Weihnachtsgrüße an Frau Giffey

Die Vorsitzende des Bündnisses RETTET  DIE  FAMILIE, Frau Sabine Wüsten, bezweifelt in ihrem Schreiben an Frau Familienministerin Giffey, dass diese sich überhaupt für Familien und Kinder interessiert, nachdem sie es abgelehnt hatte, die Resolution des Bündnisses https://www.familiengerechtigkeit-rv.de/wp-content/uploads/2018/08/Resolution-Endfassung-3.pdf in Empfang zu nehmen.

 

Hier das Schreiben von Frau Wüsten: RdF Wüsten : Giffey



Sehr geehrte Frau Familienministerin Franziska Giffey,

es ist nicht das erste Mal, dass sich unsere ELTERNINITIATIVE  FAMILIENGERECHTIGKEIT  an Sie wendet. 

Voller Hoffnung, dass sich mit Ihrer Amtsübernahme nach Frau Schwesig und Frau Barley  für Familien in diesem Lande etwas zum Besseren wendet, sehen wir unsere Hoffnungen mehr als enttäuscht. Sie brachten das „Gute-Kita-Gesetz“ zur erfolgreichen Abstimmung, doch ohne die berechtigten Ansprüche jener Eltern zu berücksichtigen, die aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse elterlich-emotionale Bindung für die ersten Jahre ihrer Kinder fordern und gewähren. Dafür zeigten Sie keinerlei Verständnis, obwohl Sie wissen, dass besagte Eltern, meist mit bereits mehreren Kindern, über Steuergelder monatlich um ca.1200 € bis 1400 € gegenüber erwerbstätigen Eltern betrogen werden. Damit widerspricht Ihr Gute-Kita-Gesetz ganz offensichtlich Art. 3 GG: Vor dem Gesetz sind alle Menschen (Kinder) gleich (viel wert)!

Eine 1: 8-Kita-Betreuung ziehen Sie der elterlichen 1:1-Betreuung vor.

Dass diese finanzielle Bevorzugung unserer Verfassung widerspricht, die in Art. 6 GG den Eltern das alleinige Recht auf Erziehung ihrer Kinder zuweist, werden Sie wissen. Bewusst übergehen Sie daher das Grundgesetz. Die Ansprüche des Arbeitsmarktes auf die Arbeitskraft junger Eltern liegen Ihnen offenbar weit mehr am Herzen als die biologisch-psychischen Ansprüche unserer Kleinstkinder auf die dauerhafte Präsenz ihrer Eltern während der ersten drei Jahre.

Jedes Jahr nehmen die sprachlichen, intellektuellen und psychischen Defizite bei unseren Kindern bis zur Behandlungsbedürftigkeit zu, weil sie jahrelang auf die Anwesenheit ihrer Eltern und deren Zuwendung verzichten mussten. Doch das scheint Sie überhaupt nicht zu beunruhigen. Hauptsache, Kitas werden optimiert mit dem zweifelhaften Placebo-Versprechen, Babys zu „bilden“!

Wir sagen Ihnen: Keine noch so optimierte Kita ersetzt Kindern die tägliche Sehnsucht nach ihren fernen Eltern. Vielleicht dauert es wieder 40 Jahre bis sich die Erkenntnis durchsetzt, dass man seit Renate Schmidt auf dem Holzweg unterwegs war. Aber dann sind fast zwei Generationen beschädigt worden. 

Nehmen Sie , Frau Giffey, dann die Konsequenzen auf sich? Sie selbst werden die dauerhaft psychischen Schäden niemals heilen können.

Wie gerne hätten wir Eltern mehrerer Kinder Ihnen zu Weihnachten für Ihr Engagement zu mehr Familiengerechtigkeit gedankt. Missachtung dankt Ihnen niemand.

Enttäuscht grüßen wir Sie zur Weihnacht im Blick auf das göttliche Kind in der schäbigen Futterkrippe im Stall von Bethlehem. Auch 2018 liegen unsere Kinder schon wieder und noch immer auf schäbigem Kita-Stroh anstatt geborgen daheim in einer Wiege.

Familie ist nicht dort, wo Kinder sind, sondern dort, wo Kinder  d a h e i m  sind.

Mit freundlichem Gruß

Bärbel Fischer

ELTERNINITIATIVE  FAMILIENGERECHTIGKEIT

2 Gedanken zu „Weihnachtsgrüße an Frau Giffey

  1. Liebe Frau Fischer,
    wenn wir soziale Demokratie für unsere Kinder wünschen und das GG mal wieder nicht beachtet wurde, ist nur ein Wort im Zukunft von Bedeutung:
    Patizipationsethik und Partizipationskultur – Offenheit,Transparenz und ein Wertekompass für Familien um zu setzen. z .B. Dorfmoderation 2019
    Wo keine Zugänge erkennbar sind und man Kindererziehung als staatliche Aufgabe vorbereitet als Gesetz wird, ist die Zukunft für unsere Kinder gefährdet. Diese Partizipationsdefizite muss der Bürger monatlich dokumentieren und damit ist die Bildung für Politik auch eine aktive „Dorfmoderation“ zu erleben und zu gestalten!
    Damit die Frustrationsschwelle in Zukunft nicht weiter im Quartier der Lebenswerte ansteigt.
    Gesunde und soziale Zugänge für Familien sehen anders aus,,auch eine Verletzung der Sittengesetze kann geahndet werden – Sittengesetze umfassen die für ein geordnetes Zusammenleben als unverzichtbar anerkannten grundlegenden sozial-ethischen Wertvorstellungen. muss beachtet werden. Dorfmoderationen 2020 oder Salon- Cafegespräche klären in Zukunft auch das Familienministerium auf.. auf,https://www.slpb.de/fileadmin/media/Publikationen/Moderaionsleitfaden/Moderationsleitfaden.pdf

  2. Wir können nur noch hoffen,
    dass eine Mehrheit der WählerInnen dieses grausame Spiel durchschaut,
    welches zum Ziel hat, nicht nur die Familien sondern auch die geistige, seelische und letztendlich auch die körperliche Gesundheit der Kinder und Heranwachsenden zu ruinieren (Mens sana in corpore sano). Diese aufwachende Mehrheit wird diese Gesellschaftszerstörer dorthin schicken, wo sie hin gehören, nämlich unter die 5%-Hürde. Denn es sind inzwischen schon eine ganze Reihe von Punkten und Themen, bei welchen unsere Regierenden seit Jahren und Jahrzehnten g e g e n den Willen einer deutlichen Mehrheit regieren. Die neue Zeit wird kommen, in welcher Volksvertreter wieder das Volk wirklich und ehrlich vertreten und nicht zer-treten oder verkaufen.

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