Die Corona-Chance – Familie als Fels in der Brandung

„Die Welt befindet sich im Ausnahmezustand und jeder von uns muß zusehen, wie er persönlich diese Krise praktisch und seelisch halbwegs bewältigt. Nicht wenigen von uns hat das Corona-Virus beruflich den Boden unter den Füßen weggezogen. Niemand weiß, wie lange Schulschließungen, Ausgangs- und Kontaktsperren etc. anhalten werden und wann endlich wieder Normalität in unseren Alltag einkehrt.

In dieser unsicheren Zeit beweist eine Institution ihre tiefe Bedeutung und wahre Kraft: Die Familie. Die Familie ist ein Fels in der Brandung. Wenn wir in Not sind – hier suchen und finden wir Trost, Sicherheit, Geborgenheit und Hoffnung. Und alle Verächter, die seit Jahrzehnten behaupten, die Familie sei überholt, sie müsse entrechtet oder gar abgeschafft werden, werden von Corona Lügen gestraft.

Die Familie beweist sich nun, wie Jürgen Liminski sehr treffend schreibt, als die „systemrelevanteste Gruppe der Gesellschaft überhaupt“. Eltern beschulen und erziehen ihre Kinder von einem Tag zum anderen ganztags zu Hause. Die Jüngeren kaufen für ältere Familienmitglieder ein und geben ihnen telefonisch Zuspruch, wo Besuche derzeit zu gefährlich sind. Großeltern kümmern sich um Enkelkinder, Geschwister stehen einander bei. Diese zentrale Bedeutung der Familie muß sich künftig auch in der Politik widerspiegeln! Dafür werden wir sorgen“, schreibt Frau von Beverförde in ihrem gestrigen Newsletter für Mitglieder von DEMO FÜR ALLE.

 

Ein Gedanke zu „Die Corona-Chance – Familie als Fels in der Brandung

  1. Eine Krise kann ein reinigendes Gewitter sein; vielleicht ist das auch jetzt der Fall. Wer wird in Zukunft noch von der „Freizeitgesellschaft“ reden, wo doch jeder mitbekam, wie Kreuzfahrtschiffe sich über Nacht in Gefängnisse, ja in Totenstädte verwandeln können, wie in den lärmerfüllten Diskotheken der Urlaubsorte sich ein Virus von einem zum andern schleichen konnte und in der Folge ganze Länder befallen hat? Wem wird nicht in Zukunft mulmig zumute sein, wenn er die protzigen Karnevalsveranstaltungen sieht? Vor wenigen Wochen erst hat hier ein Fußballspiel eine ganze Stadt lahmgelegt, wurden Hunderte von Polizisten eingesetzt, um die Fans auseinanderzuhalten, lag der Verkehr in der Stadt still, um König Fußball zu huldigen und um das Gekicke von zwei Dutzend junger Millionäre möglich zu machen. Jetzt liegen die Stadien als nutzlose Riesenschüsseln in der Gegend herum. Wozu ist die EU eigentlich gut? Wer hat Italien, einem Gründungsmitglied der EU, geholfen, als es in Not geriet? Ein paar Almosen von anderen Nationalstaaten, mehr war nicht drin; die EU hatte rein garnichts auf Vorrat, übrigens auch nichts zur Verteidigung der Außengrenzen, wie das Drama an der griechischen Grenze zeigt. Das „Europa der Vaterländer“ ist plötzlich auferstanden, und natürlich, da haben Sie vollkommen recht, liebe Frau Fischer: Die Familie. Leider wurden andere bewährte Institutionen durch das Kontaktverbot bisher daran gehindert, ihre Stärke zu zeigen; ich meine etwa das THW oder das Deutsche Rote Kreuz. Aber das kann man noch ändern. Jedenfalls wird man nach Ende der Krise die Karten neu mischen; und die Familie, so viel ist sicher, wird eines der Asse im Spiel sein.

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