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Den „Verlust“ ihrer Eltern hatten die Kinder damals zu ertragen, den „Verlust“ ihrer Kinder beklagen die Eltern heute.
Märchen vermitteln zeitlose Wahrheiten. So hatte der Gaukler im Märchen mit dem betörenden Klang seiner Zauberflöte die Hamelner Bürger von der Rattenplage befreit. Nun konnten sie tagsüber wieder ihren Geschäften nachgehen. Der Markt florierte. Die Kassen klingelten. Business must go! Abends sanken sie erschöpft in die Federn. Nur ihre Kinder, die hatten sie total vergessen. Da hatte der Gaukler leichtes Spiel, sie aus den Häusern zu locken. Das war seine Rache an der Stadt für das gebrochene Versprechen.
Die Kinder in Hameln wurden in den Zauberberg entführt. Heute tauchen sie ab in Depressionen und sind kaum mehr erreichbar. Befreit von Arbeitslosigkeit und beschäftigt von morgens bis abends fällt den Eltern erst nach zwanzig Jahren auf, dass ihnen ihre Kinder psychisch und emotional abhanden gekommen sind. Die süße Melodie von „Emanzipation“, „Unabhängigkeit“, „Ganztagsbetreuung“ wird zum Klagelied. Hameln ist überall!
Bärbel Fischer, ELTERNINITIATIVE FAMILIENGERECHTIGKEIT
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Da reklamieren die Grünen einen enormen Bedarf an Betreuungsplätzen für Kleinkinder wegen des Geburtenzuwachses, der laut Statistik zum größten Teil den Migrantenfamilien zu verdanken ist. Aber genau diese Mütter weigern sich, ihre Babys aus den Händen zu geben. Das wissen die Grünen, und das weiß auch Frau Brantner. Die Ursache für den behaupteten Run auf die Kitaplätze ist vielmehr, dass junge, auch gebildete Leute häufig im Niedriglohnsektor arbeiten müssen. Und was tun die Grünen gegen diesen „Notstand“? Es ist leicht, Forderungen aufzustellen, die der Steuerzahler finanzieren muss. Die Arbeitsbedingungen für Eltern aber zu verbessern, erfordert da schon etwas mehr Grips!
N.N.
Nachdem sich seit elf Jahren Merkel die CDU gesellschaftspolitisch völlig von ihren Wertvorstellungen verabschiedet hat, ist es an der Zeit, sich wieder um die Mitte der Gesellschaft zu kümmern. Denn wenn die CDU als Regierungspartei weiterhin ignoriert, dass Familien durch ungerechtfertigte Abgaben unter Missachtung ihrer Leistung für künftige Generationen abgezockt werden, dann werden sich die CDU-Wähler in Heerscharen der AfD zuwenden. Denn die AfD hat erkannt, dass Renten nur bezahlt werden können, wenn genügend Nachwuchs aufwachsen darf. Aber genau dies ist der Knackpunkt, warum immer mehr junge Paare sich den Kinderwunsch abschminken. „Wer in Deutschland rechnen kann, schafft sich keine Kinder an“, so tönt es durch unser Land. Man kann den jungen Leuten doch nicht zum Vorwurf machen, dass sie logisch denken.
Mit dem „DDR-Familienministerium“ seit Renate Schmidt. U.v.d. Leyen und M. Schwesig hat sich die BRD verabschiedet von einer generativen Politik. Es ist nicht damit getan, junge Mütter möglichst früh von ihren Babys zu trennen und in den Erwerb zu schicken. Wir brauchen bindungssichere, in mütterlicher Geborgenheit gedeihende Menschen, auf die Verlass ist und die interessiert ihre Umwelt erobern (nicht gelenkt durch einen Kita-Lehrplan!) Eine Gesellschaftspolitik, die aus ideologischen oder wirtschaftlichen Gründen Forschungsergebnisse von Biologen, Medizinern, Psychologen und Pädagogen standhaft ignoriert, hat verdient, abgewählt zu werden. Wir werden die Abwahl von Frau Schwesig kräftig begießen.
Somit, Herr Laschet, hoffen wir Eltern und Großeltern aus unserer Initiative, Ihnen ein realistisches Bild unserer Gesellschaft 2016 geliefert zu haben. So wie die Wahl von Herrn Trump gegen alle medialen europäischen Prognosen absehbar war, weil sich das Establishment weigerte, den desolaten IST-Zustand der amerikanischen Gesellschaft anzusehen, so wird auch in Europa ein„Change“ nicht mehr lange auf sich warten lassen. Solange unsere Politiker gegenüber den Wirtschaftsbossen überhaupt noch was zu sagen haben, solange lässt sich vielleicht noch eine europäische Emanzipation bewerkstelligen. Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Damit grüßen wir Sie teils resigniert, teils zuversichtlich
Antwort von Herrn Laschet, Landesvorsitzender der CDU NRW, 22. 11. 2016:
Sehr geehrte Frau Fischer,
haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht vom 12. November 2016, auf das ich gerne
eingehe. Ich gebe Ihnen Recht, Erziehungs- und Familienarbeit trägt wesentlich zum
Erhalt und Wohlergehen unserer Gesellschaft bei.
Gerne vergewissere ich Ihnen daher, dass ich mich weiter dafür einsetze, die
Mittelschicht und vor allem junge Familien mit Kindern wieder stärker in den Fokus
unserer Politik zu nehmen. Schließlich sind es zuvorderst die Familien, die durch ihre
Arbeit in Beruf, Familie und Ehrenamt die großen Lasten schultern und die
Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft sichern.
Daher habe ich mich im Vorfeld der Bundestagswahl 2013 vehement für die
Mütterrente stark gemacht. Die Reform war richtig und wichtig, denn dadurch haben
wir eine bessere Anerkennung von Erziehungszeiten in der Rentenversicherung
erreicht. Die Einführung der Mütterrente haben CDU und CSU gemeinsam
durchgesetzt. Der Widerstand der Opposition ebenso wie die Kritik von Ökonomen
waren groß, denn die Gewährung eines zusätzlichen Rentenpunkts für jedes vor
1992 geborene Kind belastet die Rentenversicherung in den kommenden
Jahrzehnten mit 6,5 Mrd. Euro — nicht einmalig, sondern jedes Jahr. Dennoch halte
ich die Reform weiterhin für richtig, wohlwissend, dass die Ungleichbehandlung von
Müttern vor 1992 geborener Kinder gegenüber jenen, deren Kinder nach 1992
geboren wurden, dadurch zwar deutlich reduziert aber nicht gänzlich beseitigt
werden konnte.
Ein wichtiges Thema ist auch eine bessere Unterstützung junger Familien bei der
Bildung von Wohneigentum. Hierzu hat die CDU Nordrhein-Westfalen einen Antrag
zum Bundesparteitag im Dezember eingebracht. Unser Ziel ist, dass sich wieder
mehr junge Familien den Traum vom eigenen Heim verwirklichen können und so
auch für das Alter vorsorgen.
Liebe Frau Fischer, die CDU Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Jahr ein
neues Grundsatzprogramm beschlossen. Darin heißt es u.a.:
„Die CDU Nordrhein-Westfalen ist die Partei für Kinder und Familien. Unser Ziel ist
es, Familien ihren Bedürfnissen gemäß zu stärken, familiengerechte Strukturen zu
schaffen und für eine kinderfreundliche Gesellschaft zu arbeiten, damit sich wieder
mehr junge Menschen dazu entscheiden, eine Familie zu gründen.
Wir wissen, dass der hohe Stellenwert von Familie ungebrochen ist, gerade auch
unter jungen Menschen. Dennoch steht die Entscheidung für Kinder heute immer
stärker in Konkurrenz zu anderen Formen der Lebensgestaltung. Wir wollen durch
eine zukunftsorientierte Familienpolitik die Voraussetzungen dafür schaffen, dass
sich mehr junge Menschen für Kinder und Familie entscheiden können.“
Unser Ziel ist, bei den Landtagswahlen im kommenden Jahr stärkste Partei zu
werden und an der Spitze der Landesregierung eine Politik zu verwirklichen, die
diesen Grundsätzen gerecht wird.
Mit freundlichen Grüßen
Armin Laschet
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