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Ziel muss jedoch sein und bleiben, den Nimbus der Krippen als wertvolle Bildungsstätten in Frage zu stellen und Kinder in der empfindlichsten Phase ihres Lebens vor einer Quäl-Aufzucht mit vorprogrammierten Folgeschäden zu bewahren.
Obwohl diese Aufklärung sehr schwer ist, weil ihre Betreiber in den sog. Leitmedien kaum Gehör finden oder sogar diffamiert werden als Erzkonservative, fundamentalistische Christen oder Fortschrittsfeinde, müssen die Bemühungen weitergehen.
Erst wenn die Krippenerziehung in der Öffentlichkeit heißer diskutiert wird, weil die Behauptung von ihrer Überlegenheit deutliche Risse bekommt, werden Politiker und Medien versöhnlichere Töne anschlagen und nach einem Interessensausgleich suchen zwischen Eltern, die ihre Kinder selbst erziehen möchten und Eltern, die eine institutionelle Erziehung wünschen.
Ohne Druck von außen wird m. E. wenig geschehen. Erst wenn sich das Thema Krippenbetreuung nicht mehr im Alleinbesitz der politischen und medialen „Eliten“ befindet, wird der Aufruf „Gebt den Eltern über Steuerfreibeträge oder über direkte Zuwendung das Geld, das zur Subventionierung der Krippen-und Kitaplätze aufgewendet wird“ weniger leicht zu ignorieren sein.
]]>Freilich ist der Artikels immer noch mainstreamfromm. Es werden Missstände beklagt, aber der Tenor ist nicht zu überhören: Ihr habt uns so schöne Kitas versprochen, damit die Eltern ihre ganze Kraft der Berufstätigkeit außer Haus widmen können, jetzt löst eure Zusage gefälligst ein. Dass der ganze Zug in die falsche Richtung fahren könnte, dass die Weiche falsch gestellt worden sein könnte, wird nicht erwogen. Es wird nicht wirklich kritisiert, es wird nur herumgejammert und ein Kurieren an Symptomen verlangt.
Einer liberalen Wochenzeitschrift hätte es gut angestanden, zu fordern, den Eltern die Freiheit der Entscheidung zu ermöglichen. Der Weg dazu wurde auf dieser Seite schon oft genannt, er sei hier wiederum erwähnt: Gebt den Eltern über Steuerfreibeträge oder über direkte Zuwendung das Geld, das zur Subventionierung der Krippen-und Kitaplätze aufgewendet wird. Dann mögen sie darüber befinden, ob ihr Kind in den eigenen vier Wänden groß wird oder gegen viel Geld zeitweise einer Kita überlassen wird. Die gute Nachfrage nach dem Almosen Betreuungsgeld in Bayern gibt einen – erfreulichen – Vorgeschmack darauf, wohin die Reise gehen würde, wenn echte Entscheidungsfreiheit gegeben wäre. Übrigens würden sich bei voller Bezahlung der Kitas durch die Eltern auch das Problem der Setzung von Standards erübrigen: Die Eltern wären die besten Aufsichtspersonen, die man sich denken kann.
]]>Erst gestern wurde in den Tageszeitungen groß bejubelt, dass es wieder mehr Geburten gäbe und angeblich „die Wende geschafft sei“. Dabei wurde ein Anstieg der Geburten um nur wenige Prozentpunkte genannt, der alles Andere als ausreichend und vor allem keine „Wende“ ist. Aber erstaunlich war, dass der Artikel groß als Leitartikel auf der ersten Seite stand: eine Bestätigung der angeblich richtigen Familienpolitik.
Dabei wurde der Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft (DIW) zitiert, wonach vor allem die Kleinkindbetreuung und die „Verfügbarkeit beider Eltern für den Arbeitsmarkt“ die wirtschaftliche Sicherheit für junge Eltern gäben und somit die wesentliche Ursache für den Geburtenanstieg seien.
Ein Betreuungsgeld dagegen hielte die Eltern von Arbeitsmarkt fern, schaffe somit wirtschaftliche Risiken und würde die Geburtenrate senken. Da wird also ganz offiziell behauptet, finanzielle Besserstellung von Eltern würde die Geburtenrate senken: nur wenn beide Eltern durchgehend voll erwerbstätig sein, hätten sie die nötige wirtschaftliche Sicherheit und würden sich für Kinder entscheiden.
Ja geht’s noch? Liebe Frau Fischer: da Sie so hervorragend formulieren können, wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie sich des Themas annehmen und einige Kommentare und Briefe schreiben könnten – z. B. an einige Zeitungen oder an den Direktor des DIW selbst.
Jedenfalls hat es diese Berichterstattung hervorragend geschafft, der Bevölkerung die Ideologie einzuimpfen, wonach nur doppelte Erwerbstätigkeit beider Eltern Anreize für Kinder schaffe und finanzielle Besserstellung absolut schädlich. Ich könnte kochen vor Wut!
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