Leben retten? Organspende contra Abtreibung!

Sehr geehrte MiMa-Redaktion,

zu Ihrem heutigen Beitrag zur Notwendigkeit von Organspenden mit dem bewegenden Beispiel der Familie Saul kann ich nur gratulieren. Was können Menschen Wertvolleres tun, als Leben zu erhalten – trotz enormem Kostenaufwand.

 

Umso weniger verstehe ich, dass es in Ihrem Beitrag zur Diskussion um die Abschaffung von § 219 a um den  E r h a l t  von jungem Menschenleben überhaupt nicht ging, sondern ausschließlich um die zugegeben realistischen Nöte von schwangeren Frauen. Nein, hier scheint das Überleben von gesunden jungen Menschen gegenüber kranken  eben nicht eine erwünschte Option zu sein. Würde man kranke Kinder fragen, ob sie mit Abtreibungen einverstanden wären, so wäre ihre Antwort  eindeutig.

Schwangerschaftskonflikte kennt fast jede Frau: Mein Partner will das Kind nicht, er wird mich verlassen, plötzlich alleinerziehend zu sein mit allen finanziellen und negativen Karrierefolgen, und nicht zuletzt ein drittes oder viertes Kind in der Familie, für das die Wohnung und das Familienbudget keineswegs ausreichen. Ernsthafte Sorgen! Weg mit dem Kind – scheint fraglos die einfachste Lösung zu sein. Dass Frauen sich schwer tun, einen Arzt zu finden, der Abtreibungen anbietet, nehme ich Ihnen,  werte Redaktion, nicht ab, denn jede Beratungsstelle verfügt über entsprechende Adressen.

Nicht ein einziges Mal, fielen in Ihrem Beitrag Worte wie „Ungeborenes“, „Fötus“, „Embrio“ oder gar das schlichte Wort „KIND“ ! Warum vermeiden Sie es, den Blick auf das KIND zu werfen? Klar, ein Kind lächelt, kuschelt, freut sich über Zuwendung, lernt zu gehen und MAMA und PAPA zu sagen, entwickelt sich. Nun soll es aber zuvor vergiftet, abgesaugt oder zerstückelt werden – ein ganz gesundes Lebewesen, das sich auf sein Leben, seine Eltern, seine Geschwister und Großeltern, seine Schule, seine Uni, seinen Beruf, seine künftige Familie gefreut hatte. Es soll einfach verschwinden, so wie jährlich mehr als 100 000 Kinder in Deutschland.

Wie Sie sicher wissen, werden Frauen nach einem Abbruch das Trauma oft ein Leben lang nicht los, dem TOD statt dem LEBEN die Macht überlassen zu haben.

Wenn die Solidargemeinschaft die Gelder für Organspenden zur Rettung von Menschenleben aufbringt, so sollte man meinen, es sei auch genug Geld vorhanden, um Eltern ihrem ersten oder weiteren Kindern auf die Beine zu helfen. Dass die BRD in Sachen „Willkommen für Neugeborene“ weit hinter europäische Nachbarn zurückfällt, obwohl unsere Steuerkassen milliardenschwer überquellen, kann ich nur mit ZORN registrieren.

Welche Kinder sind lebenswerter?  Geborene oder ungeborene? Befinden wir uns nicht bereits auf nationalsozialistischem Terrain?

Dass Deutschland seit 30 und mehr Jahren nicht bereit ist, Familien von Abgaben und Verbrauchssteuern zu entlasten und Familienarbeit gleich wie Erwerbsarbeit zu honorieren, zeigt, dass der Schwur unserer Regierung, sich dem WOHL des Landes zu verschreiben, zur leeren Floskel geworden ist. Kein Gedanke  an künftige Generationen, die die Alterslasten ihrer Eltern werden zu stemmen haben samt den Alterslasten derer, die auf notwendigen Nachwuchs verzichtet oder diesen abgetrieben haben. Kein Gedanke an die Pflicht des Staates, für ausreichenden Nachwuchs zum Erhalt seiner Sozialsysteme zu sorgen.

Wirklichkeitsferne grün-rote Fantasien von Frauenrechten, falsch verstandener Emanzipation, Frauenfreiheit, Sex jederzeit, überall und ohne Verhütung, leer geräumten Frauenbäuchen treiben unser Gemeinwesen in den Ruin.

Egal auf welchen Kompromiss sich unsere Regierung einlässt, mit selbst verschuldetem Nachwuchsmangel  kein Fortkommen, sondern gesellschaftliches und wirtschaftliches Elend !

Sehr geehrte Redaktion, ich wundere mich sehr über Ihre Ignoranz gegenüber gesellschaftlichen Binsenweisheiten. Kann es sein, dass Sie dem marxistischen Mainstream mehr verhaftet sind als dem Anspruch unserer Volkswirtschaft?         Wirtschaft ohne Volk wird in die Knie gehen.

Dieser Beitrag wird auf www.forum-familiengerechtigkeit.de samt Ihrer geschätzten Antwort verbreitet werden.

Mit besten Grüßen

Bärbel Fischer
info@familiengerechtigkeit-rv.de
www.rettet-die-familie.de
Dieses Schreiben ging mit gleicher Post an die SPD und an Bündnis 90 – die GRÜNEN, die sich allerdings nicht als Adressaten verstanden.
Daher meine Antwort:

Sehr geehrte Frau Orlowski,

ganz bewusst habe ich der Partei „Bündnis 90 – die Grünen“ und auch der SPD mein Schreiben an das ARD – Mittagsmagazin zur INFO zukommen lassen, das gestern zwar für Organspenden zum Lebenserhalt Schwerkranker warb, aber paradoxerweise die Werbung für einen Schwangerschaftsabbruch befürwortete. Ja was denn nun? Erhalt von Leben oder vorzeitige Beendigung dessen?
Solche Sendungen unserer „Öffentlich Rechtlichen Sendeanstalten“ halten wir Eltern für mehr als heuchlerisch und keineswegs für verfassungsgemäß. Denn LEBEN ist zu erhalten, ob krank oder ungeboren!
Mit der Bitte, die GRÜNEN mögen sich mit besagtem Schreiben auseinandersetzen, grüße ich Sie freundlich
Bärbel Fischer
info@familiengerechtigkeit-rv.de
http://forum-familiengerechtigkeit.de
www.rettet-die-familie.de

LINKSGRÜNES  PARADOXON

  • Wir begehen feierlich das Gedenken an die Reichskristallnacht 1938.      Gleichzeitig holen wir uns begeistert Antisemiten ins Land.
  • Wir feiern die Gleichberechtigung von Mann und Frau.                              Gleichzeitig holen wir uns begeistert Frauenpeiniger ins Land. ( Die Frauenhäuser sind zu mehr als 60 % mit Migrantinnen besetzt. Aufnahmestop für deutsche Frauen) 
  • Unsere Feministinnen bei Linken, Grünen, SPD und Union kümmern sich engagiert um Frauenrechte in Deutschland.                                                Gleichzeitig plädieren sie begeistert für den Zuzug jener, die Frauenrechte mit Füßen treten.
  • Wir sind stolz auf unseren Rechtsstaat.                                                       Gleichzeitig überfordern wir die Exekutive mit der Verfolgung der Delikte von Migranten personell und finanziell.
  • Unser Parlament hat die Homoehe gebilligt.                                        Gleichzeitig holen wir uns begeistert Schwulenhasser ins Land. 
  • Wir sind stolz auf demokratische Meinungsfreiheit.                                   Gleichzeitig zensieren und blockieren wir Kritik, die sich gegen offene Grenzen stellt, mit Löschung, Ausgrenzung und Karriereblockaden.
  • Das Recht auf FAMILIE wird von links-rot-schwarzer Seite seit Jahren hintertrieben ( Streichung des Betreuungsgeldes, geplante Streichung des Ehegattensplittings, der Wahlfreiheit zwischen Selbst- und Fremdbetreuung, Verweigerung des Rentenanspruchs aus Familienarbeit etc.).                  Gleichzeitig plädiert man für den Familiennachzug für Migranten aus humanitären Gründen.
  • Deutschen Eltern wird eine Familie mit mehr als zwei Kindern durch ein erhebliches Armutsrisiko erschwert. Sie leben meist unter ihrem Existenzminimum. Kein Links-Grüner nahm bisher daran Anstoß.           Gleichzeitig bezahlt unser Sozialstaat Kindergeld für Kinder von Migranten im Ausland nach deutschem Standart, was dort die x-fache Wirkung erzielt. Davon können deutsche Eltern nur träumen. 
  • Das Leben eines jeden bedrohten Tierleins oder Pflänzchens rechtfertigt die Verweigerung von Baugenehmigungen.                                                       Gleichzeitig scheint bedrohtes Menschenleben im embryonalen Stadium keines Schutzes zu bedürfen. Linksgrüne Abgeordnete setzen sich für die Aufhebung des Werbeverbots für Abtreibungen ein, Jusos gar für eine fristenlose Abtreibung.
  • Der agressive linksgrüne Kampf gegen maskuline Pluralformen in unserer Sprache (Studenten, Lehrer, Ärzte, Professoren) schreitet voran.             Gleichzeitig signalisieren die Linksgrünen, dass unser biologisches Geschlecht absolut variabel sei, also gar keine Rolle spiele. Warum dann aber der verbiesterte akademische Kampf um feminisierte  Begriffe? Als ob sich Frauen jemals unter maskulinen Berufsbezeichnungen diskriminiert gefühlt hätten! Sie haben wirklich andere Sorgen!

Fazit:

Auch wenn es sicher seine Berechtigung hat, unserer Gesellschaft die Augen zu öffnen für das Lebensrecht benachteiligter und schwächerer Geschöpfe, so darf die Spezies Mensch nicht übergangen werden, wie es die Linksgrünen seit Jahrzehnten zu tun pflegen. 

Wir Frauen wollen geschätzt sein für das, was wir als generativen Beitrag für den Bestand unserer Gesellschaft leisten. Wir brauchen kein Sternchen und kein Binnen-I, kein Ampelweibchen und kein Unisex-Klo.  Hinter dem grotesken Genderwahn verbirgt sich m. E. nichts anderes als ein durch nichts gerechtfertigten Minderwertigkeitskomplex, der mühsam als Opfermythos gepflegt wird. Keine noch so gelungene Gleichberechtigung wird diesen ideologischen Gleichheitswahn je befriedigen. Daher wird uns Gender erhalten bleiben, schon allein wegen der üppigen staatlichen Alimentierung, die allein der Steuerzahler zu stemmen hat.

ELTERNINITIATIVE  FAMILIENGERECHTIGKEIT                                                               i.A. Bärbel Fischer

Von allen guten Geistern verlassen?

Der katholische Aalener Gemeindepfarrer Wolfgang Sedlmeier schämte sich nicht, am hochheiligen Pfingstfest seinen Gottesdienst mit einem Kopftuch zu zelebrieren. Was war der Grund? Frau Alice Weidel AfD hatte in der jüngsten Bundestagsdebatte prophezeit, dass „Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner und sonstige Taugenichtse unseren Wohlstand, das Wirtschaftswachstum und vor allem den Sozialstaat nicht werden sichern können“. Diese Tatsache hätte Frau Weidel wohl diplomatischer äußern können, obwohl alle Statistiken ihr Recht geben. Dass dieses Zitat aber katholische Geistliche zu fragwürdigen Demonstrationen hinreißt, lässt doch sehr zweifeln am christlichen Selbstbewusstsein.

 

FORUM FAMILIENGERECHTIGKEIT                                                                                   i. A. Bärbel Fischer

22. Mai 2018

OFFENER BRIEF

Sehr geehrter Herr Pfarrer Wolfgang Sedlmeier!

Angenommen, Ihre dümmliche Kopftuch-Demonstration, von der die Schwäbische Zeitung an oberster Stelle auf Seite 2 euphorisch und mit Foto berichtet, soll eine Solidaritätsbekundung für muslimische Frauen bedeuten, sogar noch beklatscht von katholischen Kirchgängern, so halte ich diesen Auftritt für einen Schlag ins Gesicht all jener muslimischen Frauen, die sich heute im Westen endlich von der Diktatur des Islam befreien wollen, der ihnen freie Entscheidung über ihre Kleidung, ihre Partnerwahl, ihre Berufsfindung, ihren Lebensstil verwehrt – eben alle Errungenschaften in Bezug auf Frauenrechte, die wir uns in Deutschland  in vielen Jahrzehnten mühsam erstritten haben.

Mag sein, dass der eine oder andere katholische Priester die Unterdrückung von Frauen gutheißt, mag sein, dass ein Diener der Kirche die Totalverschleierung von Frauen apart findet. Gedankenlose klerikale Auftritte mag man ja entschuldigen, keinesfalls aber am hochheiligen Pfingstfest, dem Fest, an dem der liebende göttliche Geist der Freiheit, der Weltoffenheit, der Völkerverständigung gefeiert wird. Eine Entgleisung, die zweifellos muslimische Männer in ihrer Frauenverachtung bestärken wird.

Als Ihr zuständiger Bischof würde ich Sie sofort Ihres Amtes entheben. Neben vermeintlicher Solidarität haben Sie vergessen, welche  Qualen Christen in muslimischen Ländern auszuhalten haben. Aber nein, das interessiert europäische Christen nicht. Wenn in Brüssel über den Schutz christlicher Minderheiten abgestimmt wird, lehnen kurz vor Ostern 2018 die C-Parteien im EU-Parlament in namentlicher Abstimmung die Aufforderung ab, religiöse Intoleranz und Gewalt gegen Christen zu bekämpfen. Warum? Weil der Antrag von Herrn Meuthen AfD kam!!! Noch so sinnvolle  Anträge fallen der Parteiraison zum Opfer. Jede Diskussion über christliche Leitkultur hat sich damit endgültig erübrigt .Ideologie statt Sachlichkeit

Ja, Herr Sedlmeier, Ihnen ging es eigentlich nur darum, Frau Weidel AfD eins auszuwischen wegen ihrer Vokabel „Kopftuchmädchen“. Dabei hätte Ihnen auffallen müssen, dass es nur darum ging, ob die Verschleierten und ihre männlichen, mit Messern bewaffneten Männer unseren Wohlstand, unser Wirtschaftswachstum und unseren Sozialstaat würden sichern können, was wohl kaum anzunehmen ist, obgleich 2015 von Herrn Maas und anderen Politikern euphorisch beschworen. Inzwischen hat sich aufgrund statistischer Erhebungen Ernüchterung breit gemacht, weil von Analphabeten eben im günstigsten Falle erst nach 20 Jahren magere Wertschöpfung zu erwarten ist.

Was sich 2015 als Humanität maskierte, ist inzwischen entlarvt als hemmungslose Wertschöpfungsphantasie wegen unseres spärlichen Nachwuchses. Die Willkommenskultur ist entzaubert, der Frust entsprechend groß.

Herr Sedlmeier, wie wäre es denn gewesen, wenn Sie zu Pfingsten statt mit einem Kopftuch Ihre Gemeinde mit einem Täufling auf dem Arm gesegnet hätten? Denn mit unseren Kindern, wenn wir sie denn in behüteter elterlicher Geborgenheit aufwachsen lassen, haben wir eine reelle Chance, dass unser Gemeinwesen auch künftig nicht nur wirtschaftlich prosperiert. Diese Chance haben Sie verpasst.

Dieses Schreiben werde ich als OFFENEN BRIEF an 

Herrn Bischof Gebhard Fürst                                                                                      die Deutsche Bischofskonferenz                                                                                die Redaktion der Schwäbische Zeitung                                                                  und im Internet verbreiten.

Mit freundlichem Gruß                                                                                                Bärbel Fischer                                                                                                          FORUM FAMILIENGERECHTIGKEIT