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Seltsam, dass sich schwarze Schafe anscheinend nur unter Eltern befinden, die ein Kind nach dem anderen in die Welt setzen, und HartzIV-lern, die keinen Bock auf Arbeiten haben. Zur Versachlichung des Kindergeldes: Wer die 36 Milliarden Euro Kindergeld für bare Münze nimmt, weiß offenbar nicht, dass gut zwei Drittel davon nur die Rückgabe von Diebesgut sind, nämlich die Kompensation der eigentlich verfassungswidrigen Besteuerung des kindlichen Existenzminimums; seit 1996 ist das Kindergeld nämlich nicht mehr im Kindergeldgesetz, sondern im Einkommenssteuerrecht geregelt (§§ 32 Abs. 6 und 61 f EStG)
– Dr. Jürgen Borchert –
Es geht also nicht nur um die Bezeichnung!! Sondern um Fakten auch wenn manche das gerne anders sehen würden. Nix gut ungut.
Soviel zur Versachlichung. Jetzt aber noch zum Thema: In der Studie geht es um die Frage, wenn ich irgendwoher einen zusätzlichen Euro kriege, macht es dann einen Unterschied, ob der als „Kinder“-geld „deklariert“ ist oder nicht. Die Daten sagen: ja. Das ist vor allem eine psychologische Frage. Da geht es nicht darum, ob das Kindergeld gerecht, ungerecht, zu hoch, zu niedrig, was auch immer ist. Es geht nur um die Bezeichnung!! Würde man es „Steuerrückerstattung auf das Existenzminimum“ nennen (was ja hier scheinbar einige lieber sehen würden), müsste man davon ausgehen, dass davon weniger bei den Kindern ankommt. Soweit das Ganze aus verhaltensökonomischer Sicht, auch wenn man das aus subjektiver Sicht nicht glauben mag. Meine persönliche Meinung ist, es gibt einige wenige „schwarze Schafe“, die ein Kind nach dem anderen in die Welt setzen, von Hartz IV leben, weder Bock auf Arbeiten noch auf Kindererziehung haben und tatsächlich ihr Geld versaufen und verrauchen (oder Hunderte Euros mit dem Handy vertelefonieren, Peter Zwegat lässt grüßen). Die Medien stürzen sich auf sowas, weil das natürlich eine super Story ist. Deswegen wird es immer eine öffentliche Diskussion um „Leistungsmissbrauch“ geben. Und bei diesen Einzelfällen spielt es keine Rolle, ob die fehlverwendete Leistung nun eine „milde Gabe“ oder ein gesetzliches Anrecht ist. Diese schwarzen Schafe sorgen dafür, dass es bei der wichtigen politischen Diskussion um Maßnahmen der Familienförderung immer wieder um die Frage geht, inwieweit man vor allem den „bildungsfernen Schichten“ vertrauen kann, im Sinne des Kindeswohls zu handeln. Das ist natürlich alles andere als zielführend. Aber genauso wenig zielführend ist meines Erachtens, auf Studien zu schimpfen (ohne sie gelesen zu haben), weil sie ein „Tabuthema“ behandeln. Das ist so als wenn es eine Studie gäbe, die anahnd von Zahlen das Vorurteil ausräumt, der Anteil an Kriminellen wäre unter Immigranten viel höher als unter der einheimischen Bevölkerung. Und dann schreien plötzlich alle: „Das ist ja wohl eine Frechheit, sowas überhaupt zu untersuchen! Damit unterstellt man ja von vornherein, dass Ausländer alle kriminell sind! Soll lieber mal jemand untersuchen, wie viele Bänker kriminell sind!“
So erscheint mir diese Diskussion hier. Aber nix für ungut – ich hoffe, es fühlt sich niemand persönlich angegriffen und mein Beitrag schafft es durch die Moderation 🙂
Es wäre schön, wenn wir „Familienbewegte“ das Bewusstsein der Öffentlichkeit für diese Zusammenhänge schärften könnten – denn dann würde sich auch das Märchen auflösen, wonach wir die staatliche „Förderung“ frei ausgeben uns sogar „versaufen“ können.
]]>Die jüngst veröffentlichte Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung rät den Frauen nun, sich von ihrem Leitbild der „guten Mutter“, also der Vollzeitmutter, zu verabschieden, damit sie – man reibt sich die Augen – wieder mehr Kinder gebären! Wie bitte? Wir müssen unseren Töchtern also beibringen, nur mittelmäßige Mütter werden zu wollen (denn sie sollen ja „gute Arbeitnehmerinnen“ sein). Sie brauchten ihre Kinder ja auch nur zu gebären, aufgezogen würden sie dann abseits – kein Problem! Bisher galten Vollzeitmütter ( wir sprechen von 3 Jahren!) doch als Inbegriff schlechter Mütter, weil sie zu wenig beruflichen Ehrgeiz zeigten und den Nachwuchs fernhielten vom Kinderparadies Krippe. Erst Erwerbstätigkeit mache aus ihnen bessere, weil zufriedenere Mütter.( Die Praxen der Psychotherapeuten sind übrigens voll von „zufriedenen“ Müttern ) Ja was denn nun?
Herr Fallak, verstehen Sie nun, dass Eltern endgültig genug haben von hirnrissigen Studien?
Bärbel Fischer
]]>die von Ihnen zitierte Studie eines Wissenschaftlers der Lousiana State University untersucht ein Phänomen, dass die Ökonomen als „Labeling-Effekt“ bezeichnen. Die klassische ökonomische Theorie geht davon aus, dass Individuen bzw. Haushalte ihre Ausgabenentscheidungen auf Basis des verfügbaren Einkommens treffen – völlig unabhängig davon, aus welchen Quellen dies sich speist. Dem widerspricht die Studie insofern, als die analysierten Daten darauf hindeuten, dass Eltern in Deutschland im Durchschnitt zusätzliches Einkommen aus Kindergeld anders verwenden, als wenn sie die gleiche Summe aus anderen Quellen beziehen (seien es Lohnerhöhungen, staatliche Transfers oder andere Formen von Zusatzeinkommen). Die Existenz eines solchen „Labeling-Effekts“ ist in der Ökonomie umstritten, zumal Datenanalysen aus anderen Ländern keine messbaren Unterschiede bei der Mittelverwendung feststellen.
Die der Studie zugrunde liegende Fragestellung ist also eine mikroökonomische, keine politische. Was mögliche politische Implikationen angeht, ist mir nicht ganz klar, warum Sie unterstellen, es solle Misstrauen gegenüber Eltern geschürt werden – tatsächlich ist genau das Gegenteil der Fall: Wie schon aus dem Titel der von Ihnen zitierten Pressemitteilung hervorgeht („Eltern geben Kindergeld sinnvoll aus“), widerspricht die Studie ja gerade der polemischen Argumentation, jeder zusätzliche Euro würde ja „doch nur in Zigaretten, Alkohol und Flachbildfernseher gesteckt“. Ich verstehe also nicht, warum Sie es als „Angriff auf die elterliche Autonomie“ auffassen, wenn eine wissenschaftliche Studie dieses Vorurteil mittels empirischer Daten widerlegt.
Mit freundlichen Grüßen
Mark Fallak