UNISEX-Toiletten in Bayerns Grundschulen

OFFENER  BRIEF

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Markus Söder, 

wenn wir uns als baden-württembergische Großeltern, deren Kinder und Enkel im Bayern leben, an Sie wenden, so geschieht das aus heftigem Ärger über eine verfassungswidrige Ideologisierung von bayrischen Grundschülern.

Aus der Presse erfuhren wir von Ihrem Vorhaben, künftig genderhörig Grundschulen mit UNISEX-Toiletten auszustatten. Das wird nur möglich sein, wenn eine oder zwei der vorhandenen Schultoiletten für „diverse“ Kinder reserviert werden. Den 0,02% der „diversen“ bayrischen  Kindern kann demnach nicht zugemutet werden, eine bereits vorhandene Toilette zu benutzen, wie seither und übrigens auch zuhause. Die  Warteschlange vor dem Schulklosett in der Pause wird also künftig deutlich länger, die Zeit auf dem Pausenhof dagegen entsprechend kürzer. Muss der Mehrzahl der Kinder der Gang zur Toilette zusätzlich erschwert werden, um aggressive Genderprinzipien durchzudrücken?

Kinder aus Elternhäusern, die sich wie eh und je männlich oder weiblich erleben, werden künftig unberechtigterweise, aber dringlichkeitshalber sowieso die UNISEX-Toilette oder aus purer Neugier benutzen.

Nun haben ja die Schulen fast aller Bundesländer ganz andere Probleme mit ihren Toiletten. Sie wären schon hoch zufrieden, diese wären nicht seit 30 Jahren bereits restlos veraltet, in ausreichender Zahl vorhanden, intakt und in einem ekelfreien Zustand.

Darum fragen wir: Was anderes, als sexuelle Verwirrung unter 6 bis 10-jährigen Kindern anzurichten, steht hinter diesem praxisfernen Vorhaben? Wozu brauchen Grundschüler eine Lektion in Diversität? Steckt dahinter nicht etwa der verwerfliche Plan, Kinder in ihrer Entwicklung zu künftigen Vätern und Müttern zu verunsichern?

Sie als CSU-Ministerpräsident müssten unseres Erachtens sorgsam darauf bedacht sein, Ihre NOCH-WÄHLER und deren Familien nicht noch weiter vor den Kopf zu stoßen. Ihre Versprechen vor der bayrischen Landtagswahl klangen damals noch ganz anders.

Mit unseren freundlichen Grüßen verbinden wir den Wunsch, dass unsere geliebten Enkel in Bayern nicht weiter unter gender-ideologischer Beeinflussung werden zu leiden haben. Wir haben die Hoffnung, dass sich BAYERN als freistaatliches System doch noch ganz bewusst und souverän distanziert vom erwiesen gesellschaftlich schädlichen Einfluss des verordneten GenderMainstreams.

H. und B. Fischer

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