Deprecated: wp_getimagesize(): Implicitly marking parameter $image_info as nullable is deprecated, the explicit nullable type must be used instead in /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-includes/media.php on line 5481 Deprecated: Automattic\Jetpack\Connection\Manager::setup_xmlrpc_handlers(): Implicitly marking parameter $xmlrpc_server as nullable is deprecated, the explicit nullable type must be used instead in /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-content/plugins/jetpack/jetpack_vendor/automattic/jetpack-connection/src/class-manager.php on line 171 Deprecated: Jetpack_Memberships::clear_cache(): Implicitly marking parameter $user_id as nullable is deprecated, the explicit nullable type must be used instead in /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-content/plugins/jetpack/modules/memberships/class-jetpack-memberships.php on line 625 Deprecated: Hook custom_css_loaded is deprecated since version jetpack-13.5! Use WordPress Custom CSS instead. Individuelles CSS wird von Jetpack nicht mehr unterstützt. In der WordPress.org-Dokumentation erfährst du, wie du für deine Website individuelle Stile anwenden kannst: https://wordpress.org/documentation/article/styles-overview/#applying-custom-css in /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-includes/functions.php on line 6031 Deprecated: Automattic\Jetpack\Search\Classic_Search::get_filters(): Implicitly marking parameter $query as nullable is deprecated, the explicit nullable type must be used instead in /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-content/plugins/jetpack/jetpack_vendor/automattic/jetpack-search/src/classic-search/class-classic-search.php on line 1451 Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-includes/media.php:5481) in /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-includes/feed-rss2-comments.php on line 8 Kommentare zu: Einheitsschule – im Galopp! https://www.familiengerechtigkeit-rv.de/planwirtschaft/ Gerechtigkeit für Familien Mon, 13 May 2013 13:56:41 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.4.8 Von: Ursula Prasuhn https://www.familiengerechtigkeit-rv.de/planwirtschaft/#comment-546 Mon, 13 May 2013 13:56:41 +0000 http://familiengerechtigkeit-rv.info/?p=3091#comment-546 @Kerstin
Verstehen Sie bitte das folgende Zitat aus einem Lehrerforum nicht als Seitenhieb, sondern als Versuch, Ihnen aufzuzeigen, wohin es führt, wenn Lehrer und Eltern sich auseinanderdividieren lassen. Beide Seiten tun damit nur dem lachenden Dritten und seinen Helfershelfern einen Gefallen, die Nutznießer dieses Disputs sind, weil sie als primär Schuldige ungeschoren davonkommen, während sich die erwachsenen Opfer verfehlter Bildungspolitik – Eltern und Lehrer – gegenseitig in die Haare kriegen.
Lehrer und Eltern sollten viel mehr an einem Strang ziehen und sich nicht noch gegenseitig die Hölle heiß machen. Dann hätten fragwürdige Bildungspolitiker und unseriöse Wissenschaftler mit ihren gut bezahlten Gefälligkeitsgutachten nicht diese Narrenfreiheit in Reformen und Systemwechseln, die seit Jahrzehnten immer mehr ideologisch als sachgerecht begründet sind.
Hier nun das Ergebnis einer sog. Studie, das ich ebenso wenig ernst nehme und das mich ebenso ärgert wie die Worte des Schulleiters bei Günther Jauch:
„Sowohl Lehrer als auch Eltern sind sich einig: Defizite im Elternhaus sind die wesentliche Ursache dafür, dass einige Kinder schlechtere Chancen haben als andere. 84 Prozent der Lehrer und 79 Prozent der Eltern betonen vor allem das fehlende Interesse von Eltern an einer Beschäftigung mit den eigenen Kindern. Auch nennen Lehrer und Eltern Erziehungsmängel im Hinblick auf gewissenhaftes Arbeiten (77 bzw. 76 Prozent), eine fehlende Vorbildfunktion der Eltern (75 bzw. 78 Prozent) und zu wenig Zeit der Eltern für ihre Kinder (69 bzw. 65 Prozent) als Hauptursachen.“
http://www.news4teachers.de/2013/04/umfrage-75-der-lehrer-sehen-probleme-bei-der-inklusion/

]]>
Von: M. Sch. https://www.familiengerechtigkeit-rv.de/planwirtschaft/#comment-545 Mon, 13 May 2013 12:50:06 +0000 http://familiengerechtigkeit-rv.info/?p=3091#comment-545 „Das grösste Problem unserer Zeit ist, dass wir glauben keine Zeit mehr zu haben und Kinder deshalb keine Zeit mehr bekommen zu reifen.“
Genauso ist es, Frau Erdmann! Kinder sind immer mehr Getriebene und Versuchskaninchen. Dabei werden sie in der Lernentwicklung mehr behindert als gefördert. Manche zeigen als Abwehrreaktion gegen diese Hektik sogar „Krankheiten“ wie ADS oder AHDS.

]]>
Von: Theresia Erdmann https://www.familiengerechtigkeit-rv.de/planwirtschaft/#comment-544 Mon, 13 May 2013 12:26:51 +0000 http://familiengerechtigkeit-rv.info/?p=3091#comment-544 Ein bekanntes Sprichwort sagt: Gut Ding will Weile. Das grösste Problem unserer Zeit ist, dass wir glauben keine Zeit mehr zu haben und Kinder deshalb keine Zeit mehr bekommen zu reifen. Deshalb muss die frühkindliche Bildung in die Vorkindergartenzeit (1-3 Jahre), die ersten beiden Grundschuljahre in die Kindergartenzeit (3-6 Jahre) und so weiter. Alles ist getaktet und genormt und nimmt auf die einzelnen Bedürfnisse der Kinder keine Rücksicht. Jedes Schuljahr gibt es Änderungen im System denen sich Lehrer während des Jahres anpassen sollen und bis das Schuljahr vorbei ist, gibt es die nächste Schulreform. Ich habe in meiner Zeit als Elternbeiratsvorsitzende selbst erlebt, dass Lehrer unter massiven Druck von Eltern gesetzt wurden, denen die Wissensvermittlung an ihre Kinder nicht schnell genug vorwärts ging und mit Klagen gedroht haben: ihre Kinder würden benachteiligt. Tatsächlich hat aber die Lehrkraft versucht, alle Kinder mitzunehmen und den Lernstoff zu vertiefen. Die Konsequenz aus dieser Geschichte war, dass die Lehrkraft von da an, die möglichen Spielräume nicht mehr genutzt, sondern die schulischen Vorgaben ohne Rücksicht auf die Kinder DURCHGEZOGEN hat. Ein anderer Fall: ein sehr engagierter Lehrer der Inklusion vorantreiben wollte wurde von Eltern auf recht „brutale Weise“ ausgebremst. In Berlin (stand sogar in der Zeitung) wurde eine Lehrerin aus der Schule gemobbt weil ihre Klasse so gut war. Wer also hat Schuld – sofern man von Schuld reden kann? Die Eltern – die Lehrer – das Kultusministerium? Interessant in diesem Zusammenhang ist vielleicht auch der neueste Beitrag: Tausende Lehrer brauchen in den Sommerferien Hartz IV
http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2013-05/lehrer-sommerferien-arbeitslos
Unter solchen Bedingungen wollte ich kein Lehrer sein. Wenn Lehrer tatsächlich so wichtig für unsere Kinder sind, warum werden sie dann so behandelt? Denn eins ist sicher: Leidtragende sind unsere Kinder!

]]>
Von: M. Sch. https://www.familiengerechtigkeit-rv.de/planwirtschaft/#comment-543 Mon, 13 May 2013 11:37:14 +0000 http://familiengerechtigkeit-rv.info/?p=3091#comment-543 „Dieser Ganztags- und Krippenbetreuungsunsinn gehört mehr als kritisch hinterfragt und ist meiner Meinung nach ausschließlich politisch und wirtschaftlich motiviert. Für mich ist das staatlich organisierter Kindesmissbrauch!“
Hier bin ich ganz Ihrer Meinung, Kerstin.
Über die Elternschiene wollte ich ja auch nur klarmachen, wie fragwürdig negative Pauschalurteile sind und wie gern sie benutzt werden, um politische, wirtschaftliche, persönliche oder auch ideologische Eigeninteressen durchzudrücken.
Sie sagen auch noch: „Konkurrenz belebt das Geschäft.“ Auch hier bin ich bei Ihnen, glaube aber nicht, dass das innerhalb eines Monopols so funktioniert, wie Sie sich das vorstellen. Und der Staat hat nun mal das Schulmonopol, auch wenn es einige Privatschulen für größere Geldbeutel gibt. Sie sind jedoch keine wirkliche Konkurrenz.
Nun streckt die politische Führung auch noch die Pfoten nach jenen Kindern aus, die er nicht durch die Schulen unter Kontrolle hat, weil sie zu jung sind. Viele Politiker tun vorsorglich schon mal alles für eine geschickte Diffamierung der Elternfähigkeiten, um wahrscheinlich auch noch die Kitapflicht problemlos einführen zu können. Jedenfalls ist das meine Befürchtung.
Und dann sind die ErzieherInnen dran als Blitzableiter für unzufriedene Eltern. Ihre mangelnde Anzahl, ihre mangelnden Fähigkeiten und ihr mangelndes Engagement müssen dann vermutlich herhalten, damit der Blick ja nicht auf den Kern des Übels fällt. Dann wird sich bestimmt auch wieder die ein oder andere staatlich bedienstete Führungskraft einer Kindertagestätte finden lassen, die ein Millionenpublikum in aller Ehrlichkeit darüber aufklärt, dass Kita-Probleme allein auf dem Personal beruhen, das zu 50% unfähig ist.

]]>
Von: Kerstin https://www.familiengerechtigkeit-rv.de/planwirtschaft/#comment-542 Mon, 13 May 2013 09:47:04 +0000 http://familiengerechtigkeit-rv.info/?p=3091#comment-542 @M.Sch.
Ich bin immer für Kritik in der Sache und Austausch. Zu Ihrem Beispiel kenne ich Zahlen eines Bundestagsabgeordneten, der lange Jahre im Sozialbereich tätig war. Dort man hat wohl herausgefunden (auf Anfrage wird einem dies sicher auch bestätigt), dass 90 % der Eltern sehr wohl in der Lage sind, ihre Kinder richtig zu erziehen, was auch immer darunter zu verstehen ist. Wenn man Behauptungen durch Zahlen belegen kann, ist das natürlich zunächst glaubwürdiger. Zahlen für Ihre Behauptung bleiben Sie leider schuldig. Im Gegenteil Sie kennen, wenn Sie die wunderbare Seite von Frau Fischer regelmäßig besuchen, bestimmt die Studien, die eindeutig belegen, dass Krippenbetreuung eher schadet als nützt. Und wenn wir die Kinder nicht ihren Eltern überlassen sollten, weil sie angeblich nicht in der Lage sind, sie zu erziehen, dann müssten wir sie konsequenterweise ganz aus der Familie nehmen. Dieser Ganztags- und Krippenbetreuungsunsinn gehört mehr als kritisch hinterfragt und ist meiner Meinung nach ausschließlich politisch und wirtschaftlich motiviert. Für mich ist das staatlich organisierter Kindesmissbrauch!
Und im Falle des Rektors wäre es natürlich wünschenswert, er könnte dies belegen. Da es keine Leistungserhebungen den Lehrer betreffend gibt, leider, oder sie mir zumindest nicht bekannt sind, kann er nur aus seiner Erfahrung sprechen, die scheinbar solche Rückschlüsse zulässt. Lehrer genießen in der Öffentlichkeit immer noch so eine Art Immunität, warum das so ist, ist mir auch ein Rätsel.
Keinesfalls möchte ich Lehrer verteufeln. Ich hatte einige tolle Lehrer und bei meinen Kindern ist das ähnlich.

]]>
Von: M. Sch. https://www.familiengerechtigkeit-rv.de/planwirtschaft/#comment-541 Mon, 13 May 2013 08:36:47 +0000 http://familiengerechtigkeit-rv.info/?p=3091#comment-541 Natürlich bin ich für freie Meinungsäußerung! Ebenso bin ich aber auch dafür, Meinungen kritisieren zu dürfen, so wie ich das hier tue und Sie ebenfalls.
Ich kenne auch Menschen, die die Meinung teilen, dass die Kinder in Krippen und ganztägige Betreuungseinrichtungen müssten, weil die meisten Eltern ihre Kinder nicht richtig erziehen.
Diese Behauptung halte ich für ebenso falsch und zweckgerichtet wie die Äußerung des Rektors.

]]>
Von: Kerstin https://www.familiengerechtigkeit-rv.de/planwirtschaft/#comment-540 Mon, 13 May 2013 08:17:38 +0000 http://familiengerechtigkeit-rv.info/?p=3091#comment-540 @Ursula Prasuhn
Die verschmähten Lehrer müssten jetzt tatsächlich überlegen, warum die Schüler ihren Unterricht nicht besuchen möchten. Selbstreflexion, vielleicht der erste Schritt, ein besserer Lehrer zu werden. Den eigenen Unterricht hinterfragen, mit Kollegen Unterrichtsstrategien besprechen, bei „erfolgreichen“ Kollegen hospitieren. Und bei mehrmaliger Nichtwahl – Austritt aus dem Kollegium. Eine Schule ist ja keine soziale Einrichtung derart, dass dort Menschen beschäftigt bleiben sollten, deren Leistung „ungenügend“ ist. Wenn der Lehrer kein Verhältnis zum Schüler aufbauen kann und er tatsächlich dauerhaft verschmäht würde, wäre er fehl am Platz.
„Lasst endlich die Lehrer in Ruhe!“
Lehrer unterrichten Kinder und Jugendliche, die in der Regel in Diskussionen oder bei Streitigkeiten verbal dem Lehrer stets unterlegen sein werden. Wenn nicht wir Eltern diesen Berufsstand ab und an und oft auch zu Recht kritisieren würden, wer würde es denn dann tun? Unabhängige Schülergewerkschaften oder ähnliche – dem Schüler zugeneigte – Institutionen gibt es ja leider noch nicht. Im Gegenteil – ich bin der Meinung, wir Eltern sollten uns viel öfter trauen, zu hinterfragen und zu widersprechen. Wenn ich Elternversammlungen besuche, dann wundere ich mich oft über die devote Haltung vieler Eltern, überfreundlich oft – vielleicht aus Berechnung?
Egal, welchen Beruf man heute ausübt, überall bestimmen Umsatz-, Kunden-, Takt- und andere Messzahlen sowie Zufriedenheitsuntersuchungen bei Kunden den Alltag. Lediglich Lehrer, die in Bildung der Nachfolgegeneration an wichtigen Schaltstellen sitzen und denen man enorme Verantwortung zuteilt, werden in ihrem Leistungsvermögen nicht erfasst.
Den Konkurrenzkampf zwischen Schülern, die andauernden Leistungsbeurteilungen in Gruppen ausgesetzt sind, betrachten wir als förderlich, in der Lehrerschaft soll er missfallende Blüten treiben, seltsam. Ich bin der Meinung Konkurrenz belebt das Geschäft. Einige Ausführungen folgen noch „bei @Bärbel Fischer“.

@Bärbel Fischer
Ich bin ja unbedingt für die Einheitsschule, halbtags, mit durchlässigem Kurssystem und freier Lehrerwahl, das habe ich ja in früheren Kommentaren schon erläutert. Hier ist das Umsetzen der Kinder gar nicht mehr nötig, da sich durch die verschiedenen Kurse sowieso neue Zusammensetzungen bilden würden. Eine freie Lehrerwahl hat nichts mit Wunschchef zu tun. Ich kann ja nur die Lehrer wählen, die an meiner Schule unterrichten. Ganz so realitätsfern, wie Sie meinen, ist dieser Ansatz nicht. Wenn es um Arbeitsgemeinschaften oder Projektwochen geht, gibt es doch solche Modelle schon und sie funktionieren. Interessanterweise gibt es dann immer wieder Lehrer, die kein eigenes Projekt anbieten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Ich gebe Ihnen recht, dass jedes System Mängel haben wird, aber jede Generation sollte alte Mängel beheben dürfen, auch auf die Gefahr hin, dass sich vielleicht neue ergeben. Mein Ansatz der freien Lehrerwahl ist ein ganz persönlicher, den meine Kinder aber genial finden. Vielleicht sollten Verantwortliche wirklich mal ernsthaft darüber nachdenken. Und auch für den Lehrer ist es doch eine tolle Bestätigung, wenn Kinder frei gewählt von ihm lernen möchten.

@M.Sch.
Die Wahrheit ist vielleicht bitter, aber wenn dieser Rektor um eine ehrliche Meinung gebeten wurde, so muss er seine ehrliche Meinung auch äußern dürfen. Ich kenne übrigens einige Menschen, die die Meinung des Rektors teilen.
Und wenn, um bei Ihrem Beispiel zu bleiben, eine Mutter diese Meinung über andere Mütter vertritt, dann sollte sie dies ebenfalls äußern dürfen.
Auch „wir“ Diskutanten vertreten doch persönliche Meinungen und diese frei äußern zu dürfen, muss immer wieder verteidigt werden.

]]>
Von: M. Sch. https://www.familiengerechtigkeit-rv.de/planwirtschaft/#comment-539 Mon, 13 May 2013 07:52:39 +0000 http://familiengerechtigkeit-rv.info/?p=3091#comment-539 Zitat: „Vielleicht kennen Sie auch die Aussage eines Schulleiters in der Talksendung von Günther Jauch, der meinte, 50 % seiner Kollegen hätten ihren Beruf verfehlt.“
Ich habe die Sendung gesehen und nur den Kopf geschüttelt über diesen Rektor. Seine Selbstgefälligkeit war widerlich. Die eigenen Leistungen herauszustreichen, indem man die der anderen in die Mülltonne tritt, ist unverzeihlich. Sogar wenn er Recht hätte, was er nicht hat, hätte er so etwas niemals sagen dürfen. Was bringt dies außer Anfeuern von Misstrauen gegen die Lehrer?
Was würden Mütter sagen, wenn eine Mutter bei Günther Jauch behaupten würde, 50% aller Mütter dürften eigentlich keine Kinder haben, weil sie nicht in der Lage seien, ihre Kinder richtig großzuziehen?

]]>
Von: Bärbel Fischer https://www.familiengerechtigkeit-rv.de/planwirtschaft/#comment-538 Sun, 12 May 2013 18:03:33 +0000 http://familiengerechtigkeit-rv.info/?p=3091#comment-538 Noch nie gab es auf dieser Seite eine derart heftige Debatte um die Persönlichkeit des Lehrers. Ein Beweis dafür, dass es weniger auf das Fachwissen als auf dessen pädagogische Kompetenz ankommt. Viele Schüler haben Glück mit ihren Lehrern, andere weniger. Aber auch in der Schule ist es wie im richtigen Leben: manche Mitmenschen liegen uns, andere weniger oder gar nicht. Trotzdem lernen wir, mit unterschiedlichen Persönlichkeiten mehr oder weniger klar zu kommen. Meine Klassen mussten sich, trotz Elternprotest, nach allen Ferien umsetzen, so dass auch weniger beliebte Schüler neue Nachbarn bekamen. Nun mussten sich gut begabte, interessierte Schüler mit hyperaktiven bis chaotischen Mitschülern befassen, ihnen zeigen, wie man zielorientiert arbeitet, wie man Ordnung hält, wie man Unwichtiges von Wichtigem trennt. Andererseits lernten die Leichtlerner, dass es Menschen gibt, denen schwer fällt, was ihnen selbst mühelos gelingt. – eine Schule für das Leben!
Warum soll Schule ihre Kinder vom realen Leben fernhaften? Eine freie Lehrerwahl halte ich selbst für realitätsfern. Wir können uns im Leben nicht den Wunschchef aussuchen, nicht den Idealpartner, nicht den Nachbarn ohne Fehl und Tadel. Wir müssen uns mit den Mängeln der Realität abfinden oder ein Einvernehmen anstreben – ohne Garantie auf Erfolg.

]]>
Von: Ursula Prasuhn https://www.familiengerechtigkeit-rv.de/planwirtschaft/#comment-537 Sun, 12 May 2013 16:56:52 +0000 http://familiengerechtigkeit-rv.info/?p=3091#comment-537 @Kerstin
Mit Ihren Kommentaren sprechen Sie meiner Meinung nach immer wieder etwas Richtiges an, das sich mit einer freien Lehrerwahl aber tatsächlich schlecht vereinbaren lässt. Es können sogar Effekte auftreten, die das Gegenteil dessen bewirken, was Sie wollen. Herr Peter L. hat dazu Einleuchtendes gesagt.
Sie gehen in Ihrer Argumentation von der Tatsache aus, dass es gute und weniger gute Lehrer gibt, was für die Schüler ein gewisses Lotteriespiel bedeutet. Da haben Sie sicher Recht. Dasselbe Studium macht noch lange nicht dieselben Lehrer. Sogar Abschlussnoten sagen nichts aus über die Qualität in der späteren Praxis – was übrigens für alle Berufe mehr oder weniger zutrifft.
Im Unterricht zählt nicht allein die Fachkompetenz, sondern mindestens ebenso die Persönlichkeit des Lehrers.
Eine wichtige Eigenschaft ist z. B. das Gespür für einzelne Schüler, für Situationen oder Gruppenatmosphäre. Auch Phantasie ist gefragt für passende Vorgehensweisen. Weiter braucht ein Lehrer Authentizität und Durchsetzungsvermögen gegenüber den Schülern, aber auch gegenüber Eltern und anderen Personen. Mut braucht er, um eigene Wege zu gehen, um sich nicht nur an Rezepte zu klammern und ggf. notwendige, aber unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Nicht zuletzt braucht er noch ein Verhalten, das die Schüler als grundsätzlich wohlwollend und gerecht empfinden, auch wenn sie hin und wieder mit einer Entscheidung hadern.
Man könnte die Liste fortsetzen. Sie soll auch nur andeutungsweise zeigen, wie viele Persönlichkeitsmerkmale in den Lehrerberuf hineinspielen. Wenn alle Lehrkräfte auch studiert haben, so erweist sich doch erst im Schulalltag, wer der „geborene“ Lehrer ist und wer nicht. Wer das nicht ist, hat immerhin über die Ausbildung ein Wissen mitbekommen, das er anwenden kann und das ihn zum Profi macht, wenn auch vielleicht nicht zu einem exzellenten.
Sie wünschen sich nun eine Lehrerwahl für die Kinder. Peter L. hat seine berechtigten Bedenken bereits geäußert. Ich schiebe sie mal zur Seite und tue so, als spielten sie keine Rolle und die meisten Kinder wählten mit Vernunft, dem richtigen Riecher und nicht zuletzt dem Wunsch ihrer Eltern die „geborene“ Lehrkraft aus. Wie soll diese den Andrang bewältigen und was machen die „verschmähten“ Kollegen oder Kolleginnen? Rettung kann hier nur ein Losverfahren sein, das m. E. um nichts besser ist als die bisherige Praxis. Im Gegenteil.
Lehrerbeurteilungen und Lehrerrankings haben ihre Tücken. Wenn es nur darum ginge, manche Lehrer fleißiger zu machen, hätten sie noch Sinn. Da ich jedoch nicht der Meinung bin, dass hier im Vergleich zu anderen Berufsständen ein besonderes Problem vorliegt – wie leider immer wieder behauptet – frage ich mich, was solche Lehrerbeurteilung soll? Glaubt man, dadurch die Persönlichkeit ändern zu können? Man kann höchstens Lehrer zu einem Konkurrenzkampf zwingen, der Blüten treibt, die erst recht Missfallen erregen.
Neulich las ich in einem Kommentar diese Aufforderung: „Lasst endlich die Lehrer in Ruhe! Dann lernen auch die Schüler wieder besser.“
Genau das ist auch meine Meinung.

]]>