Maulkorb

Nach den Anschlägen von Paris warnen Politiker aller Couleur davor, dass sich nun der Zorn der Bevölkerung gegen die Flüchtlinge richten könnte. Denn diese seien ja genau vor der Gewalt der Terroristen aus ihren Ländern geflohen ( v.d. Leyen, Gabriel, de Maiziere, Peter, Bartsch ). Wir sollten die Flüchtlingskrise und die Mörder von Paris nicht  in Verbindung bringen.

Wie bitte? Der IS ist doch nicht so blöd, um offene Grenzen nicht für seine Gräueltaten zu nutzen! Die Überforderung an den Grenzen ist doch eine herzliche Einladung für die Killer.

Aber pssst! Nicht darüber sprechen! Das ist ein absolutes Tabu!

Die Angst, die schöne deutsche Willkommenskultur könnte in Besorgnis umschlagen, halte ich für einen Vorwand. Niemand nimmt die Kriegsflüchtlinge in Haftung. Vielmehr will die Politik geschickt davon  ablenken, sich von ihren eigenen rechtsstaatlichen Maximen verabschiedet zu haben und die Grenzen zu schleifen.

Der eigentliche Skandal liegt in der Unfähigkeit des Staates, seine Bürger zu schützen. Darum verbietet sie den Medien und der Bevölkerung, 1 + 1 zusammenzuzählen. Alle meine demokratischen Alarmglocken schrillen, wenn schon wieder Denk- und Redeverbote verhängt werden.

Bärbel Fischer

 

 

 

 

2 Gedanken zu „Maulkorb

  1. Hinter den Apellen ja nichts zu vermischen steht natürlich auch die Angst der
    etabllierten Parteien Wählerstimmen zu verlieren.

    Auch wenn man keine direkte Linie von Terroristen zu den Flüchtlingen ziehen
    darf, habe ich zumindest doch noch einige Fragen offen.
    1. Wir schützen ja nur Flüchtlinge erster Klasse. Wer kein Geld für die Schleuser hat, erhält von uns keinerlei Schutz. Und warum schützen wir überwiegend nur junge Männer, die ihre Alten, Frauen und Kinder ungeschützt zu Hause zurück lassen. Oder gibt es doch noch ein paar ruhige Flecken zum Überleben. Sollte unsere Hilfe nicht vor allem dann dort hin gehen?
    Übrigens habe ich in diesem Zusammenhang hohen Respekt vor dem kurdischen Volk, die so gut zusammenhalten. Von dort kommt kein Flüchtlling.
    Damit ich nicht gleich wieder missverstanden werde. Wer wirklich um Leib und Leben bangen muss, für dessen Sicherheit müssen wir Sorge tragen. Entweder bei iuns selbst oder in den Flüchtlingslagern anderswo. Aber das sollte man wohl kontrollieren dürfen, schon an der Grenze.
    2. Gewiss sind unter den Flüchtllingen, wenn schon keine Terroristen, so doch
    genügend, die man nicht als Pazifisten bezeichnen kann. Möglicherweise auch solche, die vom überfüllten Schlauchboot Christen ins Meer geschmissen haben.
    Und solche, die sich – wie berichtet- auf dem Fluchtweg sehr rücksichtslos gegenüber Frauen und Kindern benommen haben.
    3. Ganz besonders sorge ich mich wegen der hunderttausend Unregistrieten, die
    aber das Geld für Taxis von München nach Köln und noch weiter aufbringen konnten. Der Verstand, und nicht dumpfe Ängste, sagen mir, dass sich da Übelstes zusammenbrauen könnte. Besteht zwischen diesen Unregistrierten und Terroristen wirklich keinerlei Zusammenhang? .

  2. Liebe Frau Fischer,

    unsere Politprominenz muss über hellseherische Fähigkeiten verfügen. Zwar wissen die Damen und Herren nicht, wer, wann, wie ins Land gekommen ist, zur Zeit hereinkommt und in Zukunft noch kommen wird, aber dafür wissen sie genau, aus welchen Gründen die Leute hereinströmen. Die Motive von völlig Unbekannten genau zu kennen- über diese Gabe verfügten nicht einmal die olympischen Götter.

    „Offene Grenzen“? Kann wirklich jeder kommen, der möchte? Zwar hat eine uns allen bekannte Dame im Alleingang die Gesetze zur Grenzkontrolle auf den Müll geworfen , zwar bestimmt die deutsche Regierung seither nicht mehr, wer ins Land kommen darf und wer nicht, aber sind die Grenzen dadurch zu offenen Grenzen geworden?
    Oh nein! Herein darf, wen die Schleuser herbringen. Es ist nicht so, dass niemand mehr weiß, wer ins Land kommt. Die Behörden wissen es nicht, und die Politprominenz weiß es auch nicht. Aber die Schleuser können es wissen, denn sie bestimmen, wer in die Boote steigen darf und wer nicht.
    Und so wird das Söhnchen des Rauschgiftbarons aus Afghanistan über die deutsche Grenze chauffiert, aber das Kind des armen Tagelöhners, der vielleicht einmal für die deutschen Soldaten gearbeitet hat, kann sehen, wo es bleibt. Der islamische Staat wird wahrscheinlich längst eine eigenen Schleuserbetrieb eröffnet haben oder er wird von bestehenden Banden Abgaben erheben; schließlich ist Menschenhandel eine seiner Haupteinnahmequellen. Und da meinen die Talkshowplauderer, darüber dürfe man nicht sprechen…

    Vielleicht sollten die Talkshowplauderer doch besser wieder über Ampelmännchen debattieren; davon verstehen sie wenigstens etwas. Oder wenn nach einem neuen Thema gesucht wird, so wäre darüber nachzusinnen, ob man nicht das Toilettenpapier gendergerecht beschriften kann. Da werden Tag für Tag viele Kilometer blankweißen Papiers abgerollt, auf denen keine einzige Zeile steht! Millionen von Gelegenheiten, die Leute zu indoktrinieren, verstreichen ungenutzt! Da gibt es doch sicherlich eine Werbeagentur, die anständig durchgegendert ist und die sich da was einfallen lassen kann. Pro Blatt einen hunderstel Cent- ein Bombengeschäft!

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