Anmerkung zum geplanten „Selbstbestimmungsgesetz“

Frau Beri Fahrbach-Gansky bemängelt, dass in der Debatte um das geplante „Selbstbestimmungsgesetz“ wichtige Argumente fehlen, z.B. die staatliche Attacke auf das Elternrecht nach Art. 6  GG, die physischen und psychischen Konsequenzen einer so genannten Geschlechtsumwandlung (Verstümmelung)  und deren sprachliche Verschleierung und die Abwertung von Frauen als künftige Mütter von Kindern.

 

1. Einmal mehr werden die Elternrechte nach Artikel 6, Absatz 2 („Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht de Eltern …“) attackiert. Das war ja schon mit den Kinderrechten verdächtig. Der Staat hat durch Schulpflicht und Ganztagesschulen im Grunde großen, sicheren Zugriff auf die Kinder und kann denen im Sexualkundeunterricht alles erzählen und beliebig die Lehrpläne ausrichten, was er auch tut. Die Möglichkeiten der Eltern werden immer mehr zurückgedrängt. Und wenn der Teenager sich dann ins Unglück gestürzt hat, dürfen die Eltern das ausbaden und sind womöglich noch schuld.

Sowas als „Selbstbestimmung“ der Kinder zu verkaufen, ist einmal mehr Politik mit Begriffen. Indem Eltern die Möglichkeit Schutzbedürftige auch zu schützen genommen wird, sind Kinder eben schutzlos ausgeliefert.

2. Über Konsequenzen einer Geschlechtsbeeinflussung wird nicht geredet. Das ist aber auch etwas, was unsere Themen tangiert. Nämlich, dass denen, denen ihr Geschlecht genommen wird, nicht mehr in der Lage sind, selber Kinder zu bekommen. Familiengründung ist dann viel unwahrscheinlicher. Ich sehe das durchaus auch so, dass damit Familie angegriffen wird.

Außerdem bleibt jede Zelle xx oder xy. Die Person ist dann verstümmelt, aber z.B. ohne Brüste, auch wenn man Hormone nimmt ist man noch lang keine Mann. Von „Geschlechtumwandlung“ zu sprechen ist auch so eine Sprachtrick.

3. Dass vor allem Mädchen und junge Frauen zu Männern werden wollen, lässt in der Tat den Verdacht aufkommen, dass das mit der Abwertung von Frauen, vor allem als Mütter, zu tun hat. Sozusagen wäre das „Geschlecht wechseln“ die letzte Konsequenz daraus, dass der Lebensentwurf von Männern (Erwerbstätigkeit, Karriere, Unabhängigkeit) als Maßstab gilt.

 

 

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