                                                                Bärbel Fischer

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Leitartikel der Schwäbischen Zeitung, 3. August 2020 zu der Großdemonstration in Berlin am 1. August: Ende der Pandemie

Sehr geehrter Herr Redakteur Hajo Zenker,

im Leitartikel der Schwäbischen Zeitung vom 3. August 2020 lese ich aus Ihrer Feder, dass Markus Söder „zu Recht (?) warnt, die C-Pandemie könne mit voller Wucht wieder auf uns zukommen wegen der Sorglosigkeit der Bürger“. Den schlagendsten Beweis dafür, dass diese Warnung aus der Luft gegriffen ist, liefert die Berliner Black-Lives-Matter-Demo vor einigen Wochen, von der aus nicht eine einzige Infektion ausging, obwohl ohne Abstand und ohne Masken. Die Polizei hat nicht eingegriffen. Die Erklärung ist einfach: Das Virus überlebt bei Sommertemperaturen von über 20 Grad nicht. Das müssten Sie eigentlich wissen, wenn Sie recherchiert hätten. Erst in den Wintermonaten wird es wieder aktiv werden – wie jedes Jahr die Influenca. Haben Frau Esken, Herr Altmeier, Lauterbach oder Steinmeier je eine Silbe verloren zu dieser regelwidrigen BLM- Demonstration? Nein! Absolutes Schweigen im sozialistischen Walde! Zu Ihrer Information: Die WHO selbst gibt zu, dass 1. die Masken eher schädlich denn nützlich sind, und 2. dass ein Mensch ohne Symptome keinen anderen anstecken kann.

Die herbei geschriebene zweite Welle ist ebenfalls ein von der Politik erfundenes Projekt zur Rechtfertigung ihrer drastischen Maßnahmen, die im März nachvollziehbar waren, seither aber großen Schaden anrichten. Warum hat man nicht auf Oppositionspolitiker gehört, die seit dem Lockdown wöchentliche Evaluationen forderten, um die Verhältnismäßigkeit zu überprüfen? Der vorgegebene „Schutz der Bevölkerung“ vor gesundheitlichen Schäden ist ebenso erfunden, denn sonst hätte die Regierung längst Maßnahmen zu Tempo 130 auf Autobahnen und höhere Steuern auf Tabak-und Alkoholkonsum ergriffen. Die meisten Menschen in Deutschland sterben an Herz- Kreislauf Versagen. Diese und die Grippetoten von 2017/2018 kümmern und kümmerten bis heute keinen einzigen Politiker.

Nein, Herr Zenker, alle Daten der WHO sprechen gegen Ihre Argumentation. Zudem empfehle ich Ihnen, sich einmal schlau zu machen über die tatsächliche Effektivität der PCR-Tests, von dem es von Anfang an hieß, er sei wegen seiner Fehlerhaftigkeit für klinische Diagnostik überhaupt nicht geeignet. Je mehr man testet, umso mehr „Fallzahlen“ lassen sich generieren, ohne sie ins Verhältnis a) zur Anzahl der Bevölkerung und b) zur Anzahl der durchführten Tests zu setzen. Hier versagen die Medien komplett, obwohl solche Relationen zum Grundwissen eines Viertklässlers gehören.

A propos Fallzahlen. Auch das ist erwiesene Täuschung. Denn positiv Getestete sind noch längst keine Infizierten oder gar Kranke!

Nun, Herr Zenker, es muss wohl Gründe geben, warum die Regierung so strikt an der Aufrechterhaltung der „Pandemie“ festhält, die ja real gar keine war. Sie ist nicht bereit zu akzeptieren, dass die Gefahr einer Ansteckung sich heute im Bereich 1:1 000 000 befindet. Anstatt sich über den harmlosen Verlauf zu freuen, vollstreckt sie einen globalen PLAN. Nicht wenige sagen, es handele sich hier um eine „Plan-demie“, weil sich die Regierung dermaßen irrational verhält. Obwohl sie erkennen muss, dass wir statistisch noch eine Untersterblichkeit haben, will sie die Maßnahmen intensivieren. Haben Sie einmal erwogen, welche Interessen („cui bono“ ) hinter diesem Vorgehen stecken? Wer will denn künftiger Bundeskanzler werden? Geht es nicht eher um Pfründe? Seit wann hat eine Regierung das Recht, eine Pandemie zu beenden, anstatt sich wie bisher üblich auf die gesunkene Letaliät zu stützen? Will man der Pharmazie Riesengewinne durch Impfstoffe ermöglichen, die im Schnellverfahren aus dem Boden gestampft werden?

Alle diese Fragen werden in den Medien nicht erörtert und der Leser wissentlich hinters Licht geführt.

Allerdings, werter Herr Zenker, weiß ich nicht, ob Sie persönlich hinter dem stehen, was Sie schreiben. Denn Geld verdient man heute im Journalismus nur, wenn man im Sinne des Mainstreams schreibt. Kein Journalist kann sich heute mehr eine kritische Äußerung leisten, will er nicht brotlos dastehen. Das ist Demokratie 2020!

Sollten Sie, werter Herr Zenker, diesen Brief bis zu Ende gelesen haben, bin ich Ihnen dankbar.

Mit freundlichem Gruß Bärbel Fischer

04. 08. 2020

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„Unsicherheit überschattet Ferienbeginn“                                                 Schwäbische Zeitung, 30. Juli 2020

Leserbrief

 

Den Bericht der Stuttgarter Korrespondentin vervollständigte die Redaktion mit einem „niedlichen“ Foto, auf dem sich drei Grundschülerinnen über ihr Zeugnis freuen. Absolut nicht erfreulich ist, dass die Kinder Masken tragen. Wer hat sie dazu aufgefordert? Das Kultusministerium gewiss nicht, wie mir das Ministerium auf Nachfrage versicherte. Denn es gibt zwar Hygienevorschriften für Schulen, aber keine Maskenpflicht.

Die Ministerin entschied so, weil sie weiß, dass die Masken erstens nicht vor Ansteckung schützen, weil keine  Maske Viren von 120 Nanometern ( 1nm= ein Millionstel Millimeter ) zurückhält. Zweitens ist ihr bekannt, dass die Rückatmung hinter der Maske die Sauerstoffaufnahme verhindert, was zu schneller Ermüdung und Konzentrationsschwäche führt. Mit Sicherheit wollte sie die Kinder auch davor bewahren, sich als Bedrohung für ihre Mitmenschen zu erleben.

Kinder zum Tragen einer Maske zu zwingen ist eine Verletzung von Art. 2 GG und § 240 StGB und kann wegen Körperverletzung oder /und Nötigung strafrechtlich verfolgt werden. Keine Schule darf sich eine eigene Paralleljustiz erlauben. 

Fragt sich, warum Schulen sich immer noch über amtliche Vorgaben hinwegsetzen und warum die Presse mit solchen Bildern arbeitet.

Bärbel Fischer

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Liebe StehAufEltern, was Ihr macht ist große Klasse!

Ich bin eine 78-jährige ehemalige Lehrerin und Oma von zehn verheißungsvollen Enkeln, vor deren Gegenwart und Zukunft mir echt bange ist.  Seit 2. Mai 2020 bin ich wöchentlich auf den Grundrechtsdemos im LKR Ravensburg unterwegs und habe mich selbst mehrfach hinter ein Mikrophon gestellt. Ich kann einfach nicht zuschauen, was mit unseren Kindern passiert.
Vor über 10 Jahren haben einige Eltern aus dem LKR RV ebenfalls eine Elterninitiative gegründet:
Uns geht und ging es um eine gerechte ökonomische Ausstattung von Familien als die gesellschaftliche Basis zum Erhalt unseres Generationenvertrags. Ohne ausreichenden Nachwuchs und dessen Beiträgen in die Sozialkassen kippt unser Sozialsystem. Altersarmut? Doch die Bereitschaft eine Familie zu gründen schwindet, weil Familien mit jedem weiteren Kind weiter unter ihr Existenzminimum rutschen. Darauf hat ein junges Paar natürlich keinen „Bock“ und wählt lieber DOLCE VITA.
Hier zeigt sich deutlich, dass Familien mit Kindern zum Verlierer Nummer eins degradiert werden.
Alle unsere Eingaben, Schreiben an Merkel und weitere Unionspolitiker und Petitionen prallten ignorant an unserer Regierung ab. Sie setzt auf Almosen statt auf Struktur. Würden Familien nämlich je nach Kinderzahl von Abgaben befreit, so hätte sie pro Kind  ca. 230 Euro mehr im Budget.
Durch Kindererziehung und Bildung schaffen allein die Eltern unter persönlichen Einschränkungen dafür die Voraussetzungen, ohne dass diese Leistung  in unseren Sozialsystemen überhaupt honoriert wird. Im Gegenteil haben Eltern wesentlich schlechtere Aussichten auf eine auskömmliche Rente, weil sie weniger Punkte durch Erwerbsarbeit sammeln konnten und ihre Rücklagen für das Fortkommen ihrer Kinder aufgezehrt wurden.
Die Profiteure von elterlicher Kindererziehung sind jene, die sich ganz ihrer kinderlosen Karriere widmen konnten.
Natürlich bewegt uns die momentane Situation so sehr, dass wir auf unserer HP auf Ihre Aktion verweisen:
Ich hoffe, dass unsere Nutzer einsehen, dass es nicht im Geringsten um Volksgesundheit geht, sondern um die Durchsetzung eines  dubiosen PLANs, indem die Maßnahmen trotz günstiger Zahlen sogar noch verschärft werden. Wenn es uns nicht gelingt, diesem bösen Spiel ein Ende zu bereiten, dann haben wir verloren.
Darum, liebe Frau R. (Ihren Namen habe ich mir leider nicht gemerkt, sorry! ), Sie sind für mich ein mutiges Vorbild. Ich bete jeden Tag darum, dass der pfingstliche Geist Gottes niemals aufhört uns zu befeuern, zu bewegen, zu beraten und zu ermutigen.
Dies wollte ich Ihnen aus Leutkirch im Allgäu mitteilen
in aller Hochachtung für Ihr pfingstliches Engagement
Bärbel Fischer
28. 07. 2020
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600 000 Corona-Tote weltweit                                                                   Schwäbische Zeitung 20. Juli 2020

Von 7,8 Milliarden Menschen auf dem Planeten sind durch Covid -19 seither nur 600 000 Menschen gestorben, ein minimaler Anteil gemessen an den Grippetoten, den Herz-Kreislauftoten, den Verkehrstoten, Hungertoten der letzten Jahre. Haben wir dafür einen Lockdown ausgerufen und zahllose Existenzen vernichtet? Haben wir dafür unsere Kinder eingesperrt, unsere Schüler ins Homeschooling geschickt, ihnen ihr Recht auf Bildung vorenthalten? Mussten dafür tausende von Greisen in ihrer Sterbestunde auf den Beistand ihrer Familie verzichten? Mussten wir dafür auf religiöse Rituale in den Gemeinden verzichten? Mussten wir uns hinter Masken vermummen, weil wir plötzlich zu Bedrohern  geworden sind?

Mir bleibt verborgen, warum eine demokratische Gesellschaft sich klaglos ihrer grundgesetzlichen Freiheitsrechte berauben lässt, sich un-hinterfragt einem Corona-Dogma beugt, obwohl alle statistischen Zahlen seit vielen Wochen Entwarnung zeigen. Ebenso unverständlich erscheint mir, warum Frau Merkel am 20. März kein nationales Freudenfest ausgerufen hat, als der Ansteckungswert bereits unter 1 war. Stattdessen verordnete sie drei Tage später einen allgemeinen Lockdown, der unsere Wirtschaft seither in den Abgrund reißt.

Will die Schwäbische Zeitung mit o.g. Artikel Panik schüren? Darf die Panik unter keinen Umständen enden? Auch wenn unsere Regierung statistischen Aussagen keinen Wert beimisst, so sollte sie sich wenigstens auf Experten verlassen, die Zahlen zu deuten vermögen.

Bärbel Fischer
Leutkirch – Stadt

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„Einstellungskriterium Abtreibung“,
Schwäbische Zeitung, 10. Juli 2020
Eine grüne Regierungspartei, die sich angeblich  f ü r  das Leben einsetzt, sich gegen Tierquälerei, Massentierhaltung und Pflanzensterben engagiert, scheut sich nicht, von Ärzten zu fordern, Menschenleben zu beenden ehe es geboren ist.
Genauso, wie sich nach § 240 Strafgesetzbuch der Nötigung strafbar macht, wer Schwangere zur Abtreibung zwingt, macht sich strafbar, wer Ärzte zu Abtreibungen verpflichtet. Es drohen mehrjährige Haftstrafen. Das sollten sich die Grünen mal vor Augen halten. Zum Glück widersetzen sich noch biogrüne CDU-Leute in der Landesregierung, welche diese menschenverachtende Schizophrenie nicht mittragen. Lebensschutz muss auch für Menschenkinder gelten. Ärzte sind ihrem Gewissen verpflichtet und müssen dies ohne berufliche Nachteile bleiben dürfen.
Sollten die Unikliniken die widerrechtlichen Forderungen der Grün*innen dennoch umsetzen, so mutiert unsere vielbeschworene  „Europäische Wertegemeinschaft“ zur abscheulichen Farce.
Bärbel Fischer
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„Zehntausende prangern Rassismus an“ 
Schwäbische Zeitung, Mo 8. Juni 2020, S. 1

Durften wegen der gefährlichen Pandemie seit März alte Menschen zuhause und in Pflegeheimen wochenlang ihre Angehörigen nicht mehr sehen, mussten Sterbende ohne den Beistand ihrer Familie aus dem Leben scheiden, durften Menschen ihre Freunde nicht zu Grabe tragen, wurden Sonntagsgottesdienste verboten und später allergnädigst zu einer stummen Karikatur degradiert, wurden Krankenpfleger bis zur Erschöpfung überstrapaziert, verzichteten Schwerkranke zum eigenen Schaden auf notwendige Operationen, durften Kinder nicht ins Freie, wurden Eltern wochenlang zu Hilfslehrern verdonnert, und wofür? 

Seit letzten Sonntag wissen sie – alles Bluff! 
Wenn nämlich bei den Rassismusdemonstrationen in der BRD zigtausende Menschen dicht an dicht, völlig ungeschützt und ohne vorgeschriebenen Abstand sich auf den Plätzen tummeln durften, um gegen“Polizeigewalt“(!) zu demonstrieren, dann waren ihre monatelangen Opfer für die Katz! Oder will man bewusst neue „Corona-Hotspots“ schaffen, um den Lockdown bis auf Weiteres zu rechtfertigen? Denn schließlich muss sich das Orakel von Frau Merkel doch bewahrheiten, wir stünden erst am Anfang der Pandemie! Warum wird bei Grundrechtsdemos die Teilnehmerzahl behördlich streng begrenzt, die Abstände durch die Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlung mit hohen Strafen geahndet? Bei den Demonstrationen wie am 7. Juni wurden diese Vorsichtsmaßnahmen total ignoriert! Gilt plötzlich die Regel nicht mehr, dass wir für die Gesundheit unserer Mitbürger Verantwortung tragen? Vermutlich gibt es politisch erwünschte, aber auch politisch unerwünschte Demos, die von der Regierung eine längst fällige Aufhebung aller C-Beschränkungen einfordern. Die einen werden drangsaliert, die anderen verschont.
Für mich stellt sich täglich die Frage: Glauben die Verantwortlichen in Regierung, RKI, WHO selbst überhaupt noch an die Ansteckungsgefahr durch C-Viren bei Menschenansammlungen? Das gestrige Ereignis beweist wohl exakt das Gegenteil!

Bärbel Fischer

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„Trumps nächstes Eigentor“
Schwäbische Zeitung,17. Juni 2020
Den Plan des US-Präsidenten, einen Teil seiner Truppen aus Deutschland abzuziehen, kann ich nur begrüßen, denn den USA die Basis für Angriffskriege zu liefern, fördert mitnichten den Weltfrieden. Doch das mediale Lamento zu dieser Entscheidung ist groß. Man beklagt, dass Trump seinen Partner vor vollendete Tatsachen stellt, ohne ihn vorher zu konsultieren, weil er anscheinend Deutschland seine Handelsüberschüsse nicht gönnt. Man beklagt, dass Trump das Vertrauen zwischen den Partnern zerstört mit der Art, wie er mit ihnen umspringt. Und zuletzt beklagt man die grandiose „Dummheit“ des US-Präsidenten (Eigentor). 
Niemand muss  Trump lieben. Aber die Hasstiraden in unseren Print-und TV-Medien, die an Trump keinen guten Faden lassen, die Gift und Galle über ihn schütten, angeführt von F.W. Steinmeier, der den US-Präsidenten öffentlich als „Hassprediger“ bezeichnete, zeugen von einer diplomatisch nie da gewesenen Respektlosigkeit. Mit Vorliebe wird Trump auch von unserem Außenminister   „ge-Maas-regelt“. 
Jeder kehre vor seiner eigenen Tür, weiß der Volksmund. 
Übrigens, wir können nicht nur „german Angst“, sondern auch „german Arroganz“ z. B. gegenüber Johnson, Putin, Orban u.a., weil sie eben anders sind, als deutsche Politik und Medien ihnen bereit sind zu genehmigen. Und dies bestätigt wiederum die grandiose deutsche „Dummheit“, sich die Freundschaft unserer Nachbarn so gründlich wie möglich zu verscherzen. 
Bärbel Fischer
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„Bundeswehr soll bewaffnete Drohnen bekommen“
Schwäbische Zeitung, 7. Juli 2020
Versteckt zwischen seitenlanger Masken-Thematik ( warum plötzlich so aggressiv? ) findet sich unscheinbar  d e r  Knaller: „Bundeswehr soll bewaffnete Drohnen bekommen“.

Besonders schockiert die Empfehlung, der Einsatz dieser Drohnen „könne signifikant zum Schutz der Zivilbevölkerung und ziviler Einrichtungen vor Ort beitragen“. Wie ist dieses Vorhaben zu verstehen? Hat die Bevölkerung plötzlich Angst vor Angriffen bekommen? Wovor und vor wem soll sie denn geschützt werden? Aufrüstung wurde seit Menschengedenken immer mit herbeigeredeter Gefahr gerechtfertigt. Sind die Waffen einmal da, so wollen sie auch eingesetzt werden. Wie muss man sich den Drohneneinsatz etwa bei einer Geiselnahme vorstellen? Werden dann die Verbrecher, wie in Afghanistan bereits am Tatort getötet, ohne sie rechtmäßig vor Gericht zu stellen? Im Zweifel könnte auch eine bewaffnete Drohne über einer regierungskritischen Demonstration deren Teilnehmer „schützen“!!! , indem diese in Todesangst den Platz schleunigst verlassen. Droh-nen werden zur Be-droh-ung. Noch nie haben Waffen Frieden gebracht. Beginnt jetzt die „Neue Normalität?“ 

Bärbel Fischer
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Ein Gedanke zu „Bärbels Briefe

  1. Liebe Bärbel,
    „Bärbels Briefe“ finde ich eine tolle Idee. Ob ich die übernehme? Aber ich habe ja keine eigene Website.
    Du weißt, dass ich Dich und Dein Denken sehr schätze, aber In Sachen Waffen und Pazifismus kann ich Dir nicht folgen, wie sehr ich es auch wollte.Ich bin überzeugt, dass es weltfremd und unklug ist, sich nackt einem Bewaffneten, der irgendwelche Forderungen an mich hat, in den Weg zum stellen, Ergo: Der „große“ (atomare) Weltfriede, den wir am seidenen Faden halten, beruht allein auf dem „Gleichgewicht des Schreckens“. Also auf der Angst aller, hüben wie drüben, selbst Opfer zu werden, sobald man losschlägt.
    Natürlich ist es eine eigene Beurteilung wert, was es bedeutet, wenn Trump seine Soldaten hier abzieht. Wenn ich recht weiß, ist die Wehrkraft der Amerikaner die dreifache von Putin. Aber Trump will ja ohnehin nur noch in der eigenen Suppe rühren, und hätte im Ernstfall wohl wenig Skrupel, auf europäischem Boden einen Atomkrieg anzuzetteln, im Kalkül darauf, dass ihm und Amerika – weil weit weg – dabei nichts passieren wird. Und welche Rolle der Nahe Osten für ihn dabei spielt, weiß ich nicht.
    Aber diese Gedanken gehören ja eigentlich nicht zum Thema „bewaffnete Drohnen“. Sind die evtl.gedacht, um unsere Polizei, die täglich vermehrt Aggressionen ausgesetzt ist, aus der Schusslinie zu bringen?.

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