Deprecated: wp_getimagesize(): Implicitly marking parameter $image_info as nullable is deprecated, the explicit nullable type must be used instead in /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-includes/media.php on line 5481
Deprecated: Automattic\Jetpack\Connection\Manager::setup_xmlrpc_handlers(): Implicitly marking parameter $xmlrpc_server as nullable is deprecated, the explicit nullable type must be used instead in /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-content/plugins/jetpack/jetpack_vendor/automattic/jetpack-connection/src/class-manager.php on line 171
Deprecated: Jetpack_Memberships::clear_cache(): Implicitly marking parameter $user_id as nullable is deprecated, the explicit nullable type must be used instead in /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-content/plugins/jetpack/modules/memberships/class-jetpack-memberships.php on line 625
Deprecated: Hook custom_css_loaded is deprecated since version jetpack-13.5! Use WordPress Custom CSS instead. Individuelles CSS wird von Jetpack nicht mehr unterstützt. In der WordPress.org-Dokumentation erfährst du, wie du für deine Website individuelle Stile anwenden kannst: https://wordpress.org/documentation/article/styles-overview/#applying-custom-css in /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-includes/functions.php on line 6031
Deprecated: Automattic\Jetpack\Search\Classic_Search::get_filters(): Implicitly marking parameter $query as nullable is deprecated, the explicit nullable type must be used instead in /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-content/plugins/jetpack/jetpack_vendor/automattic/jetpack-search/src/classic-search/class-classic-search.php on line 1451
Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-includes/media.php:5481) in /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-includes/feed-rss2-comments.php on line 8
1. Ich lese immer wieder von einer NEUEN Studie. So neu scheint diese aber gar nicht zu sein, wenn sie von 2010 bis 2014 lief. Zum wievielten Mal werden denn nun die Effekte der familienbezogenen Transfers (öffentlichen Förderung der Kinderbetreuung, das Kindergeld, das Ehegattensplitting, das Elterngeld oder auch das Betreuungsgeld) evaluiert? Oder könnte es sein, dass es sich bei den Erkenntnissen um ein und dieselbe Maxi-Studie handelt? Für den Leser wäre es wesentlich einfacher, würden die Autoren ihre Studien exakt datieren.
2. Zu einer VERGLEICHBAREN Studie, mit einer vergleichbaren finanziellen Ausstattung von Familien, verliert Prof. Bauernschuster kein Wort.
3. Genauso wenig ermittelten die Passauer Autoren den langfristigen Gewinn für die Sozialversicherungen von Familientransfers.
Man könnte den Ertrag solcher Studien getrost vergessen, würde die bundesdeutsche Politik nicht damit ihre nächsten Schritte in Richtung Total-Ghettoisierung unseres Nachwuchses rechtfertigen, mit dem Zweck, alle verfügbaren mütterlichen Ressourcen für den Erhalt deutscher Wirtschaftskraft zu mobilisieren.
]]>Die Klasse hat sich in den Computerraum begeben, die Prozentrechnung soll wiederholt werden. Nach längerem Geknoddel läuft der Beamer tatsächlich wie erwünscht; an der Wand erscheinen die Geburtenzahlen in Deutschland von 2011 bis 2013. Zum „Warmwerden“ stellt der Lehrer eine Übungsaufgabe.
L: Um wie viel Prozent haben sich die Geburtenzahlen von 2011 bis 2013 geändert?
F: Um drei Prozent! …Äh, nein, um 2,9 Prozent.
L: Was denn nun? Und im übrigen: Anstieg oder Rückgang?
F: Ein Anstieg! Aber… Ja, von 662000 auf 682000. Um 20 000.
L: Prima. Und jetzt: 2,9 oder 3 Prozent?
F: Wenn ich 20 000 durch 662 000 teile und mit hundert multipliziere kommt 3 heraus. Und wenn ich 682000 statt 662000 nehme, kommt 2,9 heraus.
L: Fritz, was ist denn nun der richtige Grundwert?
F: 662000; die Geburtenzahlen sind um 3 Prozent angestiegen.
L: Gut; jetzt kommen wir zum Stundenthema.
Jetzt meldet sich B : Wenn das so weitergeht: Wann wird sich denn die Geburtenzahl gegenüber 2011 verdoppelt haben?
L wischt sich den Schweiß aus der Stirn, blättert in seinen Unterlagen, bemüht seinen Laptop. Endlich leuchtet sein Gesicht: Bei dreiprozentigem Anstieg in zwei Jahren werden wir so um 2050 eine Verdoppelung haben. Dann sind wir wieder so weit wie in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts.
B: Aber alle sprechen doch von der demografischen Katastrophe…. Könnten Sie uns die Zahlen vom Jahr 2000 an zeigen?
L: (sichtlich erfreut, ein leicht lösbares Problem von B zu hören): Da sind sie.
B: Hm, so bis 2005 sinken die Zahlen, danach sieht es aus, dass sie immer ein wenig hin und her schwanken, aber sie ändern sich kaum noch.
L nimmt wieder Fahrt auf: Danke B! Wir rechnen den Mittelwert seit 2005 aus!
F wie so oft der Schnellste: 676000!
L: Größte Abweichung vom Mittelwert nach oben?
F: ?? B: 13000 oder rund 2 %
L: nach unten? B : 5700 oder knapp 1% .
L:…. Endlich, der Pausengong!
Zu Hause bespricht der Lehrer das Problem mit seiner Frau. Kurz und klar hört er alles Wichtige und erhält so seine Vorbereitungen zum kommenden Tag. Diese merkwürdigen 2,8% lägen vermutlich in der Schwankungsbreite der Geburtenzahlen. Und im übrigen hätten die klugen Wissenschaftler vielleicht wie so oft Korrelationen für Kausalitäten gehalten: Es genüge ja, sich eine Stadt mit hohem Zuwandereranteil auszusuchen. Da würden erstens die Kitas ausgebaut werden und zweitens die Geburtenzahlen steigen – letztere ob mit oder ohne Kitas. Nimm unser altes Rechenbuch, so der Rat der Gattin, und suche dir dort ein paar brauchbare Aufgaben aus…Und lass Dich nicht verunsichern, wenn mit Kanonen – neueste wissenschaftliche Methoden, weltweit anerkannt, Verarbeitung gewaltiger Datensätze – auf Spatzen, nein, auf nicht in Zahlen fassbare Phänomene – Wohlergehen der Kinder- geschossen wird…
]]>Nehmen wir als Beispiel die “wissenschaftliche Studie” des Prof. Baumschuster – Studien zur gleichen Thematik haben genau das Gegenteil ergeben:
Eine Studie (Juni 2014) des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung in Essen (RWI)stellt fest: Das Elterngeld beeinflusst Familien stärker als gedacht. Mütter kehren wie erhofft schneller in den Beruf zurück. Aber ihre Neigung zum Heiraten sinkt – und sie verzichten auf mehr Kinder.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article129506926/Elterngeld-hat-unerwuenschte-Nebenwirkungen.html
Der Verweis von Prof. Bauernschuster auf die ebenfalls “wissenschaftliche Studie” seiner Kollegin Gathmann (Uni Heidelberg), die die soziale und cognitiven Fähigkeiten von fremdbetreuten Kindern lobt, wird durch den Familienbund Bayern widerlegt: Die Bundesländer mit dem größten Ganztags- und Krippenangebot haben in Deutschland die meisten Schulabbrecher. Bei einem erheblichen Mehr an außerfamiliären Bildungsangeboten sind die Raten der Schulversager im Osten fast doppelt so hoch wie im Westen (Ost: 9,0%; West: 5,2%).
http://www.familienbund-bayern.de/19351.html
Dazu auch eine PM Mütter für Mütter aus dem Nordosten Mecklenburgs, die folgende Beobachtung gemacht hat: Obwohl in Mecklenburg-Vorpommern Krippenplätze fast flächendeckend zur Verfügung stehen, entscheiden sich dort immer mehr Familien, ihre Kinder in den ersten Jahren daheim selbst zu betreuen. Dabei spielt das Betreuungsgeld nur eine untergeordnete Rolle. Viel entscheidender ist dabei die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Kindheit in der Krippe.
http://www.rettet-die-familie.de/rdf_files/images/content/PM%20Betreuungsgeld%20und%20Krippe.pdf