Deprecated: wp_getimagesize(): Implicitly marking parameter $image_info as nullable is deprecated, the explicit nullable type must be used instead in /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-includes/media.php on line 5481 Deprecated: Automattic\Jetpack\Connection\Manager::setup_xmlrpc_handlers(): Implicitly marking parameter $xmlrpc_server as nullable is deprecated, the explicit nullable type must be used instead in /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-content/plugins/jetpack/jetpack_vendor/automattic/jetpack-connection/src/class-manager.php on line 171 Deprecated: Jetpack_Memberships::clear_cache(): Implicitly marking parameter $user_id as nullable is deprecated, the explicit nullable type must be used instead in /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-content/plugins/jetpack/modules/memberships/class-jetpack-memberships.php on line 625 Deprecated: Hook custom_css_loaded is deprecated since version jetpack-13.5! Use WordPress Custom CSS instead. Individuelles CSS wird von Jetpack nicht mehr unterstützt. In der WordPress.org-Dokumentation erfährst du, wie du für deine Website individuelle Stile anwenden kannst: https://wordpress.org/documentation/article/styles-overview/#applying-custom-css in /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-includes/functions.php on line 6031 Deprecated: Automattic\Jetpack\Search\Classic_Search::get_filters(): Implicitly marking parameter $query as nullable is deprecated, the explicit nullable type must be used instead in /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-content/plugins/jetpack/jetpack_vendor/automattic/jetpack-search/src/classic-search/class-classic-search.php on line 1451 Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-includes/media.php:5481) in /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-includes/feed-rss2-comments.php on line 8 Kommentare zu: Elterngeld PLUS beschlossen – totaler Bluff! https://www.familiengerechtigkeit-rv.de/elterngeld-plus-beschlossen-totaler-bluff/ Gerechtigkeit für Familien Fri, 06 Jun 2014 11:19:40 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.4.8 Von: Dr. Gerd Brosowski https://www.familiengerechtigkeit-rv.de/elterngeld-plus-beschlossen-totaler-bluff/#comment-984 Thu, 05 Jun 2014 10:43:38 +0000 http://familiengerechtigkeit-rv.info/?p=4457#comment-984 Gibt man bei google „Elterngeld plus“ ein, so erscheint als erster Link ein Beitrag in der Süddeutschen Zeitung mit dem Titel „Elterngeld plus- Mama kann bald früher arbeiten“.
Da die Süddeutsche zu den lebhaften Befürwortern der Politik von Frau Schwesig gehört, lohnt es sich, den Artikel zu lesen, um getreulich über die Absichten der Familienministerin informiert zu werden.

Der Titel verrät schon die Absicht des Artikels: Mama muss nicht, nein, sie „kann“ früher arbeiten. Womit der Zwang verschwiegen wird, der in der neuen Regelung steckt: Geht Mama nicht früher arbeiten, so hat die Familie finanzielle Nachteile. Erst Zwang ausüben und dann dem, der sich dem Zwang beugt, erzählen, er tue sich aus freien Stücken selbst etwas Gutes, ist ein alter Trick der Propaganda.

In dem Artikel wird die aktuelle Lage zutreffend beschrieben: Fast alle Mütter bleiben nach der Geburt ihres Kindes wenigstens etwa ein Jahr lang zu Hause, rund vier Fünftel der Väter bleiben gerade so lange zu Hause, wie es der ungeschmälerte Bezug des Elterngeldes erforderlich macht.

Diesen Tatsachen soll „entgegengesteuert“ werden. Warum nur? Wozu in aller Welt fühlt sich die Regierung bemüßigt, die jungen Leute zu „steuern“? Hören wir die Familienministerin, wie sie in der Süddeutschen zitiert wird: „ Viele Mütter möchten früher wieder in ihren Beruf einsteigen- viele Väter möchten sich gern mehr um ihre Kinder kümmern.“ Oh, welch präzise Aussage! Wieviele sind „viele“? Mehr als drei, mehr als dreitausend, vielleicht zweihunderttausend? Welcher Vater, der halbwegs bei Sinnen ist, möchte sich nicht gerne mehr um seine Kinder kümmern? Wozu aber diese Sprüche, wenn ihr Aussagewert gleich Null ist? Vermutlich bloße Propaganda: Die Steuerung soll als Hilfe, wenigstens als ein Entgegenkommen angemalt werden.

Die Süddeutsche rührt ihrerseits kräftig die Propagandatrommel, um ihrer Favoritin beizustehen. So vermerkt sie nach dem erwähnten Zitat, dass „die Umfragen zeigen, dass viele Väter gerne mehr Zeit für die Familien hätten, sich aber immer noch in ihrer Rolle als Ernährer gefangen sehen und zudem berufliche Nachteile befürchten.“ Der letzte, mit „sich“ beginnende Nebensatz, ist im Text unterstrichen. Womit der Propgagandachoral in voller Lautstärke vorgetragen wird: Den bedauernswerten Vätern, den armen im Berufstrott „Gefangenen“, muss geholfen werden, und die Retterin aus dieser Pein ist die gute Frau Schwesig mit ihrem Elterngeld-Plus.

Freilich trifft es zu, dass Väter berufliche Nachteile befürchten müssen, wenn sie nicht ständig zur Gänze, sozusagen mit Haut und Haaren, dem Arbeitgeber zur Verfügung stehen. Wobei die zu fürchtende Konkurrenz, liebe Süddeutsche, nicht nur von anderen Vätern kommt, sondern nicht zuletzt von so manchen hochquotierten Damen, die nie Mütter gewesen sind und nie welche werden wollen. Übrigens, liebe Münchener Denkfabrik, wäre es nicht Ihrer und anderer intellektuellen Eliten würdig, wäre es nicht gerecht, darüber nachzudenken, diese Nachteile auf dem Wege der Gesetzgebung zur Antidiskriminierung zu beseitigen? Wieso müssen Arbeitnehmer nicht befürchten, beispielsweise aufgrund ihres Alters benachteiligt zu werden, wohl aber, wie freimütig eingeräumt wird, aufgrund der Tatsache, dass sie Väter sind und die Regelungen des Elterngeldes beanspruchen?

Frau Fischer erinnert in ihrem Leserbrief zu recht daran, dass die meisten Betriebe die Regelungen nach Elterngeld plus gar nicht umsetzen können. Auch die jüngste Idee der Ministerin, welche die Süddeutsche vorträgt, alle Väter und Mütter nach der Geburt ihres Kindes eine Zeitlang bei vollem Lohnausgleich 32 Stunden die Woche arbeiten zu lassen, dürfte in den meisten Betrieben nicht realisierbar sein. Es sei denn, es handelt sich um einen industriellen Großbetrieb wie etwa Volkswagen. Denn dort ist diese Idee erstmals erwogen worden, und zwar vor gut einem Dutzend Jahren von Herrn Hartz. Ihm schwebte die „atmende Fabrik“ vor – die Fabrik, wohlgemerkt, nicht etwa der Arbeitnehmer sollte „atmen“ können – , in der jedermann und jede Frau etwas 30 Stunden bei vollem Lohnausgleich arbeiten sollten. Die hässliche Kehrseite der Medaille: Die Fabrik würde volle Verfügbarkeit verlangen; jederzeit, ohne Rücksicht auf Sonn-oder Feiertage oder sonstige Hinderungsgründe, müsste der Arbeitnehmer dem Ruf der Werkbank ungesäumt zu folgen haben. Das wäre der Eingang in die vollendete Versklavung durch den Betrieb gewesen. Der Plan wurde meines Wissens nach nie verwirklicht; wieso holt ihn Frau Schwesig wieder aus der Mottenkiste hervor?

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