21. September 2018 – Internationaler Tag des Friedens 2018

Pressemitteilung

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Eltern haben eine Schlüsselrolle zum Weltfrieden

Mütter sind Herzstück einer Friedenskultur. Gemeinsam mit den Vätern sind sie die ersten, die sich um die Kinder sorgen, sie pflegen und erziehen; in diesem Zusammenhang können Eltern zur Prävention von Konflikten und einer dauerhaften Friedenskultur beitragen – sofern sie in dieser Rolle auch anerkannt, ausgebildet und unterstützt werden.

Make Mothers Matter hat, gemeinsam mit CARE International Marrokko, am 3. und 4. Mai 2018 in Casablanca eine internationale Konferenz zur Rolle der Mütter für den Frieden#Mothers4Peace organisiert. Die Konferenz stand unter der Schirmherrschaft Seiner Majestät König Mohammed IV und debattierte über die Rolle der Mütter innerhalb der Familie ebenso wie deren Rolle auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene.

Am heutigen Tag des Internationalen Friedens möchte Make Mothers Matter zwei der wichtigsten Schlussfolgerungen dieser Konferenz teilen, die alle Eltern betreffen: in der Tat haben neue wissenschaftliche Studien aufgezeigt, dass der Frieden im eigenen Heim beginnt und dass die Erziehung zum Frieden schon in frühestem Kindesalter beginnt.

1. Ecksteine der Errichtung einer Friedenskultur sind der Schutz der frühen Kindheit und die Ermutigung zur Friedenserziehung.

Die Botschaft von Dr. Rima Salah, Professorin am Yale Zentrum für Kinderforschung und ehemalige stellvertretende Generalsekretärin der UNICEF, ist klar und drückt alles aus über die Notwendigkeit, in die Entwicklungspolitik der frühen Kindheit zu investieren:

„ Wenn das Erbgut eines Individuums grundlegend ist, so liefert die Elternschaft ein Erbe, das unsere Gene bestimmt. Die Art und Weise, wie ein Kind ernährt und sehr früh in seinem Leben aufgenommen wird, hat eine unmittelbare Auswirkung auf die

Struktur und Funktion seines Gehirns. Diese neuen Erkenntnisse haben wichtige Auswirkungen auf die Zukunft von Millionen von Kindern, die in zerbrechlichen Umständen auf der ganzen Welt leben, wie auch auf unsere Vision für ein Fortschreiten einer Friedenskultur und die Aufrechterhaltung des Friedens weltweit….Dieses Wissen zeigt auch die Bedeutung der positiven Elternschaft auf und verstärkt den Beweis, dass Anregungen, sorgfältige Pflege, Bindung, Schaffung von Beziehungen und die Schaffung eines sicheren und heiteren Umfeldes für die Kinder einen positiven Einfluss auf die Gehirnentwicklung haben und ihnen helfen, harmonisch aufzuwachsen.“

2. Die Teilhabe der Väter an der Erziehung ihrer Kinder durch die Stärkung einer positiven Vaterschaft reduziert die Gewaltbereitschaft innerhalb und außerhalb der Familie.

Gary Barker ist Mitgründer von MenCare, Vorsitzender und Generaldirektor von Promundo, weltweit führend im Engagement von Männern und Jungen zugunsten der Gleichheit zwischen den Geschlechtern und der Gewaltprävention. Für ihn bedeutet eine ausgeglichene und gewaltlose Beteiligung der Männer an der Kindererziehung einen Beitrag zum Frieden. Die Sensibilisierung zukünftiger Väter ist dabei ein Schlüsselmoment.

„ Neue Forschungen ergeben, dass das Engagement der Männer in Erziehungsprogrammen für eine positive Vaterschaft nicht nur die Beteiligung der Väter an der Erziehung der Kinder erhöht, sondern auch Gewalt vermindert und die Gleichheit Männer/Frauen innerhalb der teilnehmenden Familien begünstigt.“

Ein Programm zur Elternschulung in Ruanda mit 1 700 werdenden Vätern hat zum Beispiel eine 50% Minderung von Gewalt an Frauen erwiesen und eine Gewaltreduktion von 30% gegenüber Kindern erwirkt.

Außerhalb der Familie ist Friedensbildung eine kollektive Verantwortung. Wir alle müssen die friedensstiftende Rolle von Eltern anerkennen und unterstützen, durch familienpolitische Maßnahmen, Unterstützungsprogramme und Erziehung von Eltern zu einer positiven Elternschaft.

Zum Anlass des Tags des Internationalen Friedens müssen wir die Bedeutung von Müttern und Vätern am Aufbau einer Friedenskultur anerkennen. Make Mothers Matter wünscht, dass diese wesentliche Rolle der Eltern eine Selbstverständlichkeit würde und eine Priorität für die politischen Entscheider und für jeden von uns: Eltern brauchen eine bessere Anerkennung, ebenso wie Bildung, Informationen und Unterstützung.

Aus dem französischen Original übersetzt von Ute Steinheber

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Über Make Mathers Matter

MMM ist eine internationale NGO, partei-und konfessionsunabhängig, gegründet 1947 in der UNESCO mit beratendem Status bei der UNO. Ihre Mission ist die Rolle der Mütter weltweit zu stützen, aufzuwerten und ihren wesentlichen Anteil an sozialer, ökonomischer und kultureller Entwicklung wertzuschätzen. In Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedsverbänden, die ebenfalls zu dieser Thematik arbeiten, handelt MMM auf internationalem Niveau, um politische Entscheidungen sowie die öffentliche Meinung so zu beeinflussen, damit das Leben von Müttern weltweit verbessert werden kann.

Pressekontakt in Deutschland:

Ute Steinheber

usteinheber@familienarbeit.org

Landesvorsitzende Baden-Württemberg des Verbands Familienarbeit e.V. www.familienarbeit-heute.de
Mitglied des Verwaltungsrats von MMM, Paris www.makemothersmatter.org

Pfiffig!

Frau Birgit Kelle schreibt:

Geht Ihnen die Diskussion um die gendersensiblen Ampelweibchen in Berlin auch so auf die Nerven wie uns? Als ob man keine anderen Probleme hat, scheint man in zahlreichen Städten derzeit bemüht, die Ampelmännchen durch allerlei neue „Geschlechter“ und Weibchen zu ersetzen. Da dachten wir bei FRAU 2000plus: Lass uns mal konstruktiv mitarbeiten. Also liebe Damen Feministinnen und Ampeldesignerinnen: Hier ein Vorschlag für Ampelweibchen, die wir gerne mal leuchten sehen würden.

Gerne dürfen Sie das Motiv natürlich verbreiten und teilen.

 

Schutzversprechen ( Art. 6 GG ) für Ehe und Familie endlich einlösen!

In einem Interview von „Freie Welt “ mit dem Journalisten Konrad Adam, AfD, über bundesdeutsche Familienpolitik fordert dieser vehement die Priorität des Kindeswohls:

http://www.freiewelt.net/interview/das-kindeswohl-muss-prioritaet-haben-10061047/

 

»Konjunktur der Orientierungslosigkeit«

FREIE WELT veröffentlichte ein bedeutsames Interview mit dem Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin Dr. med. Mag. Phil. Christian Spaemann mit dem Titel:

»Als Leitbild taugt  >>Vielfalt der Lebens­formen‹ nicht<<

http://www.freiewelt.net/interview/als-leitbild-taugt-vielfalt-der-lebensformen-nicht-10050079/

Hier einige Leseproben aus dem lesenswerten Interview:

 … „Wenn es darum geht, durch das Vermeiden unverträglicher Nahrung auf unseren Magen Rücksicht zu nehmen, wird die menschliche Natur noch geduldet, wenn es aber darum geht, die unterschiedliche individuelle und gesellschaftliche Bedeutung von Lebensformen und sexuellen Verhaltensweisen zu erklären stehen diese Apologeten der Vielfalt Kopf und reden von Diskriminierung.“

… „Besonders bemerkenswert ist die Rücksichtslosigkeit gegenüber den Interessen der Kinder, das Übergehen des von der UNO-Kinderrechtskonvention 1989 vorgegebene Grundprinzips, nach dem »bei allen Gesetzgebungs-, Verwaltungs- und sonstigen Maßnahmen öffentlicher oder privater Einrichtungen das Wohlergehen des Kindes vordringlich zu berücksichtigen ist«. Kinder brauchen nämlich Vater und Mutter und für sie ist jede, mit Brüchen versehene Herkunfts- und Familienstruktur eine seelische Verletzung, die man möglichst vermeiden, auf keinen Fall aber fördern sollte. Die Vertreter dieser Ideologie trachten ihre Rücksichtslosigkeit durch zahlreiche human klingende Euphemismen zu verschleiern. Der Erfolg dieser Strömung lässt sich nur dadurch erklären, dass sie neoliberalen, marktkapitalistischen  Interessen an  einem flexiblen, ungebundenen und identitätsarmen Menschen  entgegenkommt.“

„Frage: Welches Menschenbild steht hinter diesem Verständnis von Sexualität?

Christian Spaemann: Es handelt sich eigentlich um gar kein Menschenbild, wenn man den Menschen als ein sinnvolles Gebilde betrachtet, bei dem Leib, Seele und Geist eine Bedeutung haben. Es ist eher die abstrakte Idee eines autonomen Subjekts, das aus einem Markt von Möglichkeiten beliebig wählen kann“.