Suchtproblematik bereits bei Grundschülern!

Das heutige ARD-Mittagsmagazin erklärt die gängige Suchtprävention an Schulen für gescheitert, weil sich die Zahl der süchtigen Kinder um 70% erhöht haben soll. Nach den Ursachen dieses Phänomens aber wird nicht gefragt!

https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/mittagsmagazin/videos/ard-mittagsmagazin-video-1642.html

ab Minute 22:20

Zuschauerreaktion:

Sehr geehrte Damen und Herren von der Redaktion des ARD-Mittagsmagazins!

In Ihrer heutigen Sendung ging es um Suchtprävention bereits ab der  Grundschule. So richtig diese Maßnahme ist, umso fataler die Verdrängung der Frage nach der Ursache für das explodierende Suchtproblem bei Kindern. Sucht heißt nichts anderes als auf der Suche sein nach Befriedigung, nach Sicherheit und Geborgenheit. Offensichtlich fehlt unseren Kindern die Sättigung elementarer Bedürfnisse. 

Mich wundert dieses Phänomen nicht. Vielmehr konnte man voraussehen, welche Folgen der gewaltsame und viel zu frühe Entzug ihrer Mütter auf die Kinder haben wird: nicht nur Süchte, sondern auch narzisstische Störungen, Depressionen, Sprachstörungen und Defizite im Intellekt als Folge misslungener Bindung. All das ist psychologisch längst bewiesen. All das konnte man in sozialistischen Nachbarstaaten seit Jahren beobachten, was unsere Regierung jedoch nicht davon abhielt, die selben Fehler zu wiederholen. Ja, die Wirtschaft braucht Arbeitnehmer, aber auf Kosten des Kindeswohls? Zynisch könnte man sagen: Prima, zur Reparatur braucht man jetzt ganze Heerscharen von Psychologen, Sprach-, Ergo-, Suchttherapeuten – gut fürs Bruttoinlandsprodukt!

Doch Zynismus beiseite: Wenn ein Familien- und ein Bildungsministerium zu Erfüllungsgehilfen der Wirtschaft werden, dann versündigen sich diese willentlich und bewusst an der nächsten Generation, weil sie den Kindern ihren biologischen Anspruch auf mütterliche Zeit, Zuwendung und Zärtlichkeit raubten. Als ob Erzieherinnen in Kitas die Mama ersetzen könnten! Die Kinder werden ihr Leben lang auf der Suche sein nach dem, was ihnen in ihren frühen Jahren verweigert wurde. Und ob die beschädigten Kinder jemals zu einer dauerhaften Bindung an einen Partner fähig sein werden, ist fraglich.

Zahllose Mahnungen und Warnungen vonseiten der Familienverbände wurden politischerseits arrogant in den Wind geschlagen: Money, money, money lautet bis heute die Parole in der BRD. Milliarden von Steuergeld werden in die Fremdbetreuung gepumpt. Bei Müttern wären sie viel, viel besser angelegt.

Meine Kritik an Ihrer Sendung: Sie gehen der Ursachenforschung der Kindersüchte aus dem Weg. Warum? Weil es politisch unerwünscht ist, Fehlentscheidungen offenzulegen und Korrekturen anzumahnen? Dabei hätten speziell die Medien diese wichtige Aufgabe. Wann können wir Eltern darauf vertrauen, dass die Medien abseits des politischen Mainstreams zum Fürsprecher der Jugend werden?

Mit freundlichem Gruß

Bärbel Fischer                                                                                          ELTERNINITIATIVE FAMILIENGERECHTIGKEIT

P.S. Dieses Schreiben wird im Internet veröffentlicht.

Antwort der Redaktion:

Guten Tag Frau Fischer,

vielen Dank für Ihre engagierte E-Mail zur Berichterstattung des ARD-Mittagsmagazins.
Ihre Sichtweise auf die möglichen Hintergründe und Ursachen des Drogenkonsums an deutschen Schulen habe ich umgehend an die zuständige Redaktion weitergeleitet. Die Kollegen schätzen es, wenn sie zu den kontroversen Themen die Meinungen und Einschätzungen der Zuschauer erfahren.

Beste Grüße

…………………

Elter 1 und Elter 2 – eine grobe Diskriminierung von Eltern!

Das Bundesfamilienministerium, geführt von Franziska Giffey (SPD), ist heute nichts anderes als eine Aktivisten-Zelle zur Verbreitung der Gender-Ideologie. Und ihre Forderungen werden immer radikaler.

So will nun das Ministerium, dass in den Schulformularen künftig geschlechtsneutrale Begriffe verwendet werden.                                          Wörtlich:                                                                                                          „Lehrkräfte können diesem [Mangel an Sichtbarkeit von Lesben, Schwulen und Bisexuellen in der Schule] entgegen wirken und solidarisches Verhalten fördern, indem sie zum Beispiel … in Formularen auf geschlechtsneutrale Formulierungen achten (beispielsweise „Elternteil 1 und 2“ statt „Mutter und Vater“).“

Hier geht es um die Abschaffung von Mann und Frau, von Ehe und Familie und auch um die Abschaffung von Vater und Mutter!

Daher unser Schreiben an Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel:

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel,
in den letzten Legislaturperioden maßte sich das Bundesfamilienministerium ohne erkenntlich demokratischen Auftrag mehr und mehr die Durchsetzung linker Gesellschaftspolitik wie folgt an:  Es betreibt seit Jahren Projekte wie die Durchsetzung der Gender-Ideologie in den Schulen, die Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare oder die Propaganda alternativer Partnerschaftsformen.
Inzwischen empfiehlt das Bundesfamilienministerium sogar die Abschaffung der Begriffe „Vater und Mutter“– eine eindeutige Überschreitung der Kompetenz einer Ministerin, die für das Wohlergehen von Familien gewählt und zuständig ist.
Im sogenannten „Regenbogenportal“ wird den  S c h u l e n   ausdrücklich empfohlen, auf die Begriffe Vater und Mutter zu verzichten. Auch hier handelt es sich um eine ideologische Kompetenzüberschreitung, denn für Bildung sind noch immer die Länder zuständig.
Zitat: Die Schulen sollten „in Formularen auf geschlechtsneutrale Formulierungen achten, beispielsweise „Elternteil 1 und 2“ statt „Mutter und Vater.“
Wir Eltern hingegen sind stolz darauf, mit der Geburt unseres ersten und weiterer Kinder zu  V ä t e r n  und  M ü t t e r n  geworden zu sein. Unser Leben hat seither eine ganz neue Fürsorgequalität: Wir nähren, schützen, pflegen und umsorgen unsere ersehnten Kinder unter Verzicht auf Nachtschlaf, Einkommen, Berufstätigkeit u. a. Nun soll uns durch Frau Giffey unser „Ehrentitel“ genommen werden, obwohl allein unsere Kinder und Enkel es sind, die als künftige Beitragszahler den sozialen Karren werden ziehen müssen. Gibt es ein, für die Gesellschaft solidarischeres Verhalten, als akzeptierte Vaterschaft und Mutterschaft? Wir Eltern empfinden das Ansinnen von Frau Giffey als grobe Diskriminierung unseres generativen Amtes. Ohne den Einsatz von uns Vätern und Müttern wäre es gar nicht möglich, künftige Renten zu erwirtschaften. Daher kämpfen wir Eltern dafür, dass unsere Wertschätzung nicht endgültig im Gleichheitsnirwana der Genderideologie  verschwindet, sondern als generative Titel erhalten bleiben. Die vom Familienministerium beabsichtigte Propagande für Lesben, Schwule und Bisexuelle in der Schule darf keinesfalls Vorrang bekommen vor dem beglückenden, aber entbehrungsreichen Engagement von Vätern und Müttern, auf das unsere Gesellschaft unausweichlich angewiesen ist.
 
Deshalb bitten wir Sie, werte Frau Merkel, Frau Franziska Giffey als völlig realitätsferne und unfähige Bundesfamilienministerin wegen grober Diskriminierung von Vätern und Müttern umgehend zu entlassen. Sollte dies nicht geschehen, werden wir Eltern künftig nur noch jene Parteien wählen, denen der Respekt vor Mütterlichkeit und Väterlichkeit noch heilig ist.
Mit freundlichen Grüßen
Bärbel Fischer
ELTERNINITIATIVE FAMILIENGERECHTIGKEIT

Muttertag 2019 – wieder nur politische Lippenbekenntnisse?

Die Journalistin und vierfache Mutter Birgit Kelle macht sich in ihrem Newsletter  ihre Gedanken zum Muttertag 2019

Meine Damen, meine Herren,

am Sonntag ist Muttertag. Es werden wieder Schokoladenherzen verteilt, Blumensträuße verschickt und überreicht, Frühstücksarrangements mit kaltem Kaffee, hartem Toast, aber mit viel Liebe und Bastelarbeiten flankiert von kleinen Kinderhänden an Muttis Bett gebracht. Ich habe selbst eine ganze Kiste voller wunderbarer Relikte aus dieser Zeit, und ja, es ist gut und schön so.

Regelmäßig, auch am Muttertag, kommt die Forderung, man möge nicht nur an diesem Tag würdigen, was Mütter tun, sondern das ganze Jahr. Schließlich sind wir 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag Mütter und verdienen die Wertschätzung nicht nur für einen Sonntag, sondern täglich. Gemeinsam haben diese öffentlichen Forderungen, dass sie in der Regel ohne Konsequenzen bleiben. Lippenbekenntnisse auch von Politikern sind, die sich medial einmal kurz aufspielen und zu Anwälten der Mütter machen, um uns dann in der nächsten Woche zu erklären, warum es dennoch nicht möglich ist, dass wir eine Rente bekommen, von der wir leben können und unsere Kinder für uns nur Bastelarbeiten machen dürfen, mit ihren Zahlungen an die Rentenkasse später aber erst einmal fremde Menschen finanzieren müssen, statt ihre eigenen Eltern.

Solange dies System so bleibt, haben wir bei Frau 2000plus e.V. (leider) immer noch genug zu tun, um in den Medien und der Politik Aufmerksamkeit und Druck zu erzeugen dafür, dass Lippenbekenntnisse für Mütter nur Zynismus bleiben, wenn man ihnen nicht auch Taten folgen lässt.
In diesem Sinne wünsche ich allen Müttern einen schönen Muttertag, genießen Sie ihre Kinder. Ich kenne keine Mutter, die Kinder bekommen hat, um sich dafür öffentlich beweihräuchern zu lassen, wir haben in der Regel Kinder bekommen, weil wir sie gerne haben wollten und weil wir sie lieben.

Weil wir gerne Mütter sind.

In diesem Sinne grüßt Sie herzlich

Ihre
Birgit Kelle
Vorsitzende von Frau2000plus e.V.

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BITTE SPENDEN SIE FÜR UNSERE ARBEIT

Lobby-Arbeit für Frauen, Familie und Mütter macht sich nicht von alleine, ist zeitintensiv aber lohnenswert. Wie alle ehrenamtlichen Organisationen brauchen wir auch Geld. Über die Jahre haben uns viele Menschen bereits unterstützt und tun das bereits regelmäßig.
Ihnen allen ein herzliches Dankeschön!

Ich bitte Sie aber alle um Ihre Mithilfe:

  • damit dieser Newsletter weiter besteht,
  • damit wir weiterhin zu Politikern reisen können, um intensive Überzeugungsarbeit zu leisten,
  • damit wir weiterhin andere Frauen ermutigen und schulen können, die ebenfalls in unserem Sinne politisch aktiv werden wollen,
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  • Helfen Sie uns mit Ihrer Spende!
    Herzlichen Dank
    Ihre Birgit Kelle

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Landesfrauenrat BW lässt Mütter im Stich

Pressemitteilung

 

Der Landesverband Familienarbeit e.V. Baden-Württemberg- http://familienarbeit-heute.de – kündigte zum Jahresende 2018 seine Mitgliedschaft im Landesfrauenrat mit folgender Begründung:

 

„Der Verband Familienarbeit e.V. sieht seine frauenpolitischen Ziele im LFR nicht vertreten. Im LFR  wird fast ausschließlich Politik für erwerbstätige Frauen und Minderheiten gemacht. Die Dekonstruktion und Verstaatlichung der Familie, die Ehe für alle, die Frühsexualisierung der Kinder in den Schulen scheinen wichtiger zu sein als die Leistungen der Frauen, die ihre Kinder erziehen wollen und für eine Anerkennung dieser Rund-um-die-Uhr-Arbeit kämpfen. Nicht einmal 150 € Betreuungsgeld wird ihnen gegönnt. Sie werden als nicht mehr zeitgemäß, als reaktionär und rückständig diskriminiert. Der LFR stellt sich dabei in den Dienst einer politisch gewollten  Gleichstellungsideologie, die dem vollwertigen Gleichberechtigungsanspruch von Müttern und Frauen, die sich aus eigener Überzeugung zumindest für einige Jahre vorrangig der Familie, sprich der Betreuung, Erziehung und Pflege von Angehörigen widmen wollen, diametral entgegensteht. Im gesamtgesellschaftlichen Kontext gesehen lassen sich die Folgen dieser Fehlentwicklung kaum noch aufhalten.

 

Milliarden an Folgekosten durch soziale Missstände, relative Armut, Verrohung und Gewalt ziehen nach. Letztlich wird der demografische Faktor die Zukunft und den Wohlstand Deutschlands bedrohen. Wen wundert die fortschreitende Armut von Kindern und Alleinerziehenden? Wen wundert, dass sich gut gebildete Frauen nicht mehr für Ehe, Mutterschaft und Familie interessieren, sondern nur noch nach dem eigenen Wohlergehen in Beruf, Politik und einem befreiten Privatleben mit guter Altersvorsorge streben? Wen wundert, dass anteilsmäßig immer mehr Kinder in prekären Verhältnissen mangelnde Zuwendung erfahren, weil den Eltern kein zeitlicher Spielraum bleibt? Frauen in die Vollerwerbsarbeit, Kinder in die Krippen, Alte in Pflegeheime, unerwünschte Ungeborene zum Abort. Ist das noch eine menschliche Gesellschaft? Zukunft gestalten steht auf der politischen Agenda. Aber wie wollen wir Zukunft gestalten ohne Familienarbeit ideell und finanziell anzuerkennen? Der Verband Familienarbeit e.V. verlässt den Landesfrauenrat, denn er fühlt sich von diesem nicht vertreten, sondern verraten.“

 

                                        Landesvorsitzende Baden-Württemberg     Ute Steinheber

 

 

 

Sehr geehrter Herr Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung,

Sehr geehrter Herr Thomas Krüger,                                                                                sehr geehrter Herr Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung,

in der heutigen Presse lese ich, dass Sie  ( Zitat ): das „Gute-Kita-Gesetz“ als „Schritt in die richtige Richtung“ loben. Der frühkindlichen Bildung komme eine große Bedeutung zu, und hier sei ein stärkeres Engagement nötig. „Je früher, je besser“.

Genau hier setzt die Kritik vieler Familienverbände und wissenschaftlicher Studien an, auch die Kritik von Psychotherapeuten und Kinderärzten. Nicht je früher, sondern je  s p ä t e r  Kinder außer Haus betreut werden, umso besser gelingt der Erwerb der Muttersprache, umso sicherer die personale Bindung, umso stabiler die gesundheitliche Resistenz gegen Keime.

Wie soll ein Kind die Muttersprache lernen, wenn es  in der Kita täglich nur etwa 30 Minuten ( zweimal Windelwechsel ) personale Zuwendung bekommt? Zuhause steht das Baby im Mittelpunkt, hat 1000 Blickkontakte zur Mutter und badet in zärtlichen Worten und Gesten. Es hat genussvollen Hautkontakt und fühlt sich emotional gesättigt. Warum sollte dies nach zwölf Monaten vorbei sein, weil die Mutter in die Firma zurück will/muss? Was muten wir unseren Kleinsten zu? Sie müssen sich fühlen wie aus dem Paradies verstoßen. Und die Folgen?

Sie kennen sicher die Klagen, dass immer mehr Grundschulkinder in psychisch instabiler Verfassung bereits behandlungsbedürftig sind. Es mangelt an Selbstvertrauen und Resilienz. Um die sprachlichen Defizite aufzuarbeiten mussten kürzlich 80 Millionen € vom Steuerzahler locker gemacht werden. Ob dies gelingen kann, ist die Frage. Sprachliche Defizite sind ein enorm negativer Faktor für künftige Bildung.

Lohnt es sich wirklich, Herr Krüger, Kleinstkinder von ihren Müttern zu trennen? Was Staat und Wirtschaft an Steuern und Gewinnen durch Mütterarbeit einfahren, wird dem Steuerzahler an Reparaturkosten wegen mangelnder Belastbarkeit wieder aufgehalst werden.

Zitat: „Nach wie vor werde in Deutschland zu wenig für die Einzelförderung von Kindern getan, die am wichtigsten sei.“ Mit dieser Aussage, Herr Krüger, bestätigen Sie doch genau, was ich oben bereits darlegte. Einzelförderung ist tatsächlich der Königsweg, zumindest bis zum Alter von drei Jahren, wenn das Kind biologisch die soziale Reife erlangt hat, um sich von der Mutter nach und nach zu lösen.

Schwächere Kinder konnten bis vor wenigen Jahren in unseren bewährten Förderschulen je nach ihren persönlichen Begabungen durch geschultes Personal optimal einzeln gefördert werden. Doch die  so genannte, staatlich verordnete Inklusion verhindert neuerdings genau dies und zwingt Kinder aus gleichheits-ideologischen Gründen in ein Leistungskorsett, dem sie einfach nicht gewachsen sind. Auch sie fühlen sich überfordert und entwürdigt.

Ihnen, als dem Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung, lege ich folgendes Statement von Herrn Dr. Resch nahe. Es ist ein Blick aus der Perspektive derer, die bereits  in künftige Jahrzehnte schauen. Was nützt uns eine Generation ohne Selbstvertrauen? (Hass, Mobbing und Gewalt sind ein Symptom für Ich-Schwäche). Was nützt uns eine instabile Generation, die weder den Erfordernissen der heutigen Zeit gewachsen ist, noch fähig, selbst haltbare Bindungen einzugehen?

Sehr geehrter Herr Präsident, wir alle wurden in Familien groß, ohne dass man uns als Kleinkinder ausgelagert hätte. Wir müssten daher doch ein Interesse daran haben, dass alle Kinder dieses Glück genießen, ohne Verlustangst willkommen zu sein. Das Prinzip heißt: Bildung  d u r c h  Bindung. Insofern laufen alle staatlichen Bemühungen, Kinder von ihren Bezugspersonen vorzeitig zu trennen, genau in die falsche Richtung.

Mit dieser Befürchtung grüßt Sie freundlich

Bärbel Fischer

info@familiengerechtigkeit-rv.de
http://forum-familiengerechtigkeit.de
www.rettet-die-familie.de

21. September 2018 – Internationaler Tag des Friedens 2018

Pressemitteilung

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Eltern haben eine Schlüsselrolle zum Weltfrieden

Mütter sind Herzstück einer Friedenskultur. Gemeinsam mit den Vätern sind sie die ersten, die sich um die Kinder sorgen, sie pflegen und erziehen; in diesem Zusammenhang können Eltern zur Prävention von Konflikten und einer dauerhaften Friedenskultur beitragen – sofern sie in dieser Rolle auch anerkannt, ausgebildet und unterstützt werden.

Make Mothers Matter hat, gemeinsam mit CARE International Marrokko, am 3. und 4. Mai 2018 in Casablanca eine internationale Konferenz zur Rolle der Mütter für den Frieden#Mothers4Peace organisiert. Die Konferenz stand unter der Schirmherrschaft Seiner Majestät König Mohammed IV und debattierte über die Rolle der Mütter innerhalb der Familie ebenso wie deren Rolle auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene.

Am heutigen Tag des Internationalen Friedens möchte Make Mothers Matter zwei der wichtigsten Schlussfolgerungen dieser Konferenz teilen, die alle Eltern betreffen: in der Tat haben neue wissenschaftliche Studien aufgezeigt, dass der Frieden im eigenen Heim beginnt und dass die Erziehung zum Frieden schon in frühestem Kindesalter beginnt.

1. Ecksteine der Errichtung einer Friedenskultur sind der Schutz der frühen Kindheit und die Ermutigung zur Friedenserziehung.

Die Botschaft von Dr. Rima Salah, Professorin am Yale Zentrum für Kinderforschung und ehemalige stellvertretende Generalsekretärin der UNICEF, ist klar und drückt alles aus über die Notwendigkeit, in die Entwicklungspolitik der frühen Kindheit zu investieren:

„ Wenn das Erbgut eines Individuums grundlegend ist, so liefert die Elternschaft ein Erbe, das unsere Gene bestimmt. Die Art und Weise, wie ein Kind ernährt und sehr früh in seinem Leben aufgenommen wird, hat eine unmittelbare Auswirkung auf die

Struktur und Funktion seines Gehirns. Diese neuen Erkenntnisse haben wichtige Auswirkungen auf die Zukunft von Millionen von Kindern, die in zerbrechlichen Umständen auf der ganzen Welt leben, wie auch auf unsere Vision für ein Fortschreiten einer Friedenskultur und die Aufrechterhaltung des Friedens weltweit….Dieses Wissen zeigt auch die Bedeutung der positiven Elternschaft auf und verstärkt den Beweis, dass Anregungen, sorgfältige Pflege, Bindung, Schaffung von Beziehungen und die Schaffung eines sicheren und heiteren Umfeldes für die Kinder einen positiven Einfluss auf die Gehirnentwicklung haben und ihnen helfen, harmonisch aufzuwachsen.“

2. Die Teilhabe der Väter an der Erziehung ihrer Kinder durch die Stärkung einer positiven Vaterschaft reduziert die Gewaltbereitschaft innerhalb und außerhalb der Familie.

Gary Barker ist Mitgründer von MenCare, Vorsitzender und Generaldirektor von Promundo, weltweit führend im Engagement von Männern und Jungen zugunsten der Gleichheit zwischen den Geschlechtern und der Gewaltprävention. Für ihn bedeutet eine ausgeglichene und gewaltlose Beteiligung der Männer an der Kindererziehung einen Beitrag zum Frieden. Die Sensibilisierung zukünftiger Väter ist dabei ein Schlüsselmoment.

„ Neue Forschungen ergeben, dass das Engagement der Männer in Erziehungsprogrammen für eine positive Vaterschaft nicht nur die Beteiligung der Väter an der Erziehung der Kinder erhöht, sondern auch Gewalt vermindert und die Gleichheit Männer/Frauen innerhalb der teilnehmenden Familien begünstigt.“

Ein Programm zur Elternschulung in Ruanda mit 1 700 werdenden Vätern hat zum Beispiel eine 50% Minderung von Gewalt an Frauen erwiesen und eine Gewaltreduktion von 30% gegenüber Kindern erwirkt.

Außerhalb der Familie ist Friedensbildung eine kollektive Verantwortung. Wir alle müssen die friedensstiftende Rolle von Eltern anerkennen und unterstützen, durch familienpolitische Maßnahmen, Unterstützungsprogramme und Erziehung von Eltern zu einer positiven Elternschaft.

Zum Anlass des Tags des Internationalen Friedens müssen wir die Bedeutung von Müttern und Vätern am Aufbau einer Friedenskultur anerkennen. Make Mothers Matter wünscht, dass diese wesentliche Rolle der Eltern eine Selbstverständlichkeit würde und eine Priorität für die politischen Entscheider und für jeden von uns: Eltern brauchen eine bessere Anerkennung, ebenso wie Bildung, Informationen und Unterstützung.

Aus dem französischen Original übersetzt von Ute Steinheber

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Über Make Mathers Matter

MMM ist eine internationale NGO, partei-und konfessionsunabhängig, gegründet 1947 in der UNESCO mit beratendem Status bei der UNO. Ihre Mission ist die Rolle der Mütter weltweit zu stützen, aufzuwerten und ihren wesentlichen Anteil an sozialer, ökonomischer und kultureller Entwicklung wertzuschätzen. In Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedsverbänden, die ebenfalls zu dieser Thematik arbeiten, handelt MMM auf internationalem Niveau, um politische Entscheidungen sowie die öffentliche Meinung so zu beeinflussen, damit das Leben von Müttern weltweit verbessert werden kann.

Pressekontakt in Deutschland:

Ute Steinheber

usteinheber@familienarbeit.org

Landesvorsitzende Baden-Württemberg des Verbands Familienarbeit e.V. www.familienarbeit-heute.de
Mitglied des Verwaltungsrats von MMM, Paris www.makemothersmatter.org

Woher kommt der Hass auf FAMILIE?

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Die Initiative Familienschutz veröffentlicht auf ihrer Webseite            www.familien-schutz.de ein Interview mit dem Autor Prof. Dr. med. Hans Sachs zu den gesellschaftlichen und politischen Absichten und Ursachen bei der zunehmenden Entwertung von Mutterschaft und Familie.

Prof. Dr. Hans-Joachim Maaz: BEZIEHUNGSKULTUR kann die Familie retten

Prof. Dr. Hans-Joachim Maaz sprach am 25. 11. 2017. in seinem Vortrag Eröffnungsvortrag auf dem 2. Stiftungstag der Hans-Joachim Maaz – Stiftung über Beziehungskultur in Familien.

Er fragt:  Welche Bedeutung haben Familien?                                                   Welche destruktiven Kräfte sind am Werk, um die Familie zu zerstören?

Er ist überzeugt, dass angesichts der gesellschaftlichen Fehlentwicklung die politischen und ökonomischen Verhältnisse mehr in den Vordergrund gerückt werden müssen, denen ja auch die Eltern zum Opfer fallen. Die zu kritisierenden Mütterlichkeits- und Väterlichkeitsstörungen müssen eben auch als Folge gesellschaftlicher Fehlentwicklung verstanden werden.

Maaz stellt fest:Politik und Kapital, kräftig unterstützt von einem ideologisierten Feminismus, sind heute mit Übermacht bemüht, das traditionelle Familiensystem zu zerstören.

Daher muss gefragt werden: Was und wie kann Beziehungskultur in und für Familien hilfreich sein?

https://hans-joachim-maaz-stiftung.de/wp-content/uploads/2017/12/Vortrag_Maaz.pdf

Wichtiger Hinweis auf eine Veranstaltung in Chemnitz:

www.inliebewachsen-festival.de

50 Jahre 68-er-Rebellion > Segen oder Fluch ?

„Wo Licht ist, ist auch Schatten“, meint Gertrud Martin vom Verband Familienarbeit. Detailliert zeigt sie auf, dass die unbestrittenen Fortschritte durch die gesellschaftliche Revolution von 1968  eben auch gravierend schädliche Folgen nach sich zogen, die unser Gemeinwesen heute ernsthaft bedrohen.

http://familienarbeit-heute.de/?p=4956

 

Weltfrauentag 2018: „Das Weibliche verschwindet“

Zum Internationalen Weltfrauentag hat die bekannte Journalistin, Autorin und Mutter von  vier Kindern, Birgit Kelle, im vergangenen Jahr einen Text bei „DIE WELT“ veröffentlicht: „Das Weibliche verschwindet“. Heute, ein Jahr später, ist er noch immer aktuell.

 

http://www.fontis-verlag.com/birgit-kelle-die-entwertung-der-weiblichkeit/