Kein Applaus für „systemrelevante“ Mütter und Väter?

Im Zusammenhang mit der „Corona-Krise“ geht es  immer häufiger um sog. „systemrelevante Berufe“ wie Krankenschwestern, Kassiererinnen, Busfahrer – und neuerdings auch um Journalisten, die sich selbst für systemrelevant halten, weil sie von den Krisen berichten. Diese „systemrelevanten Berufe“ werden auf einmal auf den Thron gehoben: Bundeskanzlerin und Bundespräsident loben sie in öffentlichen Reden und spenden vor laufenden Kameras Beifall – und die systemrelevanten Berufe dürfen ihre Kinder in extra dafür eingerichtete Not-Betreuungen stecken, damit sie nicht wegen Kindererziehung ausfallen.

 

https://www.youtube.com/watch?v=JdGL_z-BdxQ

Gehören nicht auch Familien im Allgemeinen und Hausfrauen und Mütter im Speziellen zu den „systemrelevanten Berufen“? Haben nicht auch sie eine besondere Bedeutung für die Gesellschaft, ohne die das Leben zusammenbrechen würde? Und was verdienen sie für ihre systemrelevante Arbeit? Gar nichts!

Ohne Eltern bzw. Familien gäbe es uns alle nicht, und speziell jetzt in der Krise liefe ohne Familien gar nichts mehr.
Wäre es nicht längst an der Zeit, sich über die „Systemrelevanz“ von Familien Gedanken zu machen? Dazu gehört natürlich auch, ihnen Wertschätzung zukommen zu lassen, wertschätzend über sie zu berichten – und sich über eine angemessene Entlohnung samt Renten Gedanken zu machen.

 

Bärbel Fischer, ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT

Rentenkiller- traut vereint!

Selbst Herr Wolfagang Mulke, Redakteur der Schwäbischen Zeitung, bedauert, dass sachdienliche Ergebnisse bei den Verhandlungen der Rentenkommission nicht zustande kamen. Unpopuläre Maßnahmen wie eine Entlastung von Familien von familienblinden Beiträgen zur Rentenversicherung scheut die Politik wie der Teufel das Weihwasser. Dabei ist jedem sog. Experten klar, dass eine generationengerechte Familien-und Sozialpolitik das A und O einer funktionierenden Rentenpolitik ist, die diesen Namen auch verdient.

Leserbrief zu „Nur ein Minimalkonsens“ – Rentenkommission überlässt Brisantes der Politik   Schwäbische Zeitung, 28. 03. 2020

Hätten vor zwanzig Jahren unsere Politiker erkannt, dass unser dezimierter Nachwuchs keinesfalls die Alterskosten seiner Vorfahren würde stemmen können, blieben uns heutige Rentendebatten erspart.
Hätten vor zehn Jahren unsere Abgeordneten kapiert, dass ein Umlagesystem zur Sicherung der Renten unabdingbar auf qualifizierten Nachwuchs angewiesen ist, so wären sie zu dem Schluss gekommen, nachwuchsbereite Familien mit der Reduzierung von Rentenbeiträgen so zu stützen, dass sich Eltern mehr als ein einziges Kind würden leisten können. Denn schließlich sind es unsere Kinder, die das System noch aufrecht erhalten.
Nichts dergleichen. Noch heute liefern Eltern ebenso 9,3 % ihres Bruttoeinkommens in die Rentenkasse ab wie kinderlose Singles. Nicht einmal 2020 begreifen unsere Politiker, dass mit unzureichendem Nachwuchs unsere Sozialsysteme kollabieren werden. Es geht bei den derzeitigen Verhandlungen wieder einmal stupid um nichts anderes als um Rentenniveau und Rentenalter. Dass aber auch unsere Enkel im Alter nicht verhungern wollen, das scheint nicht in die Köpfe unserer Eliten zu gehen. Hauptsache wir Wähler wählen stumpfsinnig wie bisher unsere längst bewährten Rentenkiller.

 

Bärbel Fischer,  ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT

Generationengerechte Entlastung von Familien überfällig!

Der Deutsche Familienverband (DFV) fordert in einer gemeinsamen Erklärung mit dem Bund Katholischer Unternehmer (BKU), dem Verband von Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV) und dem Familienbund der Katholiken (FDK) die Entlastung der Familien bei den Rentenbeiträgen in einer veröffentlichten Positionierung anlässlich des Abschlussberichts der von der Bundesregierung eingesetzten Rentenkommission „Verlässlicher Generationenvertrag“ am heutigen Freitag (27.3.).

Darin will die Kommission ihre Strategie zur nachhaltigen Sicherung und Fortentwicklung der Alterssicherungssysteme vorstellen und einen sozial ausgewogenen und zukunftsweisenden Vorschlag für eine familien- und generationengerechte Rente machen.

Ohne die Generationengerechtigkeit lasse sich kein Fundament für einen neuen, verlässlichen Generationenvertrag schaffen, wie ihn die Rentenkommission zum Auftrag habe, betonen die Verbände in ihrem Positionspapier. Wer viele Kinder erziehe und daher weniger Erwerbsarbeit leisten könne, erhalte regelmäßig nur eine niedrige Rente. Bei denen, die keine Kinder erziehen und in der Folge viel Erwerbsarbeit leisten können, sei das Verhältnis meist umgekehrt: Nur wer viel Erwerbsarbeit leiste, bekomme heute auch eine angemessene Rente. Familienarbeit bleibe bei dieser Rechnung unberücksichtigt. Das müsse sich ändern.

Sehr geehrte Frau Dr. Giffey,

Sehr geehrte Frau Dr. Giffey,

wie leider nicht anders zu erwarten, erbringt Ihre aktuell vorgelegte Elterngeldreform keine Erleichterung für die Eltern, die ihre Erziehungsverantwortung für einige Zeit vor allem selbst im familiären Umfeld wahrnehmen wollen.

Von einer überfälligen Elterngeldreform, die den Anspruch erheben könnte, wirklich auf die Erziehungsarbeit der Eltern bezogen zu sein, diese anzuerkennen, zu stärken und entsprechend zu honorieren, ist nicht der leiseste Ansatz zu sehen. Stattdessen bieten Sie „immer mehr vom Gleichen“: Zuarbeit für die Wirtschaft und eine unerträgliche Gängelung, die Frauen, sobald sie Mutter sind, nicht mehr gleichberechtigen will, sondern sie lediglich im außerfamiliären Wettbewerb mit den Männern gleichstellt. Dass Sie nun die Väter nochmal verstärkt in die Familienarbeit locken wollen, zu denselben blamablen „gleichstellenden!“ Bedingungen, die seither den Müttern zugemutet wurden, ist keine Reform, sondern nur peinlich!

  • Das Konzept des Elterngeldes als Lohnersatz ist eine Ohrfeige für die Eltern, die zugunsten   bereits geborener älterer Kinder auf Erwerbsarbeit verzichten bzw. diese einschränken. Die Vorgabe des Art. 6.2 GG, der gemäß die Eltern frei entscheiden sollen, wie ihre Kinder erzogen werden, wird ausgehebelt. Das Kinderbetreuungsurteil des BVerfG vom 19. Jan. 1999 ignorieren Sie weiterhin ungerührt.
  • Dass dieses Elterngeld weder sozial noch gerecht ist, wissen Sie: Ohnehin besser gestellten Eltern stehen die Höchstsätze zu, während Eltern, die „nur“ ihre Kinder betreuen mit einem Almosen abgespeist werden. Sobald diese Arbeit aber an Dritte vergeben wird (Krippe, Kita etc.), ist sie plötzlich eines Lohnes wert! Diese Ungerechtigkeit steht im krassen Widerspruch zu der in der SPD vertretenen Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit.
  • Gerne möchten wir auch daran erinnern, dass der Bildungseffekt, der für den frühest möglichen Krippenbesuch behauptet wird, nach Aussage von Entwicklungsforschern ein Irrtum ist. Vielmehr wirken sich Trennungsstress und Reizüberflutung in großen Gruppen negativ auf die Bildungsbereitschaft der Kinder aus. Die eigentliche Grundlage für Bildung ist der Erwerb einer optimalen Bindung an eine verlässlich erreichbare Bezugsperson, natürlicherweise in der Herkunftsfamilie.
  • Die Tatsache, dass die elterliche Erziehungsarbeit durch die einseitige, massive Krippensubventionierung gezielt diskriminiert wird, ist Ihnen zweifellos bewusst. Ihre Warnungen an die Adresse der jungen Frauen oder Mütter, doch ja nicht mehr Lebenszeit als unvermeidbar für Kinder oder eine „weiblich“ konnotierte Berufsausbildung mit am Ende mieser Bezahlung zu investieren, halten Sie offenbar für ausreichend als familienpolitische Maßnahme gegen weibliche Altersarmut? Eine wirkliche Gleichberechtigung der Frauen verlangt jedoch, die Benachteiligungen zu beheben, nicht sie durch Scheinlösungen zu verschleiern.

Auf Ihrer Webseite behaupten Sie: „Ich setze mich für alle ein…“ Diese Sichtweise können wir leider nicht teilen. Ohne Frage ist es eine große Herausforderung, als Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den vielfältigen Vorstellungen individueller und familiärer Lebensgestaltung gerecht zu werden. So wie die Dinge aber liegen, werden Sie dieser Aufgabe nicht gerecht. Es kann nicht darum gehen, Familie auszulagern und zu ersetzen. Sie muss in ihrer Funktion gestärkt, ihre Leistung als solche anerkannt und honoriert werden.

Dass dies bis heute nicht geschah, zeigt sich an den Folgeschäden: wir leben zunehmend in einer desorientierten, verunsicherten Gesellschaft. „Nur wer erzogen wurde, kann erziehen“, sagte die Reformpädagogin Maria Montessori. Helfen Sie also denen, die es nicht selbst können oder wollen, aber stärken Sie auch diejenigen, die es selbst tun können und wollen.

Mit freundlichen Grüßen

Gertrud Martin

für den Vorstand des Verband Familienarbeit e.V.

Wollen wir eine Gesellschaft mit menschenwürdigem Gesicht, oder eben nicht?

Mit freundlicher Genehmigung der Autorin lesen Sie hier den Leserbrief von Frau Gertrud Martin, den sie zum Weltfrauentag an ihre Regionalzeitung geschickt hat.

Leserbrief zu „Männer scheuen Teilzeitarbeit, „Männer an den Herd“ und „Gleiche Arbeit muss gleich bezahlt werden“, Schwarzwälder Bote vom 7. März 2020

Aus Anlass des Frauentags gibt es jedes Jahr dasselbe Gejammer: Die Männer sollen die un- bezahlte Familienarbeit zur Hälfte übernehmen, „partnerschaftlich“, worunter eben nicht die freie, sachorientierte Entscheidung der beiden Beteiligten sondern eine fifty:fity Gleichstellungsgängelung zu verstehen ist. Das Ehegattensplitting wird verteufelt, obwohl die Steuerschuld am Jahresende für Steuerklasse IV + IV unterm Strich dieselbe ist wie bei V + III. Wo Tarife gelten, erhalten Frauen die gleichen Löhne wie die männlichen Kollegen. Kritikwürdig ist der 7%-Unterschied, der durch die Teilzeitarbeit der Mütter entsteht, weil sie sich für Kinder und zu pflegende Angehörige verantwortlich sehen. Ja zum Kuckuck, dann setzen wir doch endlich hier den Hebel an und bezahlen dieses unentbehrliche Engagement seinem Wert entsprechend! Oder wollen wir überhaupt keine Kinder mehr? Und die Alten der neuen Suizidfreigabe ausliefern?

Das rituelle Ausspielen der Väter gegen die Mütter lenkt völlig sachfremd davon ab, dass in Wirklichkeit die Eltern und die Nichteltern in ungleicher Konkurrenz stehen, solange qua Rentenunrecht die erwachsen gewordenen Kinder die Renten der Kinderlosen (ungewollt, aber stark zunehmend gewollt) zu bestreiten haben. Auch das Sozialsystem, das allen Bürger*innen existenzielle Sicherheit bietet, ist von der nachwachsenden Generation zu finanzieren. „Gleiche Arbeit muss gleich bezahlt werden!“ Frau Hoffmeister-Kraut sollte sich für solche Abgedroschenheiten zu schade sein! Nein! Arbeit muss überhaupt bezahlt werden! Nämlich die häusliche Erziehungs- und Pflegearbeit. Sie ist die Grundlage für eine gedeihliche Gesellschaft mit menschenwürdigem Gesicht.

Gertrud Martin,                                                                                                             Seb.-Kneipp-Str. 110
78048 VS-Villingen
Tel. 07721 56124

Die Corona-Chance – Familie als Fels in der Brandung

„Die Welt befindet sich im Ausnahmezustand und jeder von uns muß zusehen, wie er persönlich diese Krise praktisch und seelisch halbwegs bewältigt. Nicht wenigen von uns hat das Corona-Virus beruflich den Boden unter den Füßen weggezogen. Niemand weiß, wie lange Schulschließungen, Ausgangs- und Kontaktsperren etc. anhalten werden und wann endlich wieder Normalität in unseren Alltag einkehrt.

In dieser unsicheren Zeit beweist eine Institution ihre tiefe Bedeutung und wahre Kraft: Die Familie. Die Familie ist ein Fels in der Brandung. Wenn wir in Not sind – hier suchen und finden wir Trost, Sicherheit, Geborgenheit und Hoffnung. Und alle Verächter, die seit Jahrzehnten behaupten, die Familie sei überholt, sie müsse entrechtet oder gar abgeschafft werden, werden von Corona Lügen gestraft.

Die Familie beweist sich nun, wie Jürgen Liminski sehr treffend schreibt, als die „systemrelevanteste Gruppe der Gesellschaft überhaupt“. Eltern beschulen und erziehen ihre Kinder von einem Tag zum anderen ganztags zu Hause. Die Jüngeren kaufen für ältere Familienmitglieder ein und geben ihnen telefonisch Zuspruch, wo Besuche derzeit zu gefährlich sind. Großeltern kümmern sich um Enkelkinder, Geschwister stehen einander bei. Diese zentrale Bedeutung der Familie muß sich künftig auch in der Politik widerspiegeln! Dafür werden wir sorgen“, schreibt Frau von Beverförde in ihrem gestrigen Newsletter für Mitglieder von DEMO FÜR ALLE.

 

Großer Erfolg: Grundgesetzänderung abgelehnt

Das Vorhaben von SPD und Grünen ist krachend gescheitert. Die erforderliche Mehrheit der Abgeordneten im Bundestag hat den Gesetzesentwurf aus dem Justizministerium abgelehnt.  Siehe:  https://www.bundestag.de/presse/hib/672720-672720
Unter folgendem Link kann man Debattenbeiträge aus den versch. Parteien anhören. Besonders einleuchtend fand ich die Rede von Thorsten Frei CDU. https://www.bundestag.de/mediathek
Verwundert war ich, wie wenig Abgeordnete im Plenarsaal waren, besonders spärlich die CDU. Die FDP hat sich feige enthalten. Der AfD war das Thema wohl am wichtigsten.
Wir danken allen unseren Nutzern für ihren engagierten Einsatz in Wort und Schrift.

Weltfrauentag und Ehegattensplitting

Zum Weltfrauentag werden die grün-rot-linken Feminstinnen wieder munter und greifen uns Frauen „mütterlich“ unter die Arme. Sie sagen uns wo´s lang geht, weil wir ja selber zu blöd sind, uns vor Altersarmut zu schützen.

Leserbrief

Schwäbische Zeitung: „Aufstieg bis zur gläsernen Decke“ und Leitartikel 07.03.2020

Die regelmäßige Forderung der SPD, das Ehegattensplitting (ES) abzuschaffen, wird auch weiterhin eine Luftnummer bleiben, weil das Grundgesetz die Ehe, auch die kinderlose, als Erwerbs-, Verbrauchs- und Verantwortungsgemeinschaft, und daher als einen unverzichtbaren Grundbaustein der Gesellschaft, unter seinen Schutz stellt. Ohne ES würden Ehepaare wie Singles behandelt und müssten weit höhere Steuern bezahlen. Nicht umsonst haben gleichgeschlechtliche Paare gekämpft, um den Status EHE zu erreichen. Das ES ist eben keine Subvention, sondern ein notwendiger Korrekturfaktor für Steuergerechtigkeit. Der Staat bevorzugt Ehen, weil er ihnen gegenseitige Versorgungspflichten auferlegt, für die sonst der Steuerzahler aufzukommen hätte. 

Die Frauenkümmerer aus der SPD wollen uns naive Frauen und Mütter an die Hand nehmen, weil wir ja  sonst in die „Teilzeitfalle“ tappen und als dümmliche „Heimchen am Herd“ unsere Karriere verpassen. Sie befehlen uns, wie wir die Haus-, Erziehungs- und Pflegearbeit mit dem Gatten aufzuteilen haben. Sie halten uns für so einfältig, als könnten wir nicht selbstbestimmt darüber entscheiden, wie wir unsere Familie organisieren. Sie warnen uns vor Altersarmut, wenn wir zugunsten unserer Kinder Rentenpunkte einfach blind verschleudern. Welch eine Bevormundung! – Aber noch an keinem einzigen Weltfrauentag kamen die ach so besorgten Ministerinnen auf die Idee, Erziehungsarbeit mit Erwerbsarbeit gleichzustellen, wie es Art. 3, 2 GG im Namen der Gleichberechtigung verlangt.

Andererseits bedarf das ES tatsächlich einer Reform, indem es in einem auszuhandelnden Familiensplitting zwischen Ehepaaren mit Kindern und Ehepaaren ohne Nachwuchs unterscheidet.

Bärbel Fischer                                                                                          ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT

 

Fordern Sie mit uns Gleichberechtigung und Wahlfreiheit!

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Bündnis Rettet die Familie                                                                          

www.rettet-die-familie.de  

 

PRESSEMELDUNG

Zwei Petitionen beim Bundestag mischen Familienpolitik auf.                      Bündnis „Rettet die Familie“ ruft zur Mitzeichnung auf.

Am 4. März lief die Zeichnungsfrist für eine Bundestagspetition, die sich gegen die besondere Erwähnung von „Kinderrechten“ im Grundgesetz wandte, ab. Das für eine öffentliche Diskussion erforderliche Quorum von 50 000 Unterschriften wurde mit über    65 000 deutlich überschritten.

Dieser Erfolg zeigt, dass das Thema inzwischen auf breites Interesse stößt und die Befürchtung besteht, dass der Staat nach einer Verfassungsergänzung die Eltern noch stärker bevormunden wird, als er das schon heute tut. Als abschreckendes Beispiel kann hier Norwegen gelten, wo der Staat unter dem Vorwand, die Kinder zu schützen, diese schon bei Bagatellen von ihren Eltern trennt.

Eine zweite Petition bezieht sich auch auf ein tatsächliches Kinderecht, nämlich dem grundlegenden Recht auf Betreuung durch die eigenen Eltern. Dieses Kinderrecht wird bei uns z. Z. durch einseitige Förderung der Krippenbetreuung immer weiter eingeschränkt. Die Petition fordert eine gleichberechtigte Behandlung der familiären Betreuung von Kindern, Alten und Kranken mit herkömmlicher Erwerbsarbeit. Auch nach Ansicht des Bündnisses „Rettet die Familie“ ist spätestens seit der Vergesellschaftung der Alterssicherung (Stichwort Rentenreform 1957) auch die Betreuung von Kindern eine finanzielle Gemeinschaftsaufgabe. Diese Finanzierung darf aber nicht an eine vorgegebene Betreuungsart gebunden werden, wie das gegenwärtig durch die einseitige Finanzierung der Krippenbetreuung geschieht. Das verstößt gegen die Wahlfreiheit der Eltern, die ihnen Art 6 Abs 2 unseres Grundgesetzes garantiert.

Wie schon die Petition zur Änderung des GG wird auch die Petition zur Anerkennung familiärer Fürsorge-Arbeit vom Bündnis „Rettet die Familie“ unterstützt. Das Bündnis fordert daher zur Zeichnung auf, die noch bis zum 26. März möglich ist: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2020/_02/_08/Petition_106938.$$$.a.u.html

Die Diskussion zum Thema der laufenden Petition ist längst überfällig. Eine Gesellschaft, in der die lebensnotwendige Fürsorge-Arbeit für Kinder, Kranke und Alte nicht mehr geachtet wird, ist nicht überlebensfähig. Der gegenwärtig zum Nachteil von Eltern und Kindern verfälschte Generationenvertrag muss wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.

Bündnis Rettet die Familie – www.rettet-die-familie.de
Vorsitzende: Sabine Wüsten, Stellv. Vorsitzender: Dr. Johannes Resch Geschäftsstelle: Heidigweg 57a, 63743 Aschaffenburg; Spendenkonto: Konto:6650; BLZ: 795 500 00; Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau

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EILT! Kinderrechte ins Grundgesetz? Protestmail! EILT!

Am 8. März will der Koalitionsausschuss beraten, ob und in welcher Form „Kinderrechte“ ins Grundgesetz  eingefügt werden sollen. Bitte schicken Sie eiligst eine – persönlich abgeänderte –  Protestmail (s.u.) an Herrn Brinkhaus: ralph.brinkhaus@bundestag.de
Danke!
Bärbel Fischer
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Sehr geehrter Herr Brinkhaus,
demnächst soll im Koalitionsausschuss darüber beraten werden,  „Kinderrechte“ ins Grundgesetz aufzunehmen. Wie mehrere Gutachten von verschiedenen Rechtswissenschaftlern bereits in der Vergangenheit gezeigt haben, ist eine Grundgesetzänderung zugunsten der Kinderrechte zum einen nicht notwendig und zum anderen sogar gefährlich! 
 
Als Großmutter von 10 Enkeln möchte ich Sie bitten, dieses Vorhaben abzulehnen, denn

 

Wenn es um das Wohl der Kinder geht, wäre eine Politik sinnvoll, 
  • die die Eltern sowohl finanziell stärkt, 
  • als auch durch qualitativ hochwertige Bildungs- und Unterstützungsangebote fördert. 
Damit unsere Kinder stark, bildungs-, leistungsfähig und glücklich werden und zu einer sozialen und toleranten Gesellschaft beitragen können, benötigen sie in erster Linie 
In den Fällen, in denen die Eltern versagen, wäre es notwendig, dass 
  • ausreichend Mitarbeiter beim Jugendamt zur Verfügung stehen, um eingreifen zu können. 
Einer Grundgesetzänderung bedarf es dafür jedoch sicherlich nicht. 
Mit besten Grüßen
Bärbel Fischer
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