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Viel Betreuung – viel Bildungsverlierer! Erst kürzlich stellte der Familienbund Bayern fest, dass in den betreuungsreichen Ländern Deutschlands die Schulabbrecherquote am Höchsten ist. Da sich diese Länder vorwiegend in Ostdeutschland befinden, müssen der Gleichheit wegen, die Kinder der westlichen Bundesländer ebenfalls zwangsbetreut werden.
http://www.familienbund-bayern.de/19351.html
Schweden hat diese Erfahrung schon hinter sich und zählte 2013 zu den Bildungsverlierern der PISA-Studie
http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/pisa-absteiger-warum-schwedens-schueler-sich-verschlechterten-a-937022.html
ein überzeugender, aufrüttelnder Brief! Kompliment und Dank! Mir kommt dazu ein Wort aus dem Matthäus-Evangelium in den Sinn: „Wes das Herz voll ist, des fließt der Mund über“. Denn man muss schon eigene und fremde Kinder sehr lieben, um einen solchen Brief schreiben zu können.
Herrlich Ihr Bild von den Eltern, die es vorziehen, ihr Kind in den eigenen Armen zu wiegen statt es in fremde zu legen. Übrigens eine famose Form der Arbeitsteilung, die uns da das Kartell aus Politik, Medien und Arbeitswelt aufnötigen will! Es heißt doch immer, Kennzeichen guten Wirtschaftens sei es, jeden möglichst das tun zu lassen, was er am besten kann. Niemand kann ein Kind besser betreuen und erziehen als die eigenen Eltern (Ausnahmen bestätigen die Regel). Denn diese Auswahl hat die Natur selbst in schier unendlich langen Zeiträumen getroffen. Und nun soll es plötzlich im Jahre des Herrn 2014 besser sein, wenn Mutter A ihr Kind in einer Kita bei Mutter B abgibt, während diese das ihrige bei Mutter C in Verwahrung gibt. Ach ja, ich vergaß: A, B und C sind dann sozialversicherungs- und steuerpflichtig beschäftigt. Außerdem lassen sich A, B und C bei diesem Ringelpietz besser kontrollieren und leichter in der von der Gendersekte gelegten Spur halten.
Frau Altpeter mag unbelehrbar sein, zumal keine Gruppe – vorerst – besser zusammenhält als eine, die gemeinsam ein Ding drehen will. Aber andere werden den Brief lesen, und irgendwann wird das Samenkorn, das Sie da in den Boden gelegt haben, keimen und aufgehen.
Und schließlich Dank für den Hinweis, die Großeltern in die Pflicht zu nehmen. Da ich selbst diese Rolle bestens kenne, stimme ich Ihnen gerne und mit Überzeugung zu. Keine Generation von Großeltern vor uns hatte materiell und gesundheitlich einen so guten Stand, keine hatte mehr freie Zeit und mehr Gestaltungsspielraum. Da versteht es sich von selbst, dass wir den Enkeln und ihren Eltern zur Seite stehen. Zumal die Großeltern die natürlichen Verbündeten der Enkel sind. Und das Verfahren hat sich über Jahrhunderte hinweg bewährt: Opa hat immer schon Gras für die Ziegen gemäht und Holz für den Ofen gesammelt, während Oma die Kinder hütete. Vielleicht auch umgekehrt.