"Schrumpfgermanen"

Auf die familyfair-Meldung vom 19. 11. 2009, dass in Deutschland  weltweit die wenigsten Kinder geboren werden, schrieb ein Leser unter dem Pseudonym David folgenden lesenswert bissigen Kommentar:
In einem Land wie Deutschland, wo sich eine Familienminsiterin überhaupt nicht um die individuellen Belange der Kinder kümmert und sich stattdessen voll und ganz dem Diktat der Wirtschaftslobby unterwirft, in einem Land wo sich die Regierungen weigern, Familien leistungsgerecht zu besteuern und es vorziehen, kinderlose Menschen durch eine ungerechte Steuerpolitik für ihre Lebensweise zu belohnen, in einem Land, wo noch die wenigen Frauen, die sich idealistisch dem Beruf der Mutter widmen als „Muttchen“ verspottet werden, in einem Land, indem dem die größten Nutznießer von Kinder diejenigen sind, die selbst überhaupt keine haben, in einem wo eine hauchdünne Ellite mit der Ideologie des Gender Mainstreamings die Identitäten von Mann und Frau abschaffen möchte und dieses ideologische Denken schon im Kindergarten an Kleinkinder weitergeben möchte, in einem Land, in dem keine idellen Werte mehr groß geschrieben werden und stattdessen Familien als ein reiner Wirtschaftsfaktor gesehen wird, in einem Land, wo erfolgreich gegen Kinderlärm prozessiert wird, in einem Land, wo es nur noch auf Individulaisierung und Selbstverwirklichung ankommt, in einem Land, wo Frauen nur dann gesellschaftliche Anerkennung finden, wenn der Gehaltszettel stimmt, in einem Land, wo die Mutter-Kindbeziehung in den ersten Lebensjahren systematisch durch Fremdbetreung und beruflichen Stress der Frauen zerstört wird, in einem Land wo Singles aufgrund ihrer angeblich größeren Flexibilität leichter einen Job finden als Eltern mit Kindern, in einem Land wo eben so ein familien-und kinderfeindliches Klima anzutreffen ist wie bei uns in Deutschland, ist es vielleicht wirklich sogar besser, wenn dieses Volk ausstirbt. Oder anders gesagt: erst wenn das letzte Kind geboren wurde, die letzten natürlichen Unterschiede zwischen Frau und Mann durch eine radikale systematische Genderpolitik aufgehoben worden sind, die letzten selbstlosen Frauen ausgestorben sind und die letzten Gerichtsklagen gegen Kindergeschrei erfolgreich gewonnen worden sind und der letzte Kindergarten in Deutschland geschlossen worden ist, wird sich auch eine deutsche Familienministerin eingestehen müssen, dass ihre „“Familienpolitik“ ein reine Schaumschlägerei gewesen ist und für schwangere Frauen und werdene Mütter doch ein wenig gefährlicher ist als die Bedrohung der Schweinegrippe.

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