Was bedeutet „christlich-sozial“ für die CDU und Angela Merkel?

Die Schwäbische Zeitung ( Kommentar von SL ) bescheinigt am 24. 02. 2018 der Kanzlerin, das „christlich-soziale und liberale Element ihrer Partei“ zu verkörpern. Doch für den Leser wirft diese Behauptung elementare Fragen auf:

EINWURF

Sehr geehrte Frau Redakteurin, Sie sind aber mutig!

In Ihrem Kommentar schreiben Sie, Angela Merkel habe „das christlich-soziale und liberale Element in der CDU verkörpert“. Liberal lasse ich gelten. Aber wo erkennen Sie christliche *) oder gar soziale Elemente? Warum laufen die Wähler der CDU denn scharenweise davon? Eine deutliche Sprache sprechen die völlig vernachlässigte Infrastruktur, unterbezahlte und zu Tausenden fehlende Pflegekräfte in Kliniken und Altenheimen, die steigende Altersarmut und Obdachlosigkeit, ein steigender Bedarf an Tafeln, wachsende Kinder-und Familienarmut, kaum bezahlbare Wohnungen, Personalnot im Handwerk wegen einer verfehlten Akademisierung, Lehrer am Rande ihrer Kräfte wegen Überfrachtung der Schulen mit Inklusion, Migration, Erziehungsaufgaben, anstatt sich der Bildung widmen zu können….

Sie geben zu, dass Frau Merkel die konservativen Wähler übergangen hat. Das stimmt! Doch alle die o.g. Versäumnisse haben nichts, aber auch gar nichts mit konservativ oder liberal zu tun, sondern mit einer groben Missachtung des einst geschworenen Eides, ihre Kraft dem Wohle des deutschen Volkes zu widmen. Dabei müsste sie auch das Wohl künftiger Generationen im Auge haben. Denn die 0,6 bis 0, 9 Kinder pro Frau, die heute fehlen, werden künftig keine Beiträge bezahlen mit der Folge, dass die heute geborenen Kinder die Renten-und Migrationslast nicht mehr werden stemmen können. Was hat die christlich-soziale Kanzlerin unternommen, um Familien mehr als zwei Kinder zu ermöglichen, ohne ins Prekariat zu fallen? Nichts! Denn jedes dritte und weitere Kind wäre nötig, um die wachsende deutsche Kinderlosigkeit abzufedern. Dazu wäre allerdings eine Politik nötig, welche die jahrzehntelange Benachteiligung von Familien gemäß Art. 3 GG beendet. Die im vagen Koalitionsvertrag vorgesehene 10.- + 15.- Euro Kindergelderhöhung verringern nur für wenige Wochen den von unserer Regierung „legalisierten“ illegalen Abmangel im Familienbudget.

O ja, Frau Merkel hat sich verdient gemacht: für Europa, für eine rechtswidrige „Rettungspolitik“ auf Kosten deutscher Steuerzahler, für eine EZB-Enteignung deutscher Sparer, für illegale Rüstungsexporte in Krisenregionen, für die Nato und damit für rechtswidrige Bundeswehreinsätze in „rentablen“ Regionen der Welt und für den globalen Welthandel auf Kosten von Entwicklungsländern – nur nicht für das deutsche Volk, dem es heute zu 40% schlechter geht als vor Jahren.

Daher, Frau L., halte ich es für äußerst gewagt, Frau Merkel christlich-soziale Verdienste zu bescheinigen.

*) Eine sterile gleichgeschlechtliche Paarung juristisch gleichzustellen mit der Ehe von Mann und Frau mit der Option auf staatstragenden Nachwuchs, widerspricht deutlich nicht nur dem christlichen, sondern auch dem Anspruch der Staatsbürger. Denn sie alle haben das Recht auf einen auskömmlichen Ruhestand. Doch dieser Gesichtspunkt scheint für AM und die CDU unerheblich zu sein. Damit hat sich das C = christlich restlos erübrigt. Mit der von der  CDU-gebilligten  „Öffnung der Ehe“ werden inzwischen auch die Zweit-und Drittehen von Migranten und deren Kinder sozial, aber illegal vom deutschen Steuerzahler gestützt.

https://www.youtube.com/watch?v=FAwZu63ebg0

Fragen Sie noch nach den Gründen, warum die AfD wächst?

Mit besten Grüßen                                                                                                      Bärbel Fischer                                                                                          ELTERNINITIATIVE FAMILIENGERECHTIGKEIT

2 Gedanken zu „Was bedeutet „christlich-sozial“ für die CDU und Angela Merkel?

  1. diese verfluchten Diktator alt Parteien haben doch dafür gesorgt, dass in Deutschland alles so verkommt. der Irrglaube, das es besser wird, wird zu staatsdoktrie hervorgehoben.
    in einer bundestagsrede eines AfD abgeordneten, hatte dieser auf den, von den etablierten Parteien,beklagten Geburtenrückgang hingewiesen. der mißstand ist doch auf die familienfeindliche Politik der regierenden zurückzuführen. auf den hinweis des Redners, warum den nicht die vielen Milliarden euro, die heute für die Wirtschaftsflüchtlinge ausgegeben werden, nicht in den vergangenen jahren in die Familien investiert worden sind. von diesen „Regierungslumpen“ kam nur ein höhnisches gelächter. für diese politlumpen habe ich nur noch Verachtung über und ich hoffe ihre strafe bekommen sie dafür!

  2. Liebe Frau Fischer,

    einfach wieder „Spitze“ ihr Leserbrief wie er die Fehlleistungen der Merkel-Ära zusammenfasst.
    Ich habe gestern bei „Phoenix“ streckenweise den Parteitag der CDU verfolgen können. Der „christliche“ Weckruf von Kramp Karrenbauer, der in den Leitmedien viel Applaus bekommt, kommt viel zu spät und war ein Pfeifen im Parteitagswalde. Die jungen -vornehmlichen weiblichen Gesichter werden das Ruder, selbst wenn sie wollen (?), nur sehr bedingt und langfristig herumreißen können. Da ist unter Merkel „scho z’viel d‘ Bach na“ um es auf schwäbisch zu formulieren.
    Den „echten und wahren“ Zustand der heutigen CDU meinte ich bei der Rede unseres wackeren und mutigen Eugen Abler ausmachen zu können. Das war nicht CDU abstrakt wie bei AKK und Julia Klöckner, sondern CDU konkret.
    Deshalb kein rauschender Applaus wie bei den genannten Damen, sondern ein kurzes müdes Händeklatschen von einem halben Dutzend der 1000 Taqungsteilnehmer! Die anderen dachten gar nicht daran Herrn Abler zuzuhören und standen uninteressiert und grinsend in der Gegend herum. Hauptsache das Gefühl: Mein Pöstchen wackelt nicht.. . .

    Herzlichen Gruß an Sie und alle Leser
    Ihr Eduard Grabherr

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