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Guten Tag, Herr Kretschmann, es reicht!
Können Sie es wirklich verantworten, dass unsere Kinder und Jugendlichen noch weitere Monate leiden müssen unter
Mit Ihrer Politik benachteiligen Sie die Kinder im Ländle gegenüber jenen, deren Ministerpräsidenten noch einen Funken Vernunft und Mitgefühl aufbringen. Nicht auf einen einzigen Fakt zum Pandemiegeschehen können Sie sich mit Ihrer Gängelei stützen, denn weder die Hospitalisierung, noch die Sterblichkeit geben einen plausiblen Grund für Ihren sinnfreien Plan her.
Herr Kretschmann, Sie werden zur Verantwortung gezogen werden. Und Sie werden sich nicht auf Altersstarrsinn herausreden können. Sie können sich auch nicht von Schuld freisprechen, zu wenige Informationen von Ärzten Psychiatern, Pädagogen und anderen Experten erhalten zu haben. Es ist Ihre Pflicht, sich bei praxisnahen Fachleuten zu erkundigen, welche Langzeitfolgen Ihre sture Politik auslöst, bis hin zu verkürzter Lebenszeit der betroffenen Jugend. Die Fakten liegen alle auf dem Tisch!
in der heutigen Ausgabe der Schwäbischen Zeitung warnen Sie vor „Moralisiererei – auch nicht für den Klimaschutz“. Im gleichen Atemzug aber freuen Sie sich, dass das Klima-Thema den Grünen erheblichen Aufschwung gebracht hat. Und Sie sind sich sicher, dass „der Klimawandel die zentrale Menschheitsfrage des 21. Jh. ist“.
Klimawandel gab und gibt es, solange unser Planet existiert. Die sich abwechselnden Kalt-und Warmzeiten lassen sich ziemlich genau datieren. Die mittelalterliche Warmzeit z. B. hat der Menschheit eine enorme kulturelle Blütezeit beschert.
Doch ich will mich in wissenschaftliche Debatten nicht einmischen. Dazu fehlt mir die Kompetenz. Was mich an der ganzen Klimahysterie aber stutzig macht, ist ihre Widersprüchlichkeit.
Sehr geehrter Herr Kretschmann, Ihnen wird nicht entgangen sein, dass ich der grünen Politik wegen ihrer Widersprüchlichkeit nicht über den Weg traue. Ich bin eine Großmutter von zehn verheißungsvollen Enkeln – alle in Ausbildung durch Schule und Studium, was mich dazu bewegt, Ihnen zu schreiben. Als ehem. Gymnasiallehrer und Vater wissen Sie selbst, was es finanziell für Eltern bedeutet, ihren Kindern die besten Chancen für deren berufliche Laufbahn zu ermöglichen. Wieviele Fahrten mit dem Familienauto sind wöchentlich nötig, um die Kinder vom ländlichen Wohnort zum Sporttraining, zur Musikschule, zum Landes-oder Bundeswettbewerb ( heuer in Halle ! ) zu transportieren?! Wieviel an Mehrkosten müssen Familien stemmen, um mehreren Kindern Wohnraum, Energiekosten ( Heizung, Waschmaschine, Fahrten) zu ermöglichen?
Dies alles, Herr Kretschmann, kratzt die Grünen bislang nicht! Kinderlose Politiker in Berlin, ohne jegliche Ahnung von kaum stemmbaren familiären Mühen, wohnen und pflegen ihr wohlig-grünes Image, abgeschirmt von den diskriminierend rücksichtslosen Realitäten unseres familienfeindlichen Sozialgesetzes. Die familiären Anstrengungen aufgrund der speziellen Begabungen ihrer Kinder interessiert sie einfach nicht. Ohne mit der Wimper zu zucken, wollen sie zusätzlich zur Ökosteuer eine CO2-Abgabe durchsetzen. Als ob sich Sonnenprotuberanzen um eine deutsche CO2-Abgabe scherten, die womöglich in fremde Taschen fließen wird. Will sagen: Aus Sicht von Familien sieht grüne Klima-Politik überhaupt nicht prickelnd aus. Ich möchte fast behaupten, in wenigen Jahrzehnten werden Sie sich reumütig an die eigene Brust klopfen, um sich zu Ihrer grandiosen Fehleinschätzung zu bekennen.
Herr, erbarme dich!
Mit Realpolitik, Herr Kretschmann, hat dieses Vorgehen nichts zu tun, nur mit Angstmache zugunsten der Grünen und anderer Profiteure.
Damit will ich schließen in der Hoffnung, dass Sie dieses Schreiben persönlich erreicht. Eine Antwort von Ihnen persönlich würden wir sehr schätzen.
Mit besten Grüßen
Bärbel Fischer
ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT
]]>haben Sie Dank für Ihre freundliche Antwort. Wir erlauben uns, Ihr Antwortschreiben mit unseren Bemerkungen zu ergänzen, wohl wissend, dass Sie diese möglicherweise ignorieren. Im Interesse der GRÜNEN würden wir Ihnen unsere Sichtweise trotzdem wärmstens ans Herz legen, denn aus Sicht vieler Familien in Deutschland liegen sowohl GRÜNE wie auch SPD, FDP und LINKE im Clinch mit Familien, weil diese endlich, endlich verfassungsgemäß behandelt, und nicht nur mit lächerlichen Almosen abgespeist werden wollen.
Was die SPD als Gerechtigkeit verkauft, ist genau das Gegenteil dessen, was Familien selber wollen. Sie wollen ihre Kleinkinder nämlich nicht auswärts deponieren, sondern solange in ihren eigenen Armen halten, bis ihre Knirpse in stabiler Bindung an die Eltern mit drei Jahren selbst die Welt erobern wollen. Das bedeutet, dass die Politik für jedes geborene Kind mindestens drei Jahre Familienzeit gewähren muss, ohne Mütter mit drohender Altersarmut zu ängstigen. Als eines der reichsten Länder muss es möglich sein, Familie und Beruf n a c h e i n a n d e r zu befrieden. Nützt uns ein stabil gebundenes, kreativ – resilientes Kind, oder nehmen wir vorlieb mit einem defizitär sozialistisch angepassten jungen Menschen?
Kleinkinder wie Greise in Ghettos zu halten, macht keine menschenwürdige Gesellschaft. Gilt jedoch ( paradoxerweise) auch für die Grünen die neoliberale Profitmaxime, so werden wir in wenigen Jahren eine narzisstische Gesellschaft geschaffen haben, der das Wohl der Mitbürger mehr als schnuppe ist.
Die BTWahl 2017 wird entscheiden, ob wir so blind und taub weitermachen wie bisher, oder ob wir aufwachen und die Reißleine in Richtung Humanität ziehen.
Entscheiden Sie selbst, Herr Kretschmann, was GRÜNE Politik ist, ob der Mensch mindestens so viel zählt wie der Juchtenkäfer im Schlossgarten. Meine zehn Enkel wollen nicht zusammenbrechen unter der generationen-vergessenen Politik von 2017.
In diesem Sinne grüße ich Sie zuversichtlich
i. A. des FORUMS FAMILIENGERECHTIGKEIT
Bärbel Fischer
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Bitte beachten Sie:
Die jeweilen Bemerkungen unsererseits sind fettgedruckt und in Klammern gesetzt. Bärbel Fischer
Sehr geehrte Frau Fischer,
haben Sie Dank für Ihr weiteres Schreiben an Herrn Ministerpräsidenten und die beigefügten Stellungnahmen einiger Bürgerinnen und Bürger. Er hat mich gebeten, Ihnen erneut zu antworten.
Das Bundesverfassungsgericht gibt dem Gesetzgeber vor, das Grundgesetz im Lichte der sich wandelnden Wertvorstellungen auszulegen. Der auch von Ihnen angesprochene Wertewandel ist wichtig. Denn viele Wertvorstellungen, die früheren Gesetzen vorlagen, erscheinen uns rückblickend betrachtet sehr befremdlich. So waren Frauen bis 1977 nach dem Gesetz verpflichtet, den „Haushalt in eigener Verantwortung zu führen“ (also waren sie damals noch autonom ! ) und sie durften nur erwerbstätig sein, „soweit dies mit ihren Pflichten in Ehe und Familie vereinbar ist“ ( Ist das heute anders? Darf eine Frau wegen ihrer Berufstätigkeit ihre Pflichten in Ehe und Familie vernachlässigen? Nein, sonst ist die Ehe kaputt und die Kinder müssen vom Jugendamt betreut werden ). Ein gutes Beispiel ist auch die Strafbarkeit von Homosexualität bis Ende der 1960er Jahre. ( Das AGG stellt Diskriminierung von Minderheiten unter Strafe. Homosexuellen Paaren darf wegen ihrer sexuellen Orientierung eine Wohnung nicht verweigert werden. Wenn jedoch ein Paar mit 2 oder drei Kindern eine Wohnung sucht, darf sie straflos abgewiesen werden, weil Kinder als wertmindernd gelten. Eine brutale, aber akzeptierte Diskriminierung !) .Solche Diskriminierungen sind heutzutage nicht mehr ( nein, immer noch ) gesellschaftsfähig.
Da das Grundgesetz keine Definition von Ehe vorsieht, muss der Gesetzgeber den Begriff der Ehe ausgestalten. ( Hat das BverfG die Definition EHE je in Zweifel gezogen? Oder waren es doch eher die Ideologen?) In unserer repräsentativen Demokratie erfolgt die Gesetzgebung – auch wenn gesetzlichen Regelungen häufig Wertvorstellungen zugrunde liegen – nicht im Rahmen von Volksabstimmungen, sondern durch das Parlament. ( Kaum jemand fühlt sich in unserem Land noch durch das Parlament vertreten – leider! )
Letztendlich folgt der Beschluss zur Öffnung der Ehe einer gesellschaftlichen Entwicklung, in der die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger für eine solche eintritt ( Die gesellschaftliche Entwicklung könnte z. B. auch den Sonntag als Ruhetag abschaffen wollen oder das Kindergeld oder die Strafbarkeit von Drogenhandel ) und die sich auch im Parlament wiederspiegelt. ( Im Parlament spiegelt sich schon längst keine Mehrheitsmeinung wieder, sondern eine medial linksgrünfeministische Ideologie ) In diesem Zusammenhang muss auch wahrgenommen werden, dass es wohl kaum eine gesellschaftliche Debatte der letzten Jahrzehnte gab, in der die Ehe so viel Anerkennung erfuhr. ( Warum wollen die einstigen EHE-Schmäher plötzlich vor das Standesamt? Anerkennung wofür? Für Treueschwüre? Nun also steht der Trauschein, losgelöst von der staatstragenden Generativität unter staatlichem Schutz ).
Die gegenseitige Verantwortungsübernahme einer Ehe kann ein Fundament einer solidarischen Gesellschaft sein und ist daher für einen Staat besonders schützenswert. ( Ich würde Ihnen zustimmen, wenn diese Paare ihre Altersbezüge allein erwirtschafteten, anstatt sie von den Kindern jener Eltern zu erwarten, die noch die Mühe und den Verlust, nicht nur an Einkommen, sondern auch an Wertschätzung auszuhalten hatten.)
Gerade aus dieser Hochschätzung für das Institut EHE erfolgt ihre Öffnung für gleichgeschlechtliche Paare. Aus Sicht des Herrn Ministerpräsidenten schwächt diese Öffnung die Ehe nicht, sondern stärkt sie. ( Genau dies können Eltern nicht nachvollziehen, weil sie von der Gesellschaft seit Jahrzehnten als die Deppen der Nation behandelt werden, wie Sie leicht dem horizontalen Vergleich des Deutschen Familienverbandes DFV entnehmen können:
Hier wird ersichtlich, wie Familien durch unser Sozialgesetz systematisch ins Prekariat getrieben werden. Mit jedem weiteren Kind gerät die Familie tiefer ins Minus beim frei verfügbaren Einkommen. Keine Regierungsinstitution konnte diesem Vergleich widersprechen, weil er FAKT ist. Doch das linksgrüne Geschrei beim Betreuungsgeld von lächerlichen 150.- war hämisch, entwürdigend, diffamierend und einer demokratischen Gesellschaft höchst unwürdig.)
Ich richte Ihnen die freundlichen Grüße des Herrn Ministerpräsidenten aus. Mit freundlichen Grüßen Steffen Erb
P. S. Obiges Schreiben inkl. zweier Kommentare ging heute per Post ans Staatsministerium Stuttgart.
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Obwohl katholischerseits kaum zur Kenntnis genommen, argumentieren viele besonnene evangelische Christen mit biblischen Schriftstellen gegen die „Ehe für alle“. Doch selbst für die EKD hat das keinen Belang. Sie schwimmt behaglich mit Bischof Bedford-Strohm auf dem regierungsamtlich verordneten EKD-Mainstream. Bisher konnte man von Protestanten Protest /Widerstand gegen den regierungskonformen Mainstream erwarten. Diese Zeiten scheinen Vergangenheit zu sein. Wie kuschelig lässt es sich als Protestant leben, wenn man alle Verirrungen des 21. Jh. gutheißt!
Zugunsten der “ Ehe für alle“ zu stimmen offenbart nach unserer Einschätzung das demokratische Defizit von Grünen, SPD, Linken und einer linken CDU-Minderheit. Die am 30. 06. 2017 beschlossene Ergänzung des § 1353 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB), die künftig lautet: „Die Ehe wird von zwei Personen verschiedenen oder gleichen Geschlechts auf Lebenszeit geschlossen“ hat sehr weitreichende Folgen für die Gesellschaft:
Man kann zwar biblisch argumentieren. Das scheint jedoch bibelunkundige Parlamentarier kaum zu interessieren.
Man kann aber auch demokratisch argumentieren. Und hier zeigt sich, ob das Wahlvolk entsprechend gewürdigt wird.
Gleichzeitig mit der Öffnung der „Ehe für Alle“ müsste unser Parlament daher die Verpflichtung beschließen, dass nachwuchslose homo-wie heterosexuelle Verbindungen für ihre Alterssicherung selbst aufzukommen haben. Denn mit welchem Recht stützen sich diese auf die kostenintensive Bereitschaft von Eltern, Kinder (nicht nur) als künftige Beitragszahler großzuziehen? Ein Rentenmodell gehört in die Tonne, das kinderlose Karrieren bevorzugt behandelt, Eltern dagegen abstraft, die über Jahre auf Einkommen und Karriere verzichteten, um ihren Kindern kein Bindungsdefizit zuzumuten.
Die „Ehe für alle“ ist also kein Modell, das Diskriminierung vermeidet, sondern das Diskriminierung erst verursacht. Denn, Lebensmodelle, die Nachwuchs per se ausschließen, sind auf kostenintensive Familienarbeit, Einkommensverzicht und Verzicht auf private Altersvorsorge von Eltern angewiesen. Daher ist die „Ehe für alle“ wie die freiwillige Kinderlosigkeit ein Schmarotzermodell, und damit abzulehnen.
Die „Ehe für alle“ ist demnach zwar ein Modell, das zwar die Zuneigung von Männern zu Männern und Frauen zu Frauen respektiert, aber lediglich ein Modell, das nur auf Kosten von nachwuchsbereiten Eltern funktioniert und diese in Altersarmut katapultiert, während sich kinderlose Paare ein angenehmes Alter genehmigen, von dem Eltern nur träumen können.
Der Leser möge meinen Zorn teilen!
Bärbel Fischer
ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT
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Sie rechtfertigen Ihre Zustimmung zur Ehe für alle damit, dass der Gesetzgeber „die Aufgabe habe, bei der Ausgestaltung der Gesetze die a k t u e l l e n Normen und Werte zu berücksichtigen“, wie aus Ihrer Antwort (31. 07, 2017) auf unser Schreiben vom 28. 06. 2017 hervorgeht.
http://familiengerechtigkeit-rv.info/wp-content/uploads/2017/08/Forum-Familiengerechtigkeit.pdf
Wer bestimmt eigentlich, welche Normen und Werte “aktuell” sind und welche nicht? Gab es dazu eine Volksabstimmung? – Nein! Wenn Normen und Werte überhaupt einem Wandel unterworfen werden, so muss dies das Parlament entscheiden und nicht eine linke Lobby. Solange Art. 6 Grundgesetz nicht mit 2/3 -Mehrheit vom Parlament außer Kraft gesetzt wird, hat er zu gelten, und zwar so, wie er ursprünglich gemeint war.
Der Gesetzgeber (Parlament) überging am 30. Juni 2017 kaltschnäuzig die allzeit a k t u e l l e n Normen und Werte eines Großteils der Bevölkerung. Mit welcher Dreistigkeit erlauben sich SPD, LINKE und Grüne, die gesamte Bevölkerung über ihren grün-roten Kamm zu scheren, ohne die geringsten demokratischen Bedenken? Ist das grüne Politik? Sind Sie nicht angetreten mit dem Versprechen, den Willen a l l e r Bürger ernst zu nehmen?
Dies, Herr Kretschmann, fragt sich der besonnene Teil unserer Bevölkerung, und der ist wahrlich keine Minderheit, wie von linker Propaganda behauptet wird. Deshalb werden wir Eltern unser Wahlkreuz bei einer Partei machen, der demokratisches Recht noch heilig ist.
Beiliegend finden Sie einige Stellungnahmen aus der am 30. 06. 2017 im Reichstag undemokratisch und perfide niedergebügelten Bevölkerung.
Mit besten Grüßen im Auftrag der
ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT am 5. August 2017
Bärbel Fischer
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Der Begriff der EHE sei im Sinne des gesellschaftlichen Normen-und Wertewandels auszulegen und zu begreifen. Mit dieser Begründung rechtfertigt der grüne Ministerpräsident von BW das Format „Ehe für alle“. Der Gesetzgeber habe die Aufgabe, bei der Ausgestaltung des Gesetzes, die „a k t u e l l e n Normen und Werte zu berücksichtigen“, so die Antwort aus dem Staatsministerium auf unsere Bedenken, auf die im Einzelnen überhaupt nicht eingegangen wurde.
Fazit: Der Gesetzgeber übergeht kaltschnäuzig die bestehenden Normen und Werte eines Großteils der Bevölkerung, als wären diese nicht mehr aktuell. Wer bestimmt eigentlich, welche Normen und Werte „aktuell“ sind? Gab es dazu eine Volksabstimmung? Nein! Dürfen Normen und Werte überhaupt einem Wandel unterworfen werden? Falls JA, so haben sie ihre Bedeutung als solche bereits verloren. Die Linken ( SPD, LINKE, Grüne) scheren die ganze Bevölkerung über ihren grün-roten Kamm, ohne die geringsten demokratischen Bedenken.
http://familiengerechtigkeit-rv.info/wp-content/uploads/2017/08/Forum-Familiengerechtigkeit.pdf
Liebe Nutzer, bitte äußern Sie unter obiger Sprechblase Ihre Ansicht zu diesem Affront. Wir planen, diese gesammelt nach Stuttgart zu schicken – je mehr desto besser. Danke!
]]>Künftig gilt die Ehe für alle, der Bundestag hat das mit Mehrheit beschlossen. Doch das letzte Wort könnte das Verfassungsgericht haben.
Von Dietmar Hipp, Spiegel online
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sagte an die Adresse von Kritikern, die Gesetzesänderung sei verfassungsgemäß. Eine Änderung des Grundgesetzes zur Öffnung der Ehe sei nicht notwendig. Artikel 6 besage, Ehe und Familie stünden unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung. Es sei aber keine Definition von Ehe in der Verfassung enthalten. Zudem gehe es nicht darum, was die Verfasser des Grundgesetzes unter dem Begriff Ehe verstanden hätten, sondern was Ehe heute im Jahr 2017 bedeute.
]]>
auch unter: https://www.youtube.com/watch?v=RLl0krgdzRE
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Herrn Ministerpräsident Winfried Kretschmann Staatsministerium
Richard-Wagner-Straße
70184 Stuttgart
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Winfried Kretschmann. sehr geehrte Damen und Herren Landtagsabgeordnete,
wir von der ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT hätten es nicht für möglich gehalten, dass die GRÜNEN mit ihrem umweltfreundlichem Programm, die wir vor wenigen Jahren als Alternative zur Fast-Alleinherrscherin CDU wählten, uns 2015 als Familieneltern derart in den Rücken fallen und das minimale Betreuungsgeld auf unerträglich ideologische Weise schmähen und sogar bekämpfen.
Nicht nur das Grundgesetz, sondern auch das Bundesverfassungsgericht betonten die völlige Wahlfreiheit der Eltern bei der Art der Kinderbetreuung. Nur weil die Wahl vieler Eltern ( in BW z.B. 110 000 Elternpaare ) sich gegen eine kollektive Krippenanstalt, statt dessen aber für eine seit Jahrtausenden bewährte, biologische Form der persönlichen 1:1 – Betreuung/Bindung entscheiden, sollen sie nun abgestraft werden, obwohl das minimale Betreuungsgeld von 150 € bereits per se eine Demütigung darstellte, verglichen mit einer fast zehnfachen Subventionierung von Krippen. Ich erlaube mir die Bemerkung, dass die GRÜNEN eine Mutter-Kind-Bindung im Tierreich mit erheblichem Pathos würdigen. Tiereltern sollen ungestört ihre Brut /ihren Nachwuchs bis zur biologischen Reife füttern und erziehen und lehren dürfen. Wie hätten wir Menscheneltern annehmen können, dass die GRÜNEN ausgerechnet die menschliche Gattung von ihrem biologischen Konzept streichen würden? Widersprechen sich hier nicht Wort und Tat, Herr Kretschmann?
Weil wir uns einen derart extremen Sinneswandel der GRÜNEN nicht erklären können, vermuten wir, dass sie sich zum Zweck einer möglichen Regierungsbeteiligung prinzipienvergessen an den neoliberal -materiellen Trend der CDU und SPD einschließlich der Linken angepasst haben. Mütter finden nur noch Beachtung unter dem Aspekt ihrer „Arbeitsmarktverwertbarkeit“. Ihre Kinder dienen lediglich als künftige Steuer- und Beitragsbeschaffer, was sich ja in den unzähligen Talkshows deutlich erkennen lässt. Anspruch auf liebevolle Achtsamkeit, Zeit und Zärtlichkeit durch ihre eigenen Eltern haben Kleinkinder heute nicht mehr. Sie müssen als Störfaktor des Arbeitsmarktes umgehend und frühzeitig von den Eltern eliminiert werden. Dabei hilft natürlich eine Arbeitsmarktpolitik, die dafür sorgt, dass ein Alleinverdiener mit seinem Einkommen keine Familie mehr ernähren kann. Nur so schafft man es, dass nicht nur Väter, sondern auch Mütter die Staatskasse mit Steuern füllen. Kinder tragen, gebären, nähren, erziehen, bilden, begleiten, fördern – all das verliert seinen Wert gegenüber Steuern und Abgaben an die Finanzverwaltung.
Herr Kretschmann, wie fühlen Sie sich als Repräsentant einer solchen schizophrenen Partei? Ist Ihnen noch wohl in Ihrer grünen Haut?
Außer der ÖDP ( www.oedp.de ), die sich seit Jahren für eine familiengerechte Politik einsetzt, gibt es seit 2015 auch noch die AfD, die, wenn sie sich keine weiteren Eskapaden mehr erlaubt, eine echte Alternative zu SPD und GRÜNEN sein dürfte. Im Gegensatz zu den bis zur Unkenntlichkeit schwammig gewordenen GRÜNEN bieten diese Parteien scharfe Konturen und differenzierte Konzepte, zumindest in Sachen Familie.
Herr Kretschmann, vielleicht haben Sie noch nicht bemerkt, dass sich die Wählerschaft zum großen Teil aus Groß-/Eltern von Kindern generiert. Was Sie den Eltern aber 2015 bieten ist ein totales Abschreckungskonzept. Ich will meine bittere Enttäuschung über die Bundes- und Landesgrünen nicht verhehlen. Meine Wahlentscheidung und die unzähliger Eltern steht seit Juli 2015 fest. Nie wieder GRÜN!
Einen einzigen Ausweg aus dem Dilemma sehe ich allerdings noch. Sollten Sie sich als Vater von drei Kindern, wie Sie bereits deutlich bewiesen haben, in punkto FAMILIE gegen Ihr grünes Parteiprogramm positionieren und für nachteilslose Wahlfreiheit a l l er Eltern plädieren, so könnten wir uns doch noch geneigt sehen, GRÜN vor allen anderen Parteien zu bevorzugen. Aber diese Vorstellung grenzt vermutlich an Illusion.
So grüße ich Sie im Auftrag der INITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT ziemlich desillusioniert und resigniert
Bärbel Fischer
P.S. Dieses Schreiben geht mit gleicher Post auch an alle Landtagsabgeordneten von Baden-Württemberg und wird im Internet weiter verbreitet.
]]>Ungefähr tausend Betroffene beklagen negative Reaktionen auf ihre LSBTTIQ-Identität innerhalb von fünf Jahren. Das ist ja ganz schrecklich! Höchste Zeit zum Handeln für Frau Altpeter! Jetzt muss unbedingt ein Aktionsplan her. Das Musterländle will sofort zum Vorreiter für Offenheit und Vielfalt werden, und es kann nicht schnell genug gehen. In Verwaltung, Kirche und Gesellschaft sollen eiligst Maßnahmen zur Gleichstellung umgesetzt werden, und das für eine sagenhafte Million Euro.
Der Aktionsplan, sagten Sie, diene dem Zusammenhalt der Gesellschaft. Hier machen wir Eltern im Land ein riesengroßes Fragezeichen.
Denn Eltern mit mehr als zwei Kindern, Herr Kretschmann, erhalten ebenfalls negative Reaktionen auf ihre Familien-Identität und müssen sich Tag für Tag anhören, sie seien Sozialschmarotzer, Karnickel, asozial und Schlimmeres. Sie bekommen so gut wie keine bezahlbare Wohnung, werden überall abgewiesen, von der finanziellen Ausbeutung der Familien einmal ganz zu schweigen. Haben Sie sich, Herr Kretschmann, oder Ihre Sozialministerin je einmal stark gemacht gegen die tägliche Diskriminierung von Eltern? Haben Sie sich etwa bemüht, den Schutz des AGG ( Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz ) auch Eltern mit mehreren Kindern als bedrohter Minderheit zukommen zu lassen? Nein? Sie hatten doch bereits mehr als drei Jahre Zeit! Die Diskriminierung von Eltern ist in Stuttgart offenbar Nebensache, keiner Rede und keines Aktionsplans wert. Wo bleibt denn die Solidarität ( z. B. 1 Million € ) als Investition in den Nachwuchs der Gesellschaft?
Ihr Aktionsplan, Herr Kretschmann, ist die reine Heuchelei. Ginge es den Politikern im Ländle wirklich um eine freiheitliche Gesellschaft, so müssten Sie vorrangig dafür sorgen, dass Eltern und deren selbstlose Leistung für die Gesellschaft respektiert werden.
Ich fürchte, Herr Ministerpräsident, Ihr Aktionsplan ist eine Steilvorlage zur Abwahl des grün-roten Spuks in Baden-Württemberg bei den nächsten Landtagswahlen im März 2016. Kurz: Nie wieder GRÜN!
Mit freundlichem Gruß
Bärbel Fischer
ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT
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