Die Gleichstellungslüge

Der Arzt und Familienexperte Dr. Johannes Resch stellt klar, dass die grundgesetzliche GLEICHBERECHTIGUNG ein Recht der einzelnen Frauen und Männer gegenüber dem Staat nicht vereinbar ist mit GLEICHSTELLUNG – einem vermeintlichen Recht des Staates gegenüber seinen Bürgern. GLEICHSTELLUNG erweist sich als Bevormundung, also dem Gegenteil von GLEICHBERECHTIGUNG , was Resch anhand der gängigen Praxis von Elterngeld und Krippenförderung eindeutig nachweist, wenn sich die Differenz zwischen elterlicher und außerfamiliärer Kinderbetreuung  in 12 Monaten auf 19 260 Euro beläuft. Außerdem sieht Dr. Resch eine frappierende Parallele zur marxistisch-leninistischen Ideologie des Sozialismus der untergegangenen DDR – neoliberal umgemünzt nach marktwirtschaftlicher Logik durch geringere Löhne. „Hier wie dort ist und war das Schicksal und die Gesundheit der Kinder und der gesamten Familie kein Thema“.

Der Beitrag von Herrn Dr. Johannes Resch erschien auf RUBKON.

https://www.rubikon.news/artikel/die-gleichstellungs-luge

Leistungsgerechte Alterssicherung – Schlüssel zu nachhaltiger Bevölkerungsentwicklung

Wie könnte eine Entwicklungshilfe aussehen, die der Bevölkerung in Entwicklungsländern, speziell in Afrika, eine sichere Altersvorsorge, und damit den Verbleib im Heimatland ermöglicht?

Da das durch die Alterskosten für Kinderlose bereits enorm strapazierte deutsche Sicherungsystem die zusätzlichen Alterskosten für Migranten keinesfalls auf Kosten heimischer Eltern und deren Nachwuchs wird stemmen können, entwickelte der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes Familienarbeit, Dr. Johannes Resch, ein Konzept, das in der Wochenzeitung „Die Tagespost“ im Januar 2019 veröffentlicht wurde. Jetzt käme es darauf an, dass unsere Regierung, speziell das Arbeitsministerium, sich dieser Vorschläge als „Königsweg“ annähme und tätig würde, anstatt mit  Kleinklein wirkungslos an den Symptomen herum zu kurieren.

Artikel für Tagespost (2019)

Reichlich späte Erkenntnis!

Die Schwäbische Zeitung berichtet und kommentiert:                                        „CDU will Familiengeld einführen“ ( 27. 02. 2019, S. 2 )

Bereits bei ihrer Klausur im Januar ( und im Angesicht der bevorstehenden EU-und Kommunalwahlen! *) habe die CDU-Fraktion darüber diskutiert, wie das Land die Familien in BW besser unterstützen könne. Es gehe um Wertschätzung, um Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung und um verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen. Im Blick auf die Bayrische Landesregierung und deren nobles Familienprogramm sei es für viele Eltern ein (wahlentscheidendes*) Ärgernis, dass Milliarden in den Krippenausbau investiert wurde, in die elterliche oder selbst organisierte Betreuung jedoch NULL Cent. Bevor man jedoch in Jubel ausbricht über diese CDU-Selbsterkenntnis muss man schon fragen dürfen: „Warum erst jetzt?“, wo bereits mehrere Generationen von Eltern und Kindern durch die Missachtung elterlicher Erziehungs- und Unterhaltsleistungen beschädigt wurden!

*) persönliche Anmerkung

 

Leserbrief zu:  „CDU will Familiengeld einführen“ + Kommentar  27. 02. 2019, S. 2

Erfreulicherweise hat die CDU mit Blick auf Bayern erkannt, dass Eltern echte Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung nur dann haben, wenn auch ihre persönliche Erziehungsleistung honoriert wird. Statt aber die Eltern-und Familienverbände nach deren Forderungen zu befragen, streiten sich die Parteien separat um alternative Lösungen. 

 

Der Deutsche Familienverband klagt bereits beim Bundesverfassungsgericht gegen die     d o p p e l t e  Abgabenbelastung, die Eltern einmal durch den steuerbelasteten Kindesbedarf trifft und zusätzlich durch die familienblinden, die Kinderzahl ignorierenden Abgaben ins Sozialsystem. Durch eine entsprechende Korrektur im Sozialgesetz könnte einerseits eine verfassungsgemäß gerechte Gleichstellung aller Eltern je nach Familiengröße, und andererseits  eine Gleichstellung mit Bürgern ohne Unterhaltsverpflichtung erreicht werden. Andere Verbände plädieren für ein zeitlich begrenztes steuer-und abgabenpflichtiges Erziehungsgehalt mit Rentenanspruch, das den Eltern wirkliche Wahlfreiheit verspricht. 

Es ist an der Zeit, Familien nicht mehr als Almosenempfänger zu betrachten, sondern sie als Quelle unserer staatlichen Gemeinschaft zu würdigen.

Bärbel Fischer

ELTERNINITIATIVE FAMILIENGERECHTIGKEIT

P.S: Dieses Schreiben geht nachrichtlich auch an Herrn MdB Axel Müller CDU  und an die Landesregierung in Stuttgart.

GINK – Verzicht auf Kinder zur Rettung des Planeten!

„In den USA bezeichnen sich Kinderlose gern als „childfree“, als Kinderfreie, oder als „Gink“ (Green inclination, no kids), was so viel heißt wie „kinderlos aus ökologischen Gründen“. Wenn die „Ginks“ behaupten, jedes dritte und weitere Kind sei ökologisch nicht zu verantworten, so gilt dies prinzipiell auch für das zweite und erste, also für jedes Kind, und ebenso für jeden Erwachsenen. Denn jeder von uns hinterlässt seinen ökologischen Fußabdruck.

Krude Vorstellung: Streng genommen sollte man total auf die Menschheit verzichten, um die Erde zu retten. Ginks jedoch beanspruchen bedenkenlos  für sich  s e l b s t , was dritte, zweite und erste Kinder an Werten für die Gesellschaft erzeugt haben wie Infrastruktur, Forschung, Entwicklung, Kunst, Alterssicherung etc.,  o h n e  selbst einen generativen Beitrag zu erbringen. Dies zeigt, dass der Begriff GINK eine schlecht verschleierte Umschreibung von radikalem Egoismus ist.

Lesen Sie dazu den folgenden Artikel von Jürgen Liminski, erschienen bei IDAF:

https://www.i-daf.org/aktuelles/aktuelles-einzelansicht/archiv/2019/02/18/artikel/mutter-erde-statt-muttersein.html

 

 

 

 

 

Leben retten? Organspende contra Abtreibung!

Sehr geehrte MiMa-Redaktion,

zu Ihrem heutigen Beitrag zur Notwendigkeit von Organspenden mit dem bewegenden Beispiel der Familie Saul kann ich nur gratulieren. Was können Menschen Wertvolleres tun, als Leben zu erhalten – trotz enormem Kostenaufwand.

 

Umso weniger verstehe ich, dass es in Ihrem Beitrag zur Diskussion um die Abschaffung von § 219 a um den  E r h a l t  von jungem Menschenleben überhaupt nicht ging, sondern ausschließlich um die zugegeben realistischen Nöte von schwangeren Frauen. Nein, hier scheint das Überleben von gesunden jungen Menschen gegenüber kranken  eben nicht eine erwünschte Option zu sein. Würde man kranke Kinder fragen, ob sie mit Abtreibungen einverstanden wären, so wäre ihre Antwort  eindeutig.

Schwangerschaftskonflikte kennt fast jede Frau: Mein Partner will das Kind nicht, er wird mich verlassen, plötzlich alleinerziehend zu sein mit allen finanziellen und negativen Karrierefolgen, und nicht zuletzt ein drittes oder viertes Kind in der Familie, für das die Wohnung und das Familienbudget keineswegs ausreichen. Ernsthafte Sorgen! Weg mit dem Kind – scheint fraglos die einfachste Lösung zu sein. Dass Frauen sich schwer tun, einen Arzt zu finden, der Abtreibungen anbietet, nehme ich Ihnen,  werte Redaktion, nicht ab, denn jede Beratungsstelle verfügt über entsprechende Adressen.

Nicht ein einziges Mal, fielen in Ihrem Beitrag Worte wie „Ungeborenes“, „Fötus“, „Embrio“ oder gar das schlichte Wort „KIND“ ! Warum vermeiden Sie es, den Blick auf das KIND zu werfen? Klar, ein Kind lächelt, kuschelt, freut sich über Zuwendung, lernt zu gehen und MAMA und PAPA zu sagen, entwickelt sich. Nun soll es aber zuvor vergiftet, abgesaugt oder zerstückelt werden – ein ganz gesundes Lebewesen, das sich auf sein Leben, seine Eltern, seine Geschwister und Großeltern, seine Schule, seine Uni, seinen Beruf, seine künftige Familie gefreut hatte. Es soll einfach verschwinden, so wie jährlich mehr als 100 000 Kinder in Deutschland.

Wie Sie sicher wissen, werden Frauen nach einem Abbruch das Trauma oft ein Leben lang nicht los, dem TOD statt dem LEBEN die Macht überlassen zu haben.

Wenn die Solidargemeinschaft die Gelder für Organspenden zur Rettung von Menschenleben aufbringt, so sollte man meinen, es sei auch genug Geld vorhanden, um Eltern ihrem ersten oder weiteren Kindern auf die Beine zu helfen. Dass die BRD in Sachen „Willkommen für Neugeborene“ weit hinter europäische Nachbarn zurückfällt, obwohl unsere Steuerkassen milliardenschwer überquellen, kann ich nur mit ZORN registrieren.

Welche Kinder sind lebenswerter?  Geborene oder ungeborene? Befinden wir uns nicht bereits auf nationalsozialistischem Terrain?

Dass Deutschland seit 30 und mehr Jahren nicht bereit ist, Familien von Abgaben und Verbrauchssteuern zu entlasten und Familienarbeit gleich wie Erwerbsarbeit zu honorieren, zeigt, dass der Schwur unserer Regierung, sich dem WOHL des Landes zu verschreiben, zur leeren Floskel geworden ist. Kein Gedanke  an künftige Generationen, die die Alterslasten ihrer Eltern werden zu stemmen haben samt den Alterslasten derer, die auf notwendigen Nachwuchs verzichtet oder diesen abgetrieben haben. Kein Gedanke an die Pflicht des Staates, für ausreichenden Nachwuchs zum Erhalt seiner Sozialsysteme zu sorgen.

Wirklichkeitsferne grün-rote Fantasien von Frauenrechten, falsch verstandener Emanzipation, Frauenfreiheit, Sex jederzeit, überall und ohne Verhütung, leer geräumten Frauenbäuchen treiben unser Gemeinwesen in den Ruin.

Egal auf welchen Kompromiss sich unsere Regierung einlässt, mit selbst verschuldetem Nachwuchsmangel  kein Fortkommen, sondern gesellschaftliches und wirtschaftliches Elend !

Sehr geehrte Redaktion, ich wundere mich sehr über Ihre Ignoranz gegenüber gesellschaftlichen Binsenweisheiten. Kann es sein, dass Sie dem marxistischen Mainstream mehr verhaftet sind als dem Anspruch unserer Volkswirtschaft?         Wirtschaft ohne Volk wird in die Knie gehen.

Dieser Beitrag wird auf www.forum-familiengerechtigkeit.de samt Ihrer geschätzten Antwort verbreitet werden.

Mit besten Grüßen

Bärbel Fischer
info@familiengerechtigkeit-rv.de
www.rettet-die-familie.de
Dieses Schreiben ging mit gleicher Post an die SPD und an Bündnis 90 – die GRÜNEN, die sich allerdings nicht als Adressaten verstanden.
Daher meine Antwort:

Sehr geehrte Frau Orlowski,

ganz bewusst habe ich der Partei „Bündnis 90 – die Grünen“ und auch der SPD mein Schreiben an das ARD – Mittagsmagazin zur INFO zukommen lassen, das gestern zwar für Organspenden zum Lebenserhalt Schwerkranker warb, aber paradoxerweise die Werbung für einen Schwangerschaftsabbruch befürwortete. Ja was denn nun? Erhalt von Leben oder vorzeitige Beendigung dessen?
Solche Sendungen unserer „Öffentlich Rechtlichen Sendeanstalten“ halten wir Eltern für mehr als heuchlerisch und keineswegs für verfassungsgemäß. Denn LEBEN ist zu erhalten, ob krank oder ungeboren!
Mit der Bitte, die GRÜNEN mögen sich mit besagtem Schreiben auseinandersetzen, grüße ich Sie freundlich
Bärbel Fischer
info@familiengerechtigkeit-rv.de
http://forum-familiengerechtigkeit.de
www.rettet-die-familie.de

Kinderarmut – hausgemacht!

Das Thema Kinderarmut beschäftigt seit Jahrzehnten alle Familienverbände und -initiativen, nur leider kleckern unsere Regierungen wider besseres Wissen mit ineffektiven Almosen. Der Deutsche Familienverband e. V. weist unablässig auf die hausgemachten Ursachen der Kinder-und Familienarmut hin:

Wie die Sozialversicherung Kinderarmut produziert

Die grassierende Kinderarmut ist einer der größten Schandflecken Deutschlands. Viele machen die Hartz-Reformen dafür verantwortlich, nicht ganz zu Unrecht. Aber der Hauptverantwortliche wird selten genannt: das System der Sozialversicherungen, das entscheidend zur Verarmung von Familien mit Kindern beiträgt.

Sozialrichter a.D. Jürgen Borchert erklärt, worin der eklatante Konstruktionsfehler besteht.

https://www.deutscher-familienverband.de/19-familie/familienpolitik/833-wie-die-sozialversicherung-kinderarmut-produziert

„Jetzt ist das Licht und Heil geborn“

 

Die Wurzel Jesse blüht mit Macht. 

Ein Zweig daraus hat Frucht gebracht.

Jetzt ist das Licht und Heil geborn,

die Nacht und der Tod han verlorn.

Nach Jesaja 11,1

Wir wünschen allen unseren Lesern, Mitstreitern und Kommentatoren eine gesegnete Weihnacht und ein Neues Jahr in Frieden und Achtsamkeit mit dem Mut                          zum Widerstand gegen alles, was künftigen Generationen Schaden zufügt.

Für die ELTERNINITIATIVE  FAMILIENGERECHTIGKEIT                                              Bärbel Fischer

Familien leiden unter verfassungswidrigen Beiträgen

Gesundheitsminister Jens Spahn will Kinderlose in der Rente und Pflege stärker zur Kasse bitten. Der Deutsche Familienverband (DFV) unterstützt dieses Anliegen und fordert Beitragsentlastungen für Familien. Die bisherige Beitragsgestaltung ist verfassungswidrig.

https://www.deutscher-familienverband.de

Die Kinder der Anderen

In der Tagespresse  äußert sich heute der Kandidat für das Amt des CDU-Parteivorsitzenden Jens Spahn zum drohenden Rentenkollaps und weist auf die Gerechtigkeitslücke hin, welche Eltern die Last der Kindererziehung aufbürdet, den Nutzen daraus aber verallgemeinert, indem Kinderlose im Alter von den Beiträgen der Kinder Anderer leben. Zu Recht erinnert Spahn an den Kardinalfehler, den man Adenauer vorwerfen muss, der die Warnungen seiner Berater 1949 in den Wind schlug: „Kinder bekommen die Leute immer.“ – Konrad Adenauer ahnte nichts von der zunehmenden Kinderlosigkeit. Aber seine politischen Nachfahren wissen seit mindestens 30 Jahren, dass  das Sozialgesetz familiengerecht reformiert gehört. Geschehen ist NICHTS.

 

Leserbrief

 

Dass ich das noch erleben darf! Jahrzehntelang warnen die Familienverbände vor dem drohenden Rentenkollaps, weil unsere Regierungen null und nichts tun, um den Nachwuchs stabil zu halten. Seit 1965 hat sich unser Nachwuchs halbiert, weil die deutsche Gesetzeslage Familien bis heute für jedes weitere Kind mit enormen Einkommensverlusten bestraft.

Vor etwa zehn Jahren preschte eine Gruppe junger Abgeordneter aus der UNION, darunter auch Jens Spahn, voran und unterbreitete der Kanzlerin aus Sorge um die künftigen Renten ihrer eigenen Generation ein Papier zur „Demografierücklage“. Sie schlugen vor, Kinderlose sollten wesentlich höhere Abgaben in die Sozialversicherungen einzahlen, entsprechend den Kinderkosten, die Eltern für ein Kind zu berappen haben. Unser Sozialsystem krankt daran, dass die Kinder die Alterskosten nicht nur ihrer eigenen Eltern, sondern aller Rentner aufgebürdet bekommen.

In weniger als fünfzehn Minuten war der Vorschlag im Papierkorb der Kanzlerin verschwunden und das Thema Demografierücklage vom Tisch, ohne Diskussion. Basta! Unter Demografie versteht die Kanzlerin bis heute die Sorge um die heutigen Rentner. Die sollen wahltaktisch bei Laune gehalten werden. Dabei blendet Frau Merkel starrsinnig die Tatsache aus, dass ein Umlagesystem nur funktioniert, wenn es durch genügend Nachwuchs gesichert ist. 

Nie habe ich verstanden, dass die jungen klugen Leute sich einfach brüsk haben abweisen lassen und nicht weiter gekämpft haben*). Nun erlaubt die Schwäche der Kanzlerin einen neuen Vorstoß. Jens Spahn weiß, dass es bereits fünf nach zwölf ist und der Karren bereits tief im Dreck steckt. Seine Einlassungen sind überfällig. Ob ich noch erleben darf, dass seine Einsichten auch umgesetzt werden?

Bärbel Fischer

ELTERNINITIATIVE  FAMILIENGERECHTIGKEIT

*) Angst vor Sanktionen in Form blockierter Karriere?

Migranten als Ersatz für Nachwuchs? Wo liegt der Hund begraben?

Die Schwäbische Zeitung berichtet heute vom Vorschlag des Finanzministers Olaf Scholz, entgegen des im Koalitionsvertrag von Union und SPD vereinbarten Limits bis 2025  das Rentenniveau von 48 %  bis 2040 zu verlängern. Zwar sieht die Berichterstatterin das Problem in der mangelnden Nachwuchsbereitschaft der „Babyboomer“, findet aber nicht zur Erkenntnis, dass die langfristige Lösung des Rentenproblems in der generationengerechten Honorierung der Elternarbeit liegt.

Leserbrief:

Zitat Schwäbische Zeitung, 21. 08. 2018: „Die Kosten für die Rente steigen, je mehr „Babyboomer“ in Rente gehen, da diese geburtenstarken Jahrgänge relativ wenige ( Anm.: häufig kein ) Kinder bekommen haben.“ Da wäre es doch angebracht, die Frage zu stellen, warum sich diese Generation dem Nachwuchs mehr und mehr verweigerte. Denn klar ist auch: Ohne ausreichend nachwachsende Beitragszahler kann es nur nur minimale Renten geben. Warum sonst die politische Euphorie über junge Migranten in der Hoffnung auf notwendige Beitragszahler?

Seit der Rentenreform 1957, welche die Höhe der Altersbezüge ausschließlich an Erwerbsarbeit koppelte, schien es erforderlich, eine ungebrochene berufliche Karriere hinzulegen. Wer wollte sich denn da noch mit Kindererziehung und Kinderkosten belasten? Mussten die Babyboomer in ihrer Jugend doch selbst am eigenen Leib erfahren, wie sehr sich ihre Herkunftsfamilie einschränken musste. Da war ein Besuch im Gasthof purer Luxus, Urlaubsreise ein Fremdwort. Da musste man sich aus dem Schrebergarten ernähren und mit geflickter Kleidung in die Schule gehen. Ökologisch war dies zwar eine einwandfreie Lebensführung, aber es blieb eben kein einziger Groschen auf der hohen Kante.

In Wirklichkeit handelt es sich jedoch um einen politischer Skandal erster Güte, Kinderkosten ( Verbrauchssteuern, Wohn-, Bildungs-, Energie- und Mobilitätskosten ) allein den Eltern aufzuhalsen, den künftigen gesellschaftlichen Ertrag der erwachsenen Kinder per Umlage jedoch zu vergemeinschaften. Und dies ist skandalöserweise bis heute der Fall. Eine von jungen Unionsmitgliedern vorgeschlagene Demografieabgabe beförderte die Kanzlerin 2012 kurzerhand in den Papierkorb, ohne dass die jungen Leute damals auf die Barrikaden gingen. Ein Fall von pathologischer Unterwerfung, bzw. lethargischer Resignation.

Heute macht Bayern beispielhaft vor, wie die Renten ab 2040 erwirtschaftet werden, indem es nämlich den Nachwuchs über junge Familien mit Familiengeld in ausreichender Höhe  fördert, solange unser mehrheitlich nachwuchsarmes Parlament aus Union linksliberalen Parteien als Gesetzgeber sich noch immer weigert, das deutsche Sozialgesetz generationen- und rententauglich zu reformieren.

ELTERNINITIATIVE FAMILIENGERECHTIGKEIT

i. A. Bärbel Fischer