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http://www.kath.net/news/51078
Angesichts der für die Bundestagsdebatten vorliegenden Gesetzentwürfe muss man sich deshalb auch in Deutschland fragen: Wird es mittelfristig überhaupt noch eine Strafverfolgung geben, wenn jemand, der alt, krank oder behindert ist, getötet wird? Wird es überhaupt noch eine gesetzliche Abgrenzung zum Mord geben (können)? Wird Töten bald per se immer erlaubt sein, wenn jemand die nötige (medizinische oder andersweitige) Qualifikation dafür nachweisen kann?
Werden unsere Alten und Kranken zukünftig vogelfrei sein, ohne den rechtlichen Schutz des Menschenrechtes auf Leben?
Es gilt deshalb sehr genau hinzuschauen, welche Bundestagsabgeordneten für welchen Entwurf stimmen!
]]>Unstrittig und üblich ist die Verfügung, keine lebensverlängernde Maßnahme um jeden Preis, kein bloßes Verlängern des Sterbevorganges mit allen Mitteln der Apparatemedizin an sich dulden zu lassen. Aber ist beim sog. assistierten Suizid nicht schon bei der Entscheidungsfindung eine andere Person mit im Spiel?
Ich will nicht verschweigen, dass auch mein Standpunkt der christliche ist. Danach ist die ganze Schöpfung einschließlich unseres eigenen Lebens uns nur zu Lehen gegeben. Wir besitzen genau das, mit dem wir auf die Welt gekommen sind und mit dem wir ins Grab gehen werden: Nichts. Wir sind Verwalter, hoffentlich gute Verwalter. Wenn die Natur unser Ende einläutet und nur noch die Aussicht auf Qual bleibt, so mag der eine dulden und kämpfen, der andere sich auf die Schmerzlinderung beschränken und den Dingen ihren Lauf lassen: Jeder verwaltet auf seine Weise.
Aber einen anderen zum Töten heranziehen? Vielleicht schon dann, wenn das Sterben noch in weiter Ferne ist und nur der Lebensüberdruss uns zum Giftbecher drängt? Wobei der Lebensüberdruss – Frau Fischer erinnert daran – von außen gesteuert und provoziert sein kann. Wo andere unser Leben als eine von ihnen zu tragende Last ansehen– und insofern als ihr Eigentum, als ihr lästiges Eigentum, das sie zu tragen oder aber auch wegzuwerfen berechtigt sind. Genau das: Die Schöpfung einschließlich unseres Lebens als Eigentum anzusehen, als etwas, über das wir nach Gutdünken verfügen können, das wir tragen oder auch wegwerfen können und das wir nicht nur vorübergehend zu verwalten haben, ist meiner Meinung nach der heidnische Standpunkt.
Der ist ja nicht neu. Aus einer Fernsehsendung, die ich vor Jahren gesehen habe und die mir als seriös erschienen ist, habe ich folgendes behalten. Als das Christentum im römischen Reich und später in Germanien sich durchgesetzt hatte, verschwanden als erste – bis auf nicht wegzubekommende Ausnahmen – die jeweils zuvor weit verbreiteten Kindstötungen, im römischen Reich auch die Gladiatorenkämpfe. Assistierte Selbsttötungen waren in der Antike gang und gäbe – z.B. der Suizid des Seneca mit Hilfe seines Arztes auf Verlangen des Kaisers Nero. Ob die Emanzipation des Europäers aus dem Christentum wieder im Heidentum endet? Ein seltsamer „Fortschritt“!
]]>Liebe Theresia,
mit Entsetzen habe ich mir den Film „Aufstand der Alten“ angesehen, den Du freundlicherweise auf unsere Seite gestellt hast. So oder so ähnlich könnte es tatsächlich kommen.
Wetten, dass sich unsere Politprominenz den Film nicht anschaut?
Ich würde aber gerne mal einen Film sehen, der zeigt, wie sich solche Zustände hätten vermeiden lassen. Es müsste gezeigt werden, wie alle Vorstöße in Richtung Familiengerechtigkeit aus wahltaktischen und machtpolitischen Erwägungen verpufften. Es müsste gezeigt werden, wie ein Bundesministerium für Familien alles unternahm, um Familien arbeitsmarktkompatibel zu machen. Es müsste gezeigt werden, wie Ehe und Familie zu einem gesellschaftlichen Nullwert zugrunde gerichtet wurde. Natürlich müsste zu sehen sein, mit welcher Gleichgültigkeit ein Großteil der Bevölkerung die sozialen Folgen seiner Entscheidung gegen Nachwuchs den Kindern ihrer Nachbarn aufhalsten. Es müsste aber auch gezeigt werden, wie man effektiv für Nachwuchs hätte sorgen können, indem man die Paare, die noch bereit sind, Kinder aufzuziehen den Nichtfamilien endlich finanziell gleich, wenn nicht gar besser gestellt hätte.
Längst schon müssten unsere Politiker, voran paradoxerweise die MUTTI der Nation die Konsequenzen ziehen und zurücktreten, weil sie trotz besseren Wissens auf ganzer Linie versagt haben. Denn seit Jahrzehnten mahnen Familienverbände lautstark und warnen vor der folgenschweren „Unterjüngung“, die eine Altersgrundrente von 560 € im Jahr 2030 unausweichlich machen wird.
Sei herzlich gegrüßt!
]]>Dabei geht es gar nicht um die Entscheidung leiden oder sterben, denn heute kann man Leiden palliativ lindern und per Patientenverfügung lebensverlängernde Maßnahmen verweigern. Alle „fortschrittlichen“ Möglichkeiten (Pille, Pille danach, Abtreibung, Fremdbetreuung, Euthanasie) versprechen kurzfristige Erleichterung, langfristig wirken sie sich jedoch fatal auf die Gesellschaft aus, was wir am demografischen Schwund = „Unterjüngung“ momentan dramatisch erleben. Letztlich geht es um den Sieg der Unmenschlichkeit über die Humanität, weil wir nicht bereit sind, rechtsstaatlich die Schwächsten zu schützen.
]]>Danke, Herr Friedrich! Sie sagen das, was auch ich denke, allerdings mit so treffenden Worten, wie ich sie nie zustande gebracht hätte.
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