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da stellen Sie in höflicher, ja ausgesprochen konzilianter Form einige Fragen, begründen diese ordentlich und erbitten eine Antwort. Und Sie bekommen keine Antwort, sondern einen Schlag ins Gesicht: Kaltschnäuzig, schnippisch, gemein.
Das ist empörend, war aber zu erwarten. Sieht man sich im Internet die Seite des Frauenrates an, so wird rasch klar, dass dieses Sammelsurium von Verbänden, das von Steuergeldern bezahlt wird, nur ein Sprachrohr des hierzulande herrschenden politisch-industriellen Komplexes ist. Eine bezahlte Propagandaabteilung, nichts weiter. Neben Allgemeinplätzen werden nur die folgenden beiden, sattsam bekannten Botschaften explizit oder auch implizit verkündet. Erstens: Jeder Mann und jede Frau hat möglichst einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in vollem Umfang nachzugehen. Alles andere ist diesem Ziel unterzuordnen, auch die Kindererziehung. Zweitens: Die Frauenquote muss durchgesetzt werden, Grundgesetz hin oder her.
Da wirkt die Erinnerung an die Grundlagen unseres Staates, wie sie im Grundgesetz und in uralten Sitten und Gebräuchen verankert sind, wie ein rotes Tuch und löst sofort hasserfüllte Angriffe aus. Wobei der blanke Hass seine Quelle in einer verschwiegenen Wahrheit hat. Um keinen Preis würde man zugeben, was doch offensichtlich ist : Kinder sind diesen Propagandisten der Arbeitswelt nicht einmal Partner, sondern zuvörderst Konkurrenten, denn sie konkurrieren mit der Arbeitswelt um die gleiche, kostbare Ressource: Die Kraft, die Aufmerksamkeit, die Zuwendung, die Zeit der Eltern. Und wie man mit Konkurrenten in einer entfesselten, blindwütigen, unsozialen Marktwirtschaft umgeht, muss nicht erläutert werden.
Wie soll man da reagieren? Ich empfehle zum Umgang mit dem Frauensowjet das Preußenmotto: So etwas ignoriert man noch nicht einmal. Die sind keine Briefmarke wert. Im übrigen unverzagt daran arbeiten, im privaten wie im öffentlichen Leben die Grundlagen der sozialen Marktwirtschaft im Geiste ihrer Gründungsväter zu erneuern, das Grundgesetz und die guten Sitten aufrecht erhalten. Setzt sich die gute Sache durch, so ist’s recht, wenn nicht, so haben halt die Kommunisten im Nachgang den Kalten Krieg gewonnen, und die Bundesrepublik wird zur rätselhaften Anekdote in den Geschichtsbüchern.
Mit Kompliment und Dank
Gerd Brosowski
]]>wenn im Deutschen Frauenrat lediglich Gleichgesinnte vertreten werden, dann darf sich Ihre Vereinigung nicht DEUTSCHER Frauenrat nennen. Denn DEUTSCH impliziert Ihre Vertretung ALLER deutscher Frauen. Aber eine deutliche Mehrzahl deutscher Frauen und Mütter sind mit Ihren frauen-, mütter- und familienfeindlichen Vorhaben und Ihren Parolen in keinster Weise einverstanden. Daher bitten wir Sie dringend, sich künftig nicht mehr Deutscher Frauenrat zu nennen, sondern nur noch Frauenrat oder Feministischer Frauenrat oder Sozialistischer Frauenrat o.dgl.
Zum Anderen: Was heißt hier: „Ihr mehr als befremdlicher Ton…?“ Da das Schreiben völlig sachlich abgefasst war, muss es die Kritik sein, die Ihnen befremdlich erschien. Kann es sein, dass Ihnen die Denkweise von Familienfrauen deshalb befremdlich vorkommt, weil Sie sich noch nie ernsthaft damit befasst haben, bzw. nur gelten lassen, was Ihrem Klientel Vorteile verschafft? Dass Sie auf die Sachfragen von Frau Martin nicht eingehen, spricht Bände. Denn stichhaltige Gegenargumente gibt es nicht, wenn man sich am Maßstab Familiengerechtigkeit orientiert.
Für die ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT
Bärbel Fischer