Eigentor von Rot -Grün in BW

Leserbrief zur Meldung: „Jedes zweite Elternpaar will Betreuungsgeld“, Schwäbische Zeitung 11. 09. 2013
Es darf ruhig als Posse gelten, dass ausgerechnet im grün-rot regierten „Ländle“ 50 Prozent aller berechtigten Eltern, mit einem Spitzenwert das so geschmähte Betreuungsgeld beantragt haben, zum Ärger der Frau Altpeter ( Sozialministerin im grün-roten Kabinett *), die wie alle Ideologen diese Anerkennung von Elternleistung als „Fehlinvestition“ anprangert. Die Landesbank ( mit ihren kundenfreundlichen Antragsformularen *) ist als Schuldige auch schon ausgemacht!  Sieht man von dem lächerlich geringen Betrag ab, so scheinen die Eltern ihre eigene Leistung für ihre Kinder doch höher einzuschätzen als unsere Parteipolitiker. Zudem geben die Eltern damit deutlich zum Ausdruck, dass sie mit ihren Steuern nicht auch noch die staatliche Kinderbetreuung zum Wohle der Unternehmen fördern wollen. Vielleicht aber zeigt dieses Ergebnis auch, in welch misslicher Lage sich junge Eltern heute wiederfinden.
Mit ihrer Kampagne gegen Familieneltern haben sich unsere grün-roten Politiker vor der Wahl vermutlich ein glattes Eigentor geschossen!
Annedore Schmid
*) Anmerkung der Redaktion

 

4 Gedanken zu „Eigentor von Rot -Grün in BW

  1. Es ist wie auf dem Kinderspielplatz: Wer gewinnt, muss einen heimlichen Helfershelfer gehabt haben! Aus eigener Geschicklichkeit hätte der Gegner doch nicht gewinnen können!

    Nun geht es bei der Akzeptanz von Betreuungsgeld nicht um Gewinner in einem Spiel. Denn, wer das Betreuungsgeld bekommt, kann sich wegen lächerlicher 100 Euro nur schwerlich als Gewinner bezeichnen. Allerdings fühlen sich unsere linken Parteistrategen tatsächlich als Verlierer, denn mit so viel Nachfrage hatten sie nicht gerechnet. Jetzt beginnt die Suche nach dem Schuldigen für diese Schlappe. Eltern würden, so behaupten sie, doch selbst nie auf die Idee kommen, eine Anerkennung ihrer Erziehungsleistung einzufordern, und sei sie auch noch so gering!

    Wer ist also schuld an so viel Akzeptanz, wer spielte den Helfershelfer? Aha – die BW-Landesbank! Sie hat die Anträge viel zu kundenfreundlich angeboten, meint Frau Altpeter, SPD.

    Merke: Man muss die Anträge nur so erschweren, dass vielen Eltern das Ausfüllen Mühe macht. Damit spart man dann Geld für die Krippen. Und die kosten jährlich wirklich massenhaft Steuergeld! Schleierhaft bleibt mir jedoch, warum niemand auf die Idee kommt, von den Gewinnern der Kripperitis, nämlich den Unternehmen, eine Erstattung der Kosten für außerhäusliche Kinderbetreuung einzufordern, anstatt den Steuerzahler mit vielen Milliarden zu belasten.

    Bärbel Fischer

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  4. In den aktuellen News des „frauenpolitischer Dienst, fpd“ wird heute berichtet, dass die Jobcenter dazu übergehen, junge Hartz-IV-Mütter per Telefonaquise und Rundbriefe dazu aufzufordern, ja zu bedrängen, Betreuungsgeld zu beantragen. Dieses wird dann auf Hartz-IV angerechnet UND bringt dort Einsparungen. Gleichzeitig stehe zu befürchten, dass die Frauen von Eingliederungsmaßnahmen ausgeschlossen würden. Wenn ich richtig informiert bin, gelten Frauen, die keinen Betreuungsplatz für ihr Kind nachweisen können, ohnehin als nicht vermittelbar. Logisch, dass Frauen, die Betreuungsgeld beziehen, nicht gleichzeitig einen Betreuungsplatz suchen….So kann man es natürlich auch machen!

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