Schuldlos in Schulden – vom ersten Tag an

Der Uropa und Großvater von 21 Enkeln, Hermann Woll, sinnt in seinem hübschen Gedicht über die enorme Schuldenlast nach, die jedes deutsche Kind schuldlos schon beim ersten Lichtblick vom Finanzamt aufgebürdet bekommt. Paten gäbe es hierzulande genug, die den Säuglingen diese Altlasten abnehmen könnten …..

Schuldlos in Schulden – vom ersten Tag an

Klein Noah, der süße, war endlich da.

Er lachte schon bald mit Uropa.

Der sprach:“Kerlchen, lach nicht zu früh;

Ich gebe mir zwar größte Müh,

doch die Schulden in deiner Wiegen

zu schwer auf meiner Tasche liegen.

26 ooo Euro stemm ich nicht ,

bei 21 Enkeln kein Land in Sicht.

Weißt was? Den Finanzminister ich frag.“

„Wie machen wir Noah schuldenfrei, sag?“

„Wart nur, nen Paten such ich für dich,

der  reich ist, an den wend ich mich.“

Bald kommt ein Brief Noah, hurra!

Der Ackermann ist dein Pate haha!

Der nimmt die Schulden aus der Wiegen,

jetzt darfst  locker lachen und ruhig liegen.

Herr Schäuble, Dank! Hoff, dass es Schule macht

Und schuldenlos  jedes Kindlein lacht.

 

Hermann Woll, Waltershofer Str.11, 88299 Leutkirch im Allgäu

 


Ein Gedanke zu „Schuldlos in Schulden – vom ersten Tag an

  1. Wunderbar, Herr Woll!

    Wenn die Herren Profiteure nur brav jene Steuern ablieferten, die sie sich so listig wegrechnen oder die sie schlau umgehen, dann wären unsere Kinder bald weitgehend entlastet. Und wenn die Millionenerben eine angemessene Erbschaftssteuer entrichteten, dann hätten unsere Kinder wieder saubere Schulen und Schwimmbäder und man könnte Eltern bei den Kinderkosten wirksam entlasten. Und wenn wir unsere Rettungsschirme nicht immer noch weiter aufspannten, dann müssten unsere Kinder nicht auch noch für die Schulden von ganz Europa gradestehen.

    Also auf, ihr Ackermänner!

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