Alte Menschen – ein Risiko für die Weltwirtschaft (Christine Lagarde)

Die künftige, zur Präsidentin der Europäischen Zentralbank undemokratisch eingesetzte Christine Lagarde beklagt, dass alte Menschen in Europa wegen hoher Gesundheitskosten und Renten ein Risiko für die Weltwirtschaft bedeuten.  „Es muss etwas unternommen werden!“ Sie schlägt neben drastischen Steuererhöhungen vor, den Alten auch die Renten und Pensionen zu kürzen und die Beiträge zu den Sozialversicherungen so zu erhöhen,     ( vermutlich, damit sich die Greise in Scharen  freiwillig entschließen, vorzeitig aus dem Leben zu scheiden ). Was unsere Regierungen an jungen Familien und deren Nachwuchs über Jahrzehnte sträflich einsparten, müssen sie, mangels Jugend, jetzt an Kosten für die Alten berappen. Auf die Idee, Nachwuchs zu fördern, der imstande ist, Renten zu erwirtschaften, kommt Frau Lagarde nicht – so wie es z.B. Ungarn vormacht.

Nicht nur, dass die EZB unsere Ersparnisse frisst, nun „befreit“ sie die Weltwirtschaft auch von den alten Menschen, welche durch die Steuern und Abgaben aus ihrer Lebensarbeit den wirtschaftlichen Aufschwung erst ermöglicht haben:

Christine Lagarde: „Alte Menschen leben zu lange und es ist ein Risiko für die Weltwirtschaft, etwas muss getan werden“

Sehen Sie dazu auch:

Die Kanzlerin zittert

Schon zum dritten Mal beginnt die Kanzlerin am ganzen Leib zu zittern, wenn die deutsche Nationalhymne bei Staatsempfängen gespielt wird. Ein medizinisches oder ein psychologisches Rätsel? 

 

Leserbrief

Die Kanzlerin zittert. Aber sie zittert nicht allein. Auch Mittelständler zittern aus Furcht vor Abstieg. Arbeitnehmer zittern aus Furcht vor Entlassungen. Familien zittern vor einer CO2-Steuer, die ihr mageres Budget noch weiter einschränken wird. Händler zittern vor dem Verlust ihrer Existenz  aufgrund des Internethandels. Sparer zittern vor Enteignung durch Strafzinsen. Alt gewordene Mütter zittern vor Altersarmut. Junge Paare zittern aus Angst vor Prekariat, sollten sie sich für Kinder entscheiden. Einjährige zittern aus Angst, tagtäglich stundenlang von ihrer Mama getrennt zu werden. Junge Menschen zittern  aus Furcht, mit den Sozialabgaben für die Rentner überstrapaziert zu werden. Bürger zittern vor der Einschränkung ihrer Bargeldnutzung zugunsten einer digitalen Totalüberwachung ihres Zahlungsverkehrs. Neuerdings zittern auch Eltern aus Furcht vor dem Verlust ihrer grundgesetzlichen Rechte gegenüber dem Staat.  Und noch viele, viele andere zittern, wenn sie an ihre ungewisse Zukunft denken.

Zittern in Deutschland – tagtäglich und überall!

Die ganze Nation zittert. Wundert uns noch das Zittern der Kanzlerin?

Bärbel Fischer                                                                                          ELTERNINITIATIVE FAMILIENGERECHTIGKEIT

P. S. Wie üblich abgelehnt von der Schwäbischen Zeitung!

Gewollte Armut

Auf der Plattform RUBIKON klagt der Arzt und Familienexperte Dr. Johannes Resch den deutschen Gesetzgeber an, die Gesellschaft mutwillig zu zerstören, indem er unser Grundgesetz zulasten der Familien seit 60 Jahren missachtet:

„Artikel 6 GG stellt die Familie „unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung“. Tatsächlich hat aber die staatliche Gesetzgebung den Familien die wirtschaftliche Anerkennung ihrer Leistung entzogen und sie dadurch destabilisiert. Ihre abnehmende Funktionsfähigkeit wird inzwischen zum Vorwand für zunehmende Bevormundung genommen, wobei familienfremde Interessen bestimmend sind. Das schadet nicht nur den einzelnen Familien, sondern zerstört die Grundlagen unserer Gesellschaft überhaupt“.

https://www.rubikon.news/artikel/gewollte-armut-2

Leistungsgerechte Alterssicherung – Schlüssel zu nachhaltiger Bevölkerungsentwicklung

Wie könnte eine Entwicklungshilfe aussehen, die der Bevölkerung in Entwicklungsländern, speziell in Afrika, eine sichere Altersvorsorge, und damit den Verbleib im Heimatland ermöglicht?

Da das durch die Alterskosten für Kinderlose bereits enorm strapazierte deutsche Sicherungsystem die zusätzlichen Alterskosten für Migranten keinesfalls auf Kosten heimischer Eltern und deren Nachwuchs wird stemmen können, entwickelte der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes Familienarbeit, Dr. Johannes Resch, ein Konzept, das in der Wochenzeitung „Die Tagespost“ im Januar 2019 veröffentlicht wurde. Jetzt käme es darauf an, dass unsere Regierung, speziell das Arbeitsministerium, sich dieser Vorschläge als „Königsweg“ annähme und tätig würde, anstatt mit  Kleinklein wirkungslos an den Symptomen herum zu kurieren.

Artikel für Tagespost (2019)

Weltfrauentag – kein Grund zum Feiern!

In Anlehnung an die gestrige Pressemitteilung des Verbandes Familienarbeit e.V. nehmen wir Stellung zu den diversen Artikeln  zum Weltfrauentag in der heutigen Ausgabe der Schwäbischen Zeitung.

Leserbrief

In sechs Beiträgen und im Leitartikel weist die Schwäbische Zeitung zum Weltfrauentag darauf hin, in welch benachteiligter und auch gefährlichen Lage sich Frauen in Deutschland und auf der Welt heute noch befinden. Ob Herr Maas, Frau Brugger oder Frau Giffey sich medienwirksam empören, es geht immer darum, Frauen die gleichen beruflichen Chancen zu ermöglichen, sei es in der Wirtschaft oder in der Politik.  In keinem einzigen Artikel fand ich allerdings das Wort „Mutter“, so als zählten Mütter nicht zu Frauen. Dabei sind die Mütter bis heute die größte und am meisten diskriminierte Gruppe im Blick auf Einkommen, Altersvorsorge und politischer Wertschätzung. Davon gibt es hierzulande für Mütter nur trocken Brot. Darum verzichten immer mehr junge Frauen auf Kinder.

Die einfache Wahrheit ist doch, dass die Mütter in jeder Gesellschaft die Basis stellen für jegliche Zukunftsfähigkeit, egal ob dabei von unseren umlagefinanzierten Sozialsystemen die Rede ist oder von der Innovationskraft unserer Wirtschaft, vom Konsumvolumen im Binnenmarkt oder vom Nachwuchsmangel in allen Berufssparten. Wer soll in einer Gesellschaft ohne Nachwuchs am Ende das Licht ausmachen?

Eine ehrliche und ganzheitliche feministische Politik kann den Anspruch der Gleichberechtigung der Frauen nicht auf die Gleichstellung mit den Männern beschränken, sondern muss alle Optionen weiblicher Lebensgestaltung einbeziehen, fraglos also auch das Mutter-Sein.“ Im Gegensatz zu Frau Brugger fordern Elternverbände keine feministische Außenpolitik, sondern eine Familienpolitik, die Mütter, berufstätig oder nicht, im Blick hat und damit unser aller Zukunft.

So bleibt die Hoffnung, dass  die Schwäbische Zeitung einen Artikel nachreicht zum Thema: „Auch Mütter sind Frauen“.

Bärbel Fischer,
ELTERNINITIATIVE FAMILIENGERECHTIGKEIT

Nachtrag

Die Antwort des zuständigen Redakteurs kam überraschend zeitnah. Er teilte uns mit, dass unser Einwurf nicht seine Meinung spiegele. Vielmehr sei er überzeugt, dass sich viele der von uns angesprochenen Probleme lösen würden, wenn wir als Gesellschaft endlich sicher stellen könnten, dass Frauen auf allen Ebenen die gleichen Rechte haben wie Männer.

Antwort

Sehr geehrter Herr N., jetzt muss ich Ihnen doch noch antworten.

 „Die gleichen Rechte“, die Sie anmahnen, werden ja insbesondere bei Frauen sträflich missachtet, die ihr Lebensmodell in einer bindungsintensiven Nähe zu ihren Kindern sehen und nicht in einer beruflichen Karriere zugunsten wirtschaftlicher Prosperität ihres Betriebs.  Beide Modelle müssen hierzulande im Sinne der Gleichbehandlung aller Bürger leb-bar sein. Keines darf zugunsten des anderen ökonomisch benachteiligt werden, wie es seit Jahrzehnten geschieht. Genau dies gehört der Öffentlichkeit kommuniziert. Deswegen sind wir ja so sauer, weil die Medien sich alle möglichen Diskriminierungen ansehen, nur die der Mütter nicht.

Zur Verdeutlichung sende ich Ihnen den Link zum „Horizontalen Vergleich über das frei verfügbare Einkommen“ von Familien bei gleichem Jahreseinkommen je nach Familiengröße. Dieser wird jährlich vom Deutschen Familienverband errechnet. Auf der roten Zeile können Sie ablesen wie Familien mit jedem weiteren Kind weiter ihr Existenzminimum opfern und in die Armut rutschen, obwohl das Kindergeld bereits berücksichtigt ist. Schuld daran sind die Sozialabgaben, die familienblind sind, weil sie die Familiengröße nicht abbilden. Die Folge ist, dass der Staat Eltern doppelte Abgaben abfordert, nämlich die des steuerbelasteten Kinderbedarfs einerseits, und andererseits gleich hohe Sozialabgaben wie sie der Single leistet. Die Differenz beim frei verfügbaren Einkommen zwischen dem Single und dem vierfachen Vater belief sich 2018 bei einem Jahreseinkommen von 35 000 € auf 25 382 €, monatlich auf 2 115 €.
 
Dieses diskriminierende Missverhältnis, werter Herr N., wollen die Familienverbände medial verbreitet sehen. Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Mit besten Grüßen
Bärbel Fischer

40 Jahre Verband Familienarbeit e.V.

Die Gründung des Verbandes Familienarbeit e. V. vor 40 Jahren hatte als Anliegen und Ziel war vor allem, die Enteignung der Eltern durch die Rentenreform 1957 und deren Folgen sichtbar zu machen und durch finanzielle Anerkennung der Erziehungsarbeit zu beheben. Seit der Rentenreform 1957 werden  die Eltern der wirtschaftlichen Rendite ihrer Investitionen in die Kinder beraubt, da die Renten fast ausschließlich an Erwerbsarbeit gekoppelt sind.

12. 02. 2019   Pressemeldung                                 

40 Jahre Kampf für die finanzielle Anerkennung der elterlichen Erziehungsarbeit

PM Jubiläum

Siehe auch:

https://www.n-tv.de/panorama/Der-Begriff-Hausfrau-hat-gelitten-article20838551.html

ARD-Presseclub: Ist Abtreibung Auftragsmord? – Die katholische Kirche in der Kritik

Papst Franziskus definiert heute Abtreibung als „Auftragsmord“- eine Formulierung, die unsere Medien in Aufruhr versetzt. Allerdings haben unsere Qualitätsmedien sich nie die Frage gestellt, welche  Auswirkungen jährliche Abtreibungen von mehr als 100 000 Föten ( abgesehen von genereller Nachwuchsverweigerung junger Paare ) auf den Erhalt unserer sozialen Gesellschaftsordnung in Bezug auf künftige Renten  hat.
ZUSCHRIFT
Werter ARD-Presseclub, da Ihr Gästebuch aus technischen Gründen vorzeitig bereits um 13:30 geschlossen ist, möchte ich auf diesem Wege noch eine Anmerkung machen, ganz unabhängig von kirchlichen oder moralischen Vorschriften.
Zum Thema Abtreibung:
Dass Frauen, die bereits Mütter mehrerer Kinder sind, keine Möglichkeit sehen, ein weiteres Kind auszutragen, und sich schweren Herzens für eine Abtreibung entscheiden, liegt doch daran, dass mit jedem weiteren Kind eine Familie, selbst bei mittlerem Einkommen weiter in die Armut getrieben wird. Siehe „Horizointaler Vergleich 2018“ des Deutschen Familienverbandes:
Ein zweiter Grund: Angst vor Altersarmut wegen entgangener Rentenpunkte, solange das Baby auf die Präsenz der Mutter angewiesen ist. Würde unser verkorkstes Generationengesetz Familienarbeit mit gleichwertigen Rentenanwartschaften wie für Erwerbstätige honorieren und Familien mit mehreren Kindern gemäß Art. 3 GG ausstatten, so hätten wir weit weniger Abtreibungen wie die skandalösen 101 209 registrierten Abtreibungen von 2017! Die Zahl der Abtreibungen korellieren mit der parteiübergreifenden  juristischen, politischen und medialen Missachtung von Mutterschaft und Familie, obwohl jedes geborene Kind  für unsere Gesellschaft ein ökonomischer und kultureller Hauptgewinn wäre. Jetzt importieren wir Jugend aus aller Welt und schädigen deren Staaten.
Solange die BRD behauptet, ein Rechtsstaat zu sein, müsste sie sie Allerschwächsten vor Gefahren für Leib und Leben schützen. Und die Allerschwächsten sind unsere Embryonen als künftige Väter, Mütter, Wissenschaftler, Altenpfleger, Ingenieure Musiker, Ärzte, Köche, Lehrer etc. Den Verlust dieser Fachkräfte bejammern wir tagein-tagaus und holen uns Analpabeten von woher auch immer ins Land. Hätten wir vor Jahrzehnten unsere antiquierte Familienpolitik von 1957 aktualisiert, hätte unsere stockende Wirtschaft heute kein Problem. Will sagen: Unser Rentenproblem, unser Fachkräftemangel, die Nachwuchsverweigerung junger Paare beruht auf unserem rücksichtslosen Sozialsystem, das total demografievergessen zulässt, dass seit 1992 heute über 2 600 000 Fachkräfte allein durch Abtreibung fehlen. Aber nicht nur Fachkräfte fehlen, sondern auch ganze Sippen, die den Erhalt unseres Sozialsystems über viele weitere Generationen stabilisiert hätten.
Nein, dieses Dilemma ist nicht vom Himmel gefallen. Es ist allein einer blinden Politik zuzuschreiben, die auf kurzfristige ökonomische Gewinne aus ist, welche jungen Eltern ihre Kinder mit Elterngeld abkauft, um sie tagsüber  oder sogar in Nachtschichten in die Betriebe zu zwingen. Der Wirtschaft und der Politik sind hirnschädigende Verlustängste und Kindertränen in Kitas doch völlig egal – Hauptsache es springen Milliardenüberschüsse heraus.
Fazit: Abtreibungen aus dramatischen persönlichen Gründen wird es immer geben. Keine Mutter treibt ihr Kind aus Jux und Laune ab. Aber Abtreibungen aus ökonomischen Gründen könnte die Politik summa summarum  s o f o r t  verhindern, wenn sie Familienpolitik nicht als verkappte Arbeitsmarktpolitik betreiben würde, sondern vorausschauend im Sinne demografischer Notwendigkeiten zum Erhalt unserer Gesellschaft.
Bärbel Fischer ELTERNINITIATIVE  FAMILIENGERECHTIGKEIT

Mütterrente: Ein halber und sehr kleiner Schritt

„Familien sind die eigentlichen Leistungsträger im Rentensystem und werden dafür im Alter arm gemacht. Die Einigung im Mütterrentenstreit ist bestenfalls ein halber und sehr kleiner Schritt auf dem Weg zu dringend notwendigen sechs Jahren Erziehungszeiten pro Kind für alle Eltern“, sagt Sebastian Heimann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes.

„Wer Kinder hat, erlebt nicht nur Lebensglück, sondern sichert mit deren Erziehung und Betreuung den Fortbestand des gesamten sozialen Sicherungssystems. Anders gesagt: Wer Kinder erzieht, sichert Zukunft. Das muss sich endlich auch in der Rente von allen Eltern widerspiegeln“, so Heimann.

https://www.deutscher-familienverband.de/presse/pressemitteilungen

Die falsche Weichenstellung im Rentenrecht von 1957 muss korrigiert werden

Am 25.  Nov. 2017 hielt Dr. Johannes Resch auf dem 2. Stiftungstag der Hans-Joachim-Maaz-Stiftung in Halle folgenden Vortrag zum Thema: RETTET  DIE  FAMILIE:

„Aus heutiger Sicht ist deutlich zu machen: Die Familie wird ihre natürliche Vitalität nicht wieder zurückgewinnen können, solange die falsche Weichenstellung von 1957 nicht korrigiert wird. Damit meinen wir nicht, dass wir die Abschaffung unserer Rentenversicherung verlangen. Aber so lange die Alterssicherung, die eigentlich der Lohn der Erziehungsarbeit ist, vergesellschaftet bleibt, ist eine Vergesellschaftung der Kinderkosten zu fordern. Das gilt sowohl für die Sachkosten wie für die Erziehungskosten der Kinder. Die bloße Übernahme der Kindererziehung durch den Staat ist weder menschen- noch verfassungsgerecht.“

 

Lesen Sie den ganzen Vortrag unter:

 

Vergebens!

Längst bevor es die AfD gab forderten Eltern von der Bundesregierung über Jahrzehnte eine gleichberechtigte Bewertung von autonom elterlicher mit delegierter Familienarbeit. Doch diese Forderungen stießen konstant auf Widerstand von UNION, SPD, FDP GRÜNEN und LINKEN. Diese einte die ideologische Überzeugung, dass Mütter ihre Zeit nicht in Kinderzimmern, sondern „emanzipiert von Partner und Kindern“ im Betrieb zu verbringen haben. Bereits 1957 sollten nach der Vorstellung von Konrad Adenauer CDU sich Mütter künftig ausschließlich durch Erwerbsarbeit ihre eigene Altersversorgung sichern. Generative Arbeit mit Erziehung, Bildung und Unterhalt von Kindern verlor augenblicklich ihren generativen Wert. Durch die Umlage werden seither automatisch auch all jene abgesichert, die sich die generative Familienarbeit gewollt oder ungewollt ersparten, zum Nachteil jener Elternschaft, die zugunsten ihrer Kinder jahrelang auf Erwerbsarbeit verzichtet.

 

Das Umlagesystem zur Sicherung von Renten basiert fortan auf dem Nachwuchs jener Eltern, welche noch bereit sind, größtenteils auf eigene Kosten die künftigen Beitragszahler groß zu ziehen. Unser Sozialsystem lässt  bedenkenlos zu, dass sich Eltern mit jedem weiteren Kind in den finanziellen Ruin begeben.

 

Darum verwundert es nicht, dass  sich Eltern nur noch maximal zwei Kinder leisten können, um ihr Existenzminimum nicht drastisch zu gefährden. Mit wachsender Kinderlosigkeit und einer 1,4 Kinder-Politik hat sich die BR in ein gefährliches Fachkräftedefizt manövriert, aus dem sie nun irrigerweise glaubt, sich durch Migration retten zu können.

 

Dieses Missverhältnis zu beenden haben sich Familienverbände und -initiativen zur Aufgabe gemacht – ohne Erfolg! Jedes Jahr verschlechtert sich das Auskommen von Familien gegenüber dem Vorjahr. Immer weniger an frei verfügbaren Einkommen bleibt übrig. Immer schneller geraten Eltern und Kinder unter ihr familiäres Existenzminimum.

 

http://www.deutscherfamilienverband.de/publikationen/fachinformationen/send/2-publikationen/222-horizontaler-vergleich-2018

 

Nun hat das erfolgreich totgeschwiegene Thema eine Sprecherin im Bundestag gefunden, nämlich die AfD. In der Bundestagsdebatte vom 22. 03. 2018 ( TOP 3.9 ) zählt Frau Harder-Kühnel die ganzen Versäumnisse auf, die unsere Regierungen seit Jahrzehnten  zu verantworten haben: https://www.youtube.com/watch?v=6b22yTTL8hw. Der Nachwuchs hat sich seit 1965 halbiert, die Anzahl der Kinder in Armut aber  versiebenfacht. Tolle Leistung!!! Dabei haben die Verantwortlichen einen Eid abgelegt, ihre ganze Kraft zum „Wohle des deutschen Volkes“ einzusetzen. Welch ein Hohn!

 

Wie lange haben Eltern-und Familienverbände darauf gewartet, dass irgendeine unserer o.g. Parteien sich der Missstände bez. der Benachteiligung von Familien annimmt? Wie hatten sie gehofft, dass ihre nimmermüden Appelle in Bonn und Berlin endlich gehört würden! Wie hatten sie darauf gesetzt, dass das gegenwärtige und zukünftige Rentenproblem letztlich als demografisches Problem im Sinne von Nachwuchsmangel  erkannt und gelöst würde! – Vergebens!

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Bärbel Fischer

ELTERNINITIATIVE FAMILIENGERECHTIGKEIT