Vater – Mutter – Staat

Am 27. Oktober 2014 wird im LUDWIG-Verlag o.g. Buch des Journalisten Rainer Stadler erscheinen. Rainer Stadler, geboren 1967, studierte Informatik und absolvierte die Journalistenschule in München. Er arbeitete als freier Journalist und Auslandskorrespondent (Los Angeles) und schrieb u.a. für die Süddeutsche Zeitung, den Focus und den Spiegel. Seit 2001 ist er Redakteur beim SZ-Magazin. Rainer Stadler ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Das Märchen vom Segen der Ganztagsbetreuung

Wie Politik und Wirtschaft die Familie zerstören

Kurzbeschreibung

Die betreute Generation

Irgendwas läuft hier falsch. Wie sonst ist das wachsende Unbehagen von Eltern zu erklären, die ihre Kinder kaum noch sehen, weil sie im Büro sitzen, vorgeblich um sich selbst zu verwirklichen? Wie die Untersuchungen zu Stresshormonen bei Krippenkindern, die hier locker mit Topmanagern mithalten? Warum überlassen immer mehr Eltern die Verantwortung für ihre Kinder ganz selbstverständlich fremden Menschen? Eltern, die in ihrer Jugend noch »We don’t need no education« riefen. Eltern, die ihren Kindern Pippi Langstrumpf vorlesen. Rainer Stadler, Journalist und Vater, macht sich auf die Suche nach Gründen für den Sinneswandel und erkennt ein System: Aus kühl kalkulierten ökonomischen Gründen propagiert eine Koalition aus Politik und Wirtschaft seit Jahren den massiven Ausbau der Kinderbetreuung und hat das Leben der Familien und der Gesellschaft insgesamt tiefgreifend verändert. Wer sich gegen die verordnete Ganztagsbetreuung stellt, ist auch gegen Emanzipation und Förderung, jeder leise Zweifel wird damit im Keim erstickt. Rainer Stadler stößt eine längst überfällige Diskussion an. Sie betrifft uns alle.

http://www.randomhouse.de/Buch/Vater-Mutter-Staat/Rainer-Stadler/e461172.rhd

Man darf gespannt sein!

 

 

 

1,1 Tonnen Ritalin für Sachsens Schüler

Fast jedes vierte Kind unter zwölf Jahren in Sachsen wird wegen psychischer Erkrankungen ambulant behandelt. Das geht aus dem Gesundheitsbericht 2011 der AOK hervor, den die Krankenkasse am Mittwoch in Dresden vorgestellt hat. Danach liegt die Zahl der behandelten Kinder bei knapp 59.000 – deutlich mehr als in den Vorjahren.

http://www.mdr.de/sachsen/gesundheitsreport-aok100.html

Depressionen sind auch bei Kindern und Jugendlichen auf dem Vormarsch. Psychologen machen dafür Leistungsdruck und Werteverfall, aber auch falsche( = mangelnde Erziehung ) durch die Eltern verantwortlich. Eltern rät der Psychologe, sich  Z e i t   für ihr Kind zu nehmen, Erfolgserlebnisse zu ermöglichen und zu zeigen, wie man mit Misserfolgen und Niederlagen umgeht. 

http://www.welt.de/regionales/muenchen/article106649266/Jedes-zehnte-Kind-leidet-an-depressiven-Symptomen.html