GrünRot will Landeserziehungsgeld streichen

Laut Schwäbische Zeitung hat die künftige Landesregierung in Baden-Württemberg vor, das seit 1985 gewährte Landeserziehungsgeld anstatt wie bisher den Familien selbst zukommen zu lassen, in den Krippenausbau umzuleiten. Dazu folgende Zuschriften:

Unter Missachtung unserer Verfassung plappert heute ein Politiker dem anderen gedankenlos die elternverachtende Parole nach, welche lautet: „Damit Kinder unmittelbar von staatlichen Finanzhilfen profitieren darf das Geld auf keinen Fall an die Eltern selbst überwiesen werden, sondern es muss  in „frühkindliche Bildungseinrichtungen“ (wie man neuerdings Krippen zu bezeichnen pflegt ) investiert werden“. So glaubt man jetzt in Baden-Württemberg, sich am Landeserziehungsgeld vergreifen zu dürfen, indem man jungen Familien diese Zuwendung aus der Hand schlägt und in öffentliche Betreuung versenkt. Seit unserem rasanten Nachwuchsschwund hat der Arbeitsmarkt die Familienpolitik fest im Griff. Jetzt müssen Frauen ran. Jetzt zählt nicht mehr der biologische Anspruch der Kinder auf Nähe und mütterliche Fürsorge, sondern jetzt zählt allein das Wirtschaftswachstum. Mütter in die Betriebe, Kinder in Fremdbetreuung! Was hier geschieht ist Gesetzesbruch ( Art. 6, GG ), denn durch die einseitige Förderung familienfremder Betreuung nimmt der Staat  den Eltern ihre zugesicherte Verantwortung aus der Hand und lenkt nach dem Muster der DDR selbst die Erziehung der Kinder.

Seit 1965 hat sich der deutsche Nachwuchs halbiert. Daraus erwuchs dem Staat die sogenannte demografische Rendite, denn er hat heute nur noch halb so viele Ausgaben für Kinder aufzubringen wie damals. Ganz leicht hätte eine besonnene und verantwortungsvolle Politik demnach Rücklagen für den notwendigen Nachwuchs bilden können. Dann wäre heute genügend Geld da, dass Eltern ihre Kinder ohne Not  selbst versorgen könnten. Statt dessen geraten Familien immer mehr in den Würgegriff der Politik. Seit der Ära von der Leyen gilt unerbittlich: „Nehmt den Ärmsten auch noch das letzte Hemd weg!“ Wird das Landeserziehungsgeld, auf das viele junge Familien dringend angewiesen sind, in den Krippenausbau umgeleitet, streichen sich noch mehr junge Paare von vornherein ihren Kinderwunsch, denn immer weniger können sich heute noch Kinder leisten.

Wie einst schwarz-gelb so orientiert sich auch grün-rot treu an dem Bibelwort: „Wer hat, dem wird gegeben; und dem, der nicht hat, wird auch noch das wenige, was er hat, genommen“ Mt 25,29. Auf das Landeserziehungsgeld konnten sich junge Familien bisher in Baden-Württemberg noch verlassen. Das wird demnächst Geschichte sein. Eltern, die ihren Kindern ein geborgenes Zuhause bieten wollten, haben einmal mehr das Nachsehen. Es bleibt Müttern inzwischen gar nichts anderes mehr übrig, als sofort wieder erwerbstätig zu werden und damit ihrem Baby die nötige Nestwärme zu entziehen. Auf der Strecke bleiben Selbstbestimmung und Verantwortlichkeit, Bindungssicherheit und Solidarität, Werte, die unsere Politiker in ihren Sonntagsreden unablässig predigen. Jedoch „An ihren Taten werdet ihr sie erkennen“! Hier geht es längst nicht mehr um eine freie Entscheidung der Eltern. Vielmehr knüppelt die Politik Mütter und Väter über den Entzug von Zuwendungen in den Arbeitsmarkt. Das könnte man auch Sklaverei nennen.
 

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