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**************Impulsreferat von Prof. Wolfgang Leisenberg auf dem Forum Familie 2014 in Stuttgart.
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https://www.youtube.com/watch?v=B8vO3Bu9fa0
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Ja doch, mit dem Gehalt ihres Ehemanns kommt die Familie L. über die Runden. Aber leider haben nicht alle Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder „artgerecht“ aufzuziehen, so sehr sie sich das auch wünschten, weil Kindererziehung in unserem Land eben keine Kohle abwirft und keine Rentenpunkte. Staatlich finanziert wird ausschließlich Kollektivbetreuung. Darüber hinaus zeigen die Horizontalen Vergleiche zum frei verfügbaren Einkommen, dass jedes weitere Kind eine Familie zunehmend in Existenznot bringt.
und
Während unser Familienministerium seit Jahren unter Renate Schmidt, Ursula v.d. Leyen und Manuela Schwesig unter dem Vorwand EMANZIPATION die möglichst frühe, möglichst ganztägige Erwerbsarbeit von Müttern nach der Entbindung forciert, und damit eine Entfremdung von Mutter und Kind, regt sich zumindest in abgesicherten Familien wieder ein Trend, der nicht nach den Bedürfnissen der Betriebe und des Finanzministers fragt, sondern nach den Bedürfnissen des Babys, das seit der Steinzeit auf die Mama angewiesen ist.
Leserbrief
Bravo! Da hat sich Publik Forum aber was getraut, was bei anderen Blättern ein absolutes NO GO ist. PF stellt eine emanzipierte Managerin vor, die sich weder von Frauenverbänden, noch von der so genannten Familienpolitik die nötige Zeit stehlen lässt, um dem Bedürfnis ihres Kindes nach Bindung und Nähe gerecht zu werden. Sie folgt keinen verlockenden Angeboten, sondern vertraut ihrer Intuition, um ihr Kind „artgerecht“ aufwachsen zu lassen.
O, o, was mögen da bloß die Grünen sagen? Artgerechte Haltung ja, aber doch nicht für Menschenkinder! Emanzipierte Mütter lassen sich an den Betrieb fesseln, aber doch nicht ans Haus! Wozu gibt es schließlich Ställe, Pardon Krippen mit Rechtsanspruch!
Und erst die FDP? Freiheit in der Wahl seines Lebensentwurfs gilt für alle, nur nicht für Mütter, die in der Nähe ihrer Kinder bleiben wollen. Wer nicht erwerbstätig sein will, n u r weil er die künftigen Garanten der Solidargemeinschaft großzieht, hat eben die Risiken Abstieg und Altersarmut selbst zu tragen – sorry! In diesem Zynismus sind sich fast alle Parteien einig.
Preisfrage: Was kann die Politik tun, um a l l e n Kindern ein „artgerechtes“ Aufwachsen zu ermöglichen?
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Unsere Politik ( die Schreibmaschine sträubt sich gegen die Bezeichnung FAMILIENPOLITIK ) tut seit 20 Jahren nichts Anderes, als mutwillig wertvolle Familienarbeit zu zerschlagen: Sie plakatiert verlogene Emanzipation ( am Fließband, an der Supermarktkasse, im Büro, anstatt Emanzipation im Kinderzimmer ), droht mit Altersarmut bei ausreichender Elternzeit, diskriminiert Vollzeitmütter als arbeitsmarktvergessene Schlampen, klaut ihnen gleichstellungsvergessen sogar die paar Groschen Betreuungsgeld, usw!
Alles eine Zerschlagung des wertvollen Porzellans FAMILIE.
Inzwischen zeigt sich nämlich, welche psychische Zerstörung durch die staatlich subventionierte Mehrfachbelastung der Mütter, die erzwungene emotionale Distanz zu ihren Kindern und die links-ideologische ver-und behinderte Elternschaft an Müttern und Vätern anrichtet.
http://www.spdfraktion.de/themen/kinder-psychisch-kranker-eltern-unterstuetzen
Nicht einmal die linken Parteien SPD, Linke, Grüne können sich an der Tatsache vorbei mogeln, dass ihr Projekt grandios zu scheitern droht, indem sich bereits heute statistisch zeigt, dass „jedes vierte Kind in Deutschland vorübergehend oder dauerhaft unter psychisch erkrankten Müttern und Vätern zu leiden hat“. Unter Zeitdruck und Dauerbelastung sind Eltern nicht einmal mehr imstande, ihre eigene Paarbeziehung befriedigend zu leben.
„Alles halb so schlimm“, meinen CDU/CSU, SPD und B 90 die Grünen dazu. Jetzt muss eben KITT her in Form ihres Antrags „Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern“, den der Bundestag bereits beschlossen hat. Allerdings werden noch flüssige Leistungsträger gesucht, die mit ihren Ressourcen dafür eintreten.
Das Problem ist nur: Porzellan lässt sich kitten, aber zerstörte Beziehungen von Eltern und Kindern zu kitten erfordert einen kaum leistbaren Aufwand. Verstümmelte Kinderseelen werden in ihrem Beziehungsverhalten eben verstümmelt bleiben, weil ihnen einst Mutterliebe und Vaterpräsenz aus marktorientierten Interessen nur in Minimaldose am späten Abend verabreicht wurde. Wie sollen die vernachlässigten Söhne und Töchter später ihren Kindern weitergeben, was ihnen in ihrer eigenen Biografie rigoros politisch verweigert wurde?
Unsere Nachfahren werden uns dafür anklagen, dass wir ihnen die lebenswichtige Ressource ZEIT FÜR BINDUNG verweigert haben. Können unsere Kinder und Enkel jemals zurück fordern, was ihnen Frau Renate Schmidt SPD, Frau v.d. Leyen CDU, Frau Schwesig SPD und Frau Barley SPD politisch aus schnödem wirtschaftlichem Wachstumsinteresse schuldig blieben?
Bärbel Fischer für die ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT
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„Intakte Familien investieren weit mehr in ihre Kinder als Familien Alleinerziehender beispielsweise. Die Schere kognitiver Stimulation hat sich zwischen den sozialen Gruppen in den letzten Jahren weiter und weiter geöffnet. Kinder, die in beschränkten Bedingungen aufwachsen, erfahren weniger Stimulation, weniger Gesundheitsvorsorge, weniger Zuwendung. Auch ist die elterliche Bindung ein mächtiger Indikator für Fertigkeiten, welche die Kinder später als Erwachsene haben, die Gesundheit eingeschlossen.“ Über den bloßen Intelligenzquotienten hinaus erheblich bedeutsamer sei jedoch, welche „weichen Fertigkeiten“ die Kinder erwerben würden, soziale Fähigkeiten wie Einfühlung, Neugierde, Konzentration, Gewissenhaftigkeit, Ausdauer, Verantwortungsbewusstsein. „Bindung und Verständnis sind viel wichtiger für die menschliche Entwicklung als Geld. Die Maßeinheit für Kinderarmut ist nicht Geld, sondern die Abwesenheit von Bindung, Verlässlichkeit, Aufsicht und emotionaler Unterstützung. Es ist verrückt, zu glauben, dass tausend Dollar mehr die Probleme der benachteiligten Kinder lösen könnten. Ich sehe hier Mütter in Chicago, die unter schwierigen Bedingungen ihren Kindern genau diese sozialen Fertigkeiten beibringen. Natürlich hilft Geld, aber die Familie macht den Unterschied. Erfolgreiche Familien bringen erfolgreiche Kinder hervor.“
Fragt noch jemand, warum die Gleichmacher die Familie unbedingt zerstören müssen? Kinder aus stabilen Ehen und Familien ragen aus der Masse heraus. Und das darf nicht sein!
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Finanzielle Nachteile und gesellschaftlichen Ansehensverlust erleiden alle Familien, die sich nicht der staatlichen Doktrin unterwerfen, indem sie z.B. länger als ein Jahr beruflich pausieren, damit ihre jüngst geborenen Kinder nicht in Ghettos vorzeitig die Bindung an ihre Eltern und damit das Vertrauen in eine stabile Familie verlieren. Doch dafür haben weder Frau Nahles noch Frau Schwesig Verständnis, weil erwerbslose Mütter in ihren Augen unbrauchbare Mütter sind. Die Folgen für die fremdbetreuten Kinder sind Unsicherheit, mangelndes Selbstvertrauen, Suchtverhalten, Zukunfts-und Bindungsangst bis hin zur Depression. In summa nicht die besten Voraussetzungen für eine steile Karriere. Ich kenne solche Tragödien aus meiner langjährigen Tätigkeit an einer Schule für Erziehungshilfe nur zu gut. Die Folge ist, dass heute fast jede Schule hektisch nach einem Schulsozialarbeiter schreit, weil der Spagat „Unterricht + Konfliktlösung“ für die Lehrerschaft kaum, und nur unter Verlust an Wissensvermittlung zu bewältigen ist. Engagierte Lehrer ( heute sollen sie sich nur noch „Lernbegleiter“ nennen, sich also nicht als Wissensvermittler verstehen) sind größtenteils am Ende ihrer Kräfte.
Hat man sich seitens der Landesregierungen schon einmal gefragt, woher der immense Bedarf an erzieherischen Reparaturmaßnahmen kommt? Die jahrelange Abwesenheit von Eltern in entscheidenden Entwicklungsphasen und das Aufbegehren, bzw. die Leistungsverweigerung ihrer Kinder sehe ich in einem unmittelbaren Zusammenhang. Müssen nun Therapeuten für viel Geld ersetzen, was Eltern in eigener Regie hätten zu gegebener Zeit 1:1 leisten können, hätte man ihnen dafür Zeit, Gelegenheit und Auskommen gesichert? Wann endlich begreift die Politik, dass es auf stabil gebundene junge Menschen ankommt, soll der „Standort Deutschland“ erhalten bleiben.
Aller Widerstand seitens der Familienverbände verhallt im neoliberalen Dogma der wirtschaftlichen Prosperität. Immerhin dokumentiert das Internet unseren Widerstand. Die betroffenen Familien können sich davon allerdings nichts kaufen.
Bärbel Fischer, ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT
„Eltern brauchen (…) weder Belehrungen noch moralisierendes Besserwissen oder gar gesellschaftlichen Argwohn, wenn sie sich ihre Kinder nahe halten. Eltern brauchen vielmehr ganz viel Wohlwollen und Ermutigung. Am wichtigsten aber ist der Respekt. „
Dass Eltern aus Gründen staatlich verweigerter Autarkie gezwungen sind, ihre Kinder außer Haus familienfern betreuen zu lassen, schadet nicht nur der nächsten Generation, sondern auch der Generation ihrer Eltern, indem ihnen die Bindung an ihre Kinder durch präsente Nähe unmöglich gemacht wird. Eltern verkommen hierzulande zu Zahlmeistern, weil ihnen sowohl die Prägung, als auch Verantwortlichkeit für ihren Nachwuchs entwendet wird.
https://books.google.de/books?id=Nm60CgAAQBAJ&pg=PP1&lpg=PP1&dq= Stefanie+Selhorst+Eltern+wollen+Nähe&source= bl&ots=t_ivEgHTpj&sig=TgWKqVKeruu8pVwxYo O2Fs2W9M0&hl=de&sa= X&redir_esc=y#v=onepage&q=Stefanie%20Selhorst%20Eltern%20wollen %20Nähe&f=false
Einschätzung: Wer sich marktwirtschaftlicher Vereinnahmung verweigert und seine Kinder „nahe halten“ will, hat derzeit in Deutschland einen sehr schweren Stand. Der Respekt vor engagierter Elternschaft tendiert heute gegen NULL. Nach staatlichem Konzept sollen Kinder dem bindenden Einfluss ihrer Eltern weitgehend entzogen werden, damit sie indifferent „offen“ werden für marktwirtschaftliche „Verwendung“. Autonom-kritische Zeitgenossen aus stabilen Elternhäusern sind nicht erwünscht.
Bereits heute fordert Wirtschaftsminister Gabriel den tausendfachen Ausbau von Kindertagesstätten, um Flüchtlingskinder unterzubringen, damit ihre Mütter am Fließband oder an der ALDI-Kasse Deutschland zu wirtschaftlichem Wachstum verhelfen. Zum Zweiten erhofft sich der Minister von den Migrantenkindern künftige Beitragszahler, weil der deutsche Nachwuchs schwächelt. Verschleiernd nennt sich dies INTEGRATION. Überlässt die Wirtschaft die immensen Kosten der Integration dem deutschen Steuerzahler, oder übernimmt sie selbst Verantwortung?
Die ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT hat alle Sympathie für Flüchtlinge, die aus purer Überlebensangst Deutschland als sichere Zuflucht aufsuchen. Keine Sympathie bringen wir dagegen dafür auf, dass sowohl deutsche als auch ausländische Kinder ihren Eltern entzogen werden. Kinder, die ohne oder mit geringer elterlicher Bindung aufwachsen müssen, werden lebenslang einen Großteil ihrer Energie dafür verschwenden, mit Bindungsängsten fertig zu werden. Ein Gewinn für die Wirtschaft? Mitnichten!
Vielleicht dauert es noch weitere 50 Jahre, bis sich diese Erkenntnis auch in politischen, medialen und wirtschaftlichen Gremien durchsetzt. Aber dann ist es zu spät. Zuviel Kapazität wurde verschwendet, zuviel Energie gekappt, zuviel Kreativität verhindert, zuviel Genialität geopfert. Was bleibt am Ende?
Lesen Sie das Buch von Stefanie Selhorst und Michael Miedaner!
]]>An zehnter Stelle finden Sie den Beitrag FREIHEIT DURCH BINDUNG. Gegen das Ideal der kalten, total-autonomen Freiheit plädiert Bettina Jarasch, Berliner Parteivorsitzende und Beisitzerin im Bundesvorstand, für eine „warme“ Freiheit, die sich der Abhängigkeit der Menschen bewusst bleibt.
Zitat:
„… Durchgängiges Ziel ( Anmerkung: grüner Philosophie ) ist die Sicherung der eigenständigen Existenz. Dieses Ziel entspringt durchaus auch der Brüchigkeit und Kontingenz zwischenmenschlicher Beziehungen: Im Wissen um hohe Scheidungsraten, die Altersarmut von Frauen usw. wollen wir die Menschen dazu bringen, selbst für ihr Auskommen zu sorgen und sich auf niemand anderen zu verlassen. Diese gute Absicht führt allerdings in ihrer Konsequenz dazu, dass die Vereinzelung der Menschen noch weiter vorangetrieben wird und Solidarstrukturen wie Familie, Ehe, aber auch Religionsgemeinschaften weiter geschwächt werden…..“
]]>Dass der vollständige Ganztagesbetrieb von Kitas und Schulen weder in Frankreich noch in England oder Schweden besonders erfolgreich war, scheint die Bertelsmann Stiftung wenig zu interessieren, ebenso wie die Tatsache, dass die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg mit ihren Halbtagsschulen bundesweit am erfolgreichsten abschnitten.
Dagegen sieht die neueste Studie von Wissenschaftlern der Leopoldina für eine gesunde biologische, psychologische, linguistische und soziologische Entwicklung von Kindern eine gelungene, sensitive, störungsfreie, warme Bindung an die Eltern ( S. 71 ).
Zitat:
Je erfolgreicher die Entwicklung in den früheren Phasen war, umso größer ist auch das Potential für weiteres lebenslanges Lernen und damit nicht zuletzt auch für ein „erfolgreiches“ Altern.
Doch dieser Aspekt interessiert hierzulande nicht.
In der öffentlichen Diskussion sind diese grundlegenden Erkenntnisse bislang nicht hinreichend aufgenommen worden. Dies zeigt sich nicht zuletzt in den z.T. heftig geführten Debatten über die Ursachen individueller Unterschiede, mangelhafter Integration oder Bildungsungerechtigkeit. Viele der dabei vertretenen Thesen sind wissenschaftlich nicht haltbar. Würde man stärker die wissenschaftlich gesicherten Fakten berücksichtigen, so ließen sich die Debatten erheblich versachlichen und zielführende Maßnahmen vermutlich schneller und gewinnbringender umsetzen.
http://www.leopoldina.org/uploads/tx_leopublication/2014_Stellungnahme_Sozialisation_web.pdf
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Hören Sie einen Radiobeitrag vom August 2013 auf BR 2 von Margarete Moulin und Christian Sachsinger zum französischen Erziehungssystem.
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