Ein neuer Feminismus ist angesagt!

Birgit Kelle erste Deutsche im Board der New Women For Europe (NWFE)

„Der alte Feminismus hat uns nichts mehr zu bieten“

Brüssel. Die am Niederrhein lebende Journalistin Birgit Kelle (35) ist gestern in Brüssel auf der Generalversammlung  des Dachverbandes New Women For Europe (NWFE) als erste Deutsche überhaupt in das siebenköpfige Board des Verbandes gewählt worden. Die NWFE haben Beraterstatus am Europäischen Parlament und sind ein Zusammenschluss von über 75 Frauen- und Familien-Verbänden aus allen Teilen Europas mit zusammen rund 500.000 Mitgliedern, die sich für den Erhalt der traditionellen Familie, das Wohlergehen von Frauen und ihre unersetzliche Rolle in der Gesellschaft einsetzen.

In ihrer Vorstellungsrede forderte Kelle eine höhere Wertschätzung der Erziehung von Kindern in den Familien. Viele gesellschaftliche Probleme könnten gelöst werden, wenn sich mehr Eltern wieder selbst liebevoll um die Erziehung ihrer Kinder kümmerten, statt darauf zu vertrauen, dass ihnen der Staat diese originäre Aufgabe abnimmt. Dem Feminismus alter Prägung erteilte sie eine Absage: „Feministinnen, die uns erzählen, ein selbstbestimmtes Leben als Frau und Mutter sei gleichzeitig nicht möglich, haben meiner Generation nichts mehr zu bieten.“  Statt Konflikte herbeizureden gelte es vielmehr, einen ganzheitlichen neuen Feminismus für das dritte Jahrtausend zu entwickeln, der Frauen Beruf und Karriere ermöglicht, bei gleichzeitiger Akzeptanz ihrer unverzichtbaren Aufgabe als wichtigste Bezugsperson ihrer kleinen Kinder.

Kelle kritisierte, dass staatliche Institutionen europaweit den „Irrsinn des Gender Mainstreaming“ mit Millionenbeträgen der Steuerzahler finanzierten. Hier sei inzwischen ein „Wirtschaftszweig“ entstanden, in dem Institute, Professuren und ein ausuferndes Beauftragtenwesen wunderbar prosperierten, obwohl schon  die Grundannahme dieser neuen Ideologie grotesk sei.


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