Deprecated: wp_getimagesize(): Implicitly marking parameter $image_info as nullable is deprecated, the explicit nullable type must be used instead in /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-includes/media.php on line 5481 Deprecated: Automattic\Jetpack\Connection\Manager::setup_xmlrpc_handlers(): Implicitly marking parameter $xmlrpc_server as nullable is deprecated, the explicit nullable type must be used instead in /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-content/plugins/jetpack/jetpack_vendor/automattic/jetpack-connection/src/class-manager.php on line 171 Deprecated: Jetpack_Memberships::clear_cache(): Implicitly marking parameter $user_id as nullable is deprecated, the explicit nullable type must be used instead in /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-content/plugins/jetpack/modules/memberships/class-jetpack-memberships.php on line 625 Deprecated: Hook custom_css_loaded is deprecated since version jetpack-13.5! Use WordPress Custom CSS instead. Individuelles CSS wird von Jetpack nicht mehr unterstützt. In der WordPress.org-Dokumentation erfährst du, wie du für deine Website individuelle Stile anwenden kannst: https://wordpress.org/documentation/article/styles-overview/#applying-custom-css in /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-includes/functions.php on line 6031 Deprecated: Automattic\Jetpack\Search\Classic_Search::get_filters(): Implicitly marking parameter $query as nullable is deprecated, the explicit nullable type must be used instead in /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-content/plugins/jetpack/jetpack_vendor/automattic/jetpack-search/src/classic-search/class-classic-search.php on line 1451 Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-includes/media.php:5481) in /mnt/web123/c2/09/52182609/htdocs/WordPress_03/wp-includes/feed-rss2-comments.php on line 8 Kommentare zu: Vom Wert des Menschen https://www.familiengerechtigkeit-rv.de/4201/ Gerechtigkeit für Familien Tue, 18 Mar 2014 22:34:48 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.4.8 Von: Erdmann Theresia https://www.familiengerechtigkeit-rv.de/4201/#comment-894 Sat, 15 Mar 2014 11:52:44 +0000 http://familiengerechtigkeit-rv.info/?p=4201#comment-894 Als Antwort auf Dr. Gerd Brosowski.

Sehr geehrter Herr Brosowski, der Staat darf nicht jeden lieben, schon gar nicht den Mörder, den Pädophilen, den Betrüger, den Dieb. Von Christen kann man Nächstenliebe verlangen, die Politik hat jedoch die Aufgabe, Regeln und Gesetze für ein gedeihliches Miteinander aufstellen. Auch das ist Gerechtigkeit. Was heute in falschverstandener Weise als Vergeltung missbraucht wird, diente im alten Testament dem Wunsch nach Gerechtigkeit – Auge um Auge, Zahn um Zahn – das geschehene Unrecht wurde in der Wiedergutmachung begrenzt.
Die Fähigkeit zum gemeinwohlorientierten Verhalten welches nicht erst durch Gesetze erzwungen werden muss, wurde durch die gesellschaftspolitische Verengung „Was habe ich davon – was bringt es mir?“ – also dem Tanz um das Goldene Kalb abgelöst.
Und Christen tanzen kräftig mit. Deshalb sind die Grenzen der Gerechtigkeit immer mit den Augen des Betrachters zu sehen, und von Fall zu Fall unterschiedlich. Weltliche Politik DARF NICHT ALLES AKZEPTIEREN was die Nächstenliebe fordert.

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Von: Dr. Gerd Brosowski https://www.familiengerechtigkeit-rv.de/4201/#comment-893 Fri, 14 Mar 2014 16:30:45 +0000 http://familiengerechtigkeit-rv.info/?p=4201#comment-893 Papst Franziskus drückt eine alte und ewig aktuelle Weisheit aus, wenn er daran gemahnt, den Mitmenschen nicht zuvörderst oder gar ausschließlich als Mittel zum eigenen Zweck anzusehen.

Letzteres ist eine Versuchung, der jeder ständig ausgesetzt ist. Wie oft fragen sich selbst gute Freunde, was der eine am anderen hat, wie oft werden Bekanntschaften deshalb eingegangen, weil man sich davon Vorteile verspricht, wie viel freundliches Benehmen, wie viele Komplimente sind der puren Nützlichkeitserwägung geschuldet. „Was habe ich davon?“, „Warum soll er noch weiter zu ihm halten?“ „Wozu soll dieser Kontakt gut sein?“ „Ist es klug, sich gut mit ihm zu stellen?“ „Kann man sich noch mit ihm sehen lassen?“: Das sind regelmäßig gestellte Fragen. Es sind Fragen des Interesses.

Die ganze Politik besteht aus einem Geflecht solcher Fragen: Wie viele Einwanderer verträgt unser Land, welche Anforderungen sollten wir stellen, was haben wir davon? Ja, auch die Frage, wem denn die Erziehung unserer Kinder zugute kommt und wie die damit verbundenen Lasten zu verteilen sind, somit die ganze Familienpolitik, sind zunächst Fragen des Interesses. Sie sind wie alle diese Fragen der Tatsache geschuldet, dass kein Mensch es auf Dauer erträgt, wenn er von anderen ausgenutzt wird, wenn er das Gefühl haben muss, ständig und systematisch benachteiligt zu werden und zu kurz zu kommen. Es ist eine gut belegte Erkenntnis der vergleichenden Verhaltensforschung, dass Menschen aller Kulturkreise ein sicheres Gespür für diese Frage haben und dass niemand ständige Benachteiligung und Zurücksetzung erträgt.
Deshalb war das Wort, das Adenauer zugeschrieben wird : „Kinder bekommen die Leute von alleine“ nicht nur zynisch, sondern ausgesprochen dumm (weshalb es schwer fällt, zu glauben, dass ein Menschenkenner wie er es tatsächlich gesagt hat). Die Leute bekommen nicht nur keine Kinder mehr, sie sind zu jeder Revolution bereit, wenn man ihnen auf die Dauer das Gefühl gibt, ausgebeutet, übervorteilt, benachteiligt zu sein. Höchste Zeit also für eine andere Familienpolitik.

Solche Fragen, so drängend und so berechtigt sie sind, können für religiös orientierte Menschen, beispielsweise für Papst Franziskus, nicht das letzte Wort sein. Sie sind Fragen des Interesses, der ausgleichenden Gerechtigkeit. Gerechtigkeit ist eine Tugend, sie ist überlebenswichtig, aber sie macht noch nicht den religiösen Menschen aus. Wo beginnt der Übergang zur Moral im religiösen Sinn? Vielleicht dort, wo der andere nicht als Mittel gesehen wird, sondern dort, wo man in ihm sich selbst erkennt. Wo er zum Nächsten wird, der „ist wie Du“, zum Leidensgefährten, dem es wie jedem auferlegt ist, die Last des Lebens zu tragen. Vielleicht dort, wo die Tugend der Gerechtigkeit in Menschenliebe übergeht. Wo das Kind im Mutterleib zu jemanden wird, der so wie jeder andere sich nicht selbst erschaffen hat, sondern der ins Leben gesetzt worden ist. Und der deshalb so, wie er ist, zu akzeptieren und zu würdigen ist. Hier hat das so viel gebeutelte Wort „akzeptieren“ einmal seinen vollen Sinn. So wie der Alte und Kranke zu akzeptieren ist. So wie eben jeder von uns.

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