LUKAS und die Islamisten

Wie üblich wird demnächst auf den Terroranschlag in Straßburg die politmediale Aufforderung verbreitet werden, diesen neuen „Einzelfall“ um Gottes Willen nur ja nicht  zu „instrumentalisieren“. So was passiert eben, ob in Frankreich, Belgien, Schweden oder in Deutschland. Wenige Tage lang wird lautstarkes Bedauern bei jenen europäischen Regierungen und Medien zu hören sein, die sich in Marrakesch für den UN-Global-Compact for Migration (MP) stark gemacht haben, klare Bestätigung ihrer Befürchtungen dagegen bei jenen europäischen Staaten, die ihre Unterschrift zum MP verweigerten. 

Weihnachtsmärkte sind für Terroristen ein ausgemachtes Ziel, „Ungläubige“ zu treffen. Christliche Bräuche mit Lichterbaum, Lebkuchen und Kerzenduft  sind für Islamisten reiner Götzendienst. Wer sich dagegen mit Waffengewalt auflehnt, bevorzugt mit mehreren Menschenopfern, verdient sich das Paradies.

Was Islamisten noch immer nicht begreifen ist, dass Weihnachtsmärkte mit Glühwein und Tochter-Zion-Beschallung herzlich wenig mit der Botschaft des Evangelisten Lukas zu tun haben, nämlich dass Gott sich der Menschheit in einem armselig geborenen Kind zuwendet, das deren Leid mitleidet, deren Hoffnungen erhofft und schließlich an den Machenschaften politischer Eliten zerbricht.

Bärbel Fischer

ELTERNINITIATIVE  FAMILIENGERECHTIGKEIT

„Kindestod – gut und günstig!“

Hervorgehoben

Der gestrig ausgehandelte Kompromiss zwischen UNION und SPD zum Werbeverbot für Abtreibungen ( StGb 219 a ) könnte zum Bruch der Koalition führen, wenn die Befürworter der Streichung aus SPD, FDP und GRÜNEN nicht nachgeben. Sollten sie Oberwasser gewinnen und eine Gewissensentscheidung im Parlament erzwingen, so steht zu befürchten, dass noch mehr Unionswähler sich der AfD zuwenden, weil sie das grundgesetzliche Lebensrecht  eines Menschen von der Zeugung bis zum Tod missachtet sehen. Die Merz´sche „Halbierung der AfD“ steht damit noch weiter in den Sternen.

Leserbrief

„Ärztin kritisiert Kompromiss“, Schwäbische Zeitung 14. 12. 2018, S. 1 und 5

Für ihre Produkte werben Anbieter mit Qualität und Preis. Optimale Qualität erzielt den höchsten Preis. Für Schwangerschaftsabbruch öffentlich zu werben hieße, besonders gute Qualität oder einen besonders günstigen Preis anzubieten. Werbeslogans könnten dann so aussehen: 

  • „Schwangerschaftsabbruch – ohne Risiko!“
  • „Auf Schwangerschaftsabbruch im Dezember 20% Rabatt!“ 
  • „Schwangerschaftsabbruch-problemlos für Mutter und Kind!“  o. ä.

Zugegeben – ziemlich zynisch! Wie aber sollte der Wettbewerb unter Ärzten über Presse und Internet sonst funktionieren? Jeder wirbt um neue Kundschaft.

Ersetzen wir den Begriff „Schwangerschaftsabbruch“ durch das Wort  „Kindestod“, so wird das ganze Ausmaß der Schizophrenie sichtbar:

  • „Kindestod – ohne Risiko!“
  • „Auf Kindestod im Dezember 20% Rabatt!“
  • „Kindestod – problemlos für Mutter und Kind!“

Sollte noch irgendjemand über Fachkräftemangel oder Rentenmisere  jammern? 

ELTERNINITIATIVE FAMILIENGERECHTIGKEIT

Bärbel Fischer

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Dazu Dennis Riehle:

Es ist ein Skandal, mit welch scharfen Tönen linke Politiker auf den Kompromiss reagieren, den die schwarz-rote Regierung zur Reform des § 219a StGB gefunden hat. Wenn die frauenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Cornelia Möhring, von der Fake-Krankheit Post-Abortion-Syndrom“ spricht,  dann ist das eine tiefe Verächtlichmachung des Ansinnens, werdendes Leben zu schützen. Wo Möhring eine Doppelmoral der Union wittert, hat sich in Wahrheit die ethische Vernunft durchgesetzt. …..                                                                                                                                 Das Werbeverbot für Abtreibungen, es muss in seiner Kernsubstanz auch weiterhin Geltung haben. Ärzte, die mit dem „Leistungsangebot“ des Schwangerschaftsabbruchs prahlen wollen, dürfen sich nicht auf legitime Informationsrechte beziehen, denn das Anpreisen eines medizinischen Eingriffs, der letztendlich den Tod eines heranwachsenden Kindes bedeutet, er ist eine moralische Bankrotterklärung vor dem Selbstbestimmungsrecht der Frau und eine Perversion unserer Vorstellung von gesellschaftlichem Fortschritt. Wer nach vorne blickt, der muss dem neuen Leben eine Chance geben und darf sich dem Glück der Elternschaft nicht verschließen. Wir brauchen eine Kultur des Werbens für unseren Nachwuchs, einen Aufruf zum begeisterten Muttersein. Lassen wir uns die gesamtgesellschaftliche Aufgabe anpacken, statt uns auf feministischen Parolen auszuruhen.

Dennis Riehle                                                                                                          Martin-Schleyer-Str. 27                                                                                               78465 Konstanz                                                                                              www.Dennis-Riehle.de

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Realitätsblindheit rächt sich – jetzt!

Der fragwürdige  „UN-Global-Pact for Migration“ ist unterzeichnet mit dem illusorischen Ziel, die leeren Arbeitsplätze in Deutschland durch Einwanderer zu füllen. Dass uns der eigene Nachwuchs fehlt, ist die logische und seit Jahrzehnten absehbare Folge einer bundesdeutschen Generationenpolitik, die diesen Namen längst nicht mehr verdient. Anstatt Familien mit mehreren Kindern so auszustatten, wie es unser Grundgesetz vorsieht, werden Menschen ohne Unterhaltsverpflichtungen fiskalisch bevorzugt, während Eltern mehrerer Kinder das Nachsehen haben.

Siehe: 

https://www.deutscher familienverband.de/publikationen/fachinformationen/send/2-publikationen/222-horizontaler-vergleich-2018 

Hier kann sich jeder selbst ausrechnen, welchen Betrag er/sie Familien, bzw.  deren Kindern Monat für Monat schuldet.

Warum fehlt uns der eigene Nachwuchs? 

  1. Weil sich Eltern unter der vorgegebenen Sozialpolitik nicht mehr als ein oder zwei Kinder auf eigene Kosten leisten können.
  2. Weil Eltern mehrerer Kinder mit Sozialabgaben belastet werden, so als wären sie kinderlos ( s.o. ). 
  3. Weil unser Abgabengesetz nicht zwischen unterhaltspflichtig und nicht unterhaltspflichtig unterscheidet.
  4. Weil unser liberales Recht nicht Hilfe zum Erhalt menschlichen Lebens, sondern Hilfe zur dessen Beendigung ( Abtreibung) gewährt.
  5. Weil Paare nicht einsehen, dass ihre potentiellen Kinder nicht ihnen selbst, sondern staatlicher Doktrin in Krippe, Hort, Ganztagsschulen unterstehen sollen. Daher verzichten sie lieber gänzlich auf Kinder.
  6. Weil heute Familien mit mehreren Kindern gesellschaftlich als asozial geächtet werden, weil sie anscheinend „dem Staat auf der Tasche liegen“, obwohl sie die künftigen Renten durch ihre Abgaben zu sichern haben.
  7. Weil eine ununterbrochene berufliche Karriere ohne Unterhaltsverpflichtung in der Altersversorgung mit einer üppigen Rente belohnt wird, während eine Karriere als Mutter mehrerer Kinder dagegen nur eine sehr geringe Auswirkung auf deren Rente bewirkt.

Wer also in die heuchlerischen Klagen über den Fachkräftemangel einstimmt, sollte sich eingestehen, dass unsere Regierung seit Jahrzehnten alles unterlassen hat, was je den einheimischen  Nachwuchs hätte fördern können. Das demografische Problem sah und sieht die Kanzlerin immer nur bei der älteren Generation. Dass die Renten aber ausschließlich auf genügend ausgebildetem Nachwuchs basieren, scheint sie „vergessen“ zu haben. Frau Merkel  hat den Vorschlag junger CDU-Politiker zu einer Demografie-Abgabe 2012  flugs in ihren Papierkorb befördert, ohne dass die CDU-Jugend rebelliert hätte. Wie kann man das verstehen? Ist und war die Kanzlerin unangreifbar? Warum haben sich Spahn, Missfelder u. a. nicht auf ihre Hinterfüße gestellt? Ich verstehe es bis heute nicht. Denn schließlich wussten sie, dass die künftige Altersvorsorge ihrer Generation auf sehr wackeligen Füßen steht, wenn der entsprechende Nachwuchs fehlt. 

Der Versuch, fehlenden heimischen Nachwuchs nun durch analphabetischen Migrantennachwuchs zu ersetzen, wird fehlschlagen.

Realitätsblindheit rächt sich – jetzt!

Dazu die mutige Rede des CDU- Bundesdelegierten Eugen Abler aus Bodnegg beim CDU-Bundesparteitag vom 7.12. 2018 in Hamburg:

Landesfrauenrat BW lässt Mütter im Stich

Pressemitteilung

 

Der Landesverband Familienarbeit e.V. Baden-Württemberg- http://familienarbeit-heute.de – kündigte zum Jahresende 2018 seine Mitgliedschaft im Landesfrauenrat mit folgender Begründung:

 

„Der Verband Familienarbeit e.V. sieht seine frauenpolitischen Ziele im LFR nicht vertreten. Im LFR  wird fast ausschließlich Politik für erwerbstätige Frauen und Minderheiten gemacht. Die Dekonstruktion und Verstaatlichung der Familie, die Ehe für alle, die Frühsexualisierung der Kinder in den Schulen scheinen wichtiger zu sein als die Leistungen der Frauen, die ihre Kinder erziehen wollen und für eine Anerkennung dieser Rund-um-die-Uhr-Arbeit kämpfen. Nicht einmal 150 € Betreuungsgeld wird ihnen gegönnt. Sie werden als nicht mehr zeitgemäß, als reaktionär und rückständig diskriminiert. Der LFR stellt sich dabei in den Dienst einer politisch gewollten  Gleichstellungsideologie, die dem vollwertigen Gleichberechtigungsanspruch von Müttern und Frauen, die sich aus eigener Überzeugung zumindest für einige Jahre vorrangig der Familie, sprich der Betreuung, Erziehung und Pflege von Angehörigen widmen wollen, diametral entgegensteht. Im gesamtgesellschaftlichen Kontext gesehen lassen sich die Folgen dieser Fehlentwicklung kaum noch aufhalten.

 

Milliarden an Folgekosten durch soziale Missstände, relative Armut, Verrohung und Gewalt ziehen nach. Letztlich wird der demografische Faktor die Zukunft und den Wohlstand Deutschlands bedrohen. Wen wundert die fortschreitende Armut von Kindern und Alleinerziehenden? Wen wundert, dass sich gut gebildete Frauen nicht mehr für Ehe, Mutterschaft und Familie interessieren, sondern nur noch nach dem eigenen Wohlergehen in Beruf, Politik und einem befreiten Privatleben mit guter Altersvorsorge streben? Wen wundert, dass anteilsmäßig immer mehr Kinder in prekären Verhältnissen mangelnde Zuwendung erfahren, weil den Eltern kein zeitlicher Spielraum bleibt? Frauen in die Vollerwerbsarbeit, Kinder in die Krippen, Alte in Pflegeheime, unerwünschte Ungeborene zum Abort. Ist das noch eine menschliche Gesellschaft? Zukunft gestalten steht auf der politischen Agenda. Aber wie wollen wir Zukunft gestalten ohne Familienarbeit ideell und finanziell anzuerkennen? Der Verband Familienarbeit e.V. verlässt den Landesfrauenrat, denn er fühlt sich von diesem nicht vertreten, sondern verraten.“

 

                                        Landesvorsitzende Baden-Württemberg     Ute Steinheber

 

 

 

Birgit Kelle: Standortvorteil Elternhaus

In ihrem Newsletter weist die Journalistin und vierfache Mutter Birgit Kelle darauf hin, wie kontraproduktiv und ineffektiv die linke Vorstellung ist, benachteiligten Kindern dadurch „gleiche Chancen“ zu schaffen, indem man       a l l e  Kinder ganztags in die Schule zwingt. Anstatt bildungsferne Elternhäuser zu stärken, soll der positive Einfluss der bildungsbeflissenen Eltern auf ihre Kinder möglichst minimiert werden.

STANDORTVORTEIL  ELTERNHAUS

Wer begreifen will wie Gleichmacherei funktioniert, sollte diesen Text einmal lesen:              ( Süddeutsche Zeitung, 23.10. 2018 -Matthias Kohlmaier – Herkunft und Schulerfolg )

https://www.sueddeutsche.de/bildung/schule-pisa-oecd-ganztagsschule-1.4181477

Ausgangslage: Wir stellen fest, dass der Bildungserfolg eines Kindes immer noch massiv von der Herkunft und dem Bildungsniveau des Elternhauses abhängt. Kinder, die aus dem Bildungsbürgertum kommen und Eltern haben, die sich um den Schulerfolg ihrer Kinder kümmern, die Hausaufgaben überwachen und kontrollieren, üben und erklären, sind im Vorteil gegenüber Kindern, deren Eltern  sich nicht um die Schulbildung kümmern.

Nun könnte man aus dieser  Faktenlage zwei unterschiedliche Fazits ziehen.
Ich zum Beispiel sehe hier den Standortvorteil Elternhaus, den man ausbauen sollte. Wenn Eltern, die Zeit haben, und gut ausgebildete Eltern sind gut für Kinder, dann sollten wir den Einfluss des Elternhauses unbedingt erhalten. Wir sehen ja was geschieht, wenn er fehlt. Also bitte weniger Ganztag  in der Schule und schon gar nicht verpflichtend. Sondern lieber in das Original, in das Elternhaus investieren.

Der Autor dieses Textes in der Süddeutschen Zeitung geht genau den entgegengesetzten und übrigens klassisch sozialdemokratischen Weg. Er fordert mehr Staat, mehr öffentlichen Einsatz. Weil die Schule den Einfluss des Elternhauses nur schwer durchbrechen kann, sollten Kinder  seiner Meinung nach noch mehr Stunden am Tag in der Schule verbringen, denn nur so könne man den Einfluss des Elternhauses zurückfahren und die sozial schwachen Schüler auffangen.

Das Problem: Wieso sollten Kinder mit einem guten Elternhaus mit dieser Methode ebenfalls ihrem guten Einfluss im Elternhaus entfremdet und entzogen werden? Das ist ja die Konsequenz. Wer mehr Ganztag fordert, der nimmt Millionen von guten Schülern ein funktionierendes System weg nur mit der vagen Hoffnung, dass es ihnen nicht schadet, während es jenen Schülern nutzen soll, die davon eventuell profitieren könnten.
Statt also dort, wo etwas gut läuft, unnötige und gefährliche Schneisen zu schlagen, sollten wir lieber schauen, wie wir all jene Eltern in Gang bekommen, die sich nicht genug um die Schulbildung ihrer Kinder kümmern. Denn wenn es stimmt, dass Schule den Einfluss des Elternhauses kaum relativieren kann, bedeutet das für Kinder aus prekären Situationen: Sie schaffen es auch mit Ganztagsschulen nur schwer aus ihren Milieus. Um das zu schaffen, brauchen nicht mit der Gießkanne alle, sondern genau diese Kinder gezielte Förderung. Und genau deren Eltern müssen an die Hand genommen und in Gang gesetzt werden.

Wer nachhaltig Kinder fördern will kann dies nicht  g e g e n,                           sondern immer nur  m i t  dem Elternhaus tun.

Generationenvertrag? Eltern investieren – andere profitieren!

Auf diesen Missstand weist der Verband Familienarbeit seit seiner Gründung vor 40 Jahren hin. Eingeleitet wurde diese Perversion des natürlichen Generationenvertrages von der CDU-geführten Regierung unter Adenauer durch die Rentenreform 1957. Dabei wurde der Rentenanspruch nahezu ausschließlich an Erwerbsarbeit gebunden, obwohl die Renten aller Empfänger allein von den Kindern dieser Rentnergeneration gezahlt werden müssen und daher ausschließlich nur von den Eltern erarbeitet werden. Spahn hat den Mut, diesen Fehler seiner eigenen Partei zu thematisieren. Wer das als „schräge Idee“ bezeichnet (Hubertus Heil von der SPD) hat auch heute noch nichts begriffen. 

PM Spahn

 

 

Wer verdient an der Migration? 

Das Forum Familiengerechtigkeit hat sich zur Aufgabe gemacht,  politische und gesetzliche Defizite im Umgang mit Familien und Generationen anzuprangern und Vorschläge zu deren Beseitigung zu verbreiten. Um die Generation unserer Kinder und Enkel weltweit geht es auch, wenn wir auf Gefahren aufmerksam machen, die unser aktuelles Regierungshandeln auslöst.

Wir stehen kurz vor der Unterzeichnung des „UN-Global Pact on Migration“ (MP), als dessen Urheberin die BRD  mit verantwortlich ist.  

  • 2007 entsteht der Plan für einen MP bei den UN unter dem Namen:  Global Forum on Migration & Development unter  dem Vorsitz von Deutschland und Marokko.
  • 2011 beteiligt sich das Weltwirtschaftsforum in Davos mit dem  „Global Agenda / Council on Migration“ an der Ausarbeitung.
  • 2013 mischt die Internationale Arbeitgeberorganisation mit.
  • 2017 wird unter deutschem Vorsitz der Migrationspakt formuliert.

Wundert uns noch, dass der MP der „Menschheit“ (im Klartext Wirtschaft und Konzernen) nur Vorteile bringt?

Anstatt gerechte Wirtschaftsverhältnisse auf dem Globus zu schaffen, soll bewusst Migration erzeugt und als Wohlstandsprojekt verkauft werden. 

Die jungen Männer werden ihren Herkunftsländern entzogen, was die Heimatländer in noch größeres Chaos stürzen wird, um in Europa als billige Arbeitskräfte missbraucht zu werden. Eigentlich ein großes Thema für die LINKEN, die aber aus ideologischen Gründen schweigen.

Wer verdient also an der Migration? 

Der Blick hinter die Kulissen zeigt: Der Kampf: reich gegen arm nimmt derzeit globale Formen an. Offiziell als humanes UN-Projekt gepriesen, verschweigt der Migrationspakt die gierigen Interessen globaler Haie.

Schon deswegen müsste sich weltweiter Widerstand gegen den Migrationspakt formieren, denn keiner verlässt sein Heimatland, wenn dort Prosperität und ökonomische Sicherheit gegeben sind. Was ist mit den zurückgebliebenen Alten, Frauen und Kindern? Sie wären dringend auf die Schaffenskraft ihres Nachwuchses angewiesen. Der Migrationspakt gibt darauf keine Antwort.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch ein Artikel auf „Sezession“:

https://sezession.de/58253/yascha-mounk-und-ein-einzigartiges-historisches-experiment

ELTERNINITIATIVE FAMILIENGERECHTIGKEIT                                                          Bärbel Fischer

Sehr geehrter Herr Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung,

Sehr geehrter Herr Thomas Krüger,                                                                                sehr geehrter Herr Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung,

in der heutigen Presse lese ich, dass Sie  ( Zitat ): das „Gute-Kita-Gesetz“ als „Schritt in die richtige Richtung“ loben. Der frühkindlichen Bildung komme eine große Bedeutung zu, und hier sei ein stärkeres Engagement nötig. „Je früher, je besser“.

Genau hier setzt die Kritik vieler Familienverbände und wissenschaftlicher Studien an, auch die Kritik von Psychotherapeuten und Kinderärzten. Nicht je früher, sondern je  s p ä t e r  Kinder außer Haus betreut werden, umso besser gelingt der Erwerb der Muttersprache, umso sicherer die personale Bindung, umso stabiler die gesundheitliche Resistenz gegen Keime.

Wie soll ein Kind die Muttersprache lernen, wenn es  in der Kita täglich nur etwa 30 Minuten ( zweimal Windelwechsel ) personale Zuwendung bekommt? Zuhause steht das Baby im Mittelpunkt, hat 1000 Blickkontakte zur Mutter und badet in zärtlichen Worten und Gesten. Es hat genussvollen Hautkontakt und fühlt sich emotional gesättigt. Warum sollte dies nach zwölf Monaten vorbei sein, weil die Mutter in die Firma zurück will/muss? Was muten wir unseren Kleinsten zu? Sie müssen sich fühlen wie aus dem Paradies verstoßen. Und die Folgen?

Sie kennen sicher die Klagen, dass immer mehr Grundschulkinder in psychisch instabiler Verfassung bereits behandlungsbedürftig sind. Es mangelt an Selbstvertrauen und Resilienz. Um die sprachlichen Defizite aufzuarbeiten mussten kürzlich 80 Millionen € vom Steuerzahler locker gemacht werden. Ob dies gelingen kann, ist die Frage. Sprachliche Defizite sind ein enorm negativer Faktor für künftige Bildung.

Lohnt es sich wirklich, Herr Krüger, Kleinstkinder von ihren Müttern zu trennen? Was Staat und Wirtschaft an Steuern und Gewinnen durch Mütterarbeit einfahren, wird dem Steuerzahler an Reparaturkosten wegen mangelnder Belastbarkeit wieder aufgehalst werden.

Zitat: „Nach wie vor werde in Deutschland zu wenig für die Einzelförderung von Kindern getan, die am wichtigsten sei.“ Mit dieser Aussage, Herr Krüger, bestätigen Sie doch genau, was ich oben bereits darlegte. Einzelförderung ist tatsächlich der Königsweg, zumindest bis zum Alter von drei Jahren, wenn das Kind biologisch die soziale Reife erlangt hat, um sich von der Mutter nach und nach zu lösen.

Schwächere Kinder konnten bis vor wenigen Jahren in unseren bewährten Förderschulen je nach ihren persönlichen Begabungen durch geschultes Personal optimal einzeln gefördert werden. Doch die  so genannte, staatlich verordnete Inklusion verhindert neuerdings genau dies und zwingt Kinder aus gleichheits-ideologischen Gründen in ein Leistungskorsett, dem sie einfach nicht gewachsen sind. Auch sie fühlen sich überfordert und entwürdigt.

Ihnen, als dem Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung, lege ich folgendes Statement von Herrn Dr. Resch nahe. Es ist ein Blick aus der Perspektive derer, die bereits  in künftige Jahrzehnte schauen. Was nützt uns eine Generation ohne Selbstvertrauen? (Hass, Mobbing und Gewalt sind ein Symptom für Ich-Schwäche). Was nützt uns eine instabile Generation, die weder den Erfordernissen der heutigen Zeit gewachsen ist, noch fähig, selbst haltbare Bindungen einzugehen?

Sehr geehrter Herr Präsident, wir alle wurden in Familien groß, ohne dass man uns als Kleinkinder ausgelagert hätte. Wir müssten daher doch ein Interesse daran haben, dass alle Kinder dieses Glück genießen, ohne Verlustangst willkommen zu sein. Das Prinzip heißt: Bildung  d u r c h  Bindung. Insofern laufen alle staatlichen Bemühungen, Kinder von ihren Bezugspersonen vorzeitig zu trennen, genau in die falsche Richtung.

Mit dieser Befürchtung grüßt Sie freundlich

Bärbel Fischer

info@familiengerechtigkeit-rv.de
http://forum-familiengerechtigkeit.de
www.rettet-die-familie.de

Familien leiden unter verfassungswidrigen Beiträgen

Gesundheitsminister Jens Spahn will Kinderlose in der Rente und Pflege stärker zur Kasse bitten. Der Deutsche Familienverband (DFV) unterstützt dieses Anliegen und fordert Beitragsentlastungen für Familien. Die bisherige Beitragsgestaltung ist verfassungswidrig.

https://www.deutscher-familienverband.de

Betreuungsbudget gefordert

Herr Dr. Johannes Resch war eingeladen worden, sich an der Anhörung zum  zum Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung am 5. Nov. 2018 im Bundestag zu beteiligen. 

Hier seine schriftliche Stellungnahme, nicht nur Krippen, sondern die Betreuung durch die Eltern selbst in das Förderprogramm mit einzubeziehen.


Frau Sabine Zimmermann                                                                                     Deutscher Bundestag                                                                                          Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend                                                    Platz der Republik 1                                                                                                   11011 Berlin

                                                                                                                                      30.10.2018

Schriftliche Stellungnahme zur Anhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung am 5. Nov. 2018

Dr. Johannes Resch                                                                                                 Verband Familienarbeit e.V., Stellvertretender Vorsitzender                                       Bündnis „Rettet die Familie“, Stellvertretender Vorsitzender 

Zu meiner Person:

Als Arzt für Neurologie und Psychiatrie und ehemaliger Leitender Arzt eines Versorgungsamtes bin ich mit sozialen Themen gut vertraut. Zuvor habe ich mich am Institut für Sozial- und Arbeitsmedizin der Uni Heidelberg als wissenschaftlicher Assistent mit den sozialen Bedingungen der Kindheitsentwicklung auseinandergesetzt. Dabei wurde ich zur familienpolitischen Aktivität motiviert. Seit 2011 bin ich im Vorstand des Verband Familienarbeit e.V. und des Bündnisses „Rettet die Familie“

Zum Gesetzentwurf:

Der Gesetzentwurf unterscheidet mit dem Begriff „Kita“ nicht zwischen Kinderkrippe und Kindergarten. Das erschwert die Stellungnahme, da oft schwer zu deuten ist, was eigentlich gemeint wird. Die Zeiten U3 und das Kindergartenalter (3 bis 6) sind entwicklungspsychologisch ganz unterschiedlich zu beurteilen. Im Kindergarten sollen auf spielerische Weise Fertigkeiten und soziales Verhalten gegenüber Gleichaltrigen erlernt werden. Das kann dann durchaus als „Bildung“ bezeichnet werden. Bei U3-Kindern spielt Bildung und Sozialkompetenz aber eine untergeordnete Rolle. Wichtiger ist in dieser Zeit, dass das Kind sich geborgen fühlt, Sicherheit erwirbt und Vertrauen gewinnt. All das wird als „Bindung“ umschrieben. Bindung ist weder Bildung noch Kompetenz, aber Voraussetzung dafür, dass später ein Verlangen nach Bildung entsteht und sich soziale Kompetenz entwickeln kann. 

„Bindung“ kann auch in einer Kinderkrippe entstehen. Jedoch sind die Voraussetzungen hierfür ungleich schwieriger als in einer Familie (wechselndes Personal, ungenügender Personalschlüssel, fehlende biologische Beziehung). Werden die grundsätzlichen Unterschiede dieser Altersphasen nicht beachtet, besteht die Gefahr gewaltiger Fehlinvestitionen. Das Kita-Gesetz scheint viel stärker von arbeitsmarktpolitischen Gesichtspunkten geprägt zu sein als vom Bemühen um das Kindeswohl. Viele Behauptungen im Gesetzentwurf, Kinderkrippen würden den Kindern nutzen, lassen sich anhand der Fachliteratur nicht belegen.

Eine große Gefahr im U3-Alter ist, dass das Kind in einer Krippe einem Dauerstress ausgesetzt wird (Trennung von den Eltern, Lärmpegel u.a.), dem es nur mit einer seelischen Abstumpfung begegnen kann. Daraus folgen dann später oft psychische Störungen, mangelnder Lernwille und soziales Risikoverhalten. Wir behaupten nicht, dass jedes Krippenkind in dieser Hinsicht gefährdet ist. Für die Mehrheit dürfte es aber gelten. Jedenfalls ist das Risiko für Dauerstress bei Krippenbetreuung höher als bei elterlicher Betreuung. Das zeigen Reihenuntersuchungen mit Bestimmungen von Cortisol sehr eindeutig.

Wenn Krippenbetreuung einseitig gefördert wird und das dann auf Kosten der elterlichen Betreuung geht, ist das epidemiologisch gesehen als eine Begünstigung späterer psychischer und sozialer Störungen anzusehen. Diesen Zusammenhang haben entsprechende prospektive Langzeitstudien in den USA und Kanada auch gezeigt. Vergleichbare Untersuchungen mit anderen Ergebnissen gibt es nicht. Die Behauptung, in Deutschland sei das alles anders, ist spekulativ.

Eine Verbesserung der Bedingungen in Kinderkrippen ist sicher nicht falsch. Aber es ist zu fragen, ob die erforderlichen Finanzmittel nicht besser angelegt wären, wenn nicht die Krippen sondern die Betreuung verbessert würde. Was aber eine gute Betreuung für ein Kind ist, können die Eltern in der Regel am besten beurteilen. Auch unser Grundgesetz ist dieser Auffassung. Die Milliarden für die Kinderkrippen wären also in den Händen der Eltern besser angelegt. Sie sollten beurteilen, ob ihr Kind reif genug ist, um in eine Krippe zu gehen, um den Aufenthalt dort stressfrei zu erleben oder ob es eben besser ist, das Kind selbst zu betreuen.

Wir treten daher dafür ein, den Eltern das Geld zu geben. Erst dann haben Eltern Wahlfreiheit. – Das stimmt auch mit dem Konzept des Deutschen Familienverbandes (DFV), einem anderen Eltern-Verbandes, überein. Er fordert ein Betreuungsbudget von mindestens 700 € pro Monat, über das die Eltern frei verfügen können. Das entspräche dann auch der Praxis, dass Pflegebedürftige ihre Pflegeperson selbst wählen können. 


Einleitende Stellungnahme zur Anhörung am 5.11.2018

Johannes Resch

Unser Verband Familienarbeit tritt seit 40 Jahren für die Gleichberechtigung der Eltern in der Gesellschaft ein, die es bei uns seit Langem nicht mehr gibt. Weiterhin fordern wir eine Gleichberechtigung verschiedener Elterngruppen untereinander, lehnen also eine Privilegierung oder Benachteiligung einzelner Elterngruppen ab. Der Staat hat schon vom GG her kein Recht, die Eltern in irgendeiner Richtung zu bevormunden, wenn es keinen rechtfertigenden Grund dafür gibt. 

Aber zum Gesetzentwurf: Ein Mangel des Gesetzes ist, dass mit dem Begriff „Kita“ nicht zwischen U3-Alter und Kindergartenalter unterschieden wird. Beides ist aber aus entwicklungspsychologischer Sicht auseinanderzuhalten. Wenn die Bundesregierung von einem Urteil des BVerfG zum Kindergarten einfach auf U3-Kinder schließt (wie auf S. 13 des Entwurfs) , zeigt sie, dass der gravierende Unterschied noch gar nicht begriffen worden ist.

Im Gesetzentwurf geht es im Wesentlichen darum, durch zusätzliche Finanzmittel die Qualität der Kitas zu verbessern.  Soweit U3-Kinder betroffen sind, halten wir den immer weiter gehenden Ausbau der Kitas für einen Holzweg, weil er nur durch Arbeitsmarktpolitik und Profitdenken in der Wirtschaft zu begründen ist. Der Maßstab sollte aber das Kindeswohl sein. Über das Kindeswohl haben aber schon laut GG in erster Linie die Eltern zu entscheiden. Die Eltern müssen also zunächst Wahlfreiheit erhalten. Der gegenwärtige und nach dem Gesetz geplante einseitige Krippenausbau diskriminiert alle Eltern, die ihre Kleinkinder selbst betreuen wollen. 

Es gibt eine ganze Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen, die ein höheres Risiko für die soziale Entwicklung durch Fremdbetreuung von U3-Kindern zeigen. Die stammen zwar vor allem aus dem Ausland. Deutschland wäre aber hervorragend geeignet gewesen, entsprechende prospektive Langzeitstudien ebenfalls durchzuführen. Dass das bisher nicht geschehen ist, spricht dafür, dass sie politisch nicht gewünscht sind, vermutlich, weil man sich vor den Ergebnissen fürchtet.

Unsere Forderung: Richtig ist, dass der Staat eine finanzielle Verantwortung für die Kindererziehung trägt, weil sie heute der ganzen Gesellschaft zugute kommt und nicht nur den Eltern, wie das früher der Fall war. Aber diese finanzielle Verpflichtung darf er nicht mit einer Bevormundung der Eltern verbinden, wie sie ihre Kinder erziehen sollen. Das ist weder sachlich gerechtfertigt, noch mit unserem Grundgesetz vereinbar. Wir fordern also ein Betreuungsbudget, über das die Eltern selbst verfügen können, das sie wahlweise zur Finanzierung der Eigenbetreuung oder einer Fremdbetreuung ihrer Wahl verwenden können.

 

Siehe auch:

https://www.bundestag.de/hib#url=L3ByZXNzZS9oaWIvLS81NzcxMTg=&mod=mod454590

und

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2018/kw45-pa-familie-kindertagesbetreuung/570840.